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  1. #121
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Zitat Zitat von General Holzfuß Beitrag anzeigen
    @Everyauction
    Du solltest dir auf jeden Fall deine ' ' abgewöhnen!

    Mich würde mal interessieren, wo und was man denn machen muss, um nach einer Ausbildung direkt 3000 Euro zu verdienen. Klingt irgendwie ein wenig unrealistisch...

    Schichtarbeit bei den größten DAX-Unternehmen. Was ist da unrealistisch?

  2. #122
    Mitglied Avatar von General Holzfuß
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Schichtarbeit...dachte wir reden hier von normalen Umständen

  3. #123
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Assi für Wirtschaftsinformatik
    Fachoberschule
    Bundeswehr
    Wirtschaftsinformatik Diplom

    Habe inzwischen in 2 Softwarehäuser gearbeitet. Locker Eier schaukeln ist da nicht. Habe ich besonders nach meinen 2 Job (Werkstudent nach Praktikum) gemerkt. Die Software an der ich gearbeitet habe, war nach Monaten immer noch nicht stabil und ich wurde gekündigt. Seit 2 Monate arbeite ich jetzt so 35h in der Fabrik für 900€ Netto. Ich schiebe nur Nachtschichten, weil ich da 25% mehr bekomme. Nebenbei schreibe ich eine kleine Android-App um was vorzuzeigen, um eine Erfolgserlebnis zu haben und weil ich das Fachwissen im Praktium monate lang erlangt habe (Forschungsarbeit). Bis Februar schreibe ich noch meine 3 letzten Prüfungen bei der Hochschule nach. Denke schon das ich danach wieder was ordentliches in der Informatik finden kann. Wenigstens Tester, wenn schon nicht Softwareentwickler.

    Ich denke schon das das größere GEhalt in der Informatik gerechtfertigt ist. Es ist geistig anstrengend, im gegensatz zu der körperlichen monotonenen Arbeit ohne zeit begrenzte Tasks.

  4. #124
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Kurzfassung:

    1. Abitur
    2. Informatikstudium an der Uni (abgebrochen nach 3 Semester - zu monoton, zu realitätsfremd)
    3. Informatikstudium an der FH, Online - Staatlich anerkannt (auch monoton, aber wenigstens ein klein wenig praxisbezogener, irgendein Abschluss muss in Deutschland ja fast sein)
    4. Arbeite nun von Remote(Homeoffice) für eine kleine GmbH. Verdiene überdurchschnittlich gut und kann mir meine Zeit relativ frei einteilen - Sprich Codingsessions von 17h und den Tag danach pennen sind kein Ding. Das ist für mich als leidenschaftlicher Coder(Ich mache das, seitdem ich 12 bin) genau das richtige.

    Lange Fassung:

    1. Ich habe damals das Abitur fast abgebrochen, da ich den Sinn nicht mehr gesehen habe, für nichts und wieder nichts einen Schein zu machen, der mir persönlich für meine Entwicklung nichts bringt. Nach einiger Überlegung und einer Ehrenrunde in der 10. Klasse habe ich es doch durchgezogen.
    Rückblickend kann ich bis heute nur den Kopf schütteln, wenn ich bedenke mit was für Gestalten ich da egtl. Abitur gemacht habe, da die es zum Teil auch noch geschafft haben, ohne einen englischen Satz rauszubekommen, den Englisch Leistungskurs mit 3 zu bestehen.

    2. Nach dem Abitur habe ich voller Motivation angefangen zu studieren. Nach ca. 2 Semestern habe ich allerdings gemerkt, dass dieser ganze Zirkus mich 0 weiterbringt und unsere Professoren an Themen geforscht haben, die mir nur ein müdes Gähnen abgewinnen konnten. Die Motivation war irgendwann so im Keller, dass ich die Prüfungen nicht bestanden habe(Veralteten Einheitsbrei lernen war nie so mein Fall) und dadurch exmatrikuliert wurde.
    Das kann man als Ausrede werten, allerdings lag es auch rückblickend nicht am schwierigen Stoff. Ich war und bin halt niemand, der ohne Nachfrage einfach frisst, was man ihm vorwirft und sich damit tröstet, dass das ja in der Zukunft vielleicht mal ganz viel bringen wird.

    3. Nach ein paar Wochen Bedenkzeit(Übergangszeit bis zum nächsten Semester quasi) habe ich mich dann an der FH für das Onlinestudium beworben und konnte dort direkt im 2. Semester einsteigen. Die Dozenten waren etwas besser als an der Uni, gingen besser auf die Studenten ein(Auch wenn vieles online war) und hatten immer Zeit für einen(Skype/Email/Telefon) und es machte einfach mehr Spaß. Die Kurse habe ich dort in Rekordzeit durchgezogen(Bachelor in 3 statt 6 Semestern gemacht, da man dort so viele Kurse belegen konnte, wie man wollte). Das einzige was bis heute fehlt ist die Bachelorarbeit, da hat dann doch ein wenig die Faulheit gesiegt - Die mache ich aber wohl in 6 Monaten. Aktuell macht mir nur die Arbeit/eigene Projekte 100 mal mehr Spaß.

    Nebenkapitel: Ich habe direkt nach dem Abitur angefangen, auf selbstständiger Basis zu arbeiten - Sprich mit Gewerbe und co. Dadurch habe ich meinen heutigen Arbeitgeber kennengelernt. Ich saß direkt nach dem Abitur schon an großen Projekten bei Audi und anderen Firmen, vieles davon sieht man heute im Internet Nur diese Arbeit hat mich motiviert, das Studium selbst hat mich immer zu Tode gelangweilt. Ahnungslose Dozenten, Professoren die nur noch ihre Pensionierung im Kopf hatten usw..
    Davon können aber sicher viele Studenten ein Lied singen.

    4. Ich habe irgendwann so viel mit einer Firma gearbeitet als Selbständiger, dass besagter Auftraggeber mich unbedingt als Festangestellten haben wollte. Das war vor nicht ganz einem Jahr - Inzwischen verdiene ich sehr gut, habe viele Freiheiten und fahre wenn mir danach ist mal 2-3 Wochen zum Firmensitz und arbeite vor Ort.

    5. Auch das ist nur übergangsweise. Meine eigene GmbH befindet sich grade in der Gründungsphase und ich bin mal gespannt, wie es die nächsten Jahre so weitergeht. Egtl. müsste ich mir das nicht "antun" wie viele meiner Bekannten sagen(Oder auch meine Freundin ) aber ich will selbst vorankommen und Stillstand hasse ich einfach - Genau das ist leider bei meiner jetzigen Firma der Fall. Wir arbeiten im Gegensatz zu anfänglichen Versprechungen nur noch als Dienstleister und es wird öde. Ich setze Projekt um Projekt um und es wird mit jedem neuen Projekt langweiliger. Ich lerne nebenbei schon Fremdsprachen, weil ich mich nicht mehr gefordert fühle - Dabei war ich egtl. bis auf Englisch nie jemand, der besonders schnell Sprachen lernt.

    Fazit: Das hört sich alles sehr entspannt und schön an, ich musste jedoch schon immer selbst mein Geld verdienen - Habe weder ein Elternhaus was mich unterstützt hat noch sonstiges, d.h. auch als Kellner, Hiwi auf dem Bau u.Ä. habe ich Erfahrung

    Ansonsten habe ich auch jetzt ein relativ belebtem Alltag und im Schnitt locker 70 oder mehr Überstunden pro Monat - Wobei die oft auch ein wenig freiwillig sind. Ich arbeite halt lieber am Sa. mit 1-20 Cocktails die Arbeit ab, als am Montag Stress zu haben

    Also mal schauen was noch so kommt. Auch wenn ich noch "schon" 26 bin, sehne ich mich eher nach der Garage mit 3 Codern wie aus vielen amerikanischen Gründungsgeschichten als nach einer Festanstellung bis zur Rente.

  5. #125
    Mitglied Avatar von PaniQ
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Hi,

    1. vom Gymnasium auch die Fachoberschule mit Schwerpunkt Informatik gewechselt. Durchschnittlichen Abschluss gemacht.

    2. Duales Studium zum Wirtschaftsinformatik für Service und Vertrieb gemacht.

    3. Danach Übernahme als Business Analyst und Projektkoordinator.

    Zufrieden? Ja, absolut! Das duale Studium war recht stressig, allerdings bringt mich heute nichts mehr aus der Ruhe. Job ist abwechslungsreich, da ich immer mit anderen Systemen und Kollegen arbeite.

    Als nächsten steht ein berufsbegleitendes Fernstudium zum M.Sc. Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt IT-Management und IT-Strategie an.

  6. #126
    Mitglied Avatar von Incur Vest
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Sehr interessant von euren Werdegängen zu lesen. Ich will dann mal meinen erzählen.

    Erster Abschluss im Lebenslauf: Hauptschule. Dann die mittlere Reife nachgemacht und anschließend eine technische Ausbildung begonnen, beendet und ein halbes Jahr lang im Betrieb gearbeitet. Im Anschluss die Fachhochschulreife abgeschlossen und danach ein technisches Studium aufgenommen (Bachelor). Zeitgleich habe ich angefangen in einer Firma zu arbeiten, bei der ich zunächst als Mechaniker, dann als Schreibkraft und anschließend in der Konstruktion als Werkstudent gearbeitet habe. Das Studium habe ich vor zwei Monaten nach acht Semestern abgeschlossen (sieben Semester Regelstudienzeit).

    Nun befinde ich mich gerade in Dänemark und versuche meinen Master zu machen. Ich selber stamme aus einer Arbeiterfamilie und bin der Erste der ein Studium aufgenommen hat. Momentan frage ich mich, wie weit man eigentlich mit der richtigen Einstellung kommen kann. Ich weiß aber eigentlich auch, dass nach dem Master definitiv der Punkt erreicht ist, an dem ich wieder in die Industrie zurück möchte.

    Gerne wäre ich auch irgendwo im Beruf hängen geblieben, aber irgendwie hat es nie so richtig funktioniert mit der langfristigen Übernahme. Mittlerweile würde ich gerne mal anfangen Geld zu verdienen. Studentenleben hin oder her, aber irgendwann reicht es einem ständig auf jeden Cent zu schauen.

  7. #127
    Mitglied Avatar von Schlagbohrer
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Gerne wäre ich auch irgendwo im Beruf hängen geblieben, aber irgendwie hat es nie so richtig funktioniert mit der langfristigen Übernahme.
    Kleiner Hinweis, zu Praktikumsstellen, grundsätzlich ablehnen. Die Leute sind nicht daran interessiert irgendjemanden zu übernehmen, sondern nur jeden auszubeuten.

    Es gibt da mittlerweile einige Sachen die zwar legal sind, aber meiner Meinung nach nichts anderes als besonders schwerer Trickbetrug.

    Zum Beispiel gibt es Firmen die jahrelang nach Mitarbeitern suchen.
    Was ist da los ? Fachkräftemangel ? Die Wahrheit schaut anderes aus, jeder potentielle neue Mitarbeiter darf zunächst eine Woche als Praktikant arbeiten, dass klingt fair, nur blöd das keiner übernommen wird.

    Dann gibt es noch so eine andere Geschichte.
    Wenn ein Name einen unangenehmen Beigeschmack bekommt denkt man sich gerne mal einen neuen aus. Daher heisen in vielen Unternehmen Praktikanten jetzt einfach Trainees. Trainee ist Englisch und bedeutet nichts anders als Praktikant.

    Dann gibt es da noch die gute bezahlte Stelle die bald frei wird.
    Meist irgendein älterer Mitarbeiter usw.
    Auch hier kriegen die Leute die tolle Möglichkeit ein halbes Jahr umsonst zu arbeiten und dann wieder zu verschwinden, denn die Stelle wird irgendwie nie frei.

    Ich will niemanden Angst vor der Zeit nach dem Studium machen.
    Es gibt sehr viele ehrliche Unternehmen die ihre Mitarbeiter als Kapital betrachten das man fördern muss, es gibt aber eben auch die die ihr Geschäftsmodell auf Ausbeutung aufbauen. Und wenn man diese Leute unterstützt, wird man weder einen einzigen cent verdienen noch beruflich vorankommen.

  8. #128
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    Ich habe mir mal den ganzen Beitrag durchgelesen und bin teilweise echt erstaunt, dass einige Leute es mit der richtigen Einstellung ziemlich weit gebracht haben. Auf der anderen Seite gibt es die, die einfach nicht so viel von Geld halten und lieber ihr Leben leben wollen. Vorallem Everyauction hat micht mit seinen Beiträgen beeindruckt.

    Nun zu mir:

    Kurz:
    Abitur mit 19 -> 2 Semester Maschinenbau -> 2 Semester Elektrotechnik (so bin ich zu meinem jetzigen Beruf gekommen) -> nun 2. Ausbildungsjahr Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

    Lang:
    Habe mein Abitur mit 19 abgeschlossen und konnte mich durch die 3-Brüder-Regelung von der Wehrpflicht befreien lassen. Damals war ich auch noch sehr berufsorientiert. Da ich aber noch relativ ahnungslos war was ich machen will habe ich meinen Vater um Rat gefragt, der da nur sagte "studier Maschinenbau! Alles andere kannste in die Tonne kloppen!". Nebenbei habe ich mich noch von einem meiner Brüder berieseln lassen, der selbst diesen Weg eingeschlagen hat und damit ziemlich zufrieden scheint. Gesagt, getan.

    Nach einem Semester Maschinenbau kamen schon die ersten Zweifel an dem Studiengang. Ich habe mich immer wieder gefragt "Wieso tut man sich sowas an?". Ich habs dann nach zwei Semestern auch sein lassen und wollte es mit Elektrotechnik probieren.

    Dies war meine erste eigene Entscheidung, was schonmal ein Schritt in die richtige Richtung für mich war. Jedoch war es das Studium nicht. Der gleiche "Mist" fing wieder von vorne an, nur mit anderen Gesichtern. Da ich in diesem Punkt nun relativ schnell gemerkt habe, dass ich mit studieren nicht glücklich werde, habe ich mich nach was anderem umgeschaut.

    Ich habe gemerkt, dass "Grundlagen der Programmierung" das einzige war, was mich in dem Studium bei Laune hielt. Dementsprechend habe ich mich auch umgehört welche Ausbildungsberufe es in diesem Metier gibt. So habe ich mich im Mai nach Ausbilungsplätzen umgeschaut und hatte im Juni schon meinen Ausbildungsplatz sicher.

    An sich macht mir der Beruf viel Spaß, jedoch frage ich mich ob es das gewesen sein soll. Sobald die Ausbildung fertig ist schlüpft man 40 Jahre in eine Vollzeitbeschäftigung um irgendwie Geld heran zu schaffen. Wenn man aber 40 Jahre 40 Stunden die Woche arbeitet hat man die meiste Zeit seines Lebens den Konzernen geschenkt. Und für was? Für ein paar Kröten, die ein wenig die Leere füllen, wenn wir mal wieder einen neuen 4K-FullHD Fernseher kaufen. Und selbst um reisen zu können muss man ja irgendwie an Geld kommen, und das geht ja auch nur durch Arbeit.

  9. #129
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    Standard Re: Was habt ihr studiert - Was seid ihr geworden?

    ... also ich hatte Glück im Unglück. Habe Wirtschaftsinformatik studiert (noch Diplomer) bin auch recht zügig druchgekommen, bis ich dann im 8 Semester gegen die Wand gelaufen bin. Habe Recht drei mal nicht bestehen können und musste somit das Handtuch werden. War in der Zeit aber als Werkstudent bei einer größeren Firma und habe dort auch schon die Aufgaben übernommen, welche man mit einem fertigem Abschluß auch macht. Mein Chef hatte ein volles Verständnis und ich konnte gleich nach der Uni dort anfangen. Was das Gehalt allerdings angeht, so kriegt ja ein Informatiker (gerade jetzt zur Zeiten des e-Commerce - Booms) so um die 40.000 - 45.000 Euro als Einstieg (siehe hier: http://www.gehalts-check.de/berufe/d...atiker-fh.html )
    Da habe ich leider nur 35.000 erhalten, mit der Option aber nach 2 Jahren auch die 40.000 - 45.000 anzupeilen...

    Glück im Unglück eben

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