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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    Der Petitionsausschuss des deutschen Bundestags steht seit einigen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.

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  2. #2
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    Standard Re: Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    Darf ich fragen warum der Mitarbeiter nicht namentlich genannt werden möchte? Er/sie hat doch ein offizielles Interview gegeben oder handelt es sich um Insiderinformationen? Angesichts der Tatsache, dass wir hier von einer Position im öffentlichen Dienst sprechen, kommt mir der Wunsch nach Anonymität ziemlich merkwürdig vor.

    Gestern wurde ja das Interview mit Campact hier veröffentlicht. Ich will nur zum Vergleich die Antwort von Campact der des anonymen Mitarbeiters des Petitionsauschusses gegenüberstellen, als sie jeweils nach dem Datenschutz gefragt wurden...
    Zitat Zitat von Dr. Felix Kolb
    Wir haben unser Datenschutzkonzept mit professionellen Datenschützern zusammen erarbeitet. Wir wenden das Double-Opt-In-Verfahren für die Appelle an. Sämtliche unserer Webseiten sind über https-Protokoll und SSL mit 256 Bit verschlüsselt, entsprechen also aktuellen Sicherheitsstandards. Alle Nutzer können in ihrem Profil einsehen, welche Informationen im Zusammenhang mit ihren Aktivitäten auf Campact.de wir speichern. Unsere Daten liegen auf Servern von deutschen Anbietern, sodass auch diese an die Einhaltung der strengen deutschen Bestimmungen gebunden sind. Quelle
    Zitat Zitat von Anonym
    Der Deutsche Bundestag nimmt den Schutz persönlicher Daten sehr ernst. Personenbezogene Daten werden nur erfasst, wenn diese Angaben dem Deutschen Bundestag im Rahmen der Nutzerregistrierung als Petent, Mitzeichner oder Diskussionsteilnehmer mitgeteilt werden.

    Eine Registrierung ist dabei nur möglich, wenn neue Nutzer bestätigen, dass sie die Datenschutzerklärung gelesen und zur Kenntnis genommen haben, und in die Verarbeitung und eventuelle Veröffentlichung personenbezogenener Daten gemäß der vorliegenden Datenschutzerklärung ausdrücklich einwilligen.

    Diejenigen, die das Diskussionsforum nutzen, erhalten keinerlei Zugriff auf die gespeicherten personenbezogenen Daten der anderen Nutzer, Petenten oder Mitzeichner. Deren Verwaltung obliegt allein dem Deutschen Bundestag und seinen technischen Dienstleistern. Quelle
    Ich würde es mal so zusammenfassen. Der Interviewpartner vom Bundestag hat keinerlei Ahnung davon und verlässt sich auf Externe. Das scheint mir symptomatisch zu sein.

  3. #3
    Gesperrt

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    Avatar von Ghandy
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    Standard Re: Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    Mir schrieb der Referent:

    "Sehr geehrter Herr Sobiraj,

    anbei sende ich Ihnen das beantwortete Interview. Wenn Sie noch Rückfragen haben, können Sie mich gerne anrufen.

    Bitte denken Sie daran, mich nicht mit Namen, sondern lediglich mit "Mitarbeiter des Ausschussdienstes" aufzuführen.

    Mit freundlichen Grüßen
    (...)"

  4. #4
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    Vielen Dank. Würde mich interessieren auf welcher rechtlichen Grundlage der Mitarbeiter seinen Wunsch nach Anonymität äußert. Und vor allem warum er das tut.

  5. #5
    Gesperrt Avatar von gelöschterNutzer11
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    Standard Re: Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    Joa, recht interessant.
    Wusste nicht, dass sich Leute mit jedwedem Kleinscheiss an sie wenden können.
    Naja, oder sagen wir so, besagter Interviewpartner sagt zumindest, dass man es kann.
    Aber irgendwie glaube ich weniger das sie jedem Antworten oder gar helfen indem sie es an die richtige Stelle weiterleiten.

    Oder die Leute dort machen es wirklich weil sie so extrem wenig zu tun haben

  6. #6
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    in denen Missstände nicht auf staatliches Handeln zurückzuführen sind
    Ja, aber wenn man das staatliche Handeln durch staatliches Handel auslagert (EU), dann ist das eine ganz große Sch**ße!

  7. #7
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    Standard Re: Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum er nicht genannt werden will. Angeblich soll das in dem Bereich aber normal sein, dass Mitarbeiter bei Interviews nicht mit Namen genannt werden.

  8.  
     
     

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