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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Selbst wenn sich der Unfallgegner verkehrswidrig verhalten hat, trägt ein Fahrradfahrer die Mitschuld, sofern ein vorhandener Fahrradhelm die Verletzungen verhindert oder reduziert hätte. Ein entsprechendes Urteil gab das schleswig-holsteinische OLG am Montag bekannt. Eine Frau stürzte mit ihrem Fahrrad, als sie ohne Helm an einem parkenden Auto vorbeifahren wollte. Als die Autofahrerin die Tür öffnete, konnte die Radlerin nicht mehr ausweichen und stürzte. Aufgrund der erlittenen Schädel-Hirn-Verletzung wollte sie vor Gericht Schadensersatz und Schmerzensgeld erstreiten. Der Anteil der eigenen Schuld wurde für die Fahradfahrerin vom OLG Schleswig-Holstein auf 20 Prozent festgelegt. Es könne grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch auch ohne Helmpflicht zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm trägt. Das Gericht stellte zudem fest, die Anschaffung sei wirtschaftlich zumutbar und würde effektiv vor Verletzungen schützen.

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  2. #181
    Mitglied Avatar von LemonDrops
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von bevoller Beitrag anzeigen
    Das ist falsch. Unfälle sind durchaus vermeidbar.
    Das ein Unfall in der Regel theoretisch vermeidbar gewesen wäre, ist klar. Das sagt aber nicht aus, dass das auch in der Praxis der Fall ist. Darum habe ich erwähnt das Unfälle fahrlässig geschehen. Praktisch sind Unfälle Alltag, wir leben nicht in der idealen Welt und Menschen machen Fehler. Du gehörst du den wenigen Menschen die dem gegenüber ignorant sind.


    Zitat Zitat von bevoller Beitrag anzeigen
    Das liegt aber vielleicht daran, dass du nicht vermagst, zwischen Unfall und Vorsatz zu unterschieden.
    Vielleicht solltest du dein Level an Arroganz überdenken und sachlich bleiben? Wenn du in dieser Art mit den Leuten umgehst, dann brauchst du nicht erwarten, dass man dich ernst nimmt.

  3. #182
    Mitglied Avatar von Psycho Mantis
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    gestern Erlebt:

    es gibt hier eine ziemlich stark befahrene T-Kreuzung. An deren Ende (einspurige enge Straßenseite) wollte ich rechts abbiegen. Direkt neben mir hielt eine Radfahrerin in der Radspur. Die Ampel wird für Sie etwas eher grün und sie fährt los. Ich denk mir so - also langsam solltest du mal nach rechts abbiegen Fräulein, doch was macht sie - fährt ohne Handzeichen zu geben diagonal über die Kreuzung (auf eine 4Spurige Strasse+Tramschienen) um dann links abzubiegen. Und hier der Clou: vor der Haltelinie für Autos gibt es einen 3x5m Radfahrerbereich, auf dem riesengroß ein Fahrrad und ein Linksabbiegefeil gemalt sind. Sie hätte sich einfach nur dort hinstellen müssen und dann links abbiegen. Idiotin!
    Ein LKW hätte sie wahrscheinlich beim Rechtsabbiegen gar nicht gesehen und einfach umgenietet.

    Gestern Abend - komme gegen 24 Uhr zu Fuss aus der Videothek zurück und biege um die Ecke auf der Rechten Seite in meine Strasse, rast ein Radfahrer auf mich zu, im Dunkeln, ohne Licht, auf dem Gehweg in die Falsche Richtung. Hören konnte ich ihn nicht, ich hatte also Glück. Ich rief ihm noch hinterher - falsche Richtung und Gehweg. Schreit er zurück - das sagst du jedesmal. Hä? ich kannte den nicht und hab das auch noch nie gesagt. Ergo - Idiot und auch noch dreist.

    Ich könnt hier jeden Tag neue Stories liefern...da soll mir nochmal einer Sagen - Radfahrer sind Opfer. Höchstens ihrer Ignoranz, wenns mal knallt.

  4. #183
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Psycho Mantis Beitrag anzeigen
    gestern Erlebt:

    es gibt hier eine ziemlich stark befahrene T-Kreuzung. An deren Ende (einspurige enge Straßenseite) wollte ich rechts abbiegen. Direkt neben mir hielt eine Radfahrerin in der Radspur. Die Ampel wird für Sie etwas eher grün und sie fährt los. Ich denk mir so - also langsam solltest du mal nach rechts abbiegen Fräulein, doch was macht sie - fährt ohne Handzeichen zu geben diagonal über die Kreuzung (auf eine 4Spurige Strasse+Tramschienen) um dann links abzubiegen. Und hier der Clou: vor der Haltelinie für Autos gibt es einen 3x5m Radfahrerbereich, auf dem riesengroß ein Fahrrad und ein Linksabbiegefeil gemalt sind. Sie hätte sich einfach nur dort hinstellen müssen und dann links abbiegen. Idiotin!
    Ein LKW hätte sie wahrscheinlich beim Rechtsabbiegen gar nicht gesehen und einfach umgenietet.
    Lustig wird es, wenn Fahrradfahrer mitten auf der Fahrbahn fahren und dann noch in falsche Fahrtrichtung. Hab ich auch schon erlebt.

    Zitat Zitat von Psycho Mantis Beitrag anzeigen
    Gestern Abend - komme gegen 24 Uhr zu Fuss aus der Videothek zurück und biege um die Ecke auf der Rechten Seite in meine Strasse, rast ein Radfahrer auf mich zu, im Dunkeln, ohne Licht, auf dem Gehweg in die Falsche Richtung. Hören konnte ich ihn nicht, ich hatte also Glück. Ich rief ihm noch hinterher - falsche Richtung und Gehweg. Schreit er zurück - das sagst du jedesmal. Hä? ich kannte den nicht und hab das auch noch nie gesagt. Ergo - Idiot und auch noch dreist.
    Solche Sachen kann ich bestätigen. Aber nicht nur Fahrradfahrer sondern auch Mofafahrer auf dem Bürgersteig, trotz Radweg bzw. Straße.

  5. #184
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Und was soll uns das "beweisen"? Dass es Idioten unter den Radfahrern gibt? Wird sicher niemand bestreiten. Aber es gibt auch Idioten unter den Motorrad - und Autofahrern, unter Piloten, Ärzten, Krankenschwestern, Bestattern, Ehemännern, Ehefrauen usw. usf.

    Das hilft halt überhaupt nicht weiter. Auch wenn man sich an solchen Fallbeispielen super schön echauffieren kann!

  6. #185
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von LemonDrops Beitrag anzeigen
    Du gehörst du den wenigen Menschen die dem gegenüber ignorant sind.
    Vielleicht solltest du dein Level an Arroganz überdenken und sachlich bleiben? Wenn du in dieser Art mit den Leuten umgehst, dann brauchst du nicht erwarten, dass man dich ernst nimmt.
    Manche Leute sollten erst mal vor der eigenen Haustüre kehren, bevor sie sich in Foren zu irgend welchen Themen äußern.

    Darum habe ich erwähnt das Unfälle fahrlässig geschehen.
    Die lassen sich also durchaus vermeiden, indem man sich nicht mehr fahrlässig verhält. Deine Argumentationskette ist eine Aneinanderreihung von Nullen.

    Zitat Zitat von Destiny666 Beitrag anzeigen
    Solche Sachen kann ich bestätigen. Aber nicht nur Fahrradfahrer sondern auch Mofafahrer auf dem Bürgersteig, trotz Radweg bzw. Straße.
    Man bezeichnet Mofas zwar als Fahrrad mit Hilfsmotor, trotzdem haben die auf dem Radweg aber nichts zu suchen.

    Wie mein Vorposter bereits anmerkte, tut das aber ohnehin nichts zu Sache.
    Wer einen Unfall durch sein Verhalten selbst verschuldet, hat selbstverständlich auch die Konsequenzen dafür zu tragen.

  7. #186
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Gibt übrigens ein Update.

    Der BGH hat am 17.06.2014 entschieden, dass Radfahrer auch ohne Helm nicht automatisch eine Teilschuld tragen.
    http://www.tagesschau.de/inland/fahrradhelm-108.html

    Das Oberlandesgericht Schleswig hatte der Physiotherapeutin im Jahr 2013 eine 20-prozentige Mitschuld angelastet, weil sie keinen Schutzhelm getragen hatte. Dementsprechend weniger Schadensersatz sollte sie erhalten.

    Dieses Urteil hob der BGH nun auf. Das Tragen eines Schutzhelms sei für Radfahrer nicht vorgeschrieben. Zwar komme eine Mitschuld auch ohne gesetzliche Pflicht in Betracht, wenn jemand die bei "ordentlichen und verständigen Menschen" übliche Sorgfalt außer acht lasse. Dies sei beim Radfahren ohne Helm aber nicht der Fall, begründete der BGH seine Entscheidung. Es gebe kein "allgemeines Verkehrsbewusstsein", wonach ein Fahrradhelm "zum eigenen Schutz erforderlich und zumutbar" sei. Im Unfalljahr 2011 hätten innerorts nur elf Prozent der Radfahrer einen Helm getragen. Ob "in Fällen sportlicher Betätigung des Radfahrers das Nichttragen eines Schutzhelms ein Mitverschulden begründen kann", ließ das Gericht ausdrücklich offen.

  8. #187
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    In Städten sollten Fahrradfahrer immer und überall vorfahrt haben.
    Ich halte eine Autoverbot in Innenstädten eh für das Beste.

    Das BGH-Urteil ist richtig und nachvollziehbar. In Holland gehen trotz steigender Fahrradfahrer die Unfallzahlen mit Rad stetig zurück. Dort gibt es auch keine Helmpflicht.

  9. #188
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Gesogener Beitrag anzeigen
    In Städten sollten Fahrradfahrer immer und überall vorfahrt haben.
    Ich halte eine Autoverbot in Innenstädten eh für das Beste.
    Selten so einen ausgemachten Schwachsinn gelesen.


    Ich habe lange in einer Großstadt gewohnt und arbeite immer noch dort. Wenn ich da ständig die Harakiri-Radfahrer beobachte, wie bekloppt die fahren, kann man sich nur an den Kopf fassen.

    Schön, wer soll dann bei einem Autoverbot in der Innenstadt Waren anliefern? Sollen Servicetechniker dann auch mit dem Rad zu Kunden fahren?

    Weia! Manchmal könnte man echt denken, dass gewisse Member hier ihr Hirn vor dem Posten ausschalten!

  10. #189
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Stimmt... wenn man deine Beiträge so liest, könnte man das wirklich denken.

    Wie funktioniert Lieferverkehr wohl in den autofreien Fußgängerzonen? Richtig - es gibt Ausnahmegenehmigungen. Die Idee autofreier Innenstädte ist im Übrigen nicht so neu und kann durchaus funktionieren. Das funktioniert sogar mit ganzen Inseln, wie Helgoland beweist. Dort sind außerdem sogar Fahrräder verboten.

    Des Weiteren gibt es auch andere Verkehrskonzepte, die auf den ersten Blick vielleicht unsinnig erscheinen könnten aber weltweit Anwendung finden und offensichtlich auch funktionieren. Shared Space zum Beispiel. http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space

    Ob das in einer Großstadt umzusetzen wäre, kann man natürlich in Frage stellen, vermutlich wären manche Menschen damit hoffnungslos überfordert. Schließlich müssten gewisse Ex-Großstadtbewohner ja dann erst mal ihr Hirn einschalten.

  11. #190
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Das funktioniert sogar mit ganzen Inseln, wie Helgoland beweist. Dort sind außerdem sogar Fahrräder verboten.
    Prima Vergleich: Insel versus Großstadt!

    Im Übrigen sind deine dünnen Auslassungen mehr als unsinnig. Aber das ist man bei dir schon gewohnt. Deshalb nimmt dich hier, außer deinen Doppelaccs, keiner mehr ernst. Dein Hinterherkläffen wirkt wie von einem kleiner Pinscher. Die machen das auch.

    Es geht weder um verkehrsberuhigte Zonen, noch um deinen 'shared space', sondern um die sinnlosen Forderungen von Gesogener.

  12. #191
    deaktivierter Nutzer
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Aha. Was dackelst du dann mir immer hinterher, wenn meine Beiträge doch ach so sinnlos sein sollten?

    Du hast echt ne .... (den Ausdruck darfts du dir selbst aussuchen)

  13. #192
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich vermute mal, MaxiMal1 ist noch nie auf einem Rad gesessen. Aber die Streitsucht ist schon immens - unterhaltsam allemal.

  14. #193
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von MaxiMal1 Beitrag anzeigen
    Weia! Manchmal könnte man echt denken, dass gewisse Member hier ihr Hirn vor dem Posten ausschalten!
    Davon schließen wir dich auch nicht aus.

    Nur deswegen kommen ja Diskussionen auf.

    Autofahrer sind Dreckschleuder. Die haben einen ganz großen Anteil an Atemwegserkrankungen von kleinen Kindern oder sonst irgendwelchen Allergien. Oder willst du das bestreiten?

    Fahrradfahrer, die Auto stehen lassen, haben die Moral und Vorfahrt in der Pedale.

  15. #194
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von MaxiMal1 Beitrag anzeigen
    Aha. Was dackelst du dann mir immer hinterher, wenn meine Beiträge doch ach so sinnlos sein sollten?
    Deine sexuelle Präferenzen liegen wohl eher außerhalb des "allgemein Üblichen" und daher stehst du auf "von hinten"? Ohne dich zu bedauern, muss ich dir mitteilen, dass das für dich ein Wunschtraum bleiben wird.

    Zitat Zitat von Gesogener Beitrag anzeigen
    Fahrradfahrer, die Auto stehen lassen, haben die Moral und Vorfahrt in der Pedale.
    Nö - die Moral für sich gepachtet hätten Fußgänger. Denn die Produktion von Fahrrädern verbraucht schließlich Ressourcen, die bei einem Fußgänger nicht notwendig sind.

    Es geht auch gar nicht um Moral in dem Sinne, sondern um gegenseitige Rücksichtnahme. Die wird ja schon in § 1 StVO gefordert. Klar sollte dabei sein, dass physisch schwächere Verkehrsteilnehmer besser geschützt werden müssen, als stärkere, die in ihrer Knautschzone umher fahren. Insofern wäre eine Bevorzugung oder Gleichstellung von Fahrradfahrern und Fußgängern gar nicht so verkehrt.
    Mein Beispiel "Shared Places" zeigt Menschen, die über das ausreichende intellektuelle Inventar verfügen, ja auch, dass es tatsächlich funktionieren kann.

    Ganz nebenbei... Echte Großstädter wüssten übrigens, dass man in der Stadt mit dem ÖPNV häufig schneller und auf jeden Fall stressfreier unterwegs ist, als im eigenen Auto. Auch hier sollte jeder wissen, wie dieses MaxiMal1-Geblubber einzuschätzen ist.
    Autofreie Innenstädte, die für den Individualverkehr gesperrt sind, sind eben kein Ding der Unmöglichkeit. Wer meint, hier nicht auf seine zufällig erworbenen Pfründe verzichten zu können, nimmt sich einfach nur wichtiger, als er in Wirklichkeit ist.

    In Holland gehen trotz steigender Fahrradfahrer die Unfallzahlen mit Rad stetig zurück. Dort gibt es auch keine Helmpflicht.
    Hier gibt es mittlerweile auch Studien dazu, nach denen die Unfallhäufigkeit mit Helm sogar ansteigt. Risikokompensation ist das Stichwort. Fahrradfahrer fahren scheinbar riskanter und Autofahrer halten z.B. weniger Seitenabstand beim Überholen ein. Schließlich ist man mit einem Fahrradhelm ja gut geschützt.

  16. #195
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Gesogener Beitrag anzeigen
    Fahrradfahrer, die Auto stehen lassen, haben die Moral und Vorfahrt in der Pedale.
    Jo, träum weiter. Deshalb fahren so viele Radfahrer ohne jede Beachtung von Verkehrsregeln, oder wie? Weil sie alle denken, sie hätten die Vorfahrt eingebaut?

    Ich beobachte sowohl als Autofahrer, wie auch als Fußgänger, wie rücksichtlos sehr viele Fahrradfahrer in der Stadt unterwegs sind. Moral? Vergiss es!







    @ markantelli:


  17. #196
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von MaxiMal1 Beitrag anzeigen
    Ich beobachte sowohl als Autofahrer, wie auch als Fußgänger, wie rücksichtlos sehr viele Fahrradfahrer in der Stadt unterwegs sind.
    Umso unübersichtlicher, am besten ganz auf Verkehrsschilder verzichten, umso mehr Sicherheit gibt es und daraus resultieren weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr.

    Shared-Space ist eigentlich ein alter Hut aber Betonköpfe haben eben ein völlig falsches Verständnis für Sicherheit und glauben durch Schilder alles besser zu machen.

  18. #197
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von MaxiMal1 Beitrag anzeigen
    Ich beobachte sowohl als Autofahrer, wie auch als Fußgänger, wie rücksichtlos sehr viele Fahrradfahrer in der Stadt unterwegs sind. Moral? Vergiss es!
    Ich beobachte als Fußgänger, wie rücksichtlos sehr viele Autofahrer in der Stadt über rot fahren. Moral? Vergiss es!


  19. #198
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    @ Gesogener:

    Ganz ohne Verkehrszeichen wird man nicht auskommen. Zudem gibt es auf Gehwegen und in Fußgängerzonen sowie auf Wegen in der Stadt nahen Natur (Wald) fast gar keine Verkehrszeichen, dennoch benehmen sich dort viele Radfahrer sehr rüpelhaft und sie gefährden ständig nicht nur ihr Leben.

    In Ballungsräumen wird man, auf Grund hohen Verkehrsaufkommens, keinesfalls grundsätzlich auf shared space setzen können. Es spricht m.E. aber nichts dagegen, die Fahrradweg-Infrastruktur sinnvoll auszubauen.

    Betonköpfe bzw. starrsinnige Ideologen gibt es, gerade im grünen (Rad-)Lager, nämlich auch genügend.

    Ferner spielt die Topographie eine große Rolle. Wenn, wie bei mir, ständig Höhenunterschiede von +/- 350 Metern täglich bewältigt werden müssen (steil), ist das bereits ein deutliches Hemmnis für mehr Radfahrten. In flachen Umgebungen sieht das sicher anders aus.


    Die Sache mit dem Tragen eines Fahrradhelms kommt mir im Übrigen vor, wie einst die Debatte um den Sicherheitsgurt im Auto. Als würde man mit Gurt grundsätzlich schneller oder sorgloser fahren, als ohne. Ich benutze immer einen Fahrradhelm und fahre deshalb nicht riskanter. Die angeführten - angeblichen - Untersuchungen, dass man ohne Helm weniger Unfälle hätte (shared space) halt ich für bedenklich unseriös.

    Das Fahrrad wird heute doch in vielen Bereichen außerhalb von Besiedlungen genutzt und das in zunehmend sportlicher oder gar riskanter (Downhill) Weise. Den Kopfschutz generell zu verneinen, halt ich für ausgemachten Blödsinn.



    @ Rightround:

  20. #199
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von MaxiMal1 Beitrag anzeigen
    Betonköpfe bzw. starrsinnige Ideologen gibt es, gerade im grünen (Rad-)Lager, nämlich auch genügend.
    Stimmt auffallend...

    Die angeführten - angeblichen - Untersuchungen, dass man ohne Helm weniger Unfälle hätte (shared space) halt ich für bedenklich unseriös.
    Du solltest erst mal den Unterschied zwischen "Risikokompensation" (riskanteres Verhalten beim Fahren mit Helm) und "Shared Space" (Fahren im gemeinsamen Verkehrsraum) lernen.
    Beides hat nämlich nichts miteinander zu tun.

    Das Fahrrad wird heute doch in vielen Bereichen außerhalb von Besiedlungen genutzt und das in zunehmend sportlicher oder gar riskanter (Downhill) Weise. Den Kopfschutz generell zu verneinen, halt ich für ausgemachten Blödsinn.
    Hier geht es weder um Risikosport wie Downhill, noch verneint irgend jemand generell die Benutzung des Fahrradhelms. Es geht hier um die heimliche Einführung einer Helmpflicht. Und die ist ausreichend begründet abzulehnen.

  21. #200
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Es geht hier um die heimliche Einführung einer Helmpflicht.
    Und die ist ausreichend begründet abzulehnen.
    Nöö, ist sie nicht, schon gar nicht, weil du hier irgendwas behauptest.
    Risikokompensation? Lachhaft.

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