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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Selbst wenn sich der Unfallgegner verkehrswidrig verhalten hat, trägt ein Fahrradfahrer die Mitschuld, sofern ein vorhandener Fahrradhelm die Verletzungen verhindert oder reduziert hätte. Ein entsprechendes Urteil gab das schleswig-holsteinische OLG am Montag bekannt. Eine Frau stürzte mit ihrem Fahrrad, als sie ohne Helm an einem parkenden Auto vorbeifahren wollte. Als die Autofahrerin die Tür öffnete, konnte die Radlerin nicht mehr ausweichen und stürzte. Aufgrund der erlittenen Schädel-Hirn-Verletzung wollte sie vor Gericht Schadensersatz und Schmerzensgeld erstreiten. Der Anteil der eigenen Schuld wurde für die Fahradfahrerin vom OLG Schleswig-Holstein auf 20 Prozent festgelegt. Es könne grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch auch ohne Helmpflicht zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm trägt. Das Gericht stellte zudem fest, die Anschaffung sei wirtschaftlich zumutbar und würde effektiv vor Verletzungen schützen.

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  2. #141
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    und leider meinst du diesen Vergleich ernst.
    Einfach mal darüber nachdenken wie viele Menschen jährlich mangels Helm bei Fahrradunfällen schwere Kopfverletzungen erleiden und wie viele Menschen mangels Schutzweste bei einem Banküberfall schwer verletzt werden.

    Zudem reden wir hier von Vorsatz.
    Wie bereits erwähnt dürfte bei einem vorsätzlich herbei geführten Unfall mit einem Fahrrad die Sache auch wieder anders aussehen.

  3. #142
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Es gibt auch keine Regelung, dass man bei Motorradfahren Schutzkleidung über den Helm hinaus tragen muss.
    Fahre ich in kurzen Hosen und T-Shirt und werd umgespitzt, so hab ich was Schmerzensgeld für die Wunden am Bein angeht auch schlechte Karten, und das nicht erst seit gestern (http://www.motorradonline.de/recht-u...ensgeld/267835)
    Ich bin kein Fan von Helmen, ganz ehrlich. Aber ich bin ein Fan des Lebens.
    Bei dieser Diskussion fällt mir wieder auf, dass Radfahren wohl die Muskeln, nicht jedoch das Hirn stärkt (sonst würde man vllt. auch davon Abstand nehmen, das Radfahren auf den Strassen als Sport zu sehen - vgl. StVO §31).
    Als Verkehrsteilnehmer, und nichts anderes ist der Radfahrer, sollte man halt schon über den Tellerrand hinaus blicken.
    Und wenn ich, wie heut morgen, 2 Aushilf-Ulrichs vor mir auf der Bundesstrasse, 3m neben einem erstklassig ausgebauten Radweg den Verkehr behindern seh, wundert es mich nicht, dass die beiden keinen Helm trugen. Da gibts scheinbar nicht viel zu schützen.

  4. #143
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich verstehe nicht warum die Menschen so verantwortungslos sind.

    Ein Helm schützt Dich im Ernstfall. Daher wird er getragen ohne wenn und aber. Daher ist es auch i.O. dann weniger Geld zu bekommen. Dummheit darf nicht belohnt werden.

  5. #144
    Gesperrt Avatar von phanzy
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Wenn, dann tragen die Radfahrer nur Verantwortung für dich selber, nicht für die anderen, da sie die schwächeren im Verkehr sind.
    Und wenn man wie ich damit aufgewachsen ist, ohne Helm zu fahren, es auch nach wir vor so kann und sich der Gefahren bewusst ist, spricht für mich nichts dagegen, ohne Helm unterwegs zu sein.
    Solange es nicht explizit verboten ist, bin ich ohne Helm unterwegs und denke mir auch nichts vonwegen Mitschuld.

  6. #145
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Wenn, dann tragen die Radfahrer nur Verantwortung für dich selber, nicht für die anderen, da sie die schwächeren im Verkehr sind.
    Zeugt nicht von Weitsicht. Es ist nicht erst einmal vorgekommen, dass ein Radfahrer z.B. einen Motorradfahrer zu Sturz gebracht hat.
    Da zu sagen der Radfahrer hätte nur Verantwortung für sich selbst ist in meinen Augen ein deutliches Anzeichen für die Untauglichkeit zur Teilnahme am Strassenverkehr.

  7. #146
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von phanzy Beitrag anzeigen
    Wenn, dann tragen die Radfahrer nur Verantwortung für dich selber, nicht für die anderen, da sie die schwächeren im Verkehr sind.
    Und wenn man wie ich damit aufgewachsen ist, ohne Helm zu fahren, es auch nach wir vor so kann und sich der Gefahren bewusst ist, spricht für mich nichts dagegen, ohne Helm unterwegs zu sein.
    Solange es nicht explizit verboten ist, bin ich ohne Helm unterwegs und denke mir auch nichts vonwegen Mitschuld.
    Du scheinst generell wenig zu denken.

  8. #147
    Gesperrt Avatar von phanzy
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich meinte, Radfahrer haben nicht nur Verantwortung für sich selbst, aber am wenigsten im Vergleich zu den anderen.

    @bluppz0r
    OT?! nun gut
    Man kann sich's natürlich leicht machen, indem man sich auf die Seite der Mehrheit stellt, eine Fullquote einbindet und so einen sinnlosen Kommentar ohne Nachdenken zu posten. Wie kommst du darauf, das ich wenig(er) denken sollte (als du) ? Es ging um meine Meinung, nicht darum, wie viel ich über etwas nachdenke. Weiters bin ich kein Stadtkind und darum auch andere Umstände gewohnt, es ist immer Ansichtssache. Die Hintergründe könnte man an deiner Stelle natürlich durch genaueres Fragen schnell und neutral gesonnen herausfinden, aber es geht auch anders, wie man sieht. Auf tiefsten Niveau jemanden zu beleidigen, der offensichtlich mehr auf dem Kasten hat als man (/du) selbst. Wahrscheinlich bist du auch nur darauf aus, viele Beiträge zu schreiben, und hinterlässt inhaltslose Posts. GG sage ich da nur.

  9. #148
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Du schriebst doch selber Du denkst Dir nichts von wegen Mitschuld. Die hast Du aber an den Kopfverletzungen wenn Du keinen Helm beim Radfahren trägst. Anscheinend bist Du Dir auch nicht über die Gefahren bewusst denn dann würde man (Du) einen Helm tragen. Vielleicht hätte ich schreiben sollen Du scheinst generell Nichts zu denken? Generell wenig erschien mir da netter.

    Bitte erläutere mir doch einmal genau warum Du offensichtlich mehr auf dem Kasten hast als ich?! Denn deine Vermutung dass ich nur auf viele Beiträge aus bin wird schon allein dadurch widerlegt da ich seit April 2009 nunmehr 12+x Beiträge formuliert habe. Wohingegen deine 115 seit Mai'13..... das mit dem Denken hatte ich ja schon angesprochen. Findest Du wirklich ich habe Dich auf tiefstem Niveau beleidigt? Da geht doch noch einiges.

  10. #149
    Gesperrt Avatar von phanzy
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Doch, dank meiner langjährigen Erfahrung im Downhill-Racing bin ich mir den Gefahren sehr wohl bewusst und trage dabei deshalb auch einen Helm. Im Straßenverkehr ist dies jedoch wirklich nicht nötig und nur weil man keinen Helm trägt hat man nicht mehr oder weniger Schuld, weil man auch nicht beeinträchtigt ist.

    Genau deswegen habe ich mehr auf dem Kasten als du: weil ich hier offensichtlich viel öfters in verschiedensten Gebieten mein Wissen anbringen kann, und deshalb auch viele Beiträge schreibe.
    Du hast seit 2009 nur gut ein Dutzend Posts geschrieben und dein nächster ist nur ein niveauloser, aus drei Wörtern bestehender flameboy Kommentar, GG again, over and out. Sorry, aber bevor ich mit dir diskutiere, nutze ich meine Zeit besser wo anders.

    BTT

  11. #150
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Ich meinte, Radfahrer haben nicht nur Verantwortung für sich selbst, aber am wenigsten im Vergleich zu den anderen.
    Das ist, mit Verlaub, Schwachsinn. Einfach viel zu kurz gedacht. Es ist ganz egal wie "stark" ein Verkehrsteilnehmer ist, das hat mit der Verantwortung nicht das geringste zu tun.
    Ein LKW Fahrer mit seinem 40-Tonner hat nicht mehr Verantwortung für andere als der "gemeine" Radfahrer. Klingt komisch, ist aber so.
    Kann man anhand eines fiktiven Beispiels auch sehr einfach aufzeigen:
    Radfahrer fährt auf ner Strasse so "komisch" dass der entgegen kommende LKW ausweichen muss und dadurch ins Schleudern gerät und einen dem Radfahrer folgenden PKW mit ner 5-köpfigen Familie in den Schoss kippt.

    Deine Erfahrung auf vllt. ausgewiesenen Downhill-Strecken ist da völlig irrelavant.
    Downhill = Sport, und Sport hat im Strassenverkehr nicht zu suchen, so einfach regelt es die StVO.

    nur weil man keinen Helm trägt hat man nicht mehr oder weniger Schuld
    Strafrechtlich hast Du Recht. Jedoch wird von Gerichten im Zivilrecht dann gern von einem "Verschulden gegen sich selbst" geredet.

    Auch wenn in Bezug auf Motorrad-Schutzkleidung, http://openjur.de/u/31756.html:
    Zu berücksichtigen sind bei der Beantwortung der Frage, ob ein so genanntes Verschulden gegen sich selbst vorliegt, die konkreten Umstände und Gefahren im Verkehr sowie der Gesichtspunkt, was den Verkehrsteilnehmern zuzumuten ist, um diese Gefahren möglichst gering zu halten

  12. #151
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Wie Du meinst ich finde gerade im Straßenverkehr sollte man am meisten auf sich selber achten und danach auf andere. Das bedeutet Du solltest alles für deine Sicherheit tun und auch dort einen Helm tragen. Vielleicht fragst Du mal ein paar Medizinstudenten ob ein Helm das Verletzungsrisiko bei einem Unfall senkt vielleicht geben Sie Dir auch ein paar Bilder. Dann wirst Du feststellen das man als Radfahrer extrem beeinträchtigt ist ohne Helm. Aber hey Du hast Erfahrung im Downhill-Racing Bereich wahrscheinlich bist Du dort zu oft hingefallen?

    Bei Aufprallgeschwindigkeiten von 60km/h - 100km/h was soll da schon ein Helm bringen? Wobei hier die 100km/h extrem sind.

    Kleiner Nachtrag: Gerade wenn man der schwache Verkehrsteilnehmer ist sollte man besonders verantwortungsbewusst handeln. Motorradfahrer pochen auch nicht auf Ihr Recht im Straßenverkehr weil das häufig tragische Konsequenzen für sie haben könnte.

    Kurz zu Dir:
    Dein Wissen? Du weißt doch offensichtlich nichtmal worum es geht und wer hier schon mehrere Posts brauch um seine Meinung zu formulieren... Das denken nicht deine Stärke ist haben wir nun mehr als eindeutig geklärt.

  13. #152
    Mitglied Avatar von Psycho Mantis
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    So, frisch aus dem Nähkästchen, gerade vor 20 Minuten passiert - auf dem Weg zur Arbeit. Ich bin heute mal noch aufmerksamer den Radfahrern hinterhergefahren um mal Studien zu betreiben.

    Erster Fall: Ich komme an einer Kreuzung bei Rot zum stehen. Hinter mir kommt eine Radfahrerin an - und fährt bei Rot drüber, um dann nach rechts abzubiegen - allerdings tut sie dies auf dem linken Bürgersteig. Also gleich mal zwei Vergehen..

    Zweiter fall nur 500m weiter: Stehe wieder an einer Kreuzung. Die Fussgänger Ampel wird grün. Wichtiges Detail hier - 5m Breiter Streifen zum überqueren der Straße und keine Fussgänger in Sicht. Lediglich eine Oma auf nem Fahrrad und eine Dame mittleren Alters - ebenfalls auf einem Fahrrad. Kommen sich entgegen und die Frau bringt irgendwie die Oma zu Fall. Die lag dann in ihr Bike verheddert auf der Strasse. Brüllen sich dann beide noch schön an, aber die Frau hilft der Oma nicht mal hoch. Ich stand 4 Autolängen weit weg, und war grad ausgestiegen um zu helfen - da kam zu Glück von irgendwo her noch ein Mann angerannt der näher dran war und hat die Oma von der Strasse geholt.


    Wer jetzt den kleinsten Gemeinsamen Nenner in diesem Thread findet, grinst hämisch in sich hinein und denkt sich seinen Teil.

  14. #153
    Gesperrt Avatar von bullyh
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Mit anderen Worten, Radfahrer sind evolutionstechnisch eine aussterbende Art.

  15. #154
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    So, ich möchte nochmal kurz die Argumentation auf das Argument hinlenken

    "Fahrradfahren ist ja gefährlich, auch und speziell für den Kopf und Helme sind wirtschaftlich zumutbar und "üblich, sofern man laut Richtern klar im Kopf ist und sich schützen möchte".

    Dazu mal ein ganz netter Fakt, den ich eben durch Zufall gefunden habe:

    [URL=http://www.nwch.de/nwch-abstracts/180nwch/abstracts/PS/V______Varia_00061.pdf[/URL]
    Mit 54 Prozent Kopfverletzungen liegen die Radler deutlich vor den Fußgängern, von denen 42 Prozent Kopfverletzungen erleiden, wenn sie von einem Fahrzeug getroffen werden.
    Link2
    Ergebnisse: N=37 Unfälle mit n=37 Fußgängern wurden eingeschlossen: MV ISS
    33.8, 9 von 37 verstarben, MV Alter 37.1
    Jahre (range 8-83 Jahre, 19 Männer, 18
    Frauen), MV MAIS HEAD 3.4. 24 Fußgänger erlitten Kopfverletzungen mit einem
    MAIS HEAD > 3.
    24/37 = 65% Kopfverletzungen bei Fußgängern bei Kollisionen mit Autos schneller als 20km/h!

    Also mit der Begründung MÜSSEN wir auch Helm für Fußgänger fordern und jeder Fußgänger OHNE Helm muss zwangsweise auch auf Schmerzensgeld verzichten, wegen Mitschuld. Die Begründung pro Helm fällt auch exakt so aus, wie beim Fahrradfahrer.

    Wieviele von euch möchten das? Wieviele von euch werden jetzt inkonsequent, weil sie die EXAKT gleiche Argumentationskette in einem Fall befürworten (Fahrradfahrer), im andren Fall aber ablehnen (Fußgänger)? Ich bin gespannt! Vor allem Antworten von den Mitschuldbefürwortern bitte!!



    Wenn wir jetzt noch einen Blick in die offizielle Statistik werfen
    Link2
    dann erkennt jeder, dass ein Helm für Fußgänger noch viel wichtiger ist, als ein Helm für Fahrradfahrer, denn es kommen mehr Fußgänger als Radfahrer im innerstädtischen Verkehr ums Leben (428 vs 239). Wieviele Leben man mit dem Helm für Fußgänger retten könnte.
    Geändert von henpara (21. 06. 2013 um 11:05 Uhr)

  16. #155
    Gesperrt Avatar von NoName1954
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Hallo,

    Zitat Zitat von bullyh Beitrag anzeigen
    Mit anderen Worten, Radfahrer sind evolutionstechnisch eine aussterbende Art.
    oder (für alle, die es derber mögen): Sie erledigen sich von selbst.

    MfG
    NoName1954

  17. #156
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    @ henpara: ich lege die sache für mich folgendermaßen aus: Fussgängerraum und Fahrzeugraum sind voneinander getrennte Bereiche die jeweils für den anderen gesperrt sind.

    Fährt ein Auto nun auf den Gehweg und verletzt den Fussgänger, dann ist der Autofahrer allein Schuld - bzw hat der Fussgänger 100% Anspruch auf Schmerzensgeld.

    Läuft er an einer für ihn gesperrten Stelle über die Straße und verunfallt, hat er eine Teilschuld.


    In seinem normalen Verkehrsraum besteht für den Fussgänger keinen Grund für Helme, da zusammenstoß mit anderen Köpfen eher unwahrscheinlich ist.

    Ein Radfahrer jedoch befindet sich nicht in seinem eigenem, nur ihm zustehendem Verkehrsraum, daher ist es in seinem Interesse scih zu Schützen. (Blick ins Physikbuch zum Thema Kraft und kinetische Energie können einem da die Augen öffen)

    Die Autoindustrie baut doch auch nicht zum Spass Airbags, Gurte, Motorhauben Airbags für Fussgänger, weiche Stoßfänger etc ein. Sondern einfach zum Schutz im Ernstfall. Man kann doch wohl etwas gesunden Menschenverstand vorraussetzen ohne alles per Gesetzt abklären zu müssen - und demnach sollte sich jeder Radfahrer darüber im klaren sein, dass er sich schützen muss so gut es geht (müssen im Sinne von "die einzig richtige Entscheidung treffen). Tut er das nicht, nimmt er Schäden wohlwollend in Kauf und verleirt damit Prozentual seinen Anspruch.
    Das klingt für mich völlig logisch, verständlich und legitim. Da muss man nicht vom hundersten ins tausendste kommen, und nun für alles und jeden einen Helm fordern.


    @bullyh... äh nich ganz... du willst doch wohl das "innen" nicht unterschlagen.

  18. #157
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Wieviele von euch möchten das? Wieviele von euch werden jetzt inkonsequent, weil sie die EXAKT gleiche Argumentationskette in einem Fall befürworten (Fahrradfahrer), im andren Fall aber ablehnen (Fußgänger)? Ich bin gespannt! Vor allem Antworten von den Mitschuldbefürwortern bitte!!
    Siehst Du wirklich keinen Unterschied darin, ob man Fussgänger ist oder aber mit einem FAHRZEUG am Strassenverkehr teilnimmt?
    Stichworte: Geschwindigkeit, Energie usw.

  19. #158
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Stichworte: Geschwindigkeit, Energie usw.
    Bei beidem ist ein PKW dem Fahrrad überlegen.

    Die Anzahl der Kopfverletzungen pro schwerem Unfall liegen beim PKW i.ü. unwesentlich unter dem bei Fahrrädern.
    Somit hätten wir eine weitere Gruppe, denen man das Tragen eines Helmes nahelegen sollte.
    Könnte dereinst ja mal ein Richter auf dumme Gedanken kommen.

  20. #159
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Bei beidem ist ein PKW dem Fahrrad überlegen.
    Da hast Du durchaus Recht.
    Aber beim Auto hat man, auch ohne Helm, eine Knautschzone die den Verzögerungsweg doch erheblich anhebt.
    Beim Fahrrad ist der Verzögerungsweg des Kopfes ohne Helm nahe Null.
    Laut DVR war 2010 bei jedem 2. getötetem Radfahrer die Kopfverletzung todesursächlich.
    Ich denke nicht das sich selbiges über PKWs aussagen lässt.

  21. #160
    Gesperrt Avatar von bullyh
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    Standard Re: Urteil: Wer sein Fahrrad ohne Helm benutzt, trägt eine Mitschuld

    Zitat Zitat von braegler Beitrag anzeigen
    Beim Fahrrad ist der Verzögerungsweg des Kopfes ohne Helm nahe Null.
    Der Fahrradfahrer hat aber den Vorteil, dass er im Fall noch die Richtung wechseln kann. Im Auto bist du faktisch fixiert.

  22.  
     
     
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