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  1. #1
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    Standard Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    Im Mai wurde die englischsprachige Demo-Version des Datenschutz-Spiels „Data Dealer“ veröffentlicht. Endlich soll die finale Version jenes Spiels veröffentlicht werden, welches "sich dem hochbrisanten Thema der persönlichen Daten im digitalen Zeitalter widmet". Dazu hat das Wiener Entwicklerteam eine Kickstarter-Kampagne gestartet. Crowdfunding soll nun für finanziellen Aufschwung sorgen.

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  2. #2
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

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    Geändert von accC (12. 07. 2013 um 14:48 Uhr)

  3. #3
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    In solchen Spielen steckt sicher mehr Spaß und Witz als in Call of Duty 132.
    Als Spieler der die 90er selbst und die Spiele der 80er durch ältere Verwandte erlebt hat, kotzt es mich nur noch an dass es heute nur noch um Grafik geht...

    Kennt hier jemand MadTV? Oder die bedrückende Kriegsatmosphäre der frühen Command & Conquer (der Tiberiumkonflikt, Alarmstufe Rot, Tiberian Sun, teilweise auch Renegade)
    Solche Spiele gibts es schon ewig nicht mehr und die heutigen Spieler tun mir fast leid, dass ihnen das entging...

  4. #4
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

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    Geändert von accC (12. 07. 2013 um 14:48 Uhr)

  5. #5
    Mitglied Avatar von thegreenvirus
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    Auf Kickstarter kriegt doch jeder Geld, selbst Youtuber kriegen da um die 70.000 Dollar und andere Spiele haben auch mehrere Millionen bekommen.

  6. #6
    Mitglied Avatar von C-H-T
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    Ich unterstütze aber doch keine Facebook Spiele
    Das einzige was ich bisher Unterstüzt habe ist Star Citizen weil es seit über 10 Jahren keine guten Weltraumspiele mehr gibt (mit Multiplayer, Wirtschaft etc.).
    Da sich kein Publisher für sowas interessiert hat holt man sich die 10mio von den Spielern direkt

  7. #7
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    Zitat Zitat von accC Beitrag anzeigen
    Klar, kennt man die alten Schinken noch. Dennoch frage ich mich, ob es Sinn macht Spiele über Crowdfounding zu entwickeln.
    Macht auf jeden fall Sinn.

    Die ganzen kleinen Indie Spiele die "nur" so 10.000 € brauchen sind alle ganz ok, aber da erwartet man auch nichts gigantisches ; trotzdem werden wunderbare ideen umgesetzt, die von "Publishern" eher vernachlässigt werden, weil sie meinen dafür existiert kein Markt.

    Was der Kickstarter Trend also verstärkt auslöst ist Publisher wieder dahin zu bewegen ihre Community stärker einzubeziehen, verstärkt auch mal ein paar kleinere Projekte zu starten und neues auszuprobieren (sprich Risiko eingehen) ; am Ende gewinnen dadurch alle Spieler.


    Auch auf Kickstarter gibt es Spiele die ansonsten niemals von Publishern angenommen worden wären und die wirklich großartige Ideen verfolgen.

    Die RPG Schiene hat einige ziemlich geniale Titel in der mache ; das ist für mich wichtig, da ansonsten keine nennenswerten RPGs mehr produziert werden die "nicht" in die Action Richtung gehen, bei nahezu jedem AAA Titel muss zwangsläufig irgendein Kampfsystem implementiert werden das dem Spiel eigentlich garnicht gut tut, aber vermeintlich größere Zielgruppen trifft.


    Das es einige gibt die sich übernehmen und auch einige gibt die einfach nur die Kickstarter Kohle abfarmen wollen ist klar, gerade weil der Trend so angeschoben wurde.

    Aber wenn sich für etwas vermeintlich "blödes" 10.000 € zusammenkratzen lassen, kann es so blöd ja garnicht sein, den immerhin interessiert es ein paar Leute dann doch genug das sie es finanzieren.



    Das Model ersetzt auf keinen fall Publisher, aber es ist eine gute Alternative für etwas "andere" Spiele und eine der wenigen Möglichkeiten ein Spiel das von Publishern abgelehnt wird, aber von dem man selbst überzeugt ist durchzudrücken.

  8. #8
    Mitglied Avatar von gerechtigkeit0
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    Ich hatte sowas schon mal gesagt: Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter sind wirklich interessant und sehr hilfreich. Man kann aktiv bei "neuen Erfindungen" mithelfen und durch die eine oder andere Spende sogar nette Gimmicks abgreifen.
    Allerdings werden solche Plattformen auch immer gerne missbraucht. Ich nenne das absichtlich missbrauchen, weil mir einfach kein anderer treffenderer Begriff einfällt.

    Besonders seit Einführung der Ouya - welche ich immer noch als eine der peinlichsten Phänomene der Games-Branche ansehe - hat der Stellenwert von Kickstarter bei mir stark abgenommen. Was dort alles für ein schwachsinn beworben wird - und auch noch unterstützt durch irgendwelche Kiddies - das hält man einfach nicht mehr aus.
    Vor allem, wie die Dinge da beworben werden - als eine noch größere Erfindung als das Internet. Als etwas, ohne dass die Menschen gar nicht existieren können.

    Die Plattform - so stelle ich mir das vor - ist eher für finanzschwache Zusammenschlüsse von Entwicklern gedacht, welche zwar eine große Idee umsetzen könnten, es ihnen jedoch an finanziellen Mitteln fehlt.
    Ich weiß nicht, warum wir den YouTube Channel "Mr.LustigerTyp 9001 der lustige Videos macht" unterstützen müssen. Oder einen total verplanten Android Media Stick, welcher sich als Spielekonsole ausgibt, jedoch gar nicht ansatzweise das Niveau dieser erreicht und zudem scheinbar von 8-Klässlern geplant wurde?
    Oder irgendwelche Spiele, welche ein Thema aufgreifen, bei welchem viele Wutbürger und Hobbykritiker gerne auf die Palme gehen (diese sind es auch dann, die das Spiel mitfinanzieren und so für Ungerechtigkeit auf Crowdfunding-Plattformen sorgen).

    Fazit: Crowdfunding Plattformen sind nicht mehr das, für was sie vorgesehen sind. Es sind Werbeplattformen um Hypes zu erschaffen - ohne selbst Kapital aufbringen zu müssen. Hypes um Dinge, die es möglicherweise nie geben wird.
    Es geht einfach um das schnelle Geld mit fragwürdigen Produkten.

  9. #9
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    Zitat Zitat von gerechtigkeit0 Beitrag anzeigen
    Oder irgendwelche Spiele, welche ein Thema aufgreifen, bei welchem viele Wutbürger und Hobbykritiker gerne auf die Palme gehen (diese sind es auch dann, die das Spiel mitfinanzieren und so für Ungerechtigkeit auf Crowdfunding-Plattformen sorgen).
    Du führst ernsthaft als Beispiel für Missbrauch an, dass Computerspiele entwickelt werden die dir nicht gefallen?

  10. #10
    Mitglied Avatar von gerechtigkeit0
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    Standard Re: Kickstarter: Macher des Datenschutz-Spiels "Data Dealer" bitten um Unterstützung

    Zitat Zitat von ATMega8 Beitrag anzeigen
    Du führst ernsthaft als Beispiel für Missbrauch an, dass Computerspiele entwickelt werden die dir nicht gefallen?
    Nein, das hast du falsch verstanden so meinte ich das selbstverständlich nicht!
    Ich kenne das Spiel nicht mal um derartige Äußerungen überhaupt machen zu können

    Aber Computerspiele auf Kickstarter, die auch noch durch dritte Medien "verbreitet" bzw. "beworben" werden, behandeln meist irgendein "anstößiges" Thema, welches momentan in aller Munde ist (genau deshalb wird es ja erst beworben).
    In dem Beispiel im Artikel geht es um ein Computerspiel zum "Datenschutz" (und dessen Missachtung) - ein Thema, was gerade hier im gb mehr als genügend Zuhörer findet.

    Schwups gibt es dazu eine News!

    Warum werden diese Spiele also nochmals(!) extern beworben? Oder besser gesagt: Wer lässt diese Spiele bewerben?

    Will sagen: Da wo der Penny für Werbung vorhanden war, fehlt er in der Entwicklung - merkwürdig, oder? .
    Nach dem Motto: Schaut mal Leute, wir machen ein Spiel zum Thema Datenschutz. Das interessiert euch doch immer so, oder? Spendet uns mal schnell >$70k für ein Spiel, dessen Produktion und Vermarktung einen Bruchteil davon kosten würde.
    Wir sprechen hier ja nicht von einem extrem "aufwändigen" (in der Produktion) AAA-Titel, welches gerne mal ein paar Millionen innerhalb der Entwicklung verschlingt.

    DAS sollte mMn unterbunden werden!

  11.  
     
     

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