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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Gehackte Hausroboter könnten Besitzer ausspionieren oder verletzen

    Roboter werden in Zukunft eine immer größer werdende Rolle im alltäglichen Leben spielen. Hausroboter, die einem das Leben in den eigenen vier Wänden angenehmer gestalten, werden wohl dazugehören, bringen aber auch eine Gefahr mit: Forscher sagen, dass die Maschinen leicht gehackt und zu Spionagezwecken verwendet werden oder sogar ihre Besitzer attackieren könnten.

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  2. #2
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Gehackte Hausroboter könnten Besitzer ausspionieren oder verletzen

    Was aber natürlich vorraussetzt, das diese Roboter einen Internetzugang haben.

    Wird bei mir nicht der Fall sein. Ich erlaube ja auch meinem "Smart"-TV keinen Internetzugriff. Den Ding trau ich nämlich auch nicht über den Weg...

  3. #3
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    Standard Re: Gehackte Hausroboter könnten Besitzer ausspionieren oder verletzen

    Zitat Zitat von doc-mabuse Beitrag anzeigen
    Ich erlaube ja auch meinem "Smart"-TV keinen Internetzugriff. Den Ding trau ich nämlich auch nicht über den Weg...
    Dann wird es aber schwierig, Online-Inhalte zu sehen.

    Das ein gewisses Gefahrenpotential vorhanden ist, kann man ja sicherlich nicht bestreiten. Aber im Großen und Ganzen halte ich das, was aktuell wieder mal abgeht, für Panikmache und Hysterie. Als wenn an jeder Hausecke jemand mit pädophilen Neigungen nur auf onlinefähige Puppen, Teddies, Roboter usw. gewartet hätte - oder wahlweise der böse Einbrecher, der sich von den lieben Kleinen die Tür öffnen lässt.

  4. #4
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Gehackte Hausroboter könnten Besitzer ausspionieren oder verletzen

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Dann wird es aber schwierig, Online-Inhalte zu sehen.
    Nö. Das kann auch mein SAT-Receiver, der hängt am "äußeren" Netzwerk. Denn bei dem sehe ich sogar einen Sinn, ihn mit dem Internet zu verbinden: Ich kann von außen Aufnahmen programmieren.

    Das ein gewisses Gefahrenpotential vorhanden ist, kann man ja sicherlich nicht bestreiten. Aber im Großen und Ganzen halte ich das, was aktuell wieder mal abgeht, für Panikmache und Hysterie. Als wenn an jeder Hausecke jemand mit pädophilen Neigungen nur auf onlinefähige Puppen, Teddies, Roboter usw. gewartet hätte - oder wahlweise der böse Einbrecher, der sich von den lieben Kleinen die Tür öffnen lässt.
    Grundsätzlich stimme ich dir derzeit sogar zu.

    Aber wir stehen ja erst am Anfang der Entwicklung, wer weiß, was da noch alles auf uns zukommen mag. Und wir hatten ja auch schon echte Kracher, da war doch der Typ, der von der Herstellerfirma seines Garagentor-Öffners ausgesperrt wurde, weil er schlechte Bewertungen geschrieben hat.

    Außerdem müssen es ja gar nicht mal die "großen Hacks" sein: Jedes Haushaltsgerät, Spielzeug, Unterhaltungselektronik kann ein kleines Schnipselchen Information über mich verraten, die für sich vieleicht harmlos sind, aber in der Summe zuviel über mich preisgeben. Vieleicht bekommt der Smart-TV irgendwann mal (unbemerkt) ein Firmware-Update, das Inhaltsverzeichnisse von angeschlossenen Medien nach Samsung schickt. Die USB-Platte mit drei Filmen wird eher niemanden jucken... aber mein Server mit aktuell 38 TB Filmen, Musik, Comics, eBooks könnte schon jemanden aufschrecken.

    Wenn irgendjemand irgendwann mal die Einkäufe, die mein "smarter Kühlschrank" vieleicht mal tätigt, analysiert, wird man feststellen, das ich offensichtlich kein Vegetarier bin. Derzeit eine eher sinnfreie Information, aber ob das in 10, 20 Jahrennoch der Fall sein wird?

    Und daher überlege ich mir sorgfältigst, welche Geräte an äußere Netz kommen (mit Internetzugang) und welche ins innere, isolierte Netz.

    Neben der Tatsache, das ich bei 90% aller "smarten" Geräte den Sinn hinter einer Internetverbindung vermisse (wieso sollte man von unterwegs das Licht ein- und ausschalten können?), finde ich vor allem die Tatsache bedenklich, das fast alles über Server des Hersteller läuft.
    Da von mir kein Port-Forwarding eingerichtet werden muss, kann die Kommunikation nur so stattfinden, das sich das Gerät bei einem Server anmeldet und sich laufend von dort Kommandos holt, und mein Smartphone die Kommandos nicht nach Hause, sondern an diesen Server sendet. Also kann der Hersteller (oder wer auch immer diesen Server verwaltet) schon wieder Nutzungsprofile anlegen. Oder mich aussperren. Oder...

    Hier gilt imho wirklich: wehret den Anfängen.

  5. #5
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    Standard Re: Gehackte Hausroboter könnten Besitzer ausspionieren oder verletzen

    ber wir stehen ja erst am Anfang der Entwicklung, wer weiß, was da noch alles auf uns zukommen mag. Und wir hatten ja auch schon echte Kracher, da war doch der Typ, der von der Herstellerfirma seines Garagentor-Öffners ausgesperrt wurde, weil er schlechte Bewertungen geschrieben hat.
    Da war es aber der Hersteller, der sich quasi eine "Hintertür" offen gelassen hat.
    Wobei natürlich zu befürchten ist, dass derartige Backdoors auch von den bösen Buben ausgenutzt werden kann und wird.
    Die USB-Platte mit drei Filmen wird eher niemanden jucken... aber mein Server mit aktuell 38 TB Filmen, Musik, Comics, eBooks könnte schon jemanden aufschrecken.
    Ja, dich vor allen Dingen, wenn Strafanträge gestellt werden bzw. Abmahnungen ins Haus flattern.

    Tatsächlich sind wir aber schon reichlich gläsern und werden auch noch durchsichtiger.
    Intelligente Stromzähler (Smart-Meter) sind seit diesem Jahr Pflicht (unter bestimmten Voraussetzungen), ab 2020 dann für alle Haushalte. Diese verursachen nicht nur höhere Kosten, sondern senden auch fleißig Daten an die Betreiber, mit denen sich hervorragend Benutzerprofile erstellen lassen.

    Gestern noch in einer Doku gesehen, wie ein wissenschaftlicher Mitarbeiter grinsend erzählt hat. Selbst darüber lassen sich Benutzerprofile der Anwohner erstellen.
    http://www.geo600.org/2337/de
    Von Anwohnern erzeugte Erschütterungen lenken die Laser aus und so lassen sich verschiedene Tätigkeiten zuordnen.

    Hier gilt imho wirklich: wehret den Anfängen.
    Richtig! Aber dann bitte seriös und nicht mit der Terror- und Pädophilen-Keule.
    Die ist zwar in unserer leicht dümmlichen Gesellschaft scheinbar notwendig, bewirkt aber, dass eben die übrigen Gefahren (Hersteller bzw. Wirtschaftsunternehmen und auch staatliche Überwachung) vollkommen ausgeblendet werden.

  6. #6
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Gehackte Hausroboter könnten Besitzer ausspionieren oder verletzen

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Da war es aber der Hersteller, der sich quasi eine "Hintertür" offen gelassen hat.
    Nein, eben nicht.
    Das ist genau das, was ich im letzten Absatz beschrieben habe:
    Die gesamte Komunikation lief über den Server des Herstellers. (Denn sonst müsste ja im Router des Kunden ein entsprechendes Forwarding eingerichtet werden - und dafür dürften derzeit 80-90% aller User einfach zu dumm sein). Die haben einfach nur die Befehle nicht mehr weitergeleitet.

    Wobei natürlich zu befürchten ist, dass derartige Backdoors auch von den bösen Buben ausgenutzt werden kann und wird..
    Das kommt natürlich noch dazu. Wobei es noch nicht mal böse Buben im Sinne von Hackern sein müssen. Wenn die Kommunikation über Server des Herstellers läuft, dürfte Sabotage durch Verstimmte/gekündigte mitarbeiter/Administratoren wahrscheinlicher sein.


    Intelligente Stromzähler ... Diese verursachen nicht nur höhere Kosten,
    Wieso?

    Von Anwohnern erzeugte Erschütterungen lenken die Laser aus und so lassen sich verschiedene Tätigkeiten zuordnen.
    Na ja, gut, aber das in einem Wohnhaus öfters der Kühlschrank anspringt oder ein Staubsauger angeworfen wird, ist ja nun nicht wirklich eine Information. Natürlich könnte man über ein Stromverbrauchsprofil die Anwesenheit des Bewohners ermitteln - aber das kann man genausogut, wenn man sich vor's Haus stellt und durchs Fenster kuckt...
    Das würde ich noch unterhalb des Bewegungsprofiles über die Handyzellen einstufen.
    Um ein paar Sachen kommt nicht herum, wenn man nicht völlig auf die moderne Technik leben will,

    Richtig! Aber dann bitte seriös und nicht mit der Terror- und Pädophilen-Keule.
    Da steh ich 100% hinter dir.
    Wegen einer handvoll Terror-Toten sind die Bürger bereit, ihre Grundrechte aufzugeben - aber wenn jemand angesichts hunderter Verkehrstoten mal öffentlich über ein allgemeines Tempolimit nachdenkt, heisst es: "Freie Fahrt für freie Bürger".

    Der "aufgeklärte Mensch" ist ganz schon schizophren...

  7.  
     
     

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