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  1. #1
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    Standard GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Am heutigen Donnerstag fand vor dem Landgericht Frankfurt die Berufungsverhandlung statt. Die GEMA macht Rechte am Musiktitel Dragonfly geltend und legte im Vorfeld Klage ein. Beide Parteien beantragten schon jetzt Zulassung der Revision gegen das Urteil, welches am 5. September verkündet wird. Notfalls will der Musikpiraten e.V. sogar das Bundesverfassungsgericht bemühen.

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  2. #2
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Ein interessanter Artikel zum Thema "GEMA" ist drüben im blog von DJ Tanith erschienen:

    http://www.tanith.org/?p=3807

  3. #3
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Der Instanzenzug wird relativ langweilig weil die Gerichte der GEMA recht geben werden weil die Rechtslage bis dahin klar ist, auch die Musikpiraten werden das erwarten wenn nicht sogar wollen.
    Interessant wird es dann beim Verfassungsgerichtshof...

  4. #4
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Man kann nur hoffen, dass die Richter bis dahin erkennen, dass das Internet die Veröffentlichung und Verbreitung von Musik so stark vereinfacht hat, dass es so oft passiert, dass die GEMAVermutung nicht länger gerechtfertigt ist. Die Gründung der C3S dürfte ihren Teil dazu beitragen.

  5. #5
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    Avatar von Ghandy
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Auch die moderne Technik kann leider nichts an der derzeit gültigen Rechtslage ändern.

  6. #6
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Schwachsinn³ was die Musikpriaten hier veranstalten. Wollen anonymisierte Musik veröffentlichen ... und fühlen sich auch noch im Recht. Ich stell mir grad vor, dass ich im Vorfeld zu Snowflakes (das ist nix anderes was ie Musikpiraten gemacht haben: ein Online-Sampler mit GEMA-freier Musik) nicht mit den Künstlern Verträge geschlossen hätte ... da hätte ich mich auch nicht beschweren dürfen wenn sich die GEMA gezuckt hätte. Diese GEMA-Vermutung ist numal gesetzlich verankert - ob die auf und niederspringen ist da Wurst. Aber mit einem einfachen halbseitigen Vertrag, wo der Künstler bestätigt, dass er nicht bei der GEMA ist bzw. die Onlinevermarktung ausgeklammert wurde, kann man sich schon absichern. Sollte dann doch was im argen liegen kann ich dann als Herausgeber sagen: "Wenden Sie sich an die Band direkt".

    So habe ich keinerlei Verständnis für diese sog. "Musikpiraten".

    "Dieser besagt, dass man im Allemeinen davon ausgehen muss, dass die GEMA die Rechte von wirklich allen Werken vertritt. Wer gegenteiliger Meinung ist, muss in der Lage sein dies zu belegen. Dabei muss der Klarnamen des Urhebers vorgelegt werden. Nur dann könne die GEMA den Namen mit ihrer Datenbank abgleichen."

    Und das ist richtig so! Wer so einen einfachen Vertrag, der mir als Herausgeber als Sicherheit dient, nicht mit Klarnamen ausfüllen und unterschreiben möchte, hat da eben... Pech gehabt. Das ist ne ganz normale vorgehensweise - schon immer gewesen! Ich meine, sonst kann ja jeder kommen und sagen "Nö, die und die Musik ist GEMA-frei" - es MUSS ja irgendwie abgeglichen werden und as geht nur mit dem Klarnamen des Urhebers!

    Geil ist ja auch diese Schwachsinnsargumentation:

    "Auch gibt es zahlreiche Portale im Internet, die explizit Musik von Urhebern anbieten, die keine Verwertungsrechte an die GEMA abgetreten haben. So sind bei jamendo.com über 350.000, bei ccmixter.org über 25.000 und bei magnatune.com über 15.000 GEMA-freie Musiktitel verfügbar. Die Urheber all dieser Musikstücke sind keine Mitglieder der GEMA, argumentierte der Musikpiraten e.V. vor Gericht."

    Jamendo & Co. haben sicherlich alle ihre Vereinbarungen mit den jeweiligen Verwertungsgesellschaften bzw. stimmt man deren (also Jamendos) AGBs als Band zu (dass man in keiner Verwertungsgesellschat Mitglied ist) und wenn sich das dann als falsch herausstellt, gibt es richtig großen Ärger für die jeweilige Band - schlimmstenfalls ne Anzeige wegen Betrug u.ä. Das ist doch irrsinnig: wenn ICH einen Online Sampler rausbringe und mich nicht vernünftig zusammen mit den Bands absichere, kann ich doch nicht sagen: "Aber bei jamendo gibt es auch GEMA-freie Musik" - wie naiv sind die Jungs?
    Geändert von Anchantia (27. 06. 2013 um 22:19 Uhr)

  7. #7
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    Diese GEMA-Vermutung ist numal gesetzlich verankert - ob die auf und niederspringen ist da Wurst
    Richtig, man kann doch nicht einfach versuchen, Gesetze zu ändern.
    Wir sind doch hier in Deutschland, sowas geht doch nicht

    Vor 70 Jahren gab es hier noch ganz andere Gesetze, und wie hier vor kurzem in einem GEMA-Thread stand, ist auch die GEMA-Vermutung aus dieser Zeit.

    Mal sehen ob dieser in Gesetzesform gegossene feuchte Traum jedes Lobbyisten einer Prüfung durch den Verfassungsgerichtshof standhält...

  8. #8
    Gesperrt Avatar von Teufelskreis000
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    Schwachsinn³ was die Musikpriaten hier veranstalten. Wollen anonymisierte Musik veröffentlichen ... und fühlen sich auch noch im Recht
    Eh, ja und? Ich darf doch in Deutschland veröffentlichen was ich will, woran ich die Rechte halte. Wenn der Künstler mir ein Werk unter der Creative Commons-Lizenz zukommen lässt, kann ich es auf 'ne Platte pressen und (wenn es so vorgesehen ist) verkaufen / verschenken / verarbeiten, was auch immer. Das Werk ist vom Künstler erstellt, der anscheinend die Musikpiraten gebeten hat, den Klarnamen geheim zu halten. Sicher haben die Musikpiraten einen Vertrag mit dem Künstler, sie kennen auch sicher den Namen, aber die GEMA ist trotz staatlicher Legitimation eine Privatgesellschaft, das heißt dabei handelt es sich um "Dritte", die nach meinem Rechtsverständnis kein Anrecht darauf haben, den Namen des Künstlers zu erfahren, wenn der Künstler das nicht will. Und weil die GEMA dann beleidigt ist, sollen die Musikpiraten Geld zahlen, weil sie freie Musik kostenlos zur Verfügung gestellt haben? Ist die Frage, was Schwachsinn ist...

  9. #9
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    NATÜRLICH muss man der GEMA den Klarnamen angeben! Sonst wäre doch dem Betrug Tür und Tor geöffnet!!! Wie gesagt: Dann kann ja jeder kommen "Die und die Musik ist GEMA-frei" obwohl der Musiker Mitgied bei der GEMA ist. Darum geht es hier! Würden hier die Musikpiraten Recht bekomen, würde das in ein einziges CHAOS enden und ehrliche Leute, wie ich, die solche kostenlosen Sampler aus großer Leidenschaft herausgeben (hinter unserem letzten Snowflakes Sampler standen inklusive Recherche, Design, usw. über 90 Arbeitsstunden!), hätten hierbei die Arschkarte gezogen. Weil man sich dann nicht mehr rechtlich absichern könnte!

    Dabei ist so ein Vertrag in 15 Minuten aufgesetzt und kann diese an alle Künstler per Mail verschicken. Wer es nicht wahrheitgemäß ausfüllt - Pech gehabt! Wozu will auch jemand, der ehrlich Musik acht, den Klarnamen in solch einem Vertrag heraushalten? Da würden bei mir sämtliche Alarmsirenen schrillen!

    Und diese Pirätchen hier heulen wie Kleinkinder rum? Ich lach mich tot...

    Es geht ja nicht darum ie GEMA zu verteidigen. Ich sehe selber vieles kritisch. ABER dieses GEMA-Bashing ohne Sinn & Verstand, was im Netz Mode geworden ist, ist sooo dermaßen sinnlos und destruktiv! Hauptsache es wird gebasht des Bashens wegen. Dass solche Regelungen aber evtl. auch ihre Richtigkeit haben könnten - ja, darüber wird nicht nachgedacht!
    Geändert von Anchantia (28. 06. 2013 um 03:16 Uhr)

  10. #10
    Mitglied Avatar von BonePatrol
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Was soll die Scheiße?
    Warum soll ich meine privaten Daten rausrücken nur weil ich Musik mache?
    Sind wir hier in Nordkorea?
    Ich hab ein Künstlerpseudonym und mein richtiger Name geht denen einen Dreck an.
    Fehlt nur noch daß wenn ich meine Freundin und mich beim vögeln filme ich dies unter meinen Realnamen anmelden muss oder ich ansonsten Abgaben an div.Verwertungsgesellschaften zahlen muss.
    Schwachsinn hoch 32 !!!

  11. #11
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    Wer so einen einfachen Vertrag, der mir als Herausgeber als Sicherheit dient, nicht mit Klarnamen ausfüllen und unterschreiben möchte, hat da eben... Pech gehabt.
    Den Musikpiraten ist der Realname von Texas Radio bekannt. Es geht hier ums Prinzip.

    Musik ist heute kein Gut mehr, welches ausschließlich in professionellen Tonstudios produziert wird. Mit der heutigen Technik lässt sich so etwas bequem zuhause erstellen. Dementsprechend sinkt der Anteil derjeniger, welche auf Verträge mit Plattenfirmen angewiesen sind, enorm (es geht hier nicht nur um Vermarktung, sondern zb auch um Nutzung der Tonstudius). Die Gema-Vermutung ist überholt, und genau darum geht es bei diesem Prozess. Die Judikative ist hier leider der falsche Ansprechpartner, das ist Sache der Legislative.

    Stell dir vor, es gäbe eine solche Monopol-Vermutung auf Texte. Jeder, der nicht unter seinem Realnamen bloggt, darf sich auf rechtliche Komplikationen gefasst machen ... streng genommen wäre ein jeder Forumseintrag ohne Realnamen unmöglich.
    Geändert von Lobo0202 (28. 06. 2013 um 07:12 Uhr)

  12. #12
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Die rechtliche Lage ist doch eindeutig und wird durch die befremdliche Rechtssprechung nur irritiert ...

    Dabei muss der Klarnamen des Urhebers vorgelegt werden.
    Quatsch, muss er nicht. Mit dem Klarnamen wird weder ein Urheber genannt noch identifiziert. Der Klarname hat einen ebenso unsaglichen Aussagewert wie ein Pseudonym aka Max Mustermann.

    Allein wenn ich meinen eigenen Namen in diversen Suchmaschinen und sozialen Netzwerken eingebe, finde ich eine dreistellige Anzahl an Personen, von denen kein Profil oder Foto sich mir zuordnen lässt.

    Nur dann könne die GEMA den Namen mit ihrer Datenbank abgleichen. Wird die Offenlegung der Daten verweigert, greift hingegen die GEMA-Vermutung.
    Auch das ist Unsinn und wird lediglich durch das Monopol der GEMA suggeriert. Spätestens, wenn alternative Verwertungsgesellschaften sich bilden, ist diese Annahme nicht mehr möglich.

    Nur der Urheber allein hat immer noch das ausschließliche Recht an seinem Werk - daran ändert § 3 UrhWahrnG nichts.

  13. #13
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    Avatar von Ghandy
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Das Verfahren wird genauso wie alle künftigen und vorherigen in dieser Sache scheitern, das steht schon mal fest. Den Musikpiraten geht es ja auch primär um die PR und nicht darum zu gewinnen. Die wissen doch selbst zu genau, das sie die gültige Rechtslage nicht einfach ändern können.

  14. #14
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    NATÜRLICH muss man der GEMA den Klarnamen angeben! Sonst wäre doch dem Betrug Tür und Tor geöffnet!!!
    Warum? Die Technik hat sich heute weiterentwickelt. Es wäre für die Gema kein Problem, Ihren Datenbestand zu durchsuchen um herauszufinden, ob die Musik, die auf der CD ist von einem Urheber stammt, der bei der GEMA unter Vertrag steht.
    Da man ja auch schon für das Kopieren von Urheberrechtlich geschützen Liedern zahlen soll, wird die GEMA also auch die Texte haben. Somit ließe sich mit wenig Aufwand auch mit Synonym herausfinden, ob die Musik nun eben durch die GEMA verwaltet wird oder nicht.

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Dann kann ja jeder kommen "Die und die Musik ist GEMA-frei" obwohl der Musiker Mitgied bei der GEMA ist.
    Dann kann die GEMA mit der heutigen Technik das überprüfen und ggf. das Gegenteil Beweisen.

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    Darum geht es hier! Würden hier die Musikpiraten Recht bekomen, würde das in ein einziges CHAOS enden und ehrliche Leute, wie ich, die solche kostenlosen Sampler aus großer Leidenschaft herausgeben (hinter unserem letzten Snowflakes Sampler standen inklusive Recherche, Design, usw. über 90 Arbeitsstunden!), hätten hierbei die Arschkarte gezogen. Weil man sich dann nicht mehr rechtlich absichern könnte!
    Schön, wenn du bei der GEMA bist, sind deine Daten hinterlegt oder? Auch dein Sampler oder?
    Wenn die GEMA mit den Klarnamen die Daten überprüfen kann, kann sie das sicherlich auch mit dem Sampler allein oder?

  15. #15
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von Kirby_Link Beitrag anzeigen
    Wenn die GEMA mit den Klarnamen die Daten überprüfen kann, kann sie das sicherlich auch mit dem Sampler allein oder?
    Nope, dem ist nicht so. Denn man meldet sich als Musiker nicht mit dem Künstlernamen oder dem Bandnamen dort an, sondern mit seinem echten Geburtsnamen. So werden die einzelnen Songs auch in deren Katalog eingepflegt:

    Titel
    Interpret
    Komponist
    Texter
    Realname

    Diese Dinge sind notwendig um einwandfrei festzustellen ob es sich bei einem Titel um einen GEMA-lizenzierungspflichtigen Titel handelt oder nicht.

    Vor allem kann man nicht anhand der Songtexte feststellen ob ein Titel bei der GEMA gemeldet ist. Was ist mit den vielen rein instrumentalen Stücken? Ja, Musik hat nicht immer Gesang.

    Es braucht also ganz klar nen Realnamen. Das war schon immer so, wenn man bei der GEMA Mitglied werden will. Das hat auch nichts mit Nordkorea zu tun. JEDER Herausgeber wird darauf bestehen bei solcherlei Zusammenarbeit Realname und Adresse zu haben - egal ob es diese Regelung gäbe oder nicht Es gehört nunmal zu einer professionellen Zusammenarbeit dazu. Punkt!

    Den Musikpiraten geht es ja auch primär um die PR und nicht darum zu gewinnen.
    Und das ist eigentlich das perfide! Hier wird der allgemeine Hass auf die GEMA mal wieder nur instrumentalisiert um Aufmerksamkeit zu erregen. Sowas ist einach unsinnig!

    Schön, wenn du bei der GEMA bist
    Nö, bn ich nicht. Bin ja kein Musiker...

  16. #16
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    Und das ist eigentlich das perfide! Hier wird der allgemeine Hass auf die GEMA mal wieder nur instrumentalisiert um Aufmerksamkeit zu erregen. Sowas ist einach unsinnig!
    Du betitelst die Abneigung gegenüber dem Geschäftsmodell der GEMA als "allgemeinen Hass" und suggerierst damit, dass diese völlig unberechtigt sei.

    Es gibt doch aber Gründe dafür warum von Künstlern ein Projekt wie "C3S", als Alternative zur GEMA, gestartet wird. Es gibt Gründe dafür warum die Discotheken- und Clubbetreiber auf die Barrikaden gehen. Künstler und Konsumenten brauchen einander. Die GEMA vertritt hingegen nur einen kleinen Teil der Kunstschaffenden und verärgert durch ihre teils maßlosen Gebührenerhöhungen die Konsumenten.

    Deshalb ist es richtig, dass die Musikpiraten zum Offenlegen dieser Missstände PR betreiben.

  17. #17
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von Anchantia Beitrag anzeigen
    Dabei ist so ein Vertrag in 15 Minuten aufgesetzt und kann diese an alle Künstler per Mail verschicken. Wer es nicht wahrheitgemäß ausfüllt - Pech gehabt! Wozu will auch jemand, der ehrlich Musik acht, den Klarnamen in solch einem Vertrag heraushalten? Da würden bei mir sämtliche Alarmsirenen schrillen!
    Schön. Sie haben einen Vertrag, mit Klarnamen. Die GEMA will den Vertrag sehen und hat deiner Meinung nach das Recht dazu? Hat das Gulliforum das Recht deinen Bankvertrag einzusehen? Die GEMA ist ein privater Verein, und es intressiert mich nicht im geringsten, was dieser Verein will oder nicht will, genau aus diesem Grund bin ich kein Mitglied.

    Bedenkt man dazu Sinn und Zweck der GEMA, nämlich die Rechte der Mitglieder zu vertreten, fände ich es schon extrem unverschämt, mich zu irgendwas zwingen zu wollen selbst wenn ich Mitglied wäre. Mich zwingen zu wollen obwohl es garkeinen Anhaltspunkt gibt, dass ich bei dem Verein bin... dafür fehlen mir ehrlich gesagt die Worte (und Äxte).

  18. #18
    Gesperrt Avatar von Teufelskreis000
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Zitat Zitat von lalaAmsel Beitrag anzeigen
    Mich zwingen zu wollen obwohl es garkeinen Anhaltspunkt gibt, dass ich bei dem Verein bin... dafür fehlen mir ehrlich gesagt die Worte
    Genau das! Dann sollen die halt ihre Datenbank Shazam-ähnlich indizieren, dann können die jedes Lied, egal ob mit oder ohne Text oder Instrument, einladen und die GEMA-Datenbank sagt dann "Ja, dieses Lied führen wir", oder eben nicht. Zudem könnte man auch alle Mitglieder im Verein auffordern, alle Künstlernamen bei dem Verein anzugeben. Finde dazu haben sie eher das Recht, als ein nicht-Mitglied nach dem Klarnamen zu fragen!

  19. #19
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
    "Du sagst mir nicht, wer du bist, also habe ich Rechte an deiner Musik".

    Sowas geht doch nur in Deutschland, oder?

  20. #20
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    Standard Re: GEMA vs. Musikpiraten: Urteilsverkündung im September

    Ich finde das Geschäftsmodell einfach nur Genial.

    Moment....

    Hallo ich vertrete die wirtschaftlichen Interessen von Autoren. Ich muss daher jeden der hier im Forum einen Text verfasst hat bitten mir darzulegen, nicht durch mich vertreten zu sein.
    Sollten Sie dazu nicht in der Lage sein überweisen Sie mir bitte 66,95 € + 5€ Bearbeitungsgebühr. Für Personen die durch mich Vertreten sind und dies nachweisen können entfällt die Bearbeitungsgebühr.

    Bankdaten nur auf Anfrage, pro Auskunft 5 € Bearbeitungsgebühr.


  21.  
     
     

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