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13. 03. 2013, 16:56 #1
Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo, geplant als Alternative zum US-amerikanischen GPS, hat einen wichtigen Test bestanden: die vier bereits in der Erdumlaufbahn befindlichen Galileo-Satelliten bestimmten erstmals die Position eines Punktes am Erdboden. Dies teilte die europäische Raumfahrt-Agentur ESA mit.
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13. 03. 2013, 23:02 #2
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Sehr schön. Seit ich das erste mal vor ein paar Jahren davon gehört habe, warte ich darauf das es los geht. Ich wünsche Galileo alles Gute.
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13. 03. 2013, 23:15 #3
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Noch Genauer ... das is ja mal was
Dan können die Amis ja ihre alten Dinger vom Himmel Schiesen
Das wird jeder Wanderer Freuen wen er nicht hundert meter neben dem Pfad steht
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13. 03. 2013, 23:18 #4
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Hauptsächlich wird es die App-Hersteller freuen die schon jetzt auf GPS-Daten des Mobiltelefons zugreifen...
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13. 03. 2013, 23:29 #5
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
.. dumm nur, das die ami´s galileo abschalten können, wenn sie es für nötig halten.
als das system in der planungsphase war, gab´s da mal mächtig disskusion drum.
redet jetzt kein mensch mehr drüber. warum nur ?
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13. 03. 2013, 23:52 #6
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Damals wurde doch gerade damit geworben, man wolle von den USA unabhängig werden?
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14. 03. 2013, 10:27 #7
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Die Europäer könnten(!) auch. Sofern sie im Einzelfall dazu in der Lage wären.
http://www.bits.de/public/articles/flugleiter.htm
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14. 03. 2013, 10:40 #8
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Ist ja klar das die Kriegstreiber USA das ausschalten dürfen. Da ist die EU denen sicher wieder bis zum Anschlag in den Arsch gekrochen
Bin mal drauf gespannt. Wird ja sicher auch dauern bis das System dann in technischen Geräten Nutzung findet. Zumindest hier in der Stadt ist GPS schon ziemlich genau. So auf 5 bsi 10 Meter. Oder es sind immer Zufälle. Mir reicht das aber auch schon...
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14. 03. 2013, 12:29 #9Mitglied
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Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
@godlike, Android und WLAN aktiviert?
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14. 03. 2013, 12:44 #10
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Ich hab hier in der Stadt auch ne sehr gute Trefferquote. Mit dem Auto auf 10m genau bei der Fahrt, Fussgänger nahezu exakt.
Nokia Maps, GPS, Agps
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14. 03. 2013, 12:50 #11
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14. 03. 2013, 13:12 #12Mitglied
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Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Geändert von hathoor (14. 03. 2013 um 13:19 Uhr)
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15. 03. 2013, 01:15 #13
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15. 03. 2013, 02:18 #14root
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Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
@hathoor: Du kannst alle Signale stören. Auch behördliche. Technisch ist jedes Signal irgendwie störbar, notfalls indem du die Satelliten mit Urankernen bestückst oder in Bleibehälter steckst. Die Fragen sind eher, ob du die (finanziellen) Möglichkeiten dazu hast, es darfst und was passiert, wenn du es tust.
Macht es eine Regierung bei dir, heißt es "Pech gehabt", machst du es bei der Regierung, gibts Urlaub auf Guantanamo Bay.
Edit: Mir erschließt sich der Sinn dahinter nicht ganz, okay, neuere "bessere" Technik, aber warum weitere Milliarden ins All schießen, wenn das bisherige System ausreicht?
Wenn wir das bei jeder Technik machen würden, wären die natürlichen Ressourcen noch in den nächsten 5 Jahren aufgebraucht, wenn es überhaupt so lange dauern würde.
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15. 03. 2013, 08:21 #15
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15. 03. 2013, 09:13 #16
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
Das hat bestimmt auch was mit Geld zu tun. Ich stelle mit vor, daß bei beiden System die Hersteller der entsprechenden Kommunikationsteile Lizenzgebühren abdrücken müssen.
Außer bei Drohnen, Mobiltelefonen und Navis gibt es ja noch wesentlich mehr Anwendungen, so daß da ein Wettbewerb schon denkbar und sinnvoll sein kann. Ich halte es aber für zweifelhaft, ob ein Anbieter der so spät auf den Markt kommt, damit noch Geld verdienen kann.
Das mit der Unabhängigkeit stimmt natürlich nicht. Im Kriegsfall werden beide Systeme verschlüsselt bzw. für Normalnutzer auf "ungenau" eingestellt.
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15. 03. 2013, 09:35 #17Mitglied
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15. 03. 2013, 17:10 #18
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
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15. 03. 2013, 22:15 #19
Re: Satelliten-Navigationssystem Galileo besteht ersten Test
@hathoor
hier das update:
[...]
Galileo und andere Navigationssysteme
GPS (USA)
Nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichneten am 26. Juni 2004 während des USA-EU-Gipfels in Newmarket-on-Fergus (Irland) der damalige US-Außenminister Colin Powell und der damalige Vorsitzende der EU-Außenminister Brian Cowen einen Vertrag über die Gleichberechtigung der Satellitennavigationssysteme GPS, GLONASS und Galileo. Darin wird vereinbart, dass Galileo zu GPS III kompatibel sein wird.[38] Dies hat den Vorteil, dass durch die Kombination der GPS- und Galileo-Signale eine deutlich verbesserte Abdeckung, mit einer Verfügbarkeit von jederzeit 15 Satelliten, erreicht werden sollte. Nach Abschluss des Aufbaus von Galileo werden durch die Kombinationsmöglichkeit beider Systeme insgesamt etwa 60 Navigationssatelliten zur Verfügung stehen. Bereits heute gibt es GPS-Empfänger (mit U-blox5- oder AsteRx-Chipsatz), die nach einer Aktualisierung der Firmware auch für GALILEO genutzt werden können.
Voraussetzung für den Abschluss des Vertrages war, dass die EU auf die mit einer stärkeren Bandspreizung ausgestatteten Kanalkodierung BOC(1, 5) (Binary Offset Carrier) verzichtet und stattdessen auch für die zukünftigen GPS-Satelliten vorgesehene BOC(1, 1) verwendet. Durch BOC(1, 1) und die deutlich geringere Frequenzspreizung im Gegensatz zu BOC(1, 5) wird sichergestellt, dass es bei einer breitbandigen Störung des Galileo-Signals im Ausmaß der zivilen Bandbreite nicht gleichzeitig zu einer Störung des um rund Faktor 10 stärker bandgespreizten militärischen Signals von GPS kommt. Denn es werden sowohl für die zivile als auch militärische Nutzung vorgesehene Codefolgen (Unterscheidung mittels Codemultiplex) die gleichen HF-Mittenträgerfrequenzen verwendet – die Unterscheidung erfolgt nur durch unterschiedliche Codierungsverfahren. Die dadurch bedingte spektrale Überdeckung zwischen BOC(1, 1) und dem militärischen GPS P/Y-Code bzw. M-Code beträgt nur rund 8 %, während BOC(1, 5) zu einer über 50 % spektralen Überdeckung geführt hätte. Rund 50 % Decoderverlust sind allerdings für den sicheren Empfang des militärisch genutzten breitbandigen GPS-Codes mit zu vielen Empfangsfehlern verbunden, während bei Störungen des schmalbandigen zivilen Navigationssignals ein Ausfall von nur rund 10 % im militärischen Code unter anderem durch Fehlerkorrekturverfahren kompensiert werden kann.
Diese Anpassung in der Kanalcodierung von Galileo ermöglicht es, neben dem C/A-Code des GPS auch das zivile Galileo-Navigationssignal bei Bedarf in lokal begrenzten Gebieten durch spezielle GPS-Jammer zu stören, ohne dass dabei gleichzeitig das militärisch genutzte breitbandige GPS-Signal wesentlich beeinträchtigt wird. Allerdings widerspricht das der ursprünglichen Idee von Galileo, anders als das GPS für sicherheitskritische Anwendungen ein jam-sicheres Signal zur Verfügung zu stellen. Kritiker monieren, die USA hätten aus militärischen, aber auch wirtschaftlichen Gründen Druck ausgeübt, um das Galileosignal störbar zu machen.
Auf die erzielbare Positionsgenauigkeit hat die Verwendung von BOC(1, 1) bei Galileo keinen Einfluss.
Wie schon das NAVSTAR-GPS-System wird auch Galileo nicht völlig frei nutzbar sein. Bei NAVSTAR-GPS wurde das frei empfangbare Signal bis 2000 absichtlich gestört (Selective Availability), während genaue Positionsdaten dem amerikanischen Militär vorbehalten waren, bei Galileo soll gegen Bezahlung ein qualitativ besserer Dienst zur Positionsbestimmung bereitgestellt werden, der eine Genauigkeit von unterhalb einem Meter bieten soll. Der Empfang des Offenen Dienstes, der eine Ungenauigkeit von weniger als vier Metern horizontal und weniger als acht Metern vertikal bieten soll, wird kostenfrei möglich sein. Das bestehende GPS bietet eine Genauigkeit von zehn Metern horizontal und 35 Metern vertikal.
[...]
quelle:wiki
.. das lässt sich bestimmt noch besser recherchieren, aber aus dem wiki auszug gehen die wesentlichen faktoren hervor.
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