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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Mission Mars: Proof of Concept für 3D-Druck aus Staub des Planeten

    Mit dem neu erwachten “Space Race” rückt auch die Reise zum Roten Planeten in greifbare Nähe. Doch bevor ein Flug zum Mars oder gar eine dauerhafte Kolonie, wie von SpaceX-Gründer Elon Musk anvisiert, überhaupt möglich ist, müssen ein paar praktische Probleme aus dem Weg. Ein wichtiger Meilenstein wurde kürzlich erreicht: 3D-Druck von Werkzeug und Material aus Mars-Staub.


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  2. #2
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    Standard Re: Mission Mars: Proof of Concept für 3D-Druck aus Staub des Planeten

    Klingt vielversprechend.

    Die Frage die sich mir dann nur aufwirft: Wie bekommen sie Zuverlässig Nachschub von dem "Klebstoff" der den Staub zusammenhält?

    Selbst wenn man für so einen "Rohbau" nur 10 Kubikmeter Material bräuchte, wäre das dann immer noch 1m³ ääh, (in den Artikel Schiel) Lösungsmittel und Biopolymere.

    Besonders Biopolymere. Wo es doch so viel Leben auf dem Mars gibt.

    Es sei denn *Kopfkratz* man könnte aus den Astronauten... also nicht direkt aus den Astronauten, sondern ihren Ausscheidungen .... äähh lassen wir das. Die Wissenschaftler werden das schon Schaftlern.

  3. #3
    Stiller Mitleser
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    Standard Re: Mission Mars: Proof of Concept für 3D-Druck aus Staub des Planeten

    Ich bau eine Stadt für dich. Aus Staub und Scheiß wird Stein.. *sing

  4. #4
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Mission Mars: Proof of Concept für 3D-Druck aus Staub des Planeten

    Zitat Zitat von Triss Beitrag anzeigen
    Selbst wenn man für so einen "Rohbau" nur 10 Kubikmeter Material bräuchte, wäre das dann immer noch 1m³ ääh, (in den Artikel Schiel) Lösungsmittel und Biopolymere.
    Zunächstmal spielt in der Raumfahrt Volumen eine eher untergeordnete Rolle - viel wichtiger ist Gewicht. Und ein m3 Lösungsmittel und Biopolymere dürfte erheblich leichter sein als 1 m3 Gestein.

    Die Frage die sich mir dann nur aufwirft: Wie bekommen sie Zuverlässig Nachschub von dem "Klebstoff" der den Staub zusammenhält?
    Einfache Lösungsmittel kann man vollsynthetisch aus Luft und Wasser prodzieren. Hier auf der Erde ist das energetisch ineffizient, aber auf dem Mars dürfte das (verglichen mit den Transportkosten) anders aussehen. Zumal man die Lösungsmittel ja nur braucht, um die Biopolymere flüssig zu halten - wenn man die beim Verdampfen einfangen und recyclen könnte, braucht man davon nur sehr geringe Mengen.

    Biopolymere (bzw. deren Ausgangstoffe) ggf. in Bioreaktoren mit genetisch veränderten Algen oder Hefen.

    Zumindest in der Theorie alles lösbare Probleme.

  5. #5
    Stiller Mitleser
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    Standard Re: Mission Mars: Proof of Concept für 3D-Druck aus Staub des Planeten

    Wenn wir längere Zeit nix vom Doc gehört haben müssen wir davon ausgehen, dass sie ihn auch gegen seinen Willen für das Marsprojekt "rekrutieren" konnten

  6. #6
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    Standard Re: Mission Mars: Proof of Concept für 3D-Druck aus Staub des Planeten

    Ich könnte mir vorstellen dass sie das wie die Inuit machen. Ein Iglu, nicht aus Eis, sondern aus Staub und Stein.

    Erst wird ein Loch ausgehoben, der Abraum zertrümmert zu feinen Staub und dann mittels der ... äähh ... *in den Artikel Schiel* der Biopolymere zusammen gedruckt. Zu formschönen Ziegeln mit Druck aushaltender Steckfunktion(schließlich herrscht auf dem Mars nur 1/100 Bar und die Astronauten hätten sicher gerne ein schönes ganzes Bar in ihrer Wohnung(vermute ich mal).

    Das die das Lösungsmittel wieder auffangen könnten, daran hatte ich gar nicht gedacht, macht aber Sinn. Dann müsste der Ziegeldrucker auch noch Luftdicht abgeschlossen sein(es sei denn, die könnten das Kohlendioxid, welches in der dünnen Mars-Atmosphäre massig vorhanden ist, als Lösungsmittel verwenden).

    Und dann werden die Igluziegel auch noch schön mit dem Biopolymere zusammen geklebt und dass ganze von innen auch noch Hygenisch verkleidet, weil wir wissen ja nicht wie eine ständige Berührung mit Marsgestein sich auf die Menschliche Physiologie auswirkt. Oder wenn das Gestein mit einer Erdatmosphäre in Kontakt kommt, welche Stoffe in die Atemluft freigesetzt werden könnten.

    Bleibt dann nur zu hoffen, dass die heimisch mitgebrachten Bakterien das Biopolymer nicht total lecker finden und sich daran vergreifen xD
    (Sonst gibt es undichte Stellen)
    Geändert von Triss (19. 04. 2017 um 19:49 Uhr)

  7. #7
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Mission Mars: Proof of Concept für 3D-Druck aus Staub des Planeten

    Zitat Zitat von Colaborate Beitrag anzeigen
    Wenn wir längere Zeit nix vom Doc gehört haben müssen wir davon ausgehen, dass sie ihn auch gegen seinen Willen für das Marsprojekt "rekrutieren" konnten
    Glaub mir, wenn die mich anrufen würden, hätte ich 20 Sekunden später meinen Koffer gepackt...


    Zitat Zitat von Triss Beitrag anzeigen
    weil wir wissen ja nicht wie eine ständige Berührung mit Marsgestein sich auf die Menschliche Physiologie auswirkt. Oder wenn das Gestein mit einer Erdatmosphäre in Kontakt kommt, welche Stoffe in die Atemluft freigesetzt werden könnten.
    Stein ist Stein... Überwiegend Siliciumdioxid... da hätt ich eher wenig Bedenken... es sei denn, die ausgestorbenen Marsmenschen wären mit Ihrer Umwelt so umgegangen wie wir, dann könnte es da schon Altlasten geben...

    Spass beiseite:
    Bleibt dann nur zu hoffen, dass die heimisch mitgebrachten Bakterien das Biopolymer nicht total lecker finden und sich daran vergreifen xD
    (Sonst gibt es undichte Stellen)
    Das sollte man im Auge behalten!

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