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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Bundesnetzagentur legt Mindestleistung von Breitbandanschlüssen fest

    Wenn der Speedtest künftig eine zu geringe Leistung attestiert, haben Verbraucher ab sofort eine rechtliche Grundlage, um die zugesagten Download-Raten einzufordern. Entsprechende Maßstäbe wurden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Eine einzelne abweichende Messung ist jedoch nicht ausreichend, damit eine “nicht vertragskonforme Leistung” festgestellt werden kann.

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  2. #2
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    Standard Re: Bundesnetzagentur legt Mindestleistung von Breitbandanschlüssen fest

    oder “die vertraglich vereinbarte minimale Geschwindigkeit an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird”.
    Wer findet den Fehler?
    Ich kenne bisher keinen einzigen der üblichen Anbieter, die eine Mindestgeschwindigkeit vertraglich vereinbaren. Geworben und angeboten wird immer nur eine Maximalgeschwindigkeit "bis zu...".

    Ausnahme ist die Deutsche Glasfaser, die derzeit massiv für den Ausbau wirbt und für Privatkunden bis zu 500 Mbit/s mit garantierten Geschwindigkeiten anbieten will.

  3. #3
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Bundesnetzagentur legt Mindestleistung von Breitbandanschlüssen fest

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Wer findet den Fehler?
    Lies den Bericht der Bundesnetzagentur (Zusammenfassung der Stellungnahmen, Seite 5f.

    Unwägbarkeiten hinsichtlich der tatsächlichen Leistungsfähigkeit des
    Anschlusses vor Schaltung stehen der Verbindlichkeit der im Vertrag
    vereinbarten Geschwindigkeiten ebenso wenig entgegen wie eine ggf.
    auftretende Unmöglichkeit der versprochenen Leistung aufgrund technischer
    Gegebenheiten. Beides führt nicht zu einer automatischen Anpassung der
    vertraglichen Leistungspflichten gegenüber dem Endkunden an das tatsächlich
    Mögliche. Die Anpassung der vertraglich vereinbarten Geschwindigkeiten kann
    der Anbieter nur durch die Vereinbarung eines Rechts auf Vertragsanpassung
    erreichen. Wenn sich nach Schaltung zeigt, dass die ursprünglich vereinbarten
    Geschwindigkeiten tatsächlich nicht erreichbar sind, kann der Kunde entweder
    einer Vertragsanpassung (und damit auch der tatsächlich erreichbaren
    Geschwindigkeiten) zustimmen oder vom Vertrag Abstand nehmen.
    Im Klartext: Wenn ich DSL 16.000 bestelle, dann wird nach Aufschaltung nachgemessen, und dann haben die mir ein passendes Angebot (also DSL 8000 oder 12000) zu machen. Dem kann ich zustimmen oder ablehnen.

    Wobei ich schon erwarte, das die Gerichte im Zweifelsfalle eine gewisse Toleranz einräumen werden, Aber DSL "bis zu 16.000" und dann netto 2.000 wird's hoffentlich bald nicht mehr geben.

    (Wobei mir ein Glasfaserausbau deutlich lieber wäre... ich bin nämlich sonne arme Sau, die auf DSL 2000 hockt... naja, hoffentlich nächstes Jahr...)

  4.  
     
     

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