Umfrageergebnis anzeigen: Wen wirst du am 22. September 2013 wählen?

Teilnehmer
31. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • CDU

    1 3,23%
  • SPD

    4 12,90%
  • FDP

    1 3,23%
  • DIE LINKE

    7 22,58%
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    2 6,45%
  • CSU

    0 0%
  • PIRATEN

    6 19,35%
  • NPD

    2 6,45%
  • Tierschutzpartei

    0 0%
  • REP

    0 0%
  • ÖDP

    0 0%
  • FAMILIE

    0 0%
  • RENTNER

    0 0%
  • BP

    0 0%
  • PBC

    0 0%
  • BüSo

    0 0%
  • DIE VIOLETTEN

    0 0%
  • MLPD

    0 0%
  • Volksabstimmung

    0 0%
  • PSG

    0 0%
  • AfD

    3 9,68%
  • Bündnis 21/RRP

    0 0%
  • BIG

    0 0%
  • pro Deutschland

    1 3,23%
  • DIE RECHTE

    0 0%
  • DIE FRAUEN

    0 0%
  • FREIE WÄHLER

    0 0%
  • Partei der Nichtwähler

    0 0%
  • PARTEI DER VERNUNFT

    0 0%
  • Die PARTEI

    2 6,45%
  • B

    0 0%
  • BGD

    0 0%
  • DKP

    0 0%
  • NEIN!

    2 6,45%
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Ergebnis 121 bis 140 von 786
  1. #121
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von usagichan Beitrag anzeigen
    Vielmehr sagt sie, dass Inflation (Vergrößerung der Geldmenge) eine Teurungsrate bewirkt, wenn man alle anderen Faktoren konstant lässt.

    Nein, Austrians gehen nicht davon aus. Du bist einfach nur peinlich mit deiner wilden Fantasie.
    Ist ja noch schlimmer als gedacht. Ich hatte bisher angenommen, dass die Theorie vielleicht doch hin und wieder anwendbar ist oder zumindest einen abstrakten Erkenntnisgewinn bedeutet. Aber völlig weltfremd und willkürlich irgendwelche Faktoren als konstant anzunehmen ... Nichts weiter als eine Zahlenspielerei.

    Nein, ich hätte es nur nicht für möglich gehalten, dass jemand so doof ist. Nenne es ruhig peinlich, ihnen so wenigstens einen Rest an Wirklichkeitssinn zuschreiben zu wollen.


    Zitat Zitat von Shodan_v2-3 Beitrag anzeigen
    Da komme ich ja gerade rechtzeitig, denn ich habe heute ein paar Graphen mitgebracht.
    Ist doch unnötig hier über Extrembeispiele wie "jeder druckt selber Millionen" zu diskutieren. Sehen wir uns lieber die Realität an.
    Danke für die Diagramme

  2. #122
    Gesperrt Avatar von simpliziss
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Wenn man alle anderen Faktoren konstant läßt, werde ich durch den Anstieg meiner Rente immer reicher.

  3. #123
    Mitglied Avatar von ROSELLI
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Ich nehme mal an. daß Du unheimlich gerne shoppen gehst?

    Bei Deiner Sichtweise mußt Du ja ständig das Gefühl haben, mehr bekommen zu haben, als Du dafür ausgegeben hast.

    Du bist ein Konsument, wie ihn sich die Wirtschaft wünscht.

    Good one!

  4. #124
    Mitglied Avatar von usagichan
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Munro24 Beitrag anzeigen
    Aber völlig weltfremd und willkürlich irgendwelche Faktoren als konstant anzunehmen ... Nichts weiter als eine Zahlenspielerei.
    Stellst du dich extra blöd an? Um mein vorheriges Beispiel zu ergänzen.

    Zitat Zitat von usagichan
    Wenn ein Bauer wissen will, ob der neue Dünger was taugt, testet er ihn ja auch nicht bei Regen, und vergleicht die Ergebnisse mit den Tests des alten Düngers bei Dürre. Vielmehr muss er beide Tests entweder beide bei Regen, oder beide bei Dürre durchführen, um einen sinnvollen Vergleich zu haben. Anders gesagt müssen alle Faktoren, außer den unterschiedlichen Düngern, konstant bleiben.
    Das heißt nicht, dass der Bauer das Wetter für konstant annimmt, sondern nur, dass er beide Tests unter konstanten Bedingungen durchführen muss, um eine sinnvolle Aussage treffen zu können. Jetzt kapiert?

    Mit deiner Logik könnte ich dir übrigens alles mögliche an Schwachsinn verkaufen. Beispielsweise ein Auto, das im Test zehnmal weniger Spritt verbraucht als die Autos von der Konkurrenz! (Beim Test habe ich mein Auto nur bergab rollen lassen, während ich mit den Konkurrenzautos steil bergauf gefahren bin. Aber das ist laut Munro24 legitim, weil es - Zitat - "weltfremd und willkürlich" wäre, anzunehmen, dass die Steigung während einer Autofahrt immer konstant ist).

    @Schlagbohrer,

    >> Dir ist schon klar das der Goldstandart von Liberalen abgeschafft worden
    >> ist ?

    Hä? Genauer bitte.

    Und nur mal so für dich zur Info: "The return to the gold standard is supported by many followers of the Austrian School of Economics, Objectivists, free-market libertarians[77] and, in the United States, by strict constitutionalists largely because they object to the role of the government in issuing fiat currency through central banks."
    http://en.wikipedia.org/wiki/Gold_st..._gold_standard

    Und was deine Behauptung von einer stabileren Wirtschaft bei einem Goldstandard entspricht: Vollkommen richtig! Deswegen befürworten wir Liberatarians ja auch einen Goldstandard. Gold ist das Geld des Marktes, denn wann immer die Leute frei waren, ihre Währung zu wählen, haben sie sich meistens für Gold (und Silber) entschieden. Gold und Silber sind schon seit über 6000 Jahren wertvoll und werden es noch lange sein, wenn die staatlichen Papierfetzen schon längst ihren Wert verloren haben.

    Mich wundert es nur, dass gerade du den Goldstandard so lobst. Deine Linken Freunde sehen das alle ganz anders, du bist der große Außenseiter.

    @ROSSELI,
    >> Im Prinzip diktiert das Kapital die Realfinanzpolitik.

    Ich bin neugierig: Was schlägst du als Lösung vor, und wo sollte da der Vorteil liegen?
    Geändert von usagichan (10. 02. 2013 um 18:40 Uhr)

  5. #125
    Mitglied Avatar von ROSELLI
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von usagichan Beitrag anzeigen
    @ROSSELI,
    >> Im Prinzip diktiert das Kapital die Realfinanzpolitik.

    Ich bin neugierig: Was schlägst du als Lösung vor, und wo sollte da der Vorteil liegen?

    Gähn.
    Ich habe schon xmal geschrieben,dass die Monetative genauso wie die Legislative demokratischer,nicht gewinnorientierter,Kontrolle unterliegen muss.
    Der Vorteil wäre beispielsweise,dass nicht im 60 jährigen Zyklus die Guthaben der Bürger komplett entwertet werden.

  6. #126
    Mitglied Avatar von usagichan
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Inwiefern soll sich dieser Vorteil daraus ergeben?

    Hast du einen rechtsverbindlichen Vertrag mit deinen demokratischen Repräsentanten abgeschlossen? Hast du irgendwas Unterschriebenes von ihnen in Händen? Sind sie durch irgendein Gesetz daran gebunden, ihre Wahlversprechen einzulösen?

  7. #127
    Mitglied Avatar von Schlagbohrer
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Mich wundert es nur, dass gerade du den Goldstandard so lobst. Deine Linken Freunde sehen das alle ganz anders, du bist der große Außenseiter.
    Ich glaube es liegt eher an deinem Schubladendenken.
    Für Extremisten ja nicht unüblich.

    Der Vorteil wäre beispielsweise,dass nicht im 60 jährigen Zyklus die Guthaben der Bürger komplett entwertet werden.
    Es gibt zwei Bevölkerungsgruppen die sind von der Resettaste nicht betroffen.
    Die ganz Armen, die ohnehin kein Geld haben.
    Und natürlich die ganz Reichen , dass Geld wandert dann rechtzeitig in Immobilienbesitz und danach drückt man grinsend die Resettaste.

  8. #128
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Wenn das deiner Meinung nach alles so wunderbar ist mit deiner Theorie: Wieso stimmen ihre Vorhersagen dann nicht mit der Wirklichkeit überein?

  9. #129
    Mitglied Avatar von usagichan
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Schlagbohrer Beitrag anzeigen
    Ich glaube es liegt eher an deinem Schubladendenken.
    Glaube ich nicht: Noch ein anderer (Linker) hier, der den Goldstandard befürwortet?

    Zitat Zitat von Munro24 Beitrag anzeigen
    Wieso stimmen ihre Vorhersagen dann nicht mit der Wirklichkeit überein?
    Wie lange und wie ausführlich hast du dich nun mit der Österreichischen Schule beschäftigt, um zu diesem Schluss zu kommen? Mehr als 5 Minuten? Schon mal das Video angeschaut, was ich verlinkt habe? Nein? Dann husch, husch.

  10. #130
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Du schreibst hier die ganze Zeit, dass Geldmengenwachstum Inflation bewirke und beziehst dich dabei auf deren Theorien.

    Also: Wieso passiert das nicht wie von dir behauptet?

  11. #131
    Mitglied Avatar von Schlagbohrer
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Wieso passiert das nicht wie von dir behauptet?
    Weil diese ganzes Finanzkartenhaus auf einer anderen Idee gegründet ist.
    Es ist wie ein Zauberkünstler der die Leute verwirrt und täuscht um dafür zu sorgen das sie die Einfachkeit des Zaubertricks nicht begreifen.
    Im Finanzmarkt läuft es nicht anders.
    Die Vorliebe von BWLern ältere Herrschaften mit englischen Begriffen volzudröhnen ist leider auch so ein besonders dreistes Verwirrspiel.

    Im Grunde genommen ist das Wirtschaftssystem gar nicht so kompliziert.
    Man trifft es in allen seinen Bereichen auch auf einen ganz einfachen Wochenendmarkt an.

    Die Marktradikalen haben da eine feine Kulisse aufgebaut.
    Ich kann es kaum erwarten wenn das Teil beim nächsten Sturm umkippt.

  12. #132
    Mitglied Avatar von usagichan
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Munro24 Beitrag anzeigen
    Du schreibst hier die ganze Zeit, dass Geldmengenwachstum Inflation bewirke und beziehst dich dabei auf deren Theorien.

    Also: Wieso passiert das nicht wie von dir behauptet?
    Tut mir leid, die Beschäftigung mit der Österreischischen Schule war eine Empfehlung, die ganz klar zu anspruchsvoll für dich ist. Zuerst einmal solltest du einige Grundkentnisse in Lesen und Verstehen erwerben. Anschließend liest du noch einmal, was ich vorhin geschrieben habe, und dann liest du es nocheinmal, weil du es beim ersten Mal nicht gleich verstanden hast, und dann reden wir weiter.

    "Ändert man auch noch andere Faktoren, zum Beispiel etwa, dass das Angebot an Gütern steigt, kann es je nachdem wie stark der Anstieg von Gütern im Verhältnis zur Inflation ist, sogar zu einer Senkung des Preisniveaus kommen. Denn Preise sind lediglich ein Verhältnis zwischen Gütern und Geld. Der Punkt ist aber, wie schon vorhin gesagt, dass diese Senkung noch stärker wäre, wenn es keine Inflation gäbe."

    Zitat Zitat von Schlagbohrer Beitrag anzeigen
    Weil diese ganzes Finanzkartenhaus auf einer anderen Idee gegründet ist.
    Nur mal so zur Info für dich: Munro24 macht hier eine Aussage, die außer ihm so praktisch kein ernsthafter Wirtschaftswissenschaftler glaubt (das hat er weiter vorne auch selbst schon eingestanden). Laut Munro24 seien sämtliche Wissenschaftler zu dumm, Statistiken zu lesen. Willst du dich dem wirklich anschließen? Dann wärt ihr ja schon zu zweit.

    "Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist neben der Geldmenge wesentlich für das allgemeine Preisniveau. Eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit wirkt ebenso wie eine Zunahme der Geldmenge steigernd auf das Preisniveau (inflationär), eine Verringerung der Umlaufgeschwindigkeit ebenso wie eine Abnahme der Geldmenge preisniveausenkend (deflationär)."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaufg...digkeit_(Geld)

    Und das ist noch nicht einmal speziell Austrian, sondern auch Mainstream Economics.
    Geändert von usagichan (10. 02. 2013 um 20:48 Uhr)

  13. #133
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Demnach gibt es keine Möglichkeit, deine Theorie zu falsifizieren. Notfalls sagst du einfach: "Sonst wäre die Inflation noch geringer gewesen". Damit ist deine Theorie hinfällig.

  14. #134
    Mitglied Avatar von usagichan
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Nun, die Methodologie der Österreichischen Schule unterscheidet sich tatsächlich grundlegend von den anderen, als dass sie nicht so sehr auf das Konzept von Falsifikation setzt. Auch Austrians benutzen Statistiken, aber weniger, um ihre Aussagen zu testen sondern mehr um sie zu illustrieren.

    Wie dann nun die Methode der Austrians aussieht, und warum sie bewusst diesen anderen Weg wählen, darauf gibt es natürlich ausführliche Antworten. Die werde ich dir hier aber nicht geben, denn du hast ja schon klar gezeigt, dass du nicht daran interessiert bist, dich mit der Materie ernsthaft zu beschäftigen.

  15. #135
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Danke, dass du das so offen schreibst. Das erspart mir ein für alle mal eine ernsthafte Auseinandersetzung mit deren Theorien. Falsifikation ist das Wesensmerkmal einer wissenschaftlichen Theorie, daran zweifelt seit Popper niemand mehr.

    Dir natürlich weiterhin viel Spaß mit deinem Hokuspokus ;-)


    Ich habe eine nette Textstelle über die dahinter stehende Denkweise in einem Aufsatz gefunden, die wird wohl jeder selbst verstehen und bewerten können.

    Man ist nicht nur von der Existenz ökonomischer
    Gesetze überzeugt, sondern insbesondere davon, daß es sich bei diesen
    um »exakte« (Menger) oder »aprioristische« (Mises) Gesetze handelt.
    Im Gegensatz zu naturwissenschaftlichen Gesetzesaussagen, die immer
    und fortwährend an Erfahrungsdaten überprüft werden müssen und von
    daher nie mehr als eine »nur« hypothetische Gültigkeit (Bewährung)
    beanspruchen können, handelt es sich bei wirtschaftswissenschaftlichen
    Gesetzesaussagen um notwendige, also nicht-hypothetische Zusammenhänge
    und eine »apodiktische« Aussagengültigkeit. Alle grundlegenden
    ökonomischen Theoreme lassen sich aus ein paar einfachen und unbestreitbaren
    Erfahrungstatsachen (Menger) oder gar einem einzigen, nicht
    widerspruchsfrei bestreitbaren Axiom (Mises) deduktiv ableiten; und
    alle übrigen Aussagen können ihrerseits aus diesen Grundsätzen und
    einer Reihe empirischer (und empirisch überprüfbarer) Annahmen
    logisch hergeleitet werden. Dementsprechend, so ist man von Menger
    bis Rothbard überzeugt, ist es weder erforderlich noch möglich, die Gültigkeit
    wirtschaftswissenschaftlicher Aussagen an Erfahrungsdaten zu testen.
    (Die Österreichische Schule und ihre Bedeutung für die moderne Wirtschaftswissenschaft von Hans-Hermann Hoppe)

    Die Kerle phantasieren also erst wild herum, sind dabei der Ansicht, die unumstößliche Wahrheit zu kennen und sehen deswegen gar keinen Grund mehr, hin und wieder zu prüfen, ob ihre Phantasien mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

    WAHNSINN! Vor wie vielen Jahrhunderten sind die denn erkenntnistheoretisch und wissenschaftstheoretisch stehen geblieben?
    Geändert von Munro24 (10. 02. 2013 um 23:10 Uhr)

  16. #136
    Mitglied Avatar von Schlagbohrer
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Tut mir leid, die Beschäftigung mit der Österreischischen Schule war eine Empfehlung, die ganz klar zu anspruchsvoll für dich ist.
    Der Zauberkünstler eben.
    Wenn mich jemand danach fragt wie man das Volumen eines Zylinders berechnet, gebe ich ihm die Formel und die Sache ist gelaufen.
    Wenn ich ihn aber zutiefst verwirren möchte, erkläre ich ihm das er es mit dem Rotationsvolumen der höheren Mathematik ermitteln kann.
    Was übrigens in der Tat möglich ist.
    Also beides, die Berechnung und den Nichtmathematiker auf das tiefste zu verwirren.


    Und das ist noch nicht einmal speziell Austrian, sondern auch Mainstream Economics
    Zumindest bist du einer von den Trollen die einen gewissen Unterhaltungswert haben und zudem einen wunderbaren Antagonisten abliefern.

  17. #137
    Mitglied Avatar von usagichan
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Munro24 Beitrag anzeigen
    Falsifikation ist das Wesensmerkmal einer wissenschaftlichen Theorie, daran zweifelt seit Popper niemand mehr.

    Dir natürlich weiterhin viel Spaß mit deinem Hokuspokus ;-)
    Also ist auch Mathematik Hokuspokus, weil du nicht falsifizieren kannst, dass 1 + 1 = 2 ist?

    Mathematik und Austrian Economics haben gemeinsam, dass sie beide auf deduktiver Logik basieren, und auch Popper hatte übrigens kein Problem mit Deduktion. Popper hat auch nie gesagt, dass alles, was nicht falsifizierbar ist, nicht wissenschaftlich ist. Mathematik ist nicht falsifizierbar, aber trotzdem wissenschaftlich.

    Hinter was Popper wirklich her war, was er also wirklich abgelehnt hat, das ist die Induktion. Also die Methode aus Einzelbeobachtungen heraus eine allgemeingültige Regel zu konstruieren. Aber Austrians tun gerade das nicht!

    Und hier eine interessante Diskussion dazu: Austrianism = unscientific - The Mises Community
    Geändert von usagichan (11. 02. 2013 um 00:39 Uhr)

  18. #138
    Gesperrt Avatar von simpliziss
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Deine zitierten Institutionen haben immer schon bewiesen, daß die sogenannte Wirtschaftswissenschaft mit Wissenschaft nichts zu tun hat.

    Wenn die Prämissen falsch sind, kann man mit Methematik alles beweisen. Insofern ist die Mathematik eine mißbrauchte Wissenschaft der sogenannten Wirtschaftswissenschaft.

    Interessant und gefährlich ist es, daß es an unseren Universitäten kaum Kritik an der herrschenden Lehre gibt.

    Die sogenannte Wirtschaftswissenschaft ist im Kern verfassungswidrig, da es in ihren Modellen keinen Niederschlag der Sozialverpflichtung des Eigentums gibt, der grundgesetzlich vorgeschrieben ist.

  19. #139
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Der Gegenstand der Mathematik und Logik ist nicht die Wirklichkeit, deswegen müssen sie auch nicht an ihr scheitern können. Und weil Mathematik und Logik von der Erfahrung unabhängig sind, ist uns auch der Wahrheitswert ihrer Aussagen unmittelbar bekannt und ihre Theorien verifizierbar.

    Die Wahrheitswerte der angeblich unumstößlichen Fakten, auf denen die Theorien der österreichischen Schule basieren, sind uns jedoch nicht unmittelbar bekannt und wir können nicht mit absoluter Sicherheit wissen, ob sie wahr oder falsch sind. Genau so, wie wir zwar mit absoluter Sicherheit wissen, dass eins und eins zwei ergibt, wir aber niemals mit absoluter Sicherheit wissen, ob wir, nachdem wir einen Apfel neben einen anderen gelegt haben, nun vor uns zwei Äpfel liegen haben. Weil wir im zweiten Beispiel eine Aussage über die Wirklichkeit treffen und solche Aussagen grundsätzlich mit Unsicherheit behaftet sind.

    Deswegen sind Theorien, die als Gegenstand die Wirklichkeit haben, nicht verifizierbar, es bleibt also nur die Falsifizierbarkeit. Natürlich hatte Popper kein Problem mit der Deduktion, im Gegenteil: Für ihn war die Deduktion ein unerlässliches Hilfsmittel, um zu falsifizierbaren Aussagen zu gelangen.


    Es wird dich vielleicht freuen zu hören, dass ich mir zumindest den Wikipedia-Artikel über die österreichische Schule durchgelesen habe und zumindest viele Denkansätze sehr interessant finde. Wobei ja viele schon längst zur allgemeinen Volkswirtschaftslehre gehören wie der Grenznutzen. Umso mehr frage ich mich, wieso sich einige ihrer Vertreter so vehement gegen die Falsifizierbarkeit wehren. Der Abschied vom Anspruch, Aussagen über die Wirklichkeit zu treffen, ist nicht unbedingt die beste Werbung.

  20. #140
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Munro24 Beitrag anzeigen
    Ich habe eine nette Textstelle über die dahinter stehende Denkweise in einem Aufsatz gefunden, die wird wohl jeder selbst verstehen und bewerten können.
    "(Die Österreichische Schule und ihre Bedeutung für die moderne Wirtschaftswissenschaft von Hans-Hermann Hoppe)"
    Danke für das Zitat. Klingt ganz schön arrogant. Die religiösen Züge des Unfehlbarkeitsanspruchs in den Aussagen sollte einem schon zu denken geben.

    Und komischerweise sehen sie bei den Naturwissenschaften die Pflicht, die vorhandenen Gesetze ständig an Erfahrungen anpassen zu müssen, währenddessen die Wirtschaft auf ein Axiom runtergebrochen werden kann und deshalb keiner Anpassung der Ergebnisse benötigt. Geht man mal davon aus, dass Handel nichts anderes als Psychologie ist und in der Psychologie einfache Gesetze aufgrund der Komplexität der Thematik abgelehnt werden, ist eigentlich exakt das Gegenteil der Fall von dem, was in dem Zitat geschrieben würde. Aber gut Wirtschaftler waren schon immer selbstbewusster als andere Berufsgruppen.

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