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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard 3D-Drucker druckt Snacks

    Dass 3D-Drucker schon Nahrung in sehr rudimentärer Form drucken können, ist bekannt. Wissenschaftler an der Columbia University haben nun aber eine Maschine erfunden, welche sogar "komplexe" Snacks drucken kann.

    zur News

  2. #2
    Stiller Mitleser
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Wie lange dauert es doch gleich, bis so ein "Snack" gedruckt ist?
    Also vom Moment in dem ich den Knopf drücke bis zu dem Moment in dem der fertige "Snack" aus dem Drucker entnommen werden kann?

  3. #3
    Mitglied Avatar von SchwesterFelicitas
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    @Colaborate: Es wird mindestens bis zum nächsten Jahr dauern. Oder länger.

    das werde der 3D-Drucker ermöglichen, der schon im kommenden Jahr auf den Markt kommen könnte.
    Der Titel täuscht mal wieder. Mahlzeit.

  4. #4
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Ein Snickers auf Pappe oder wie sehe ich das?

  5. #5
    Mitglied Avatar von Ozil
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Da kommt man dem "replikator" von der Enterprise immer näher, wenns dann auch noch schmeckt

    https://youtu.be/yNmj03OpaOQ?t=39s

  6. #6
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Ich schätze mal das größte Problem bei dem Ganzen ist das "Maschinchen" hygienisch sauber zu halten.

    Wer kennt das nicht? Diese ganzen tollen Küchenmaschinen die einen die Küchenarbeit so was von erleichtern sollen. Aber am Ende ist man dann länger mit dem Säubern der Maschine beschäftigt als es gedauert hätte den ganzen Kram mit der Hand zu machen.

    Und das kombiniert mit den Problemen die man noch mit Druckern hat. Sind die Düsen gekühlt? Muss man nach jedem Druck säubern? Oder Abmontieren und in den Kühlschrank legen? Was ist mit den Behältern mit der Nahrungs-"Tinte"/"Paste"?

    Ach ja, so ein Replikator wäre schon was feines, sauber, schnell und leise. (Außer in so Fällen wo der Inhalt vor der Tasse materialisiert xD )

  7. #7
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Zitat Zitat von Triss Beitrag anzeigen
    Ich schätze mal das größte Problem bei dem Ganzen ist das "Maschinchen" hygienisch sauber zu halten.
    Nein, das bekommt man mit Konservierungsmittel in den Griff.
    /Sarkasmusalarm!
    ...mit der Nahrungs-"Tinte"/"Paste"?
    Die Frage ist: Was ist da drin?

    Ich denke mal, mit solchen "Errungenschaften" hat sich die gesunde, abwechslungsreiche Ernährung endgültig erledigt. Denn Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Amino- oder Fettsäuren etc. sind da unter Garantie nicht drin.

  8. #8
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    Talking Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    10 Kühlschrank auf
    20 Mars raus
    30 Verpackung auf
    40 reinbeißen
    50 goto 10

    alles in allem 5-10 Sekunden.

    Für Design (15 min) und drucken (45 min) braucht man mit dem Drucker lange genug, dass es als Diät wirkt.

    Außer man kauft sich mehrere Drucker.

  9. #9
    Stiller Mitleser
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Nach dem ersten Durchlauf:
    Runtime Error.
    Kühlschrank konnte nicht geöffnet werden.

    Zitat Zitat von doc-mabuse
    Ich denke mal, mit solchen "Errungenschaften" hat sich die gesunde, abwechslungsreiche Ernährung endgültig erledigt. Denn Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Amino- oder Fettsäuren etc. sind da unter Garantie nicht drin.
    Und warum sollte das so sein? Gerade bei künstlich hergestellten Nahrungsmitteln kann man da reinpacken was gerade gebraucht wird.
    Gibt inzwischen ja sogar komplett "Naturfreie" Nahrung (z.B. Soylent).

  10. #10
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Zitat Zitat von Colaborate Beitrag anzeigen
    Und warum sollte das so sein? Gerade bei künstlich hergestellten Nahrungsmitteln kann man da reinpacken was gerade gebraucht wird.
    Gibt inzwischen ja sogar komplett "Naturfreie" Nahrung (z.B. Soylent).
    Wegen der Haltbarkeit.
    Zumindest die Vitamine und essentiellen Fettsäuren sind Temperatur- und vor allem Sauerstoffempfindlich. In einer Fertigpackung lässt sich zumindest der Sauerstoff beherrschen, in einer Flüssigkeit in einem Tintenfass nicht.

    Zumal du die Sachen nur begrenzt mischen kannst. Fettlösliche Vitamine bekommst du nicht in einer wässrigen "Tinte" gelöst, wasserlösliche Vitamine nicht in Fett.
    Kommt hinzu, wie gedruckt wird. Üblich sind ja Bubble-Jet-Verfahren, bei der kleine Tröpfchen verschossen werden, in dem dahinter aufgeheizt wird, und das dabei verdampfende Wasser den Tropfen herausschiesst. Diese Temperaturen töten Vitamine. Und bei der fettigen Tinte funktioniert das gar nicht.

    Hinzu kommt die oben angesprochene Hygiene. Alles, was für uns gut ist, ist auch für Bakterien/Hefen/Schimmelpilze gut. Wenige Stunden nach der Benutzung werden die Reste an den Druckdüsen ein El Dorado für Mikroorganismen aller Art sein.
    Wenn du den Drucker nicht nach jeder Benutzung zerlegen und eine gründliche Reinigung durchfühen willst (was das Ding völlig sinnlos machen würde), dann hilft nur massiver Chemie-Einsatz - in Mengen, die die derzeitige Verwendung in der Lebensmittelindustrie wie Kindergarten aussehen lassen wird. Da fallen die Markt-Chancen gleich auf unterirdisch.

    Aus sonnem Ding wird immer nur eine mehr oder weniger (eher weniger) essbare Presspappe rauskommen.

  11. #11
    Stiller Mitleser
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Gedruckt wird mit Pulver und Druck bzw. Biokleber statt Hitze.
    Und gegen die Bakterienvermehrung hilft Kälte.

  12. #12
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Zitat Zitat von Colaborate Beitrag anzeigen
    Gedruckt wird mit Pulver und Druck
    Aha. Und das kann man dann essen?
    Auch unser Nahrungsmittel besthen zu 70-90% aus Wasser.
    Staubtrocken wird's scheisse schmecken und im Mund festkleben.
    Außerdem kannst du Fett nicht pulverisieren - bzw. nur mit massiven Tricks (Nanoverkapselung).

    bzw. Biokleber statt Hitze.
    Aha.
    Woraus besteht dieser "Biokleber"? Da gibt's dann also eine neue Klasse von Zusatzstoffen, für die erst mal keine Erkenntnisse vorliegen, was sie langfristig im Organismus anrichten.... Mahlzeit!

    Übrigend... was bedeutet in diesem Zusammenhang eigentlich "Bio"? Doch wohl biologisch abbaubar = verdaubar... oder würdest du das sonst essen wollen? Und wenn wir es verdauen könne, dann auch Bakterien. Und ein Kleber muss ja auch flüssig sein, wie soll er sonst das Pulver bentzen? Und damit ist jetzt der Biokleber das Biotop für Mikroorganismen aller Art.

    Und gegen die Bakterienvermehrung hilft Kälte.
    Definiere Kälte.
    Kühlschrank reicht nicht, da wachsen die Viecher munter weiter. Da musst du schon auf -20°C runter. Was neben dem apparativen Aufwand und den Energiekosten auch ziemliche Probleme mit deinem "Biokleber" bringen wird. Ich hoffe doch mal, du willst den nicht auf Alkohol-Basis herstellen?


    Na, das wird nix.

  13. #13
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Echt schön, einen Fachmann bei einem Thema zu haben. Kommt leider selten vor.

  14. #14
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Die Albernste begründung für 3D Lebensmittel drucker die es gibt, ist damit den Hunger in der Welt zu stillen !

    Als ob man die zutaten nicht auch so Exportieren und damit Essen herstellen könnte.
    Zumindest wird in dieser News nicht Behauptet damit den Hunger der Welt zu stillen.

  15. #15
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Seltsame Diskussion. So geht Forschung nun mal. Man macht etwas, was eigentlich (noch) nicht geht. Der Vergleich mit dem Replikator der Enterprise passt hier ganz gut.

    Was später daraus wird ist eine ganz andere Geschichte. Das Ding muss ja im Endstadium gar keine Lebensmittel drucken. Vielleicht druckt es Medikamente. Man sollte sich nicht immer gegen Neues stellen; das ist Ignoranz.

  16. #16
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    Standard Re: 3D-Drucker druckt Snacks

    Zitat Zitat von dermeyeristda Beitrag anzeigen
    Vielleicht druckt es Medikamente.
    Und was hat man davon ?
    Man Füttert ein Gerät mit dem Medikamenten Rohmaterial und diese Spritzt es dann in die gewünschte Form.

    Warum kann man nicht einfach die Medikamenten grundmasse als Medikament Verwenden sondern muss es erst in Form bringen ?
    Solange die Geräte 1:1 mit etwas Gefüttert werden damit hinterher nur eine andere Konsistenz raus kommt, machen solche geräte noch keinen Sinn.

  17.  
     
     

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