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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Selbst wenn sich der Unfallgegner verkehrswidrig verhalten hat, trägt ein Fahrradfahrer die Mitschuld, sofern ein vorhandener Fahrradhelm die Verletzungen verhindert oder reduziert hätte. Ein entsprechendes Urteil gab das schleswig-holsteinische OLG am Montag bekannt. Eine Frau stürzte mit ihrem Fahrrad, als sie ohne Helm an einem parkenden Auto vorbeifahren wollte. Als die Autofahrerin die Tür öffnete, konnte die Radlerin nicht mehr ausweichen und stürzte. Aufgrund der erlittenen Schädel-Hirn-Verletzung wollte sie vor Gericht Schadensersatz und Schmerzensgeld erstreiten. Der Anteil der eigenen Schuld wurde für die Fahradfahrerin vom OLG Schleswig-Holstein auf 20 Prozent festgelegt. Es könne grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch auch ohne Helmpflicht zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm trägt. Das Gericht stellte zudem fest, die Anschaffung sei wirtschaftlich zumutbar und würde effektiv vor Verletzungen schützen.

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  2. #101
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    genauso könnte man zig Beispiele über das asoziale Verhalten diverser Autofahrer finden.
    Der Unterschied ist nur, Fahrradfahrer, Fußgänger, Motorradfahrer + andere Zweiradfahrer gefährden nur eher selten die Gesundheit andere Verkehrsteilnehmer, einfach bauartbedingt...

    Interessant wäre doch eher:

    - müssen Autofahrer die irgendeinen Unfall haben und nicht angeschnallt waren auch teilweise für ihre Kosten aufkommen?
    - Motorradfahrer ohne Helm? Wie sieht es da mit der Kostenfrage aus?
    - Inlineskater ohne Schutzausrüstung?
    - Extremsportler die einen Unfall haben?
    usw.

    wenn schon, dann muss das für alle einfach umsetzbaren Bereiche gelten.

    - nicht angeschnallt, keinen Helm, keine Schutzausrüstung = einfache Sachlage, einfach nachzuweisen
    - Jahrelange zu viel gefressen und keinen Sport getrieben = nicht so eindeutige Sachlage und schwer nachzuweisen

  3. #102
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    - müssen Autofahrer die irgendeinen Unfall haben und nicht angeschnallt waren auch teilweise für ihre Kosten aufkommen?
    Ja, wenn man nicht angeschnallt ist trägt man dafür eine Mithaftung in Schadensersatzfragen wenn die Verletzung bei einem Unfall hätte veringert werden können. BGH Entscheidung!
    Geändert von Helau55 (20. 06. 2013 um 13:49 Uhr)

  4. #103
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    - nicht angeschnallt, keinen Helm, keine Schutzausrüstung = einfache Sachlage, einfach nachzuweisen
    Bisher war ich immer der Meinung: Gibt es eine Pflicht sich entsprechend zu schützen, so haftet man auch mit, sofern man mit Einhaltung der Pflicht weniger Schaden davongetragen hätte.

    Sofern es aber KEINE Pflicht gibt Maßnahme xy vorzunehmen, so kann einem auch kein Strick draus gedreht werden, wenn man unschuldig verunglückt, auch wenn einem durch Maßnahme xy weniger Schaden in dem speziellen Fall zugefügt worden wäre.

    Und genau deshalb geht das Gerichtsurteil in die falsche Richtung, weil man es einfach willkürlich auf alles und alle anwenden kann.

  5. #104
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    das ist halt die Frage.
    Ich bin mir aber fast sicher, dass auch in sehr vielen anderen Bereichen eine (grobe) Fahrlässigkeit durchaus dazu führt dass man selbst in Regress genommen wird.
    Egal ob explizit gegen ein Gesetz oder eine "Pflicht" verstoßen hat oder nicht.

  6. #105
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Helau55 Beitrag anzeigen
    Ja, wenn man nicht angeschnallt ist trägt man dafür eine Mithaftung in Schadensersatzfragen wenn die Verletzung bei einem Unfall hätte veringert werden können. BGH Entscheidung!
    Eine BGH Entscheidung in diesem Falle gilt es aber erst abzuwarten. Die Dame plant eine Revision zu beantragen und wird dabei vom ADFC unterstützt.

  7. #106
    Mitglied Avatar von Psycho Mantis
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich hoffe sie kriegt die nächste Klatsche.

    Beim Vorbeifahren an parkenden Fahrzeugen gehen Gerichte von einer Türbreite Abstand aus, die der Radfahrer einhalten muss (LG Berlin, Az. 24 O 466/95, OLG Karlsruhe, Az. 10 U 283/77). Der Öffnungsbereich von Autotüren erstreckt sich von etwa 80 cm bei schmalen Türen von viertürigen Kleinwagen bis etwa 1,5 m bei zweitürigen Coupés oder bei LKW

    Die Autofahrererin hat definitv Scheiße gebaut da sie versäumt hat, sich zu vergewissern das niemand kommt.
    Die Radfahrerin hätte bei Einhaltung der Regeln den Unfall auf jeden Fall verhindert, und mit Tragen eines Helms auch den eigenen Schaden verringern können.

    Die Verfahrenskosten sollten geteilt werden, und jeder noch n richtigen Anschiss vom Richter bekommen. Die Radfahrerein kriegt kein Schmerzensgeld, und die Autofahrerin bezahlt ihre Tür selber. Sollen sie beide ihre Lektion lernen.

  8. #107
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich stelle mir gerade einen Radfahrer vor, der im Abstand von 1,5m an parkenden Autos vorbeifährt. Da möchte ich aber die geneigte Autofahrerschaft sehen, die sich dahinter einreihen muss. Wie soll man so eine Vorschrift einhalten?

  9. #108
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Psycho Mantis Beitrag anzeigen
    Die Radfahrerin hätte bei Einhaltung der Regeln den Unfall auf jeden Fall verhindert,
    Du würdest die Hupe gar nicht mehr loslassen, wenn Radfahrer die erforderliche Türbreite Abstand halten würden.

  10. #109
    Mitglied Avatar von Yagharek
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Du würdest die Hupe gar nicht mehr loslassen, wenn Radfahrer die erforderliche Türbreite Abstand halten würden.
    Vor allem ist das ab und zu garnicht möglich. Ein Grund warum ich stellenweise trotz vorhandenem Fahrradweg auf der Straße gefahren bin, sind solche Begebenheiten

    http://www.gullipics.com/api/show/fr...me/Clipboard01

    Man schaue nur, wie eng der Fahrradweg ist und dass dann da noch ein schöner Baum drauf wächst.

    Nachtrag: Google-Maps link:
    http://maps.google.de/maps?q=bremen&...17.79,,0,10.53

  11. #110
    Mitglied Avatar von Psycho Mantis
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Unterstellung.

    Hupen um jemanden anzutreiben ist Nötigung und verboten. Das Würde ich nicht machen. Ich kann hier in der Stadt KEINEN Radfahrer überholen, ohne in den Gegenverkehr zu kommen, oder auf eine andere Spur zu wechseln, daher ist es für mich völlig egal ob jemand 10cm an parkenden Autos vorbei fährt, oder mit 1m Abstand - ich muss ihn so oder so umfahren und warten das die Straße frei ist.
    Ich überhole halt nur wenn ich Platz habe, schon aus Angst so einer kippt mir vor Schreck gegens Auto. Ich kann mir vorstellen das es für einen Radfahrer nicht schön ist wenn ich mit meinem V6 plötzlich hinter ihm aufs Gas trete und mit 80 knapp an ihm vorbei ziehe.
    Ich halte den Abstand ein - zu unserer Beider wohl.

  12. #111
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Psycho Mantis, du widersprichst dir gerade selbst, es ist dir offensichtlich nur noch nicht aufgefallen. Ich helf dir mal kurz auf die Sprünge
    Sollen sie doch auf ihren eigenen Wegen fahren
    Und jetzt
    Beim Vorbeifahren an parkenden Fahrzeugen gehen Gerichte von einer Türbreite Abstand aus, die der Radfahrer einhalten muss (LG Berlin, Az. 24 O 466/95, OLG Karlsruhe, Az. 10 U 283/77).
    und das hast du vergessen (ist unmittelbar danach auf folgendem Link zu lesen: Link
    [...] Gerade bei den vielen alten Radverkehrsanlagen rechts neben Parkstreifen ist damit eine sichere Nutzung kaum möglich.
    Du begründest jetzt also die Mitschuld mit der Tatsache, dass die Radfahrerin genau das getan hat, was du möchtest (auf dem Radweg fahren) und begründest gleichzeitig die Mitschuld mit der Tatsache, dass sie zu wenig Seitenabstand gehalten hat (WEIL sie ja auf dem Radweg gefahren ist, was du ja wolltest).

    Also quasi: Wenn du stehenbleibst schieß ich dir in den Kopf, wenn du wegläufst hack ich dir den Kopf ab.
    Grandios!


    €:

    Was ich mir wünschen würde und jetzt auch ab sofort in die Tat umsetzen werde:
    Wenn ALLE Fahrradfahrer IMMER 1,5Meter Seitenabstand nach rechts einhalten, sofern da irgendwer parkt und es somit an sehr vielen Stellen Autofahrern unmöglich machen zu überholen (Weil der Abstand selbst illegal nicht mehr ausreicht - legal reicht er ohnehin aus meiner Erfahrung nur bei ca 10% der Überholvorgänge aus).

  13. #112
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von loopzone Beitrag anzeigen
    Wie soll man so eine Vorschrift einhalten?
    also ich habe in der Fahrschule gelernt, dass man bevor man die Autotür öffnet schaut ob ein Radfahrer kommt.
    Das ist wohl auch das einzige sinnvolle Gesetz in dem Zusammenhang.

    Allerdings sollte man als verwundbarstes Glied im Straßenverkehr lieber den eigenen Schutz in den Vordergrund stellen, nicht irgendwelche Gesetze und Verordnungen...

  14. #113
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von hnasonly Beitrag anzeigen
    Finde ich richtig, da durch den Helm schlimmere (Kopf-)Verletzungen vermieden werden können.
    Was soll daran richtig sein? Die Ursache für eine potentielle Kopfverletzung setzt in jedem Fall der Autofahrer, der den Radfahrer umnietet. Fährt der Radler wie eine gesengte Sau und verunfallt, könnte man noch über sskm diskutieren. Bei Fremdverschulden allerdings nicht. Denn dann sind Frauen in Miniröcken eben doch selber schuld, wenn sie vergewaltigt werden.
    (Ich hoffe doch stark, dass hier niemand zustimmen möchte.)

    Zitat Zitat von xeslana Beitrag anzeigen
    Dummes Geblubber, nicht nur in diesem Posting...
    Man vermutete zwar, dass du bereits älter als 10 bist aber geistig scheint das nicht ganz der Fall zu sein. Werde erwachsen.

    Zitat Zitat von Fra_Dementio Beitrag anzeigen
    Wenn du aber (älter 14 Jahre) mit dem Rad auf dem Gehweg unterwegs bist, begehst erst mal nur du den Fehler!
    Sieben! Beziehungsweise sogar 10 Jahre. Es geht hier nicht um Strafmündigkeit. Kinder unter 8 Jahren müssen den Gehweg benutzen, ab 8-10 Jahren dürfen sie noch den Gehweg benutzen. Danach müssen sie, wie alle anderen auch, entweder auf dem Radweg oder der Straße fahren.

    Zitat Zitat von Psycho Mantis Beitrag anzeigen
    Ich hoffe sie kriegt die nächste Klatsche.
    Beim Vorbeifahren an parkenden Fahrzeugen gehen Gerichte von einer Türbreite Abstand aus, die der Radfahrer einhalten muss (LG Berlin, Az. 24 O 466/95, OLG Karlsruhe, Az. 10 U 283/77)
    Die Autofahrererin hat definitv Scheiße gebaut da sie versäumt hat, sich zu vergewissern das niemand kommt.
    Die Radfahrerin hätte bei Einhaltung der Regeln den Unfall auf jeden Fall verhindert, und mit Tragen eines Helms auch den eigenen Schaden verringern können.
    Ich würde dich zu gerne sehen, wenn du mit deiner Karre hinter einem Radfahrer fährst, der sich an die Abstandsregelung hält.
    Ich glaube, ich werde mir das Aktenzeichen mal ausdrucken und mitführen.
    Kann ich dann einem Autofahrer unter die Nase halten, wenn ich mitten auf der Straße fahre, um mit ausreichend Abstand an parkenden Autos vorbei zu fahren.

    Zitat Zitat von Psycho Mantis Beitrag anzeigen
    Ich kann mir vorstellen das es für einen Radfahrer nicht schön ist wenn ich mit meinem V6 plötzlich hinter ihm aufs Gas trete und mit 80 knapp an ihm vorbei ziehe.
    Na wenigstens erst mal mit der Karre angegeben.
    Apropos Unterstellung. Keine Unterstellung - du fährst 80 kmh in einer geschlossenen Ortschaft (max. 50 erlaubt)? Na hoffentlich kriegst du dafür erst mal ne Klatsche.

  15. #114
    Mitglied Avatar von Psycho Mantis
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    @henpara:


    weil der Radweg mitten auf der Fahrbahn ist oder wie?
    Oder stand irgendwo das es ein RHD Fahrzeug war?


    @bevoller
    um den Überholvorgang so schnell wie möglich abzuschliessen fahre ich schnell vorbei. 80 ist evel ein wenig Überspitzt, nichtsdestotrotz wirkt es für einen Radfahrer sicher bedrohlich. Und ihm zum Wohle überhole ich weiträumig. Klaro?


    Und nur amit hier kein falscher Eindruck entsteht - ich behandle und beachte Radfahrer als gleichberechtige Verkehrsteilnehmer. Und das geht zu Lasten meiner Zeit und Meines Komforts - trotzdem mache ich es, weil ich weiß das mir ein Radfahrer bei einem Unfall unterlegen ist. Paragraph1 - Rücksicht!

    Das ich trotzdem jeden einzelnen von denen am liebsten mit ner Spitzhacke vom Bike pflücken würde, steht auf nem anderen Blatt, und das tue ich ja auch nicht. Also - entspannen.

  16. #115
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von bevoller Beitrag anzeigen
    ... Denn dann sind Frauen in Miniröcken eben doch selber schuld, wenn sie vergewaltigt werden...
    Vergleich ist bullshit, da:

    - eine Frau durch das Tragen oder nichttragens eines Minirocks keine Änderung der Schwere der bei einer Vergewaltigung erlittenen der Verletzung herbeiführen kann
    - ein Radfahrer mit Helm kein geringeres oder höheres Unfallrisiko hat

    ...

    Wer sich in Gefahr begibt und sich so einfach schützen könnte, das aber nicht macht, der darf doch durchaus auch an den Kosten beteiligt werden.

  17. #116
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von elgitarre Beitrag anzeigen
    was hat das mit dir oder dem thread hier zu tun?


    Dass du in einem früheren Thread mal erwähnt hast, dass du ein Kind hast, weiß ich fast sicher.
    Wenn das damals nicht der Wahrheit entsprochen hat, gut. Wundere dich dann aber auch nicht, wenn ich dir jetzt eine mangelnde Vorbildfunktion vorgeworfen habe. Ich kann nicht wissen was an deinen Post Übertreibung ist und was nicht.
    Du hast doch in den anderen Thread verlinkt, erst sticheln und dann sich dumm stellen.

    Jetzt langt es langsam mir zu unterstellen ich hätte behauptet ein Kind zu haben, das habe ich nie erwähnt, weil ich kein Kind habe! Also rück jetzt mal mit Fakten raus wo ich das erwähnt haben soll, viel Spaß beim suchen, wirst nämlich nichts finden.

    Ich verlinke ja auch nicht irgendwas aus dem Gulli von Dir.
    Dich könnte man genauso anprangern wegen Deinen Sperrungen.

    Aber da er ja eh nie einen Unfall haben wird, da er ja die letzen 30 Jahre keinen hatte, kann ihm das ja auch egal sein.
    Um es noch mal deutlich zu machen, die Alten die hier wohnen sind Rentner, die sind über 60, also wie lange fahren die wohl schon Unfallfrei ohne Helm? Die werden sich auch keinen Helm vorschreiben lassen.
    Geändert von 3D Gamer (20. 06. 2013 um 15:59 Uhr)

  18. #117
    Gesperrt Avatar von Africanus
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Die Unterschiede liegen aber auf der Hand.

    Das eine ist im Gesetz festgeschrieben, das andere nicht.

    Durch das Nichttragen eines Helmes werden keine Unfälle verursacht.
    Ob eine Helmpflicht gesetzlich verankert ist, ist für den vorliegenden Fall vollkommen unbedeutend, da es sich nicht um einen Strafprozess, sondern um einen Zivilprozess handelt. Und dort wird eben erwogen, ob die klagende Partei durch anderes Verhalten den Schaden hätte eingrenzen können. War das nicht der Fall, wird eben nicht der volle Schadenersatz/das volle Schmerzensgeld zuerkannt.

    Seltsam finde ich an dem Urteil nur, dass das Gericht sich auf den nicht getragenen Helm berief und den anscheinend nicht eingehaltenen Sicherheitsabstand der Radfahrerin nicht einbezog, obwohl es dazu etliche, teils höchstrichterliche Urteile gibt:

    http://www.verkehrslexikon.de/Texte/RadFahrer03.php

    http://www.verkehrslexikon.de/Texte/RadFahrer39.php

    http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Rspr3352.php

  19. #118
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von Africanus Beitrag anzeigen
    Ob eine Helmpflicht gesetzlich verankert ist, ist für den vorliegenden Fall vollkommen unbedeutend, da es sich nicht um einen Strafprozess, sondern um einen Zivilprozess handelt.
    Nein. Ist es nicht. Beim vorliegen einer Ordnungswidrigkeit hat ein Gericht viel weniger Handlungsfreiraum.
    Wenn Du auf einer Landstraße bei einem Unfall 100 gefahren bist, kann ein Gericht dies dennoch als zu schnell bewerten. Bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 wird es nicht darum herum kommen.

    PS: In meinem von Dir zitierten Post ging es um was ganz anderes.

  20. #119
    Gesperrt Avatar von Africanus
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Nein. Ist es nicht. Beim vorliegen einer Ordnungswidrigkeit hat ein Gericht viel weniger Handlungsfreiraum.
    Wenn Du auf einer Landstraße bei einem Unfall 100 gefahren bist, kann ein Gericht dies dennoch als zu schnell bewerten. Bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 wird es nicht darum herum kommen.

    PS: In meinem von Dir zitierten Post ging es um was ganz anderes.
    Es geht doch gar nicht darum, ob eine Ordnungswidrigkeit vorlag oder nicht, es geht darum, welche Auswirkung das Verhalten der Radfahrerin auf den Schaden hat. Wäre der Schaden durch Anwendung üblicher Mittel (das Tragen eines Fahrradhelmes zähle ich als übliches Mittel) einzugrenzen gewesen oder nicht? Das ist die Frage um die sich alles dreht. Falls ja, dann wird der Schadenersatz/das Schmerzengeld reduziert, falls nein, so gibt es den vollen Satz. Es ging mir einzig und allein um die mehrfach geäußerte Aussage, das Urteil sei falsch, weil die gesetzliche Grundlage in Form einer Helmpflicht fehlt.

  21. #120
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von 3D Gamer Beitrag anzeigen
    Selbst wenn ein Bürgersteig breit ist, sollen dann demnächst Paare hintereinander laufen anstatt nebeneinander?
    Ja, ich bin für ein Rechtsgehgebot auf Bürgersteigen.
    Was soll das überhaupt?
    Jede Gruppe glaubt, das Recht zu haben, sich exakt so zu verteilen dass der gesammte Bürgersteig blockiert ist, und natürlich muss man dann so langsam schleichen dass man wirklich jeden ausbremst.

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