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  1. #1
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    Standard PRISM: private Security-Firmen in Cyberattacken involviert?

    Eine von den us-amerikanischen Bürgerrechtlern Jill Simpson und Jim March erstellte Dokumentation zeigt eine mögliche Beteiligung der privaten Security-Firma "Endgame" an den im Prism-Skandal aufgedeckten US-Cyberattacken.

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  2. #2
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    Standard Re: PRISM: private Security-Firmen in Cyberattacken involviert?

    ... man muss, bei fehlender Quellenangabe (oder ich habe sie [link] übersehen), immer auf die Debunker aufpassen, die mittlerweile etwas ruhiger treten, möcht ich meinen!
    Warum nur? Egal, naja ... nehmen wir mal an, das diese "Interessengemeinschaft" mit involviert ist, dann bestätigt das nur, das diese Firmen ein Ziel haben!
    ... ihre Produkte an zahlungskräftige Kunden zu bringen!
    Wenn keine Bedrohungslage (außer die übliche) vorliegt, warum sollte eine Firma exorbitante Summen, für das "Produkt Sicherheit" ausgeben?

    Naja, was möchte ein Hacker? Ist doch egal, er probiert in ein System rein zu kommen!
    ... ein krimineller Hacker stiehlt Daten und versucht sie zu verkaufen!
    Security-Firmen möchten Produkte verkaufen, die davor einen gewissen Schutz bieten!
    ... was aber wäre, so diese potenziellen Kunden keine potenziellen Opfer für solche Hacker sind?
    Genau, die kommen mit dem Standartschutz ihre Firewall aus und kaufen von den Security-Firmen keine Sicherheitsdienstleistung ein!
    ... solch eine Dienstleistung ist ein stetiger Prozess, ist ja nicht so, das diese Firmen einen NAT-Router mit Firewall hinstellen und dann wieder gehen, so ein Service hat seinen Preis und eine kleine Firma, der eine Bedrohungslage eingetrichtert wird, löhnt ab 5000€/Jahr aufwärts, Minimum ...
    Was ist den Firmen ihre Sicherheit Wert?
    Nun, das muss man diesen Firmen nur "klar" machen ... VPN z.B. ...
    Wer seine Kommunikation verschlüsselt, der ist schon verdächtig, er hat was zu verbergen!
    Als Weltpolizist (Jargon aus'm Politunterricht, Staatsbürgerkunde genannt), hat die US&A die Pflicht, die freie westliche Welt ... vor solch gefährlicher Kommunikation zu schützen!
    ... der Inhalt könnte ja ein Anschlag auf Baracke Oamski aus der Bronx sein, ein amerikanischer Bürger, der sich nichts hat zu schulden kommen lassen!
    Also, was macht ein Weltpolizist?
    Genau, der kappt die Verbindung!
    ... und wenn solche VPN-Verbindungen des öfteren gekappt werden, hat ein Unternehmen schon viel zu tun, nicht?
    OK, wie funktioniert das Geschäft mit der Sicherheit?

    Nun, "der Markt" hat einen Bedarf an Sicherheit, realer Sicherheit!
    Nun hat eine Interessengemeinschaft eine Geschäftsidee, was wäre wenn wir genau die Produkte anböten, die dieser Markt benötigt?
    Nun, recht Simpel, wäre da nicht die Flexibiltät der Angreifer ... eine ausbaufähige Produktlinie ist da nicht zu halten und der Schutz wird auch nur im nach hinein (nachdem "es" passiert ist) gewährleistet ...
    ... aber was wäre wenn man eine Produktlinie heraus brächte, die einen wirklichen präventiven Schutz böte?
    Klar, geile Sache! Kostet eine Handvoll Cracker, die jedes mögliche Szenario durchackern!
    Schön! ... aber die Security-Firmen haben noch nix verkauft, sie können im Moment nur ihre Produkte anpreisen, aber nicht die Sicherheitslücken, die die Cracker gefunden haben ... dumme Sache!
    Wer kauft schon die Katze im Sack?
    Was tun? Nun, Hollywood hilft!
    "Das Netz" ist ein schönes Gedankenspiel zu diesem Szenario!
    Klar, in dem Film werden die Bösen geschnappt und alle verfälschten Daten wieder hergestellt!
    ... was ist in der Realität? Naja ... unsere Filmheldin würde sofort in den Knast wandern, so sie ihre ware Identität nicht nachweisen kann!

    Spoiler: 


    ... schon mal in Deutschland für Tod erklärt worden? Huiii ... alle Ausweise ungültig und ... gehst du ohne Anwalt zu den Behörden, wanderst du ins Asylantenheim, als Illegaler Einwanderer!
    Klar hat man Bürgen, aber versuch der Bank mal klar zu machen, das du noch lebst und deine Kohle haben möchtest!
    ... das Gleiche gilt für Wohnung, Strom, KFZ (klar, dein Führerschein ist auch wech!) usw.!

    Nun ... in der Realität arbeitet eben ein nationales Staatssicherheitsunternehmen mit privaten Security-Firmen zusammen, was sollen die auch dagegen machen?
    ... aber bei einer freiwilligen Zusammenarbeit, kann man von gewissen Vorteilen ausgehen ... u.a. eine Produktlinie, die man im voraus Planen kann, z.B.!
    S.-Firmen bringen "Torwächter Firewall" raus ... eine staatliche Firma kauft das Ding, nun erfolgt der Angriff von außen, der "Torwächter" hält!
    ... nun möchten mehr Firmen diese Firewall haben! ... neue Angriffswelle der Cyberterroristen!
    ... der "Torwächter" hält!
    ... nun ... kaufen auch europäische Konkurrenzfirmen der US&A Wirtschaft diese Firewall ... huiiii ...

    "Ein Gutes Geschäft!"

    ... aber alles nur Phantasie! ... nichts kann geschehen ... wir sind "Sicher"!
    ... das wir das "Produkt Sicherheit" gekauft haben!

  3. #3
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    Standard Re: PRISM: private Security-Firmen in Cyberattacken involviert?

    Danke für den Hinweis, Link zu der Dokumentation ist mir aus dem Newspresso rausgefallen,

    https://docs.google.com/file/d/0B6Fh...Mzg/edit?pli=1

  4. #4
    Mitglied Avatar von Everyauction
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    Talking Re: PRISM: private Security-Firmen in Cyberattacken involviert?

    Irgendwie scheinen es noch nicht alle gemerkt zu haben, wir sind doch alle bereits irgendwie im System integriert. Unsere Persönlichkeits-Profile erweitern und ergänzen sich mit jedem Tastendruck, wir werden transparenter mit jedem Forenbeitrag, den wir irgendwo zu irgendwas 'hinterlassen'. Es ist unsere Spur, so ist es auch das, was uns für Andere entweder 'gefährlich' oder 'unbedenklich' macht.

    Wir können gar nicht anders, wir müssen uns 'outen', um möglichst genau 'taxiert' werden zu können. Nur auf diese Weise verhindern wir, in eine falsche Kiste 'geschoben' zu werden, möglicherweise gar in einer Kiste zu 'landen', deren Inhalt von den Ueberwachern auch wirklich 'observiert' wird.

    Es ist ja völlig unmöglich, alle 'im Auge' zu behalten, wir alle wissen das doch, so viel Zeit und Leute hat niemand auf der Welt, also wird man uns selektionieren, in die, die man überwacht und in die, die man in Ruhe lässt...

    Wer ja nichts zu verbergen hat, hat ja auch nichts zu befürchten. Meine ich wenigstens. Und den Anderen wird nichts anderes übrigbleiben, als wieder auf Brieftauben- oder Kurierreiter- Dienste zurückzugreifen.

  5.  
     
     

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