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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Selbst wenn sich der Unfallgegner verkehrswidrig verhalten hat, trägt ein Fahrradfahrer die Mitschuld, sofern ein vorhandener Fahrradhelm die Verletzungen verhindert oder reduziert hätte. Ein entsprechendes Urteil gab das schleswig-holsteinische OLG am Montag bekannt. Eine Frau stürzte mit ihrem Fahrrad, als sie ohne Helm an einem parkenden Auto vorbeifahren wollte. Als die Autofahrerin die Tür öffnete, konnte die Radlerin nicht mehr ausweichen und stürzte. Aufgrund der erlittenen Schädel-Hirn-Verletzung wollte sie vor Gericht Schadensersatz und Schmerzensgeld erstreiten. Der Anteil der eigenen Schuld wurde für die Fahradfahrerin vom OLG Schleswig-Holstein auf 20 Prozent festgelegt. Es könne grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch auch ohne Helmpflicht zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm trägt. Das Gericht stellte zudem fest, die Anschaffung sei wirtschaftlich zumutbar und würde effektiv vor Verletzungen schützen.

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  2. #21
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich finde das Urteil vollkommen richtig und auch nur logisch. Mofafahrer müssen auch einen Helm tragen und die fahren immerhin nur 25 km/h. Wenn es jetzt noch ein Urteil gibt, dass Fahrradfahrer die ohne Licht und / oder in die falsche Richtung fahren ebenfalls grundsätzlich eine Mitschuld haben ist die Welt wieder ein kleines bisschen mehr in Ordnung.

    Und genau deshalb trägst du auch als Fußgänger einen Helm?
    Mit der exakt gleichen Argumentation kann man das ganze nämlich auf beliebige Subgruppen fortsetzen, wo es irgendwie eine Wahrscheinlichkeit auf eine Kopfverletzung gibt.

    Entweder: Helmpflicht, per Gesetz, dann wäre das Urteil völlig in Ordnung und man müsste nicht so ominös verallgemeinernd argumentieren,
    Oder: Keine Helmpflicht, dann aber auch KEINEN Nachteil, wenn man sich als freiheitsliebender Mensch eben gegen einen Helm entschieden hat!

    So ist es und nicht anders. Alles andere ist REINE WILLKÜR und hat in einem Rechtsstaat eigentlich nichts verloren.

    Im Übrigen kann der Autofahrer jede Kollision mit Fahrradfahrern durch vorausschauendes Fahren verhindern, leider tut das aber fast niemand.

  3. #22
    ex-Moderator Avatar von Seeeedy
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Hanke Beitrag anzeigen
    die Frisur geht kaputt..
    Sorry für das gespamme aber das MUSS sein

  4. #23
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Meine persönlichen Kritikpunkte am Helm:

    - wenn ich mit dem Fahrrad beispielsweise zur Arbeit oder Einkaufen fahre, muss ich ihn bei dieser Aktivität mitschleppen... sehr nervig, zumal das Format wirklich doof ist (Lösungen wie "mit anschließen" funktionieren lange nicht bei jedem Modell)

    - Ästhetik - ja, ich gebe es zu, ich bin fast ebenso eitel wie risikofreudig, und wegen Sicherheit scheiße auszusehen, widerstrebt mir einfach

    - Temperatur und Wetter. Viele Leute schwitzen sich unter dem Helm im Sommer halbtot. Damit habe ich persönlich weniger Probleme. Dafür umso mehr mit Kälte - gehe ich im Winter ohne Mütze raus, bekomme ich oft sofort heftige Kopfschmerzen; auf dem Fahrrad noch mehr. Mütze unter dem Helm hat aber meistens zur Folge, dass alles scheiße sitzt, drückt und nicht schützt. Aus demselben Grund ist auch Regen oder Schnee störend.
    Wie du schreibst zeigt eigentlich allgemein eine Problematik beim Thema "Sicherheit vs Praktikabel".

    Jeder akzeptiert sofort jede Sicherheit die einfach so für lau kommt. Wenn das ganze teuer wird, lehnt man es eher ab.

    Wenn das ganze schlichtweg mehr zeitaufwand braucht lehnt man es auch ab.

    Das ist bei Kindersitzen ja auch schon so. Weil es einen nervt sitzt das Kind auch mal ohne da. Höchst gefährlich, aber so läufts eben.

    Im Internet das gleiche. Wer sich etwas hinsetzen muss und sich mit seinem Router beschäftigen, Zeug dazu installieren, ständig updaten, das macht der 0815 Mensch dann doch nicht ; die Sicherheit ist also einfach unpraktisch umzusetzen.

    Die Politik kann jetzt einfach pauschal alle Leute dazu verdonnern das zu tun. Entsprechend hohe Strafen ansetzen damit die Leute sich doch durchquälen. Ist aber auch nicht das Wahre, die Leute sollten es schon machen weil sie es verstehen und akzeptieren.

    Beim Auto ist der Gurt / Airbag ja auch so eine Sache. Am Anfang mochte die keiner, auch keine fährt der ein oder andere auch mal ohne Gurt.

    Airbags können dich im blödsten Fall "umbringen" bei einem Unfall, den man sonst überlebt hätte, selbst der Gurt kann im Extremfall dein Tod sein, anstatt dich zu retten. Aber das alles sind Extreme, im allgemeinen helfen sie mehr als sie Schaden ; es muss nur praktikabel genug sein, damit Menschen es auch akzeptieren.


    Was so ein Gesetz ganz gut kann, ist die Leute zumindest dazu zu bewegen, es einmal zu machen ; den manche lehnen Veränderungen einfach mal pauschal ab, ohne es je zu testen, oder nach der ersten schlechten Erfahrung wird es rigoros abgelehnt ; müsste man es doch nur mal etwas öfter und länger machen und gewöhnt sich schon dran.

    Was macht man also ? Das ganze muss praktikabler werden.

    Helme aus der Vergangenheit, die mit dem weißen Schaumstoff zeugs, sind furchtbar zu tragen, hab ich immer gehast und wie geschrieben hat so ein Helm ein paar echt blöde Macken. Bei Frisur und co. ist es eben kaum zu ändern, da wäre höchstens eine art "Airbag" Helm denkbar, aber wohl brutal überteuert (der also erst dann auftaucht wenn er gebraucht wird, man hätte sagen wir nur den "Airbag" im Nacken oder so).

    Den Vorschlag, mit Ritterrüstung auf die Straße zu gehen, befürworte ich dagegen uneingeschränkt! Im Gegensatz zum Fahrradhelm sehen die nämlich extrem geil aus und sich darin zu bewegen macht unglaublich fit. Heiß wird einem allerdings auch!
    Sag das nicht, auch nicht im Spaß.

    Am ende verlangt man von fahrradfahrern einen Schutzanzug wie beim Motorrad, samt Schützer, Handschützer, Rückenschützer, damit auch wirklich nichts passieren kann (bei den üblichen fahrrad geschwindigkeiten).



    Grundsätzlich sind Helme wohl "Sicherer" als ohne Helm, das kann keiner ernsthaft anzweifeln.

    Wer mit dem Kopf auf den Straßenboden knallt der hat üble Verletzungen, da hilft ein helm zumindest.


    Was mich viel eher interessieren würde ist ein "Fahrradführerschein" , einfach damit Leute sagen wir alle 10 Jahre mal zu einem halbwegs brauchbaren Sicherheitstraining gehen ; den wenn Unfälle passieren mit Fahrradfahrern, dann sind das wohl fast immer komplett gestörte die einfach aus irgendwelchen Ecken schießen oder bei Regenbogen Farben über alle Kreuzungen auch zwischen den Autos rumfahren ; oder in Fußgängerzonen reinrasen ; die sind einfach grob fahrlässig, das zu Verbessern wäre mir viel mehr Wert, als solche Regelungen mit "Strafen".

  5. #24
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Wer allerdings eh schon Mühe hat, sich dazu zu überwinden, mal das Rad zu nehmen, bei dem kann das durchaus anders aussehen. Eventuell muss er/sie erst einmal einen Helm kaufen, was wieder Zeit und Geld kostet, und wenn nicht gerade Frühling ist und der Discounter der Wahl welche im Angebot hat, muss man dazu womöglich erst noch ein geeignetes Fachgeschäft finden.
    Willst du dich wirklich mit solchen Argumenten lächerlich machen? Entweder ist dir deine eigene Sicherheit wichtig oder eben nicht und dann investiert man diese Zeit auch gerne und betrachtet sie nicht als verloren. Punkt. Betrachte es wie ein Besuch im Freibad: Der Gesetzgeber zwingt dich nicht Sonnencreme zu verwenden. Es ist aber dringend ratsam.

    Man sollte auch mal drüber nachdenken, was man dem Unfallgegner antut, wenn der sich ein Leben lang Vorwürfe machen muss, weil er jemand totgefahren oder zumindest schwere bleibende Schäden verursacht hat.

    Ich erwarte vom Gesetzgeber auch, dass dieses Urteil in ein Gesetz gegossen wird und andere Dinge direkt mit aufgenommen werden, wie eben beispielsweise das Fahren ohne Licht (und natürlich in dunkler Kleidung) bei Nacht.

  6. #25
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von TheOnlyOne6520 Beitrag anzeigen
    da wäre höchstens eine art "Airbag" Helm denkbar, aber wohl brutal überteuert (der also erst dann auftaucht wenn er gebraucht wird, man hätte sagen wir nur den "Airbag" im Nacken oder so).
    Der Hövding kostet fast 400.- €.

    aber bei der Hitze etwas im Nacken ist ja schlimmer als ein Helm.

  7. #26
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich erwarte vom Gesetzgeber auch, dass dieses Urteil in ein Gesetz gegossen wird
    trägt sich dein helm besser wenn andere auch einen haben oder welchen vorteil hast du davon?

  8. #27
    Gesperrt Avatar von cokeZ
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Das mit dem Fahradführerschein befürworte ich total!

    Ich mein, jeder in Grundschule hatte das tolle "Training" wo es eine Bescheinigung für gibt...aber da hält sich ja keiner mehr dran wenn er 18 oder 20 ist.

    Eventuell sollte man die Fahrrad "Straftaten" (über rote Ampel etc etc) auch mehr mit dem Pkw Führerschein verknüpfen...das schreckt sicherlich einige ab wie die letzte Sau zu fahren.

  9. #28
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Als Rollerfahrer stellt sich mir die Frage gar nicht. Ich würde den Helm auch tragen, wenn ich es nicht müsste. Es kann immer was passieren und zum einen möchte ich für meinen Teil noch einige Jährchen gesund bleiben und zum Anderen meiner Familie, Verwandten und Bekannten es nicht antun mich irgendwann als Pflegefall wieder zu sehen, nur weil ich 100€ sparen wollte und ein Helm eh doof aussieht. Auszuschließen ist das zwar nie aber der Helm (vielmehr das Visier) hat mich auch schon vor einem aufgewirbelten Steinchen, Fliegen oder anderen Dingen geschützt die so in der Gegend rumfliegen können und jetzt bei der aggressiven Sonne kann ich mich wohl auch bei meinem Helm bedanken, dass ich keinen schweren Sonnenstich habe, weil ich mich gestern übelst verfahren habe. (Einmal falsch abgebogen und dann keine Chance mehr die Richtung zu korrigieren, bzw. ich dachte bis ich Parallel zum Zielort bin gibt es sicher nochmal eine Querverbindung. Echt übel) Der Sonnenbrand auf meiner Hand reicht mir jedenfalls.

  10. #29
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Cyperfriend Beitrag anzeigen
    Ihr habt echt keine Ahnung wie in unserer Stadt gefahren wird.
    Fahrradweg? Unnötig
    Rote Ampel? Gilt für mich nicht
    Rechts vor Links? Nie was von gehört
    Licht? Wozu. Ich seh doch genug
    Fahren gegen die Fahrtrichtung? Fahr doch eh ganz am Rand
    Helm? Neee, sieht nicht schön aus
    Ich gehör zu den Fahrradfahrern, die:
    • Nicht immer den Radweg benutzen: In manchen Fällen ist der Radweg eine reine Buckelpiste, zugeparkt oder vollgestellt. Manchmal kommt man da auch nicht an den Fußgängern vorbei. Klick
    • Rote Ampel? Gilt für mich nicht: Oft korrekt. In meiner Stadt ist die Ampelschaltung an manchen Kreuzungen so bescheiden, dass ich ca. 5 Min warten müsste, um die 2-3 benötigten Ampelphasen abzuwarten, damit ich mal diagonal auf die andere Seite der Kreuzung komm. An freien Straßen warte ich nicht. Mach ich auch nicht als Fußgänger.
    • Rechts vor links: Das ist interessant. Bisher bin ich gewohnt, dass mich die Autofahrer blöd anklotzen, wenn ich von rechts komm. Viele betrachten einen Radfahrer nicht als gleichwertigen Verkehrsteilnehmer.
    • Helm benutz ich. Gegen die Fahrtrichtung fahr ich ab und zu mal - dann aber nur auf dem Bürgersteig (mit geteiltem Radweg). Licht hab ich dran. Da regen sich aber diverse Autofahrer auf, weil sie sich ab und zu mal geblendet fühlen.

    Das Schlimmste für mich ist jedoch, dass ich jeden Tag eine richtig beschissene Angst hab, bestimmte Straßen abzufahren, wo ich leider lang muss. Denn da gibt's reichlich Ausfahrten, die nicht immer sehr gut überschaubar sind. Netterweise schießen die Autos aus diesen Ausfahrten förmlich heraus und machen eine Vollbremsung direkt an der angrenzenden Straße. Dass da noch ein Radweg dazwischen ist, wollen die meisten davon gar nicht wissen. Ein Vogel hat mich schon mal angefahren. Wegen eines Proll-BMWs musste ich mal 'ne richtig heftige Vollbremsung hinlegen, um dem Arsch nicht reinzukrachen. Der hat mich dabei nicht mal mitbekommen. Und das geht mir pro Tag ca. 4-5x so.

    Also erstmal an der eigenen Nase fassen. Ignorante Idioten gibt's auf jeder Seite.

  11. #30
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Cyperfriend Beitrag anzeigen

    Ich erwarte vom Gesetzgeber auch, dass dieses Urteil in ein Gesetz gegossen wird und andere Dinge direkt mit aufgenommen werden, wie eben beispielsweise das Fahren ohne Licht
    Wo lebst denn Du? Die anderen Dinge gibt es doch:

    http://s.gullipics.com/image/p/5/p/h...-tm40/bgkf.png

  12. #31
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Rote Ampel? Gilt für mich nicht
    Dass da noch ein Radweg dazwischen ist, wollen die meisten davon gar nicht wissen.
    gleicht sich doch super aus.

  13. #32
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Euch Meckerfritzen ist schon klar, dass es hier nicht um die eigentlich Schuldfrage sondern die Schadensersatzklage ging? Und NATÜRLICH hat der Fahrradfahrer ohne Helm da Mitschuld. Da gibts eigentlich nicht viel zu diskutieren..

  14. #33
    Gesperrt Avatar von cokeZ
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Helau ist wieder da.


    Ja, dass ist uns klar, es wird nur weiter diskutiert, da diese Anssichten und Fakten eben sehr gut in diesen Thread passen

  15. #34
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Palatinum Beitrag anzeigen
    gleicht sich doch super aus.
    Nun ja, die rote Ampel tut niemandem weh. Das aus den Ausfahrten schießende Auto hingegen ist lebensgefährlich für mich. Unbefriedigender Ausgleich.

  16. #35
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von cokeZ Beitrag anzeigen
    Eventuell sollte man die Fahrrad "Straftaten" (über rote Ampel etc etc) auch mehr mit dem Pkw Führerschein verknüpfen...das schreckt sicherlich einige ab wie die letzte Sau zu fahren.
    Das ist doch bereits so.
    Ich hoffe dir ist klar, dass du auch mit dem Fahrrad Punkte in Flensburg bekommen kannst, genau wie alle anderen Verkehrteilnehmer auch.


    Zitat Zitat von Helau55 Beitrag anzeigen
    Euch Meckerfritzen ist schon klar, dass es hier nicht um die eigentlich Schuldfrage sondern die Schadensersatzklage ging? Und NATÜRLICH hat der Fahrradfahrer ohne Helm da Mitschuld. Da gibts eigentlich nicht viel zu diskutieren..
    Sehe ich überhaupt nicht so. Wenn der Autofahrer den Unfall verschuldet, hat er auch die Widergutmachung zu tragen!


    Mal ne Frage:
    Was ist denn, wenn ich mit dem Stadtrad / Call a Bike unterwegs bin?
    Bei mir sinds fast immer spontan fahrten

  17. #36
    Gesperrt Avatar von cokeZ
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Klar ist das bereits so, aber es sollte noch strenger mit verknüpft werden. Meine Meinung.

    Und @Vorvorposter:
    Eine Ampel tut niemandem weh? Dir mit sicherheit wenn du dochmal ein Auto übersiehst und dieses dich mit (im Idealfall) 50km/h übers Auto schleudert

  18. #37
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Ich gehör zu den Fahrradfahrern, die:
    • Nicht immer den Radweg benutzen: In manchen Fällen ist der Radweg eine reine Buckelpiste, zugeparkt oder vollgestellt. Manchmal kommt man da auch nicht an den Fußgängern vorbei. Klick
    Ich rede von Radwegen die extra gebaut oder instand gehalten werden und ein blaues Schild haben. Blaues Schild == Benutzung ist Pflicht.
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Rote Ampel? Gilt für mich nicht: Oft korrekt. In meiner Stadt ist die Ampelschaltung an manchen Kreuzungen so bescheiden, dass ich ca. 5 Min warten müsste, um die 2-3 benötigten Ampelphasen abzuwarten, damit ich mal diagonal auf die andere Seite der Kreuzung komm. An freien Straßen warte ich nicht. Mach ich auch nicht als Fußgänger.
    Im nächsten Punkt redest du von Gleichwertigkeit der Verkehrsteilnehmer. Dann sollte ich als Roller oder Autofahrer auch rote Ampeln missachten, wenn sie mir sinnlos erscheinen? Super Idee. Du scheinst dich eher über die anderen Verkehrsteilnehmer zu stellen für den andere Richtlinien gelten. Bei uns in Freiburg ist die Ampelschaltung auch oftmals bescheiden, weil es grundsätzlich eine Vorrangschaltung für die Straßenbahn gibt und die Kreuzen hier mittlerweile viele Straßen.
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Rechts vor links: Das ist interessant. Bisher bin ich gewohnt, dass mich die Autofahrer blöd anklotzen, wenn ich von rechts komm. Viele betrachten einen Radfahrer nicht als gleichwertigen Verkehrsteilnehmer.
    Das hat damit nichts zu tun. Ja, auch ich habe schon die vorfahrt genommen oder einen Fußgänger am Zebrastreifen stehen gelassen. Das passiert und deswegen sollte man an Kreuzungen auch immer langsam machen und gucken ob wirklich frei ist oder der andere bremst. Viele rasen aber mit einem Selbstverständlichkeit drüber, so nach dem Motto "Wenn ich angefahren werde ist der andere Schuld." Davon kann man sich bei bleibenden Verletzungen dann was kaufen., aber so weit scheint das Denkvermögen nicht zu reichen.
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Helm benutz ich. Gegen die Fahrtrichtung fahr ich ab und zu mal - dann aber nur auf dem Bürgersteig (mit geteiltem Radweg). Licht hab ich dran. Da regen sich aber diverse Autofahrer auf, weil sie sich ab und zu mal geblendet fühlen.
    Erstens hast du auf dem Gehweg nichts verloren, da ich davon ausgehe, dass du über 14 bist und zweitens blendest du andere Verkehrsteilnehmer nur, wenn dein Licht nicht richtig ein gestellt ist. Zur Erinnerung. Das Licht sollte etwas nach unten zeigen und nicht geradeaus oder gar den Himmel ausleuchten.
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Das Schlimmste für mich ist jedoch, dass ich jeden Tag eine richtig beschissene Angst hab, bestimmte Straßen abzufahren, wo ich leider lang muss.
    Stell dir vor, auch für mich als Rollerfahrer gibt es solche Straßen auf denen ich fahren dürfte, ich aber freiwillig umfahre. Nebenstrecken gibt es meistens, als Radfahrer erst recht. Mass man halt vielleicht 100 oder 200 Meter mehr fahren. Als Rollerfahrer muss ich um eine ganz bestimmte Straße zu meiden mehrere Kilometer Umweg fahren. Das ist es mir aber auch wert.
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Denn da gibt's reichlich Ausfahrten, die nicht immer sehr gut überschaubar sind. Netterweise schießen die Autos aus diesen Ausfahrten förmlich heraus und machen eine Vollbremsung direkt an der angrenzenden Straße. Dass da noch ein Radweg dazwischen ist, wollen die meisten davon gar nicht wissen. Ein Vogel hat mich schon mal angefahren. Wegen eines Proll-BMWs musste ich mal 'ne richtig heftige Vollbremsung hinlegen, um dem Arsch nicht reinzukrachen. Der hat mich dabei nicht mal mitbekommen. Und das geht mir pro Tag ca. 4-5x so.
    Wie wäre es mit angepasster Geschwindigkeit? In der Fahrschule lernt man sowas, aber Radfahrer müssen leider keine besuchen. Für diesen Hinweis reicht aber auch das Einschalten der eigenen Gedächtnisleistung. Hier gibt es auch eine Straße auf der man 50 fahren darf. Dummerweise sind da aber so viele Bäume, parkende Autos, am morgen fährt man gegen die Somme und einige Zebrastreifen sind hinter Bäumen, bzw. die Leute warten halt neben dem Baum, dass man sie nicht oder erst sehr spät sieht. Ich fahre dann halt keine 50, sondern halt nur 30 oder 40 und bin Bremsbereit.
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Also erstmal an der eigenen Nase fassen. Ignorante Idioten gibt's auf jeder Seite.
    Sicher und heilige sind wir alle nicht.
    Geändert von Cyperfriend (19. 06. 2013 um 18:09 Uhr) Grund: Problem fixed by Lokalrunde

  19. #38
    Mitglied Avatar von Schlagbohrer
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich bin mal mit einem Fahrrad hingefallen und hab mir ein Bein gebrochen.
    Jetzt müsste ich ja theoretisch Beinschützer oder so beim Fahrrad fahren tragen.

    Persönlich denke ich das die meisten Unfälle durch Unachtsamkeit entstehen.
    Die Leute sind entweder mit den Gedanken woanders oder dermassen in Eile das sie nicht richtig aufpassen oder sogar bewusst Risiken eingehen.

    Selber habe ich diese Phase kurz nach dem Führerschein überwunden nachdem ich realisiert habe wie derbe die Unfallgefahr dadurch steigt.

    Es widerspricht aber scheinbar dem Trend unser Zeit gemäßigt mit dem Fahrrad oder Auto zu fahren. Wer gleichzeitig noch telefonieren kann und auch mal gegen Verkehrsregeln verstösst hat es eilig, ist ein Erfolgsmensch, ein Leistungsträger.
    Manchmal hasse ich dieses Land.

  20. #39
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Leider muss ich Annika da zustimmen.
    Obwohl es logisch gesehen dumm und fahrlässig ist keinen Helm zu tragen, kann ich mich nicht dazu bringen einen zu tragen. Man muss sich so schon überzeugen auf das Rad zu steigen und auf das Auto zu verzichten und dann noch einen nervigen und hässlichen Helm dazu zu kaufen und zu tragen.
    Ich weiß, es ist dumm aber es nervt einfach...

  21. #40
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von SHeldin Beitrag anzeigen
    Das ist doch bereits so.
    Ich hoffe dir ist klar, dass du auch mit dem Fahrrad Punkte in Flensburg bekommen kannst, genau wie alle anderen Verkehrteilnehmer auch.
    Yep, du kannst sogar als Fußgänger Punkte bekommen, wenn du dich wirklich verkehrswidrig verhältst, und zwar sogar dann, wenn du gar keinen Führerschein hast.

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