|
|
|
|
|
|
Mensch
Registrierungsdatum: Feb 2000
Ort: Wo die Sonne scheint
Beiträge: 1.495
|
Soll man "Kindern" autofahren beibringen?
Ich denke, dass passt noch hier rein:
Mein Grosser (16) kam gestern mit der Bitte zu mir, ich solle ihm doch mal autofahren beibringen.
Was haltet ihr davon?
|
26. 07. 2002, 11:48
|
#1
|
|
Snob
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 1.431
|
Ich, 14, habe mit meiner Mutter ausgemacht, dass wenn ich 16 bin sie mir mal zeigen will wie man fährt, auf dem Land in der Nähe kann ich dann bei bekannten Runden drehen. Ich denke, wenn ich mich dazu überhaupt aüssern darf  , dass das Ermessens Sache ist, wenn dein Sohn gescheit genug ist, nicht direkt das nächste Auto zu knacken und dann mal ne Runde drehen: Wieso nicht? Er spart an den Fahrschul kosten!
|
26. 07. 2002, 11:54
|
#2
|
|
_____________________
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 5.798
|
|
26. 07. 2002, 12:04
|
#3
|
|
Mensch
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2000
Ort: Wo die Sonne scheint
Beiträge: 1.495
|
Das ist es eben immer mit der Verantwortung. Einerseits zeigt er sich, zuhause sehr verantwortlich, so dass ich sagen kann, ich kann es vertreten, auf der anderen Seite hat er auch Freunde, wo ich mir gut vorstellen kann, dass es da schon mal zu Mutproben kommen könnte.
Allerdings sage ich mir, wenn ich es ihm beibringe und ihn gleichzeitig auf die Gefahren hinweise (ist ja auch so eine Sache, wir wussten auch mit 16 grundsätzlich viele Dinge besser oder zumindest anders als unsere Eltern), dann könnte dies vielleicht klappen.
Besser ich erkläre es ihm, als wenn er die erste "Fahrstunde" neben einem seiner Freunde macht, der vielleicht selbst erst gerade den Führerschein gemacht hat.
Das Argument mit Fahrschule sparen ist so auch nicht ganz richtig. Ich weiss noch wie ich mich im richtigen Strassenverkehr in der Fahrschule angestellt habe, obwohl ich bereits 2 Jahre auf Land- und Forstwegen gefahren war. Zumindest spart man, was den Umgang mit Kupplung und Gas angeht. Dinge wie den Blick über die Schulter hat man offroad ja nicht gebraucht.
Ich weiss auch noch, wie verblüfft ich bei meiner "Fahrschul-Beleuchtungsfahrt" war. War ein total anderes Gefühl Auto zu fahren, nur weils dunkel war.
Mal schauen, werden wohl mal auf einen Verkehrsübungsplatz gehen.
Er stellt es sich ja sehr einfach vor, mal schauen wie es hinterher aussieht.
|
26. 07. 2002, 12:28
|
#4
|
|
Feuerwehr-Hase
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Hasenstall
Beiträge: 1.966
|
Auf einem privatgrundstück, dass z.B. durch eine Schranke von dem restlichen Verkehr getrennt ist, ist das doch auch erlaubt, oder irre ich mich da?
Bis denne,
eure Klopfer
|
26. 07. 2002, 13:12
|
#5
|
|
_____________________
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 5.798
|
|
26. 07. 2002, 14:05
|
#6
|
|
|
Guten Abend erstmal,
Also ich habe mit meinem Vater die Abmachung getroffen, das ich hab 16 ab und zu mal am Wochenende auf einem der Supermarkparkplätze ( die sind wie für sowas geschaffen. ) mit seinem Wagen ein paar Meter fahren darf. ( Natürlich unter *seiner* Aufsicht. )
Ich denke auch, das ich selbst vernünftig genug bin, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen und in bester GTA Manier irgendwelche Auto's zu klauen. ( Auch wenn man mir die Vernunft hier nicht immer anmerkt  )
|
26. 07. 2002, 22:17
|
#7
|
|
Chandler Bing is the king
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Central Perk
Beiträge: 1.601
|
Zitat:
|
die sind wie für sowas geschaffen.
|
wohl kaum
eigentlich sprichts nichts Schwerwiegendes dagegen ihn ein bissel fahren zu lassen. Hat mir für die erste Übungssrunde auch geholfen(Vertrautheit mit Schaltung und Kuplung und überhaupt mehr Selbstvertrauen)
Er war ja schließlich reif genug um dich zu fragen und sich nicht einfach das Auto zu krallen.
Es ist denke ich auch auszuschließen das 16jährige zu jung zum autofahren sind da z.B. in Amerika diese "Kinder" auch fahren dürfen.
CU.
|
27. 07. 2002, 00:35
|
#8
|
|
Loader of Space
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Sun City
Beiträge: 256
|
Es würde doch langen diese Teststunden ab 17 durchzuführen da der Führerschein eh erst mit 17,5 begonnen werden darf (glaube ich).
Warum sollte man den Kindern 2 Jahre bevor sie wirklich den Führerschein machen dürfen das fahren beibringen.
|
27. 07. 2002, 00:59
|
#9
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 19
|
Hi
Also ich bin 16 geworden und würde es auch gerne mal ausprobieren.
Ich hoffe mal dass ich mit meinem Vater auf so einen Verkehrssicherheitsplatz darf.-
ansonsten werd ich ma n bissl mit meinem Vater auf irgend einem Parkplatz fahren (Firmen-Parkplatz z.B)
Und das mit dem Beweisen hab ich nicht nötig ich denke wenn das Freunde einem nicht glauben dann sind es nicht richtige Freunde
MfG Dom
|
27. 07. 2002, 14:33
|
#10
|
|
-------
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 326
|
Hi,
ich denke mal das es nicht schlimm ist ihm in dem Alter das Autofahren beizubringen. Wenn er den Drang hat unbedingt fahren zu wollen, ist es vielleicht besser es ihm selber beizubringen, bevor er auf die Idee kommt, das er nun unbedingt fahren will und das wie auch immer woanders ausprobiert, Kumpels, Fremde Auto's, ect.
Da würde ich ihm das dann lieber selber beibringen, da kann dann wenige bei passieren und der Drang nach "Autofahren" ist dann vielleicht auch weg und er kommt nicht auf die Idee vor seinem Führerschein bei irgendwelchen anderen Leuten im Strassenverkehr Schwarz zu fahren.
Ganz nebenbei hab ich meiner Tochter auch schon versprochen das ich ihr mit 16 ein bischen Fahren beibringe, wenn sie es will, ich hoffe egoistischer weiße das sie es dann auch mal schafft das Auto Abends in die Garage zu fahren
Hmmm...*grübel* wenn ich das so überlege...
[Faulheit on]
vielleicht sollte ich es ihr jetzt schon ( 14 J.) beibringen...
[Faulheit off]
Geändert von Grey (27. 07. 2002 um 16:43 Uhr).
|
27. 07. 2002, 16:25
|
#11
|
|
Röhpser
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Andorra
Beiträge: 1.763
|
so, auch mal mein senf dazu...
Ich bin bereits mit 14 (vielleicht sogar 13?) desöfteren mit meinem Vater auf einem befahrbaren Strand in Dänemark (Fanö) Nachts Auto gefahren - selbstverständlich zusammen mit ihm. Das ganze auch nochmal mit 15.
Dann, ungefähr mit 17,5 gings zur Theorie. Ungefähr zeitgleich hab ich wieder ein wenig geübt, diesmal auf einem Privatweg (mit Erlaubnis des Eigentümers, und wieder mit Vater auf dem Beifahrersitz, zumindest Anfangs). Hab dabei sachen gemacht wie kurz anfahren, bremsen, wieder anfahren, bremsen, anfahren usw. usw., einfach um 'n bischen Gefühl für die Kupplung zu bekommen. Das hat mir vielleicht 1- 2 Fahrstunde gespart...
Ausserdem Rückwärts fahren und wenden. Ob das viel gebracht hat/ bringt, weiss ich nich. Fahstundenmässig wohl eher nein, dafür aber 'n bischen mehr Sicherheit dabei.
Und dann noch das Thema anfahren am Berg (rückwärts  )... Grad letzte Fahrstunde meinte mein Fahrlehrer, "so, halt doch mal auf der Steigung hier an... und jetzt ziehst du die Handbremse und..." blaaah, JtK'chen fahr schon wieder losgefahren, 1a gelaufen... Fahstundentechnisch hätte das aber auch nicht viel ausgemacht, sonst hätte ich den Motor vielleicht 2x abgewürgt, beim 3. x wär ich rückwärts gerollt und beim 4. und 5. mal hät's geklappt. Wär also 'ne Sache von 5 Minuten... Sicherheit bringts aber doch wieder, natürlich auch für das weitere Fahren, weil man sich irgendwo bestätigt fühlt oder was-weiß-ich. Insofern vielleicht doch wieder Fahrstunden-sparend..
Was diese Überei aber auf keinen Fall bringt, ist der Umgang mit den Strassenverkehr. Da kommt es vielmehr drauf an, in wie weit man als Beifahrer "mitfährt". Hab ich die letzten Monate verstärkt getan (eigentlich sowieso so lange ich mich errinern kann). Trotzdem ist es dann was anderes, wenn man 'ne schöne Landstraße langfährt und ein LKW entgegenkommt, der meine Fahrspur mit beansprucht.
Oder ein parkendes Auto und Gegenverkehr mit Lücken, die nur ein zügiges Überholen zulassen (und noch schöner, wenn der Motor absäuft und man die lange Schlange im Rückspiegel sehen kann).
Das muss man halt, wie hier im Thread schon erwähnt, in der Fahrschule lernen...
Ich selber halte mich schon für verantwortungsbewußt, zumindest was "Schwarzfahren" etc. angeht. Das einzige was ich machen würde, das Auto 10 Meter über die Straße auf den Hof zu fahren, aber da kann ich ja auch meine Eltern fragen.
Dennoch legen meine Eltern den Schlüssel nie so, dass ich ihn mir einfach schnappen kann und losfahren (fällt mir grad so auf). Warum machst du das nicht auch einfach so?
Was ich gemacht hab, in Frankreich nachts um 0:00 auf Angebot eines Freundes, mit dessen Auto wir in den Urlaub gefahren sind, eine rund 6 km lange Strecke den Berg hochgefahren. Aber wie gesagt, nur auf sein Angebot hin und sehr vorsichtig (max. 3 Gang 2500 Umdrehungen...)
btw: Generell wird überall ein Führerschein benötigt. Ausnahmen sind Verkehrübungsplätze und Privatwege, die klar vom öffentlichen Strassenverkehr abgetrennt sind (Schranke!).
|
29. 07. 2002, 12:10
|
#12
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 3.777
|
Mal eine kleine Definition gefällig ?
Öffentlich im Sinne der Straßenverkehrsordnung sind alle Straßen, Wege oder Plätze, die ohne Rücksicht auf die Eigentumsverhältniße am Straßengrund liegen und sei es mit stillschweigender oder Duldung des Verfügungsberechtigten liegen, von jedermann benutz werden können und in den Grenzen des jedermall zugänglichen Bereichs liegen.
Amen.
D.h. nicht alles was eine Schranke hat, ist nicht Privatbereich.
Bestes Beispiel das Parkhaus eines Warenhauses. Das ist nämlich öffentlich im Sinne der Straßenverkehrsordnung.
Eine Tankstelle, obwohl Privatbesitz ist auch öffentlich.
Anders dagegen ein Firmengelände, das man nur mit einem Schlüssel oder eine Karte öffnen kann. Das ist "Nicht-öffentlich" und da gilt auch nicht die StVO.
|
29. 07. 2002, 12:54
|
#13
|
|
Röhpser
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Andorra
Beiträge: 1.763
|
Zitat:
|
D.h. nicht alles was eine Schranke hat, ist nicht Privatbereich.
|
"Ausnahmen sind Verkehrübungsplätze und Privatwege, die klar vom öffentlichen Strassenverkehr abgetrennt sind (Schranke!)."
Ich hab auch nix andres gesagt  Selbsverständlich muss vor der Nutzung eines solchen Privatweges eine Erlaubnis des Eigentümers eingeholt werden... D.h. wenn da irgendwo eine Schranke is und man denkt "toll, da kann ich ja mit Sohnimann fahren", obwohl kein Privatweg, gehts natürlich nich, weil man keinen privaten Besitzer des Weges finden wird, den man um Erlaubnis fragen kann.
Das aber nur als kleine Zusatzanmerkung, keine Vorlage für weitere OT-Auseinandersetzung
I.d.R. sollte es aber auch kein Problem sein, einfach einen kleinen Feldweg zu benutzen. Obwohl mein Vater jemand ist, der sich eher an die Regeln & Gesetze hält, war das auf dem Strand fahren natürlich 'illegal', genauso der Privatweg, da er durch keine Schranke o.ä. vom öffentlichen Verkehr abgegrenzt war.
Nur: finde erstmal einen Polizisten, der es für nötig erachtet, dort Streife zu fahren. Und wenn er dies tut, muss er erstmal auf den Gedanken kommen, den Wagen zu kontrollieren. Und selbst wenn er kontrolliert, wird gerade auf dem Lande doch auch gerne mal ein Auge zugedrückt.
Das heisst natürlich nicht, das nichts passieren kann ...
|
29. 07. 2002, 13:34
|
#14
|
|
King of Shizehouse
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Zeit & Raum
Beiträge: 2.285
|
Wichtig ist, wenn man es jemanden beibringen will, das
1. Die Person es selbst auch will
2. Hauptsächlich Grundlagen trainiert werden alá Anfahren, Bremsen, anfahren, bremsen und schalten.
Extremsituationen kann und sollte man auch nicht trainieren sondern eher in der Theorie durchmachen.
Imho ist es wichtig jungen Menschein beizubringen, das sie genügend + etwas mehr Sicherheitsabstand zum Vordermann haben sollten. Schließlich hat man dann mehr Zeit zum Bremsen/Fehler des Vordermannes ausbügeln...
Mein Neffe fuhr das erste mal mit 10 Jahren mit meinem VW Käfer, ging recht toll *g*.
Letztens lies ich ihn mit meinem VW Lupo fahren und da machte der kleine Scheisser (13 Jahre mittlerweile) doch glatt nen Burnout weg
|
30. 07. 2002, 06:49
|
#15
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2000
Ort: Germany,irgendwo
Beiträge: 409
|
Zitat:
|
Extremsituationen kann und sollte man auch nicht trainieren sondern eher in der Theorie durchmachen.
|
Und genau dafür gibt es Fahrtraining....
Da es immer noch den Unterschied zwischen Teorie und Parxis gibt.
Ob es nun richtig ist ´nen 16 oder 13 oder was auch immer Jährigen das Autofahren bei zu brigen ist doch wohl eher individuell zu entscheiden. Die einen "Kiddis" wollen es unbedingt und die anderen drängen nicht danach.
Wenn der Drang besteht dann doch lieber zusammen testen, als sich die "Jungs" (oder auch Mädels) von den Bullen liefern zu lassen weil sie mal ebend ´ne Karre fahren wollten......
BigEd
|
08. 08. 2002, 01:19
|
#16
|
|
King of Shizehouse
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Zeit & Raum
Beiträge: 2.285
|
Zitat:
Original geschrieben von BigEd
Und genau dafür gibt es Fahrtraining....
|
Zeig mir bitte mal wie du deinen Kindern beibringst Extremsituationen zu meistern. 5 h Autofahrt am Parkplatz, wahrscheinlich mal 100km gefahren, dann jage die Kids mal durch eine Autobahnbaustelle bzw. durch die Rushhour in der Innenstadt, alternativ wäre ein zweites Fahrzeug mit dem du vorne fährst und immer wieder unterschiedlich stark bremst, wenn der Sohnemann zu dicht auffährt.
Verschaff ihn doch nen Adrenalinkick indem du mit 50km/h, Sohn/Tochter klebt dir dabei an der Stossstange, ne Vollbremsung hinlegst.
Bevor ich Kindern Extremsituationen beibringe, lehre ich sie lieber richtig genügend Abstand zu halten und rechts (!) zu fahren.
|
08. 08. 2002, 06:26
|
#17
|
|
Mensch
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2000
Ort: Wo die Sonne scheint
Beiträge: 1.495
|
Zitat:
Wichtig ist, wenn man es jemanden beibringen will, das
1. Die Person es selbst auch will
|
Ja wirklich zwingen musste ich meinen Sohn nicht, denn er kam ja mit dem Wunsch auf mich zu.
Wir haben die erste Fahrstunde nun hinter uns gebracht, und ich muss sagen, es ist sehr anstrengend. Ich halte mich für einen sehr guten Autofahrer, aber neben jemand zu sitzen, der noch nie gefahren ist, erklären, die Hand an der Handbremse und ständig bereit sein, ins Lenkrad zu greifen, besonders weil er beim Schalten auf den Schaltknüppel schaute und dabei gleichzeitig das Lenkrad bewegte, das war schon ein Erlebnis für sich.
Das Anfahren war denn auch wohl das Schwierigste und wir mussten auch ein paar Rückwärts-Wendemanöver machen, da wir nur ca. 1,5 km Weg hatten. Nach ca. einer Stunde haben wir es dann auch belassen und ich fand es klasse, dass er hinterher sagte, daß es doch sehr viel schwieriger ist, als es aussieht. Das ist mittlerweile schon über 2 Wochen her, aber er hat seitdem auch nicht mehr danach gefragt.
|
08. 08. 2002, 08:41
|
#18
|
|
Röhpser
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Andorra
Beiträge: 1.763
|
Zitat:
Wir haben die erste Fahrstunde nun hinter uns gebracht, und ich muss sagen, es ist sehr anstrengend [...]
er hinterher sagte, daß es doch sehr viel schwieriger ist, als es aussieht.
|
Jep jep *g*
Also ich bin auch nie länger als 'ne Std. gefahren, eher 1/2- 3/4. Ich denke damit sollte man es vor allem am anfang auch belassen, dann lieber öfters... Ich selber hatte schnell auch kein Bock mehr, weil es halt wirklich schwerer ist als es aussieht.
BTW: Wenn er dann so weit sein sollte, dass er relativ normal anfahren kann, bring ihm unbedingt bei, nicht auf den Schalthebel zu gucken (dass er dabei lenkt is 'ne andere sache ... am besten vorher die gänge 'n paar mal blind durchgehen lassen bzw. du gibst ihm im stand die anweisung, in den und den gang zu schalten) und beide hände als lenkrad.
Das is nämlich mein grösstes problem (fast schon) gewesen, weil ich dass beim Fahren vorher so gemacht hab. Bei der Prüfung sind dass beides dicke Minuspunkte.
|
08. 08. 2002, 12:01
|
#19
|
|
ex-Administrator
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 6.998
|
Ich stell mir gerade vor:
Und jetzt mal in den dritten Gang, bitte - NEIN, BEIDE Hände am Lenkrad lassen!!!
Gruß,
dlfa
|
08. 08. 2002, 12:38
|
#20
|
|
Röhpser
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Andorra
Beiträge: 1.763
|
Macht man das nich mit'm Knie?
Ihr wisst schon, wie's gemeint war
|
08. 08. 2002, 12:43
|
#21
|
|
Mensch
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2000
Ort: Wo die Sonne scheint
Beiträge: 1.495
|
@ JtK Is klar.
Ich hatte mir seine Reaktion auch etwas anders vorgestellt und sie ist meiner Meinung nach besser ausgefallen als erwartet. Ich dachte, dass er jetzt richtig heiss drauf ist, und das unbedingt bald wieder tun muss, aber es war bei ihm eher so eine Erkenntnis "hoppla, doch so schwer, dass muss ich noch nicht wirklich können" und dass beruhigt mich doch.
Damit sind meine Befürchtungen, die mich bewogen diesen Thread zu eröffnen, nicht eingetreten. Bei mir war das damals anders, aber ich habe auch schon als 13-15 jähriger auf einem Grossbauernhof in den Ferien gearbeitet und bin mit Traktoren, Unimogs, Mähdrescher etc. herumgefahren. Und da waren wir doch weit weniger vernünftig (Field-Rallys, Wald- und Nachtexkursionen usw.) ... , besonders wenn der Chef nicht auf dem Hof war.
Muss man das Lenkrad in der Fahrschule denn noch in "zehn vor zwei" Stellung festhalten?
|
08. 08. 2002, 12:44
|
#22
|
|
Chandler Bing is the king
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Central Perk
Beiträge: 1.601
|
Zitat:
|
Muss man das Lenkrad in der Fahrschule denn noch in "zehn vor zwei" Stellung festhalten?
|
Kommt drauf an welche Fahrschule...mein Fahrlehrer hat mich immer mit einer Hand gelassen.
CU.
|
08. 08. 2002, 12:47
|
#23
|
|
Röhpser
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Andorra
Beiträge: 1.763
|
Zitat:
Original geschrieben von Slyguy333
Kommt drauf an welche Fahrschule...mein Fahrlehrer hat mich immer mit einer Hand gelassen.
CU.
|
Nicht nur auf die Fahrschule, sondern auf den Fahrlehrer selber 
Aber ich denke im Endeffekt isses besser, wenn man dass tut. Weil manche Prüfer legen da wohl wirklich wert drauf, wenn der Fahrlehrer das nicht vorher tut is halt blöd.
Wobei du wohl bei vielen Prüfern - v.a. den jüngeren - keinen Wert darauf legen musst. Denn wer fährt heute noch im Strassenverkehr durchgehend mit 2 Händen (Ok @ dlfa, Schalten  ) ?
@Helminger
Hmm, hatte den Thread nich nochmal durchgelesen und hatte es wohl nichmehr in Errinnerung
Aber was ich dennoch noch loswerden wollte, falls es nochma auf gr0ße Fahrt gehen sollte
Schimpf deinen Sohnimann nicht an ... auch wenn du's gerne wolltest (es sei den er macht irgendwas 'vorsätzlich')... Man ärgert sich schon selber genug über die Fehler, die man macht.
Ich kenn das selber bei meinem Vater, der eigentlich 'n relativ ruhiger is, aber wenn irgendwas dümmliches passiert war wurd er auch ma laut - das war irgendwie ganz und garnich förderlich *g*
Habs auch irgendwann in 'ner Spiegel-TV Sendung über "Hobby-Fahrlehrer" gesehn, dass dies besser nicht vorkommen sollte.
Nur als kleiner Hinweis, nicht als Belehrung, also nich in falschen Hals kriegen
|
08. 08. 2002, 17:28
|
#24
|
|
3 2 1 - beschissen.
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Milchstrasse
Beiträge: 2.925
|
Ohne den ganzen Thread gelesen zu haben:
Lass es. Es bringt nichts. Er kann mit diesen Kenntnissen nichts anfangen, es kostet unnötig Geld, macht dein Auto sicher nicht besser und verschmutzt die Umwelt. Ist IIRC auch ne OWI. (Mein Vater bat letzlich jemanden, den Motor auszustellen. Mit der gleichen Begründung. Der gute Mann war verdutzt.)
Ich habe das erste mal ein Auto bedient, da sass neben mir mein Fahrleher in einem Fahrschulauto. Er hat geholfen, aber schalten musste ich selber. Und Kuppeln. Und blinken. Hat geklappt, erster Versuch, wenig Fahrstunden, unter 2000 Mark. Kurz vor der Prüfung hab ich mal sein Getriebe knarren lassen, im eigenen AUto fänd ich das viel schlimmer.
Wenn er es nicht kann, hat er ein Stück weit ehrfurcht, er geht nicht ans Auto und kommt nicht auf dumme Gedanken.
Ciao, Silenus.
|
09. 08. 2002, 20:34
|
#25
|
|
|