Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Mitglied Avatar von OneTouch!
    Registriert seit
    Sep 2007
    Ort
    Köln
    Beiträge
    689
    Danksagungen
    5

    Standard Manipuliertes Fahrzeug beim Händler gekauft

    Hallo mal wieder nach so einer langen Zeit liebes Board .

    Habe vor 2 Monaten beim Autohändlern (GmbH) ein Fahrzeug gekauft ( getauscht ) Brief gegen Brief .
    Aktuell hat das Fahrzeug einen tachostand von 91.500 Kilometern .
    Ein Kollege ist Kfz mechatroniker und hat sich den Wagen leider nach dem Kauf angeschaut .
    Er meinte das der Kilometer stand manipuliert worden sei .
    Daraufhin bin ich zum freundlichen gefahren der mir dann durch den Schlüssel dies bestätigen konnte .
    Im Jahre 2011 wurde der Schlüssel mit 114.000 noch einmal eingelesen .
    Diese Dokumente habe ich netterweise als Beweis mit bekommen .
    Alles dem Anwalt gegeben . Der kümmert sich jetzt drum .
    Den Händler angerufen und um Rücktritt gebeten jedoch meinte der Händler jetzt ich hätte mich drauf geeinigt das es ein Austausch Motor sei
    Natürlich wusste ich davon nicht und in Kaufvertrag steht auch das es kein Austausch Motor ist und die Gesamtlaufleistung 90.500 ist .
    Er meinte ich habe kein Geld kannst gerne zum Anwalt ich habe eine GmbH und hafte privat mit nichts . Er hätte 100.000 Euro Schulden beim Finanzamt und könnte nichts raus rücken .

    Jetzt meine Frage :
    In wie fern kann ich mir das vorstellen das wenn der Händler echt. Nichts rausrücken kann ?
    Bleibe ich auf diesem Wagen echt sitzen ?
    Ich mein ich kann ihn nicht einmal verkaufen ?! Kein richtiger km stand gar nichts.

    Fahrzeug ist ein e92 330d 2007 Baujahr . Im Kaufvertrag steht 15.200€ Verkauf .

    Danke im Voraus für Hilfe und Bemühungen

  2. #2
    Stiller Mitleser
    Registriert seit
    Jul 2014
    Beiträge
    777
    Danksagungen
    133

    Standard Re: Manipuliertes Fahrzeug beim Händler gekauft

    Dummes Gewäsch vom Händler. Die GmbH haftet mit ihrem Stammkapital. Das sollte hier ausreichen. Ist er Geschäftsführer kann es durchaus passieren, dass er zusätzlich mit seinem Privatvermögen haftet. Und dann ist da außerdem noch die strafrechtliche Seite, die ihm sicher nicht schmecken dürfte.

  3. #3
    Mitglied

    (Threadstarter)

    Avatar von OneTouch!
    Registriert seit
    Sep 2007
    Ort
    Köln
    Beiträge
    689
    Danksagungen
    5

    Standard Re: Manipuliertes Fahrzeug beim Händler gekauft

    Danke für deine Antwort !
    Also bist du dir sicher das ich mein Geld 100 pro zurück kriege ?

  4. #4
    Stiller Mitleser
    Registriert seit
    Jul 2014
    Beiträge
    777
    Danksagungen
    133

    Standard Re: Manipuliertes Fahrzeug beim Händler gekauft

    Vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand.
    Aber zumindest eine Strafanzeige kostet nix.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Linksfahrer
    Registriert seit
    Jan 2010
    Beiträge
    102
    Danksagungen
    19

    Standard Re: Manipuliertes Fahrzeug beim Händler gekauft

    Zitat Zitat von OneTouch! Beitrag anzeigen
    Hallo mal wieder nach so einer langen Zeit liebes Board .

    Habe vor 2 Monaten beim Autohändlern (GmbH) ein Fahrzeug gekauft ( getauscht ) Brief gegen Brief .
    Aktuell hat das Fahrzeug einen tachostand von 91.500 Kilometern .
    Ein Kollege ist Kfz mechatroniker und hat sich den Wagen leider nach dem Kauf angeschaut .
    Er meinte das der Kilometer stand manipuliert worden sei .
    Daraufhin bin ich zum freundlichen gefahren der mir dann durch den Schlüssel dies bestätigen konnte .
    Im Jahre 2011 wurde der Schlüssel mit 114.000 noch einmal eingelesen .
    Diese Dokumente habe ich netterweise als Beweis mit bekommen .
    Alles dem Anwalt gegeben . Der kümmert sich jetzt drum .
    Sorry, aber seit wann kann ein "Freundlicher", womit ja sicherlich ein Tachojustierer gemeint sein dürfte, Beweiskräftige Aussagen machen oder dokumentieren, die auch vor Gericht Stand halten?

    Ein Tachojustierer ist kein Gutachter und kein KFZ-Sachverständiger, darf sich aber so nennen, aber keinen "runden Stempel" benutzen....

    Vor Gericht gelten leider nur "rundsiegel berechtigte " eines amtliche anerkannten Gutachters, und einen solchen wird das Gericht auch im Streitfalle beauftragen

    Den Händler angerufen und um Rücktritt gebeten jedoch meinte der Händler jetzt ich hätte mich drauf geeinigt das es ein Austausch Motor sei
    Natürlich wusste ich davon nicht und in Kaufvertrag steht auch das es kein Austausch Motor ist und die Gesamtlaufleistung 90.500 ist .
    Er meinte ich habe kein Geld kannst gerne zum Anwalt ich habe eine GmbH und hafte privat mit nichts . Er hätte 100.000 Euro Schulden beim Finanzamt und könnte nichts raus rücken .
    Es kommt darauf an, was im Kaufvertrag steht, und wem die Firma gehört.

    Steht er mit Vor und Zunamen im Kaufvertrag, ist es Privat verkauf.

    Steht die Firma im Kaufvertrag ist es gewerblich, wobei dann herauszufinden ist, wem die Firma gehört.

    Wird lediglich angenommen, die Firma gehöre ihm, und er wird verklagt, so kann er sich bei der ersten mündlichen Anhörung in der sog. "Güteverhandlung" darauf berufen, nicht der Eigentümer zu sein, somit stimmt das Rubrum nicht, und die Klage wird nur deswegen abgewiesen...

    Jetzt meine Frage :
    In wie fern kann ich mir das vorstellen das wenn der Händler echt. Nichts rausrücken kann ?
    Bleibe ich auf diesem Wagen echt sitzen ?
    Ich mein ich kann ihn nicht einmal verkaufen ?! Kein richtiger km stand gar nichts.

    Fahrzeug ist ein e92 330d 2007 Baujahr . Im Kaufvertrag steht 15.200€ Verkauf .

    Danke im Voraus für Hilfe und Bemühungen
    Tja, wenn Du jetzt nicht gewinnst vor Gericht, aber den Wagen mit den geringeren Kilometern verkaufen willst, so mußt Du dann wahrheitsgemäße Angaben machen, und hast schon verloren... nämlich Geld.

    Jetzt scheint ja der Fall gerichtsanhängig zu sein (Landgericht nehme ich an) und ist somit für die nächsten 30 Jahre aktenkundig archiviert, egal welcher Ausgang.

    Zitat Zitat von OneTouch! Beitrag anzeigen
    Danke für deine Antwort !
    Also bist du dir sicher das ich mein Geld 100 pro zurück kriege ?
    Nö, denke eher nicht, da der Händler wohl schon so viele schlechte Erfahrungen selber im Leben gemacht haben dürfte, die ihn selber gelehrt haben.

    Mit anderen Worten: Der scheint mit allen Wassern gewaschen zu sein, und weiß /wusste ganz genau, was er tut...

    Mein Tipp: Ohne Rechtsschutzversicherung und deren Kostendeckungszusage würde ich hier nicht weitermachen, denn bei einem Streitwert über € 5000,-- Landgerichtszwang, somit Anwaltszwang für Kläger und Beklagten.

    Kommen schnell mal ein paar Tausend €€ zusammen, die derjenige zahlt, der verloren hat (Quotenmäßig) bzw. derjenige, der zahlungskräftig ist

    BEISPIEL: Du gewinnst zu 100% gegen den Beklagten, und der wird vom Gericht verurteilt, alles zu bezahlen, ist aber zahlungsunfähig:.... So wird man sich an Dich wenden, was Gerichtskosten und Kosten für den eigenen Anwalt (Klägeranwalt) anbetrifft.

    Nur die Kosten des "gegnerischen Anwalt", also die des Beklagtenanwalts muß er dann selbst übernehmen, bzw. wird dann von der Staatskasse im Rahmen der Prozeßkostenhilfe übernommen...

    Also, keine gerichtlichen Wege einleiten ohne vorherige Kostendeckungszusage einer Versicherung, denn sonst kann es trotz gewonnenem Prozeß sehr teuer werden
    Geändert von Linksfahrer (19. 11. 2017 um 11:45 Uhr)

  6.  
     
     

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •