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09. 02. 2013, 16:45 #1Mitglied
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UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Hi,
ich habe ein Objektiv mit der Filtergröße von 77 cm. Nun möchte ich mir ein passendes UV-Filter besorgen. Leider habe ich keine Testergebnisse (z.B. von Fachmagazinen wie FotoMagazin oder ColorFoto) gefunden. Kann mir jemand einige empfehlen?
Gruss
Blanc
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09. 02. 2013, 22:53 #2Der Rebell.
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Sinn? Verschlechtert nur das Bild.
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10. 02. 2013, 15:33 #3Mitglied
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Ich habe folgende Beschreibung gelesen:
In der digitalen Fotografie wird häufig auf viele Filter verzichtet, weil die meisten Effekte über Bildbearbeitungsprogramme nachträglich simuliert und angewendet werden können.
Vielleicht meinst Du damit?
Ich frage mich nun, ob UV-Filter durch Software ersetzt werden kann. Wenn ja, mit welchen Funktionalitäten?
Gruss
Blanc
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10. 02. 2013, 16:16 #4Der Rebell.
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Du könntest eine Unschärfefilter auf das Bild anwenden. Hat den gleichen Effekt. UV Filter braucht man bei einer DSLR nicht, diese dienen nur als (zum Teil teure) Schutzscheiben für das Objektiv.
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11. 02. 2013, 15:24 #5political correctness
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Ich verwende UV-Filter als Schutz, weil sie oft billiger sind. In den meisten Situationen verschlechtern sie die Bildqualität nicht, allerdings erhält jede Lichtquelle zusätzliche unschöne Reflexionen. Deshalb kommen die nur auf das Objektiv, wenn es staubig ist oder mir die Reflexionen egal sind.
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19. 02. 2013, 11:12 #6Mitglied
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Könntest dir auch einen Schutzfilter/Protector besorgen, dass sind Klarfilter ohne Filterwirkung.
Je nachdem wo und unter welchen Umständen du fotografierst, kannst du aber auch auf diesen Schutz verzichten.
Gruß
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20. 02. 2013, 10:10 #7Mitglied
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Keine UV-Filter!
Seit den Siebzigern sind die Objektive von sich aus so vergütet, dass sie keine UV-Strahlen, die vorher krasse Unschärfen verursachten, mehr hindurchlassen.
Diese Filter werden von den Foto-Dealern nur empfohlen, um den Profit zu erhöhen.
Die Frontlinse moderner Objektive ist gegen Kratzer mittels eines Belages geschützt.
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20. 02. 2013, 13:27 #8political correctness
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Selbst ein Gul wird sich dreimal überlegen, ob er die Frontlinse seines Objektives rauen Bedingungen aussetzt, die zu ihrer Beschädigung führen können. Die meisten Kratzer machen zwar nichts, reduzieren aber bereits den ansonsten recht hohen Wiederverkaufswert gerade bei teuren Objektiven beträchtlich. Auch ziehen manche Objektive ohne Filter Unmengen an Staub ein oder sind nicht spritzwasserfest.
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22. 02. 2013, 13:32 #9
Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Manchmal (Oft) muß man einfach die Kamera bzw. das Objetiv mit an schwierige Orte nehmen. Sei es in der Natur, in Bunkern oder Lost Places. Schnell ist da Staub und Dreck auf der Linse. Aber auch eine falsche Bewegung und das Objektiv kratzt an der Wand entlang.
Für solche Situationen lohnt es sich, selbst teure, UV-Filter zu verwenden.
Denn ein Objetiv zu ersetzt oder einen Filter macht einen großen Unterschied.
Zu deiner Frage:
Ich kann dir B+W Filter empfehlen. Benutze selbst nur diese.
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25. 02. 2013, 12:59 #10
Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Zusammenfassung:
1.) UV-Filter sind ein Relikt aus Analogzeiten und bei modernen Digitalkameras völlig überflüssig, was die Filterwirung angeht.
2.) Jedes zusätzliche Glas im Strahlengang verschlechtert die Bildqualität, sprich Auflösung. Wie sehr sie sich verschlechtert, hängt von der Qualität des Filters ab (irgendwo zwischen deutlich sichtbar und kaum merklich).
Außerdem steigt bei jedem Filter die Gefahr von unschönen Reflexionen und/oder nebeliger Schleierwirkung bzw. Kontrastabnahme, je nach Lichteinfallswinkel.
3.) Filter als Schutz: Die einzige Situationen, in denen ich vielleicht tatsächlich einen Filter benutzen würde, wäre z.B. bei einer Sahara-Durchquerung oder an einem Sandstrand, wenn es extrem windig ist. Aber selbst da ist nicht viel Schutz zu erwarten, bestenfalls gegen Kratzer auf der Linse. Staub in Zooms tritt durch die Pumpbewegungen seitlich am Objektiv ein, nicht vorn.
4.) Ein in 99% der Fälle deutlich sinnvollerer Allroundschutz ist eine stabile Gegenlichtblende. Auch gegen versehentliche Schrammen oder Stürze. Zudem kann diese, je nach Aufnahmenbedingungen, sogar die Bildqualität verbessern.
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06. 03. 2013, 17:25 #11Grafiker
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Wie bereits gesagt, ein UV-Filter ist bei digitaler Kamera überflüssig. Die Sensoren reagieren auf UV-Strahlung nicht so empfindlich wie ein Film oder Diafilm.
Den UV-Filter zweckentfremdet als Schutz für die Linse zu benutzen, ist mehr als fragwürdige Vorgehensweise.
Investiere lieber in einen guten Polfilter, der hat auch in digitaler Fotografie eine Daseinsberechtigung. In vielen Situationen verbessert er enorm die Bildqualität indem er störende Reflektionen herausfiltert und ansonstens schadet er nicht. Es gibt nur wenige Lichtsituationen, in denen man auf Polfilter lieber verzichten sollte. Deswegen kann man den Filter bei 99% der Aufnahmen dran lassen und auch als Schutz für die Linse verwenden - wenn man es möchte. Wobei für diesen Zweck ein Objektiv-Deckel mit Federverschluß und Samt-Dichtung viel besser ist.
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07. 03. 2013, 15:52 #12political correctness
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Ein Polfilter, ist das dein Ernst? Natürlich hat er seine Berechtigung, aber nicht immer. Eigentlich werden die allerwenigsten Fotos mit einem Polfilter gemacht und ist wirklich nicht für jedes Foto zu gebrauchen. Im Gegenteil: Da geht ordentlich Licht verloren und wenn der Effekt wirklich sichtbar sein soll, muss er auch noch entsprechend gedreht werden.
Wer was gegen UV-Filter als Schutzfilter hat, sollte einfach mal den Test machen und sich dann fragen, ob ihm überhaupt ein Unterschied auffällt bei normalen Bildgrößen. Bis auf die Reflexionen eben, aber die gibt es bei allen zusätzlichen Linsen, höchstens noch abhängig von der Qualität mehr oder weniger.
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08. 03. 2013, 23:09 #13Grafiker
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
@Munro24:
Ja, das ist mein ernst.
Natürlich muss man den Winkel des Polfilters immer richtig ausrichten. Dafür wird man aber durch kräftiges Grün bei Pflanzen, kräftiges Blau des Himmels, Wegfall von überbelichteten Punkten durch störende Reflexionen bei Wasser, Glas, Metall, Plastik, usw. belohnt. Gute kontrastreiche Aufnahmen von Regenbogen sind ohne Polfilter gar nicht möglich, von verglasten Bildern oder Objekten hinter einem Schaufenster ganz zu schweigen.
Der Lichtverlust durch Polfilter ist bei Fotografie nicht so dramatisch. Wenn du dennoch den Eindruck hast, deine Fotos wirken mit Polfilter unterbelichtet, dann liegt es vermutlich am Messfehler des Autofokus. Das ist leider ein Nachteil des Polfilters - bezüglich der Belichtungszeiten verwirrt er die die Elektronik fast so schlimm wie ein Nebel. Wenn man es weiß, kann man es manuell korrigieren oder im Zweifel eine Reihe mit verschiedenen Belichtungszeiten schießen.
Ich möchte dennoch festhalten, dass ich weder Polfilter noch sonst irgendwelchen Filter als Schutz für die Linse empfehle. Objektivdeckel drauf und gut ist. Gegen extreme Staubeinwirkung oder mögliche Stöße gibt es Köcher oder gepolsterte Fototasche.
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09. 03. 2013, 00:54 #14political correctness
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Re: UV-Filter mit der Filtergröße von 77 cm
Ich fotografiere sowieso meistens im manuellen Modus, da hat der Belichtungsmesser nur empfehlenden Charakter und natürlich wird jedes Foto richtig belichtet und nicht zu dunkel. Dennoch hat es natürlich einen Grund, weswegen ich allzu hohe ISO-Einstellungen und allzu offene Blenden vermeide und ein verdunkelnder Filter passt mir da nicht in den Kram.
Auch wenn ich mir meine Bilder so anschaue, finde ich nur selten welche, bei deinen ich froh gewesen wäre, meinen Polfilter dabei gehabt zu haben. Bin nicht so der Landschaftsfotograf und falls mir das Grün doch mal nicht gefällt, oder das Blau, dann ist Photoshop mein Freund. Einzig bei Spiegelungen ist der Polfilter natürlich unersetzbar, aber da sind wir schon in einem äußerst speziellen Anwendungsbereich, der für kaum einen Fotografen relevant ist.
Deckel und Tasche schützen natürlich auch, aber nur beim Transport. Wer aber alle paar Minuten fotografiert, dessen Frontlinse ist völlig ungeschützt, und in der Zeit kann einiges passieren. Irgendwo anstoßen (mir schon häufiger passiert: mit der Frontlinse gegen Ecken, trotz Streulichtblende), jemand stößt im Gedränge mit irgendeinem Gegenstand daran, die Kamera fällt runter. Natürlich passiert meistens dann doch nichts, meine UV-Filter haben trotz einiger Anstöße auch noch keine Macken, aber wenn ich mir so die Preise für UV-Filter (weniger als 10 Euro) anschaue und vergleiche mit den Kosten für einen Frontfilteraustausch (mehr als 100 Euro) - seitdem ich die Teile auf jedem Objektiv habe, bin ich beim Fotografieren auch entspannter als vorher, weil es einfach eine Sache weniger ist, um die ich mich kümmern muss.
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