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  1. #1
    Mitglied Avatar von TRON2
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    Standard Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    Fast unbemerkt vor der Sommerpause, beschloss der Bundestag ein Gesetz, dass den Staatsbeamten bei einem Wechsel in die Wirtschaft ihre Pensionsansprüche weiterhin garantiert. Bundesbeamte können demnach kündigen und erhalten weiterhin Anspruch auf eine Art Pension. Wer zuvor den Beamtenstatus aufgab, der verlor sämtliche Pensionsansprüche. Politiker und Beamtenbund sehen in dem eilig beschlossenen Gesetz kein Privileg, sondern den Wegfall einer "Gerechtigkeitslücke".

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  2. #2
    Mitglied Avatar von Trubarde
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    also-jemand arbeitet 20 jahre als Beamter. Kündigt für eine besserbezahlte Arbeit (?) oder was wahrscheinlicher ist, "verbringt endlich mal wieder mehr Zeit mit seiner Familie".

    Dann bekommt er nach einer Zeit Alg II + ab 67 seine Pension.
    Ist das so richtig?


    Meine persönliche Meinung:
    Steuern und Diäten erhöhen, passt doch.
    Das ganze Pensionsrecht ist völlig veraltet, die sog. "Volksvertreter" entfernen sich zunehmend, die Schere öffnet sich immer mehr.
    Diese "Volksvertreter" sollten nur Rechte und Gesetze auf den Weg bringen, welche sie auch persönlich zwangsweise betreffen. Sprich-Rentenerhöhung gilt auch für die Beamten welche dann keine Pension bekommen sondern auch die ganz normale Rente-denn denen tut der Rücken höchstens vom vielen Sitzen weh, die armen.

  3. #3
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    Das wurde bestimmt demokratisch beschlossen. Ich wette, dass für min. 99% der Deutschen es kein wichtigeres Anliegen momentan gibt.

    So, wann kann ich mich jetzt endlich zu meinem One-Way-Trip zum Mars melden? Hab keine Lust mehr auf die Ordnung der Dinge auf diesem Planeten.

  4. #4
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    Wenn ich 12 Jahre arbeite (20-32) und dann mit 33 verbeamtet werde, wie sieht es dann eigentlich mit meinen vorher erworbenen Rentenansprüchen aus. Werden die mit an auf die Pension angerechnet?
    Müsste ja eigentlich, sonst würde ja doch wieder eine Gerechtigkeitslücke entstehen.

  5. #5
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    Tja ... die Firmen (Banken, Aktienunternehmen, "Denkfabriken", Busenfreunde), für die der rechtschaffende Politiker die von ihnen (Firmen, Banken, Aktienunternehmen, "Denkfabriken", Busenfreunde) erstellten Gesetze, an den Bürger bringen muss, um später sein Auskommen, in Form eines Pöstchens, zu bekommen ... zahlen nicht mehr so gut bzw. haben die "Messlatte" höher gelegt!
    ... die Inflation an Politikern ist Schuld ... da musste jetzt der Gesetzgeber einschreiten, denn etwas mehr finanzielle Unabhängigkeit stärkt die Verhandlungsposition!
    Die Firmen (Banken, Aktienunternehmen, "Denkfabriken", Busenfreunde) wollen bessere gesetzliche Rahmenbedingungen?
    Dann sollen sie jetzt mehr zahlen!

  6. #6
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    eine notwendige reform.

    richter sind bei beamten überdurchschnittlich mild, das liegt unter anderem daran, dass man ab einer verurteilung von einem jahr den beamtenstatus verliert und somit auch die pensionsansprüche.

  7. #7
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    Zitat Zitat von bevoller Beitrag anzeigen
    Werden die mit an auf die Pension angerechnet?
    Nein Rente ist Rente Pension ist Pension. Wenn du nach 12 Jahren verbeamtet wirst das bis zur Rente durchziehst und nicht freiwillig (ja so was geht) in die staatliche Rente einbezahlst bekommst du dann bei Rentenbeantragung mit 67 dann eben eine Rente für deine gezahlten Beiträge für 12 Jahre berechnet, was nicht viel sein wird.

    Eine Ungerechtigkeit entsteht an dem Punkt, dass der Vorwegabzuge der beamten erstens nicht ausgewiesen wird und zweitens durch die Regierung seit Jahrzenten zweckentfremdet wird anstatt das es für die Pensionsansprüche der Berufsbeamten gespart wird.
    Und für diese Inkompetenz der Staatslenker kann der Durchschnittsbeamte ja nichts für.

    Nun ja gerecht wäre es nur wenn man die beamten in die staatliche Rente überführt. Dann gäbe es auch endlich einen schriftlichen Nachweis über getätigte Einzahlungen.
    Aber wenn es überhaupt dazu kommt, glaube ich das noch sehr viel zeit durchs Land ziehen wird, ehe es so weit ist.
    Derzeit deutet jedenfalls nichts auf solch einen schritt hin.

  8. #8
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    Man sollte sich auch mal fragen, warum eine zeitlang auf Teufel komm raus verbeamtet hat.
    Es ist schlicht und ergreifend im hier und jetzt günstiger einen Beamten zu beschäftigen, als in vergleichbarer Stellung einen Angestellten.

    Man spart sich Rentenbeiträge, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung. An der Beihilfe wird ja eben festgehalten, weil es effizienter und günstiger für den Staat ist.

    Dafür sind Beamte halt nach der aktiven Zeit teurer, aber es schert sich kein Politiker um Folgen, die über die Wahlperiode hinausgeht. Die Zahlen heute zählen.
    Dass wie bereits angedeutet die Kapitalbildung und die durch Gehaltsverzicht der Beamten zusätzlichen Pensionsrückstellungen "verbrannt" werden, kann man den Beschäftigten nicht anlasten. Sie haben ihren Beitrag geleistet.

    Und die Mär vom überversorgen Durchschnittsbeamten wird nicht wahrer, wenn man sie immer wieder durchkaut. Es werden bei allen populistischen Vergleichen nämlich Äpfel mit Birnen verglichen. U.a. handelt es sich bei den Beamten der Länder zu rund 75% um Beschäftigte mit (Fach-)Hochschulabschluss, die seit jungen Jahren eine nahtlose Erwerbsbiographie haben. Es gibt für Beamte keine Zusatzversorgung, sondern nur die Pension. Bei vielen Vergleichen werden Durchschnittsrentner ohne Beachtung der Betriebs- und Zusatzrenten herangezogen.

    Entsprechende Literatur: http://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/the..._irrtuemer.pdf
    Das ifo-Institut ist hier wohl eher als objektiv einzuschätzen.

  9. #9
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    @Wafer ... es geht bei der Portabilität doch nicht um die Pensionen der Beamten, die wirklich ihre Arbeit machen ... die Nutznießer dieser Portabilität sind doch wohl eher die Beamten, die nach 4 Jahren wieder abtreten, da selbst ihre eigene Partei sie für unnütz hält ...

  10. #10
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    Standard Re: Portabilität von Pensionsansprüchen für Beamte beschlossen

    Erworbene Rentenansprüche werden auf Pensionsansprüche angerechnet. Das heißt, wenn ein Beamter Rente bekommt, wird die Pension entsprechend gekürzt. Für den Beamten bleibt im Grunde alles gleich. (gilt für Bundesbeamte - bei Länder und Gemeindebeamten weis ich das nicht sicher.

  11.  
     
     

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