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  1. #21
    Mitglied Avatar von BellaBong
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Nur mal ein paar Punkte gegen Windows:
    • Fernzugriff via Remote Desktop vs. ssh. Wie schieb ich z.B. Dateien per Internet auf den Rechner (Äquivalent zu scp)?
    • Fehlen des Paketmanagers: Soll ich die Programme einzeln aus dem Netz ziehen und mich jedes Mal durch den Installationswizard quälen und hinterher jedes Mal das Menü bereinigen? Bei Updates wird's noch schlimmer. Absolutes Nogo.
    • Virensicherheit unakzeptabel. Ich brauch ein System, wo ein DAU anklicken kann, was er will und kein Virus das System kompromitiert. Diese Garantie ist bei Windows einfach nicht möglich.
    • Fürchterliche Dateiorganisation: Eigene Dateien, Meine Dokumente, Meine Fotos, Meine Musik. Versuch da mal was wiederzufinden.
    • Fürchterliche Menüstruktur. Bzw. wüsste ich nicht, wie ich das deaktivieren kann.
    • Bei Videos müsste ich erst alle möglichen Codecs installieren, die bei Linux out of the Box funktionieren.

    Windows ist absolut wartungsunfreundlich für mich und bei Usability und Bedienungskonzepten definitiv nicht logischer und einfacher zu bedienen als Linux.

    Und die Virenanfälligkeit ist halt das absolute K.O.-Kriterium. Mein Vater soll sein Home-Banking damit erledigen.

    Ach ja, ich hab hier kein Windows rumliegen. Kohle will ich nicht dafür bezahlen. Und 'ne Raubkopie muss ebenfalls nicht sein. Auf den Rechner soll größtenteils freie Software drauf. Wozu also Windows?

    Is ja gut, musst ja nicht gleich 'ne Doktorarbeit darüber schreiben weshalb Windows scheisse ist.
    Habs ja verstanden.

  2. #22
    Boardexe a. D.

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    Avatar von mathmos
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Nur mal ein paar Punkte gegen Windows:
    [list][*]Fernzugriff via Remote Desktop vs. ssh. Wie schieb ich z.B. Dateien per Internet auf den Rechner (Äquivalent zu scp)?
    Mittels winsshd oder cygwin zum Beispiel?

    [*]Virensicherheit unakzeptabel. Ich brauch ein System, wo ein DAU anklicken kann, was er will und kein Virus das System kompromitiert. Diese Garantie ist bei Windows einfach nicht möglich.
    Die Garantie hast du unter keinem Betriebssystem. Davon abgesehen kann man Windows durchaus so einrichten, dass die Gefahr einer Kompromittierung in etwa so wahrscheinlich ist, wie unter Linux.

    [*]Bei Videos müsste ich erst alle möglichen Codecs installieren, die bei Linux out of the Box funktionieren.
    Kommt ganz auf die Distribution an. Es gibt genug bei denen man diverse Pakete wie z. B. "gstreamer ugly" nachinstallieren muss.

  3. #23
    Mitglied Avatar von BellaBong
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Das sind alles Probleme die @musv da schildert, die stammen aus Win 95 zeiten. Mittlerweile hat sich da ja einiges geändert.
    Aber wenn man nur mit dem Pinguin rumspielt, bekommt man ja nix mehr mit.

  4. #24
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Mathmos:
    Zumindest vom Namen her kennen wir uns hier im Gulli-Forum doch schon ein paar Jahre. Ich weiß, dass du Ahnung von der Materie hast. Und du solltest wissen, wie ich die o.g. Aussagen gemeint hab.

    Cygwin nutz ich jeden Tag. Aber es ist eine Einschränkung zu einem nativen Linux. Allein schon, wenn ich eine Konsole öffne, kann ich hier auf meinem Arbeitsrechner erst mal 10 Sekunden warten, bis der Bash-Prompt erscheint. Grafische Anwendungen per Cygwin sind auch nicht so der Hammer. Und dann gibt's noch das Encodierungsproblem (UTF-8 <-> CP 1252). Sind alles Dinge, die man leicht umgehen kann, wenn man eben nicht den Umweg über Cygwin geht.

    Und bei den Viren weißt du selbst, dass die unter Linux vorhandenen Viren eher akademischer Natur und nicht praxisrelevant sind.

    Mag sein, dass du ein Windows so sicher wie in Linux einrichten kannst. Ich kann's nicht. Vor ein paar Tagen gab's 'ne schöne Doku auf arte:
    http://videos.arte.tv/de/videos/in-d...--7291192.html
    Gut, eine Probleme haben die Leute selbst zu verantworten. Aber in der Doku wurde auch gezeigt, wie eben über Browserlücken gleich mal der ganze Rechner ausgewertet werden kann. Und da wollen wir doch nicht abstreiten, dass die Hackerangriffe vornehmlich Windows-Rechnern gelten.

    Zitat Zitat von BellaBong Beitrag anzeigen
    Das sind alles Probleme die @musv da schildert, die stammen aus Win 95 zeiten. Mittlerweile hat sich da ja einiges geändert.
    Aber wenn man nur mit dem Pinguin rumspielt, bekommt man ja nix mehr mit.
    BellaBong:
    Ich arbeite jeden Tag mit Win7. Ist schön möglich, dass die geschilderten Probleme noch aus Win95-Zeiten stammen, aber sie sind noch immer in Win7 vorhanden. Und das ist ja gerade das Traurige bei Windows.

  5. #25
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von mathmos Beitrag anzeigen
    Die Garantie hast du unter keinem Betriebssystem.
    Ist ja richtig und sollte man auch nie vergessen, aber:
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Und bei den Viren weißt du selbst, dass die unter Linux vorhandenen Viren eher akademischer Natur und nicht praxisrelevant sind.
    Von daher ist das ne rein akademische Feststellung. Genau wie die häufige Frage, ob Linux sicherer ist, weils besser ist oder nur einfach weniger verbreitet und daher ein wenig lohnendes Angriffsziel- was auch immer der Grund ist, der Sicherheit tut das erstmal keinen Abbruch.


    Zitat Zitat von mathmos Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen kann man Windows durchaus so einrichten, dass die Gefahr einer Kompromittierung in etwa so wahrscheinlich ist, wie unter Linux.
    Das glaube ich nicht, wenn du vom Funktionsumfang (OS + installierte Programme) her vergleichbare Systeme nimmst und auch der notwendige Administrationsaufwand vergleichbar sein soll (und beide Systeme Internetzugang haben). Aber ich kann mich vllt. auch mal täuschen

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Fürchterliche Dateiorganisation: Eigene Dateien, Meine Dokumente, Meine Fotos, Meine Musik. Versuch da mal was wiederzufinden.
    Finde ich auch. Aber die Modernisierung hat ja auch Suchindizes hervorgebracht. Das klappt unter Windows ähnlich gut wie unter Linux. Ich bin allerdings auch noch die Organisation in Verzeichnissen gewöhnt und tu mich auch schwer mit diesen Neuerungen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass vollkommen unbelastete PC Neulinge mit einem Linuxsystem definitiv nicht schlechter zurecht kommen, als mit einem Windows.

  6. #26
    ex-Moderator Avatar von Hezu
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    @musv: Ich versuche ja allgemein deinen Windowshass zu ignorieren, aber jetzt mal ne theoretische Frage an dich: Was meinst du, würde mit deinen akademischen Virenangriffen und den gefundenen Sicherheitslücken passieren, wenn irgendeine Linuxdistribution so verbreitet wäre, wie Windows?

    Ich möchte wetten, das dann ebenso solche Leute wie du genau so einen Hass auf das meistverbreitete OS haben würden, wie du jetzt auf Windows - ohne zu wissen, wovon sie eigentlich reden, weil ja alles, was vom Erzrivalen kommt, scheiße ist, und somit auch nie gut werden kann.

    Mal zu deinen Punkten:
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Fernzugriff via Remote Desktop vs. ssh. Wie schieb ich z.B. Dateien per Internet auf den Rechner (Äquivalent zu scp)?
    Dateien, die ich überall brauche, schubs ich in die Cloud, Remotezugriff und Datenübertragung kann ich zur Not auch per Teamviewer herstellen, und das selbst für Laien sehr einfach. Erklär mal nem Laien ssh.

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Fehlen des Paketmanagers: Soll ich die Programme einzeln aus dem Netz ziehen und mich jedes Mal durch den Installationswizard quälen und hinterher jedes Mal das Menü bereinigen? Bei Updates wird's noch schlimmer. Absolutes Nogo.
    Grandios, diese Paketmanager. Jedesmal, wenn ich was im Netz gesucht hab, wird einem nur gesagt, apt-get dies, apt-get das, sowas muss man gewohnt sein, als Windowsuser ist man aber die Suche im Netz gewohnt. Das schlimmste, was mich aber an den alten Paketmanagern immer störte, waren fehlende Downloadgrößen. Muss ich jetzt 1 MB runterladen oder waren es doch 300? Nirgends stand es?

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Virensicherheit unakzeptabel. Ich brauch ein System, wo ein DAU anklicken kann, was er will und kein Virus das System kompromitiert. Diese Garantie ist bei Windows einfach nicht möglich.
    Ist es bei Linuxdistributionen auch nicht. Die größte Schwäche sitzt immer noch vorm Bildschirm. Und wenn die falsch reagiert, kann das sicherste System nichts nützen.

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Fürchterliche Dateiorganisation: Eigene Dateien, Meine Dokumente, Meine Fotos, Meine Musik. Versuch da mal was wiederzufinden.
    Kann ich über Linux auch sagen. In welchem Ordner liegt jetzt das und das Programm? Wo wurde mein Dokument jetzt gespeichert? Mein Video? Wo ist die externe Festplatte? Wo ist mein USB-Laufwerk? Unter Windows weiß ich genau, wo was liegt, seien es meine Dokumente oder meine Musik, meine Timeshiftaufnahmen oder meine HD-Videos.
    Und so unähnlich ist die Strukturierung der Dateisysteme nun auch nicht, in beiden gibt es Ordner für Videos, für Bilder, Musik, Dokumente u.a., man muss nur mal die Augen aufmachen.

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Fürchterliche Menüstruktur. Bzw. wüsste ich nicht, wie ich das deaktivieren kann.
    Genauso unter Linux. Ist aber wie so vieles Ansichtssache.

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Bei Videos müsste ich erst alle möglichen Codecs installieren, die bei Linux out of the Box funktionieren.
    Ach, unter Linux muss ich jetzt doch keine Codecs nachladen? Von welcher Distribution sprichst du jetzt? Debian? Ubuntu? DSL? Codecs werden auch bei Linux nicht von Haus aus unterstützt, auch dort müssen sie erst installiert sein. Meistens sind die in der Distribution dabei, weil der bequeme User das braucht, aber nicht immer.

    Du siehst, es kommt auch drauf an, aus welcher OS-Ecke man jetzt kommt. Wer nur Windows gewohnt ist, kann mit Linux-Derivaten nichts anfangen, und wer mit Linux-Scheuklappen verwachsen ist wie du, scheint alles zu hassen, was aus Redmond kommt.

    Wenn schon jemand so vorbelastet in einen Vergleich bzw. Empfehlung startet, meinst du, das man da noch objektiv sein kann?

  7. #27
    Boardexe a. D.

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    Avatar von mathmos
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Und du solltest wissen, wie ich die o.g. Aussagen gemeint hab.
    Wir sind aber nicht nur zu zweit hier.

    ---

    BackDoor.Wirenet.1, Kaiten, Waterfall, GetShell und Rootkit.Linux.Snakso.a sind z. B. durchaus Schädlinge für Linux die "in the wild" sind/waren. Wenn auch zugegeben eher in homöopathischen Dosen.

    Windows kann man z. B. mit reinem Benutzerkonto, UAC, PSI, Software Restriction Policies/Applocker und EMET recht gut absichern.

  8. #28
    Mitglied Avatar von thom53281
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    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Grandios, diese Paketmanager. Jedesmal, wenn ich was im Netz gesucht hab, wird einem nur gesagt, apt-get dies, apt-get das, sowas muss man gewohnt sein, als Windowsuser ist man aber die Suche im Netz gewohnt. Das schlimmste, was mich aber an den alten Paketmanagern immer störte, waren fehlende Downloadgrößen. Muss ich jetzt 1 MB runterladen oder waren es doch 300? Nirgends stand es?
    Code:
    [root@x220] # apt-get install apache2
    Paketlisten werden gelesen... Fertig
    Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.       
    Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
    Die folgenden zusätzlichen Pakete werden installiert:
      apache2-mpm-worker apache2-utils apache2.2-bin apache2.2-common libapr1 libaprutil1 libaprutil1-dbd-sqlite3 libaprutil1-ldap
    Vorgeschlagene Pakete:
      apache2-doc apache2-suexec apache2-suexec-custom
    Die folgenden NEUEN Pakete werden installiert:
      apache2 apache2-mpm-worker apache2-utils apache2.2-bin apache2.2-common libapr1 libaprutil1 libaprutil1-dbd-sqlite3 libaprutil1-ldap
    0 aktualisiert, 9 neu installiert, 0 zu entfernen und 18 nicht aktualisiert.
    Es müssen 1.461 kB an Archiven heruntergeladen werden.
    Nach dieser Operation werden 5.598 kB Plattenplatz zusätzlich benutzt.
    Möchten Sie fortfahren [J/n]?
    Zumindest Debian kann das bei mir. Das ist aber natürlich nicht allgemeingültig für alle Distributionen.

    Für Dich als "Linux-Laie" (nicht böse gemeint ) ist eine Paketverwaltung ungewohnt. Trotzdem ist sie wesentlich besser als der Windowsweg. Das Problem unter Windows ist eben genau das "von Hand machen". Um das System einigermaßen sicher zu halten, sollten alle installierten Programme einigermaßen auf dem aktuellsten Stand bleiben.

    Unter Windows stößt Du nun auf das erste Problem. Damit das System auf dem neuesten Stand bleibt, müsstest Du entweder wirklich einmal im Monat auf Remote auf den Rechner gehen und alle Aktualisierungen von Hand installieren. Oder Du benutzt alle Autoupdater der Programme (sofern überhaupt vorhanden), welche aber unserem PC-Anfänger wieder einen Haufen verwirrende Fenster vorsetzen. Noch viel lustiger wird es dann, wenn Du dem Benutzer die Rechte einschränkst und dann die ersten Updater ihren Dienst verweigern.

    Bei einem Betriebssystem mit vernünftiger Paketverwaltung (in meinem Beispiel Debian) installiere ich einmal alle Pakete (apt-get install $Programmname). Du als Windowsnutzer musst hier tatsächlich etwas googlen um die Paketnamen herauszufinden - mir geht das übrigens genauso wenn ich unter Windows eine bestimmte Software benötige. Will ich nun das System auf den aktuellsten Stand bringen, reicht ein einfaches apt-get update && apt-get upgrade und alle installierten Programme sind wieder auf einem aktuellen Stand. Das ist eine Arbeitserleichterung um 3000%. Wenn ich noch fauler bin, richte ich einen cronjob ein, welcher die Befehle einmal in der Woche automatisch ausführt und z. B. mir eine E-Mail schickt.



    Zur Sicherheit unter Windows:
    In der Tat kann man Windows sicher konfigurieren. Trotzdem ist man aber der Sicherheitspolitik von Microsoft ausgeliefert. Sicherheitslücken werden nur einmal im Monat am Patchday geschlossen (wenn überhaupt), damit muss ich das Betriebssystem an allen anderen Tagen als "unsicher" ansehen. Ein Patch sollte immer sofort ausgeliefert werden, sobald er verfügbar ist. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ziemlich gering aber trotzdem vorhanden.

    Zudem macht es Microsoft den Angreifern teilweise ziemlich einfach. Man sollte sich nur das fragwürdige ActiveX und JScript im Internet Explorer ansehen, das schon vom Prinzip her problematisch ist und nur durch ständiges "flicken" einigermaßen sicher gehalten wird. Bis zu Windows Vista war eine Rechtetrennung per Default nicht vorhanden und musste vom Nutzer selbst eingerichtet werden. Unter Windows 7 ist die UAC in der Standardeinstellung unsicher und muss auf die höchste Stufe umgestellt werden um überhaupt an die Sicherheit von Linux heranzukommen.

    So fällt das für mich auf keinen Fall in die Kategorie "ich kann absolut alles anklicken".


    Grüße
    Thomas

  9. #29
    ex-Moderator Avatar von Hezu
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Naja, als Linux-Laie muss ich mich zum Glück nicht mehr bezeichnen, hab genug Erfahrungen inzwischen gesammelt, das ich inzwischen auch mit den Paketmanagern - und auch mehr - umgehen kann.

    Und ja, alles an einem Fleck zu haben, hat seine Vorteile. Nicht umsonst wird ja jetzt mit dem Store etwas ähnliches jetzt eingeführt, auch wenn es weniger angenommen wird, wie erhofft.
    Mit den sonstigen Desktop-Programmupdates hast du aber ganz recht, da hängt Windows ein bisschen hinterher, zum Glück gibt es eine Alternative dazu (siehe Kugelfischs Leitfaden).

    Mit dem Thema Sicherheit muss man immer aufpassen. Wie schon gesagt, ich habe noch kein System gesehen, das nicht durch die Faulheit der User kompromittiert werden könnte.
    Wieder das Argument "Wenn Linux so verbreitet wäre wie Windows": es würde sicherlich da dann auch User geben, die dauerhaft als root umhergeistern würden, weil es ihnen zu unbequem ist, einmal den User zu wechseln.

  10. #30
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Was meinst du, würde mit deinen akademischen Virenangriffen und den gefundenen Sicherheitslücken passieren, wenn irgendeine Linuxdistribution so verbreitet wäre, wie Windows?
    Es geht darum, dass mein Vater (oder auch die Eltern vom Threadersteller) zeitnah einen Rechner bekommen sollen. Da reden wir nicht von einem Was-wäre-wenn-Szenario sondern von einer real existierenden aktuellen Situation.

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Dateien, die ich überall brauche, schubs ich in die Cloud, Remotezugriff und Datenübertragung kann ich zur Not auch per Teamviewer herstellen, und das selbst für Laien sehr einfach. Erklär mal nem Laien ssh.
    Siehste, mit der Cloud kann ich jetzt nichts anfangen. Ist für mich noch ein Modewort, wo man alles mögliche dahinter verstecken kann. Bei Dropbox bin ich noch nicht angemeldet. Bei 1&1 hab ich ein Weblaufwerk, aber der Zugriff per davfs ist nicht so das Wahre. ssh muss ich keinem Laien erklären. Der Rechner für meinen alten Herrn ist für mich per ssh und scp zugreifbar. Er findet die Dateien dann nur noch im Homeverzeichnis und muss draufklicken, kommt also mit ssh gar nicht in Berührung.

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Grandios, diese Paketmanager. Jedesmal, wenn ich was im Netz gesucht hab, wird einem nur gesagt, apt-get dies, apt-get das, sowas muss man gewohnt sein, als Windowsuser ist man aber die Suche im Netz gewohnt. Das schlimmste, was mich aber an den alten Paketmanagern immer störte, waren fehlende Downloadgrößen. Muss ich jetzt 1 MB runterladen oder waren es doch 300? Nirgends stand es?
    Steht bei Gentoo (nutz ich) da, bei Suse steht's im Yast. In Debian (siehe oben) wird's auch angezeigt. Und selbst Arch zeigt die Größe der runterzuladenden Dateien an. Wenn ich das in Windows über RDP machen würde, müsste ich aber für jedes Setup erst den Browser öffnen, oder ich installier wget, wo ich dann aber auch die Download-URL bräuchte. Und genau da liegt der Vorteil von Paketmanagern, die man per ssh in der Konsole steuern kann und sich eben nicht um das manuelle Runterladen kümmern muss.

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Kann ich über Linux auch sagen. In welchem Ordner liegt jetzt das und das Programm?
    Interessiert nicht, da die Programme über den Pfad global aufrufbar sind. Ansonsten halt die üblichen Verdächtigen: /bin /usr/bin /usr/local/bin, /opt... Kriegt man übrigens mich which raus, wo sich das Binary befindet. Ist aber wie schon erwähnt irrelevant. In der grafischen Oberfläche braucht man das noch weniger.

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Wo wurde mein Dokument jetzt gespeichert? Mein Video?
    Mit höchster Wahrscheinlichkeit in /home/$DeinUserName. Woanders gehört's nicht hin und demzufolge hast du im Normalfall auch keine Rechte, das Zeug woanders abzuspeichern. Bei Windows kannste das auch in c:\Programme\irgendwas ablegen. Nachteil von Windows erkannt?

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Wo ist die externe Festplatte? Wo ist mein USB-Laufwerk?
    Sofern du udisks und polkit benutzt, was heute mittlerweile überall Standard ist, kannst du das einstellen, dass das ein hübsches Fenster aufpoppt - genau wie unter Windows. Ansonsten sind die Standardverzeichnisse für Wechseldatenträger: /media/$LABEL oder /media/$UUID. D.h. die Bezeichnung ist dann sogar immer gleich und nicht mal X:, H:, G: oder Q:.

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    Ach, unter Linux muss ich jetzt doch keine Codecs nachladen? Von welcher Distribution sprichst du jetzt?
    Nein, musste ich noch nie. Ich spreche von Gentoo. Du installierst mplayer und spielst das Video ab. Im Gegenteil hab ich aus der Mplayer-Config sogar noch diverser Codecs rausgenommen (amr (Handycodec), dirac, ...). Das muss man aber nicht.

    Zitat Zitat von Hezu Beitrag anzeigen
    wer mit Linux-Scheuklappen verwachsen ist wie du, scheint alles zu hassen, was aus Redmond kommt.
    Es ist kein Hass, eher eine Verachtung, die sich in den letzten 5 Jahren entwickelt hat, da ich in der Zeit immer parallel mit beiden Systemen zu tun hatte. Mangelnde Objektivität kannst du mir gern unterstellen. Für haltloses Gebashe hätte ich mir aber die o.g. Begründungen sparen können.

    Objektivität würde übrigens dann beginnen, wenn du Zwillinge, die noch nie an einem Computer saßen, vor 2 Rechner setzt - einen mit Windows, einen mit Linux. Erst nach Auswertung, wer besser mit welchem System klarkommt, könntest du eine objektive Entscheidung treffen.

    #######
    OT-Anmerkung:
    Kleiner Vergleich, wie man die gleiche Aufgabe unter Windows und unter Linux per Shell lösen kann:
    http://board.gulli.com/thread/172523...-mittels-batch
    Noch Fragen?
    Geändert von musv (13. 02. 2013 um 08:46 Uhr)

  11. #31
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Das beste OS ist mE OS X. Ich hoffe, ich kann mir das mal leisten. Und absolut DAU-geeignet, es erwartet & erfordert keinerlei Windows-Linux-Fummel-Installations-Konfigurations-Fanboy-Orgien. Wichtige Anwendungen sind auch alle verfügbar (Office, Bild- & Videobearbeitung usw.). Das ideale Gerät für den aktiven Senior

  12. #32
    Mitglied Avatar von pocab
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Was bringt das beste OS, wenn es keine Software dafür gibt. Und kommt nicht mit Wine jetzt an.
    Jede Software die ich brauch gibt es für Linux nicht. Will ich was am Handy machen bin ich aufgeschmissen, das gleiche
    am Auto, oder wenn ich eine SPS für die Arbeit programmieren muss. Linux ist da mega fail.

    Auf der Dbox tut sie ihren Dienst gut, für mehr ist es auch nicht zu gebrauchen.

  13. #33
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Was bringt das beste OS, wenn es keine Software dafür gibt.
    Es gibt keine SW für Linux etc pp.? Ist mir neu.
    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Jede Software die ich brauch gibt es für Linux nicht.
    Du scheinst recht ungewöhnliche SW Anforderungen zu haben - das mag sein und vllt. stimmt die Behauptung sorgar
    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Will ich was am Handy machen bin ich aufgeschmissen, das gleiche
    am Auto, oder wenn ich eine SPS für die Arbeit programmieren muss. Linux ist da mega fail.
    Ich habe durchaus schon erfolgreich mit Linux auf Handys zugreifen können- die Frage ist natürlich, was genau du machen willst. Die Kritik geht allerdings vollständig in Richtung Handyhersteller, die Linux User nicht beachten.

    In Autos wird viel über CAN Bus gemacht- da gibts durchaus Linux SW für.

    SPSen gibts auch auf Linux Basis - inkl. Projektierungssoftware.

    Eine Projektierungs SW wie Step7 für Siemens SPSen kenne ich nicht. Aber das ist wieder etwas, dass man Siemens anlasten muß - nicht Linux.
    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Auf der Dbox tut sie ihren Dienst gut, für mehr ist es auch nicht zu gebrauchen.
    Niemand zwingt dich, Linux toll zu finden. (Wenns dir ermöglicht illegal Pay TV zu schauen, scheinst du ja zufrieden zu sein. )

    Eine etwas fundiertere Kritik wäre vllt. angebracht. Dieser Glaubenskrieg ist echt kindisch.

  14. #34
    Mitglied Avatar von pocab
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Das hat nichts mit Glaubenskrieg zu tun. Ich rede für mich selber.

    Ich könnte einfach nicht mit Linux produktiv arbeiten. Ich habe mein Tablet gerootet. Für die SD Karten zusammenstellung
    gibt es nur Windows Software.

    Ich muss am Auto am Steuergerät paar Parameter ändern. Die Software gibt es nur für Windows.
    Bei der Automatisierung das selbe. Siemens, Mitsubishi, B&R, Schleicher etc. alles nur für Windows.

    Im Internet browsen kann ich mit Linux, ja. Toll.

    Ich verstehe die Hersteller auch. Für Privatanwender ist einfach kein Markt vorhanden. Ich finde Windows 7 ist
    ein super OS. Läuft alles super stabil, kriege für alles Treiber und Software. Wer über Viren meckert, sollte sein
    eigenes Verhalten ändern. Ich kann das an einer Hand abzählen was ich mir bis jetzt eingefangen habe.

    Mein PC Leben fing mit einem 8088 an und MS Dos 3.30. Ich habe fast jede Windowsv ersion mitgenommen.
    Und im Moment finde ich es mit Win7 ausgereift.

  15. #35
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Mathmos:
    Zumindest vom Namen her kennen wir uns hier im Gulli-Forum doch schon ein paar Jahre. Ich weiß, dass du Ahnung von der Materie hast. Und du solltest wissen, wie ich die o.g. Aussagen gemeint hab.
    Du antwortest aber nicht Mathmos, sondern einem anderen User. Und es lesen auch andere User mit. Und daher ist deine Antwort unqualifiziert. Zumindest nach den Maßstäben, die ich anlegen muss, da wir uns ja nicht schon ein paar Jahre kennen.

    Und die Kriktik ist zudem völlig richtig. Microsoft muss man vorwerfen, dass sie die strikte Benutzertrennung jahrelang sträflich vernachlässigt haben.
    Man hat aber spätestens seit XP die Möglichkeit, mit eingeschränkten Benutzern zu arbeiten. Und hier verschwinden dann die Unterschiede zwischen Windows und "Linux". Denn idealerweise muss ich dann bei beiden Systemen mich erst mit Administratorrechten (und Passwort) anmelden, um dann mein Schindluder zu treiben.

    Soweit ich weiß muss man übrigens auch bei Linux nicht mit eingeschränkten Rechten arbeiten, sondern kann dies auch mit permanenten Root-Rechten tun.

  16. #36
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Ich könnte einfach nicht mit Linux produktiv arbeiten.
    Musst du ja auch gar nicht. Wenn du das mit Win kannst, ist doch alles gut!? Hier gehts ja schliesslich um "DAU-freundliches Betriebssystem gesucht" - oder hältst du dich für nen DAU ? (Sorry, der musste jetzt sein )
    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Ich muss am Auto am Steuergerät paar Parameter ändern. Die Software gibt es nur für Windows.
    Bei der Automatisierung das selbe. Siemens, Mitsubishi, B&R, Schleicher etc. alles nur für Windows.
    Das kannst du aber eben alles nicht Linux anlasten, sondern den entprechenden Herstellerfirmen.
    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Im Internet browsen kann ich mit Linux, ja. Toll.
    Wenn du mehr nicht gebacken bekommst mit Linux, sitzt das Problem woanders...

    Zitat Zitat von pocab Beitrag anzeigen
    Ich finde Windows 7 ist
    ein super OS. Läuft alles super stabil, kriege für alles Treiber und Software.
    Beruflich arbeite ich auch mit Win7. Meine Erfahrungen sind da ganz andere. Installier mal ne ältere Step7- oder WinCC-Version unter Win7 (mal ganz abgesehen von dem ernormen Performance Einbruch nach der Installation von Siemens SW - aber das ist Kritik an Siemens). Versuch mal für etwas ältere Hardware Treiber zu bekommen....

    Linux ist nicht die eierlegende Wollmilchsau- genau so wenig wie Windows oder OS X. Darum gehts hier aber doch auch gar nicht.

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Man hat aber spätestens seit XP die Möglichkeit, mit eingeschränkten Benutzern zu arbeiten. Und hier verschwinden dann die Unterschiede zwischen Windows und "Linux". Denn idealerweise muss ich dann bei beiden Systemen mich erst mit Administratorrechten (und Passwort) anmelden, um dann mein Schindluder zu treiben.
    Ganz grundsätzlich stimme ich dem zu, aber leider gibts da im Detail Unterschiede. Es gibt so einige Programme, die sich auch ohne Administratorrechte (ohne Fehlermeldung) installieren lassen und dann auch teilweise funktionieren. Aber eben nur teilweise. Und wenn man dann nach ner gewissen Zeit erst auf fehlende Funktionen stösst, ist einem meist nicht mehr bewusst, dass man das ohne Adminrechte installiert hat... da muss man erst mal drauf kommen... Unter Linux hab ich sowas noch nicht erlebt.
    Geändert von cy_coe (13. 02. 2013 um 17:12 Uhr)

  17. #37
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Man hat aber spätestens seit XP die Möglichkeit, mit eingeschränkten Benutzern zu arbeiten. Und hier verschwinden dann die Unterschiede zwischen Windows und "Linux". Denn idealerweise muss ich dann bei beiden Systemen mich erst mit Administratorrechten (und Passwort) anmelden, um dann mein Schindluder zu treiben.
    Es soll durchaus Programme unter Windows geben, die ohne Adminrechte nicht richtig funktionieren. Gut, das kann man jetzt nicht direkt Microsoft anlasten. Pocab macht's andersrum aber auch.

    Ich wollte eigentlich den Flamewar vermeiden, den BellaBong mit einer unbedachten Äußerung ins Rollen gebracht hat.

    Windows ist halt toll für Leute, die schon seit 15 Jahren mit Windows arbeiten und auch Windows erwarten. Da ist ja jetzt erst mal nichts schlechtes daran. Und einem DAU-sicheren OS versteh ich allerdings, dass ein nichtsahnender User:
    • auf den ersten Blick die 5 Programme findet, die er unbedingt braucht.
    • auch durch wildes Umherklicken nichts kaputt machen kann.
    • sich durch unwissende Handlungen keinerlei Schädlinge einfangen kann.

    Und da finde ich halt, dass das unter Linux wesentlich exakter und auch einfacher umzusetzen ist als unter Windows.

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß muss man übrigens auch bei Linux nicht mit eingeschränkten Rechten arbeiten, sondern kann dies auch mit permanenten Root-Rechten tun.
    Natürlich kann man. Realistisch ist das aber nur bei Livedistributionen, die zur Systemrettung gedacht sind. Bei allen festinstallierten Distributionen sorgt schon der Installer dafür, dass man sowas nicht macht. Damit sollte auch dieses Szenario eher theoretischer Natur sein.

  18. #38
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen

    Ich wollte eigentlich den Flamewar vermeiden, den BellaBong mit einer unbedachten Äußerung ins Rollen gebracht hat.
    Hey, das war keine unbedachte Äußerung, die ist bewußt so provokativ gesetzt worden.
    Unbedacht ist Post #20 ...

  19. #39
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man. Realistisch ist das aber nur bei Livedistributionen, die zur Systemrettung gedacht sind. Bei allen festinstallierten Distributionen sorgt schon der Installer dafür, dass man sowas nicht macht.
    Auch da geht das einwandfrei und ist somit realistisch.
    Der Unterschied ist nur, dass "man das nicht macht", während es bei Windows allgemein üblich ist/war.
    Das dürfte aber auch ein Grund für den Erfolg und den großen Verbreitungsgrad von Windows sein. Es funktioniert auch für DAUs, so lange es funktioniert.

  20. #40
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: DAU-freundliches Betriebssystem gesucht

    Irgendwie komm ich immer mehr zu dem Schluss, dass hier alles etwas anderes unter DAU-freundlich verstehen:
    • ich: OS mit den für einen DAU benötigten Programmen. Oberste Priorität ist die Robustheit. Wichtiger Punkt ist auch die Ausblendung nicht benötigter Optionen und Software.
    • Markantelli: "Irgendwie" funktionierendes OS mit der obersten Priorität, Admin zu sein.
    • Pocab: Es muss SPS- und andere Spezialsoftware, insbesondere für das Auslesen von Kfz-Steuerteilen vorhanden sein.
    • Fryk: OSX
    • Hezu: will für die Installation jedes Programmes den Installationswizard haben, den er vorher im Netz gesucht hat. Dabei hat die Downloadgröße oberste Priorität. Außerdem ist RDP nur das Wahre.

    Mit OSX hab ich absolut keine Erfahrung, konnte nur ein paar Mal in diversen Läden damit rumspielen. Meine Schwester bekam mal als Austauschrechner ein MacBook. Ich hab dann per Ferndiagnose übers Telefon versucht ihr zu erklären, wie sie eine Datei auf einen USB-Stick kopiert. Nach 2 Stunden haben wir das hinbekommen. Allerdings ist meine Schwester auch stark Windows-geschädigt und auf eben die Windowsabläufe fixiert. Ansonsten würde ich Fryk recht geben. Sofern nicht ein höherer Konfigurationsaufwand in Linux gesteckt wird, dürfte mit der Defaultinstallation wohl OSX am DAU-freundlichsten sein.

  21.  
     
     
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