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09. 09. 2002, 15:01 #1Mitglied
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Video Glossar und Szene Begriffe
DVD Technik
DVD
Digital Versatile Disc, kurz DVD, ist das neue große Format um Video Filme zu speichern und abzuspielen. Die DVD kann aber auch als Datenspeicher oder als "Audio DVD" verwendet werden. Die DVD ist eine Weiterentwicklung der CD (Compact Disc), die DVD bietet aber mit bis 17GB Speicherkapazität deutlich mehr Speicher als eine CD (standatisiert maximal 700MB), dies wird durch eine neue Lasertechnik erreicht die es ermöglicht die Pits (Datenspuren auf der DVD) kleiner und enger auf der DVD anzuordnen und zu lesen.
Es gibt mehrere Formate der DVD, hier die wichtigsten:
Code:Layer Seiten Kapazität DVD-5 1 1 4,7 GB DVD-9 2 1 8,5 GB DVD-10 1 2 9,4 GB DVD-18 2 2 17 GB
PAL, NTSC, SECAM
Diese Standards sind Bezeichnungen für Fernsehfarbnormen, jedes Video Material oder TV Programm wird in einem in dieser Formate gespeichert oder Ausgestrahlt. Grundsätzlich gilt: PAL wird in (Mittel-)Europa verwendet NTSC in den USA und Japan und SECAM in Frankreich und Osteuropa.
Code:Bildzeilen insgesamt Bildzeilen sichtbar Bildpunkte je Zeile Bildwiederholrate PAL 625 576 720 25fps NTSC 525 480 720 29,97 / 23,97fps SECAM ? ? ? 25fps
Region Code/ Ländercode
Der Region Code ist einer der vielen Sicherheitsmechanismen einer DVD.
Die Erde wurde von den Filmherstellern in 8 Regionen unterteilt die alle einen anderen DVD Regional Code zugewiesen bekommen haben. Durch soll verhindert werden das z.B. ein Film aus den USA, der dort bereits auf DVD erschienen ist, von Personen in Europa, wo der Film erst in den Kinos läuft, bereits auf dem Heimischen DVD Player angeschaut wird.
Der Region Code lässt sich aber durch eine Vielzahl von Tricks aushebeln, z.B. dem Programm DVD Genie das es unter Windows ermöglicht den Key mehr als 5 mal zuwechseln. Außerdem gibt es für DVD–Roms und Standalone Player des häufigeren gecrackte Firmwaren die das Uneingeschränkte abspielen ermöglichen.
Code:Code Region 1 Kanada, USA 2 Europa, mittlerer Osten, Ägypten, Südafrika, Japan 3 Südostasien, Hongkong 4 Mittelamerika, Südamerika, Karibik, Australien, Neuseeland, Pazifische Inseln 5 Afrika, ehemalige Sowjetunion, Mongolei, indischer Subkontinent, Nordkorea 6 China 7 Nicht genutzt 8 Flugzeuge und Schiffe
Macrovision
Macrovision ist ein analoger DVD Kopierschutz er versendet innerhalb des Video Signals ein Störsignal das Videorekorder und TV Karte bei der Aufnahme stört. Der Fernseher ignoriert dieses Störsignal. Man kann Macrovision allerdings mit einem DVD Ripper am PC oder mit einem Kopierschutzkiller am Standalone herausfiltern.
CSS (Content Scramblings System)
CSS ist ein Kopierschutz der DVD, der Inhalt der DVD ist dabei verschüsselt, um das Video wiedergeben zu können könntigt der Player einen Key. Da CSS Lizenzpflichtig ist findet man es nicht auf allen DVDs. Außerdem wurden Verfahren entwickelt wie man die DVD trotzdem kopieren kann und deren Inhalt z.B. auf die Festplatte kopieren kann, das Verfahren heißt DeCSS, viele der Ripping Programme nutzen diesen, in vielen Ländern illegalen Algorithmus.
Rippen/ Encodieren/ Allgemein
croppen
Beim croppen werden bei einem Video praktisch die schwarzen Balken "abgeschnitten", das spart nicht nur Platz sondern sieht auch besser aus, da die meisten DVD Videos auch Links und Rechts kleine Ränder haben.
Resizen
Beim Resizen wird die Auflösung des Ausgangsmaterials verändert.
Rippen
Mit Rippen wird nur der Vorgang bezeichnet der das Video Material, von der DVD auf die Festplatte kopiert.
DIVX
DivX ist das Video Format zum Kopieren von DVDs schlechthin! Höchste Qualität, bei extrem niedrigem Platzbedarf. Der Großteil, der im Netz verfügbaren Filme, ist im DivX Format codiert - zu Recht ;-)
Der Codec existiert in Version 3.11a, 4.xx und 5.xx, wobei die Version 3.11a auf einem gehackten MPEG4 Codec beruht und somit illegal ist, Version 4.xx und 5 sind komplett neu geschrieben und legal.
Die Qualität der Filme variiert stark es kommt hierbei verstärkt auf die Bitrate, somit die Größe des Films, an. Aber auch die Version des Codecs, das verwendete Encoding Programm oder das Encoder Verfahren (1-Pass, 2-Pass) spielen eine wichtige Rolle.
AVI
AVI (Audio Video Interleave) ist ein Containerformat für Video und Audio Files mit verschiednen Codecs.
Artefakte
Artefakte kommen zustande wenn ein Film mit einer zu geringen Bitrate encodiert wurde, Artefakte werden sichtbar durch kleine Blöckchen im Bild, dies tritt zumeist bei schnellen oder Action reichen Szenen auf bei denen das Bild sehr schnell wechselt.
Codec
Ein Codec ist Algorithmus der zur Kompression eines Audio oder Video Signals verwendet wird. Dies kann z.B. sein: MP3. DivX 5.02, MPEG2 oder ogg vorbis
Keyframe
Eine Keyframe wird innerhalb eines Videos unkomprimiert gespeichert, bei allen darauf folgenden Frames wird lediglich die Abweichung zur Keyframe berechnet.
Wenn eine Keyframe defekt ist kann es im Video zur Bildfehlern kommen, oder wenn die erste Keyframe im Film fehlt, das Video nicht immer korrekt gestartet werden (AVI Format).
Ein Keyframeintervall, in dem sich das Video auf diese Keyframe bezieht dauert in der Regel 300 ms.
Multipexen
Beim Multipexen oder auch „muxen“ genannt, wird der Video und Audio Teil eines Film wieder zu einem syncronen File zusammen gefügt. Beim de-multiplexen oder „demuxen“ geschieht genau das Gegenteil.
Splitten/ Joinen
Beim splitten wird ein Video File in mindestens 2 Teile geteilt um sie z.B. auf mehrere CDs zu verteilen. Beim joinen werden diese Teile wieder zusammengefügt.
MPEG1
MPEG1 wurde Anfang der 90er Entwickelt, es beherrscht nur eine CBR Bitrate und kann mit neuren Codecs schon lange nicht mehr mithalten, heute findete man ihn fast nur noch auf VCDs.
MPEG2
MPEG2 ist eine Weiterentwicklung von MPEG1, MPEG2 beherrscht eine bessere Kompression, deutlich bessere Bildqualität und kann Video Dateien mit einer VBR Bitrate encoden. MPEG2 ist der Standart Codec der DVD und SVCD.
MPEG2 ermöglicht außerdem eine extrem hohe Bitrate bei dem Videos verlustfrei aufgezeichnet werden können.
MPEG3
MPEG3 war „ein Schuss in den Offen“ ursprünglich sollte es für HDTV (High Definition Television) eingesetzt werden. Später wurde jedoch beschlossen doch auf den bewährten MPEG2 Codec zurück zugreifen. Achtung MPEG3 ist nicht gleich MP3
MPEG4
Die neuste Weiterentwicklung des MPEG2 Codecs, diverse Codecs basieren auf diesem Algorithmus wie Xvid, DivX, MS Mpeg4 v. 1-3. Die MPEG4 Codecs sind besonders Platz sparend, liefernd aber immer noch eine hohe Bildqualität.
YUV
Darstellung eines Bildinhaltes nach Helligkeits- und Farbwerten. Y bedeutet Helligkeit (Luminanz) und hat vier Anteile. Die Farbanteile (Chrominanz) enthalten zwei Anteile Rot-Cyan (U) und zwei Anteile Gelb-Blau (V). Weil das menschliche Auge Veränderungen in der Helligkeit stärker wahrnimmt.
RGB
Bei dem RGB verfahren wird anders als beim YUV verfahren das Bild nicht nach Helligkeit berechnet sondern aus den Farben Rot Grün und Blau zusammen gesetzt, dieses Verfahren ist Rechenintensiver und benötigt mehr Platz und kommt im Video Bereich kaum zum Einsatz.
Interlacing
Interlacing ist ein "Zeilensprungverfahren" dabei wird mit 50 Halbbildern pro Sekunde gearbeitet, das heißt es werden immer abwechselnd nur die gerade Bildzeilen und die ungeraden Bildzeilen angezeigt. Daraus resultieren dann 25 Vollbilder (frames) pro Sekunde. Der Fernseher arbeite in diesem Modus. Der TV Monitor gibt die Bilder „progressive“ aus.
Wenn das Video Material einer DVD im interlaced Format vorliegt muss es beim encoden zwingend de-interlaced werden, sonst kommt es bei Bewegungen zu einem Unschönen Kammeffekt, da die Halbbilder nicht mehr zusammen gesetzt werden sondern nacheinander wiedergegeben werden, bzw. encodiert.
encoden
Die vobs einer DVD werden beim encoden in ein anderes Format umgewandelt, aber auch nochmaliges umwandeln einer avi oder umwandeln von mpeg zu avi (divx) bezeichnet man als encoden.
VOB
In den *.vob Dateien auf der DVD liegen Video, Audio, Subtitel usw. ineinander verschachtelt in diesen Dateien. Das ist deshalb nötig, damit der Laser bei der DVD Wiedergabe nicht ständig zu völlig verschiedenen Positionen auf der DVD springen muss, so lässt sich Praktisch alles „linear“ wiedergeben.
Bitrate
Gibt an, wie viele Daten (Bits) eine Sekunde Film enthält. In einer variablen Bitrate (VBR) im Gegensatz zur konstanten Bitrate (CBR) kann dieser Wert schwanken. In den meisten Encodern kann der Anwender über die Average Bitrate (ABR) den angestrebten Durchschnittswert einstellen.
Multipass
Verfahren, in dem der Encoder den Videostrom in mehreren Durchläufen optimiert, um die Bitrate den Erfordernissen einer Filmszene anzupassen. Unterstützt wird dieses Verfahren u.a. von MPEG2, DivX 4.xx 5.xx, Xvid und teilweise DivX 3.11a
Huffman-Codierung
Verlustloses Kompressionsverfahren auf Bit-Ebene, das nicht nur für ZIP- oder JPG-Dateien, sondern auch für MPEG eingesetzt wird.
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09. 09. 2002, 15:03 #2Mitglied
ex-Moderator
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Szene Begriffe
Cam-Rip:
Die schlechteste aller Aufzeichnungsformen. Der Film wurde mit einem Camcorder im Kino von
der Leinwand abgefilmt. Die Bildqualität ist meist akzeptabel bis gut, bei manchen Filmen
sind in kurzen Momenten Köpfe von anderen Kinobesuchern im Bild. Die Tonqualität ist sehr
unterschiedlich, Störgeräusche wie Gelächter des Publikums sind möglich.
Telesync:
Diese VCDs werden mit einer auf einem Stativ befestigten professionellen (Digital)Kamera in
einem leeren Kino von der Leinwand abgefilmt. Die Bildqualität ist wesentlich besser als bei
einer Cam. Der Ton wird bei diesen Produktionen oft direkt vom Projektor oder einer anderen
externen Quelle abgenommen, ist somit störungsfrei und in der Regel sogar Stereo.
Screener:
Die zweitbeste aller Aufzeichnungsformen. Hier wird als Basis eine Pressekopie von einem
professionellen Videoband des Filmes benutzt. Die Bildqualität ist mit sehr gutem VHS
vergleichbar. Der Ton ist ebenso einwandfrei, Stereo und oft Dolby Surround.
Workprint:
Ein besonderes Bonbon für Filmfans. Diese Veröffentlichung ist sozusagen eine "Betaversion"
eines Films. Ihre Veröffentlichung auf VCD ist meist weit vor dem weltweiten Kinostart. Es ist
eine Vorabversion des Films, daher ist qualitativ von exzellent bis fast unanschaubar alles
möglich, je nach Quellmaterial. Oft fehlen allerdings noch einige Szenen, oder die Schnitte
sind unschlüssig. Positiv ist, dass manchmal Szenen enthalten sind, die im Endprodukt dem
Schneidetisch zum Opfer fallen. Bei einigen dieser Produktionen ist am unteren oder oberen
Bildrand ein laufender Zähler - ein sogenannter Timecode - der zum Schneiden des
Filmmaterials benötigt wird, eingeblendet.
Telecine:
Diese VCDs sind sehr selten, bieten dafür aber mit Abstand die beste Qualität. Die Quelle ist
ein Filmprojektor mit Audio / Video Ausgang; das Filmmaterial wird hier direkt vom Projektor
abgenommen. Bild- und Tonqualität sind exzellent.
DVD- oder LD-Rip:
Hier wurde eine offizielle DVD oder eine Laserdisk als Quelle für die VCD benutzt. Qualitativ
sind diese Versionen exzellent, allerdings sind sie bei neuen Filmen selten zu finden, da die
offiziellen DVD oder Laserdisks erst einige Zeit nach Kinostart in den USA auf den Markt
kommt. Trotzdem kann die Veröffentlichung vor dem Kinostart in Deutschland liegen, da viele
Filme hierzulande mit ca. einem halben Jahr Verzögerung anlaufen.
Abkürzungen:
TS = Telesync (Beschreibung siehe oben)
TC = Telecine (Beschreibung siehe oben)
SCR = Screener (Beschreibung siehe oben)
WS = Widescreen
DUPE = zweiter, späterer Release eines Titels einer anderen Releasegroup
Subbed = Film besitzt Untertitel
Dubbed = Originalton ist ersetzt worden (z.B. Ton aus nem deutschen Kino genommen und mit nem englischen Release gemixt)
Mic.Dubbed = engl. Release mit deutscher Tonspur versehen, die per Micro im Kino aufgenommen wurde
Line.Dubbed = engl. Release mit deutscher Tonspur versehen, die über den "Line"-Ausgang von einer externen Quelle im Kino aufgenommen wurde
Die Erklärung der Szene Begriffe stammt nicht von mir, Autor unbekannt.
Wer noch was ergänzen möchte (besonders Glossar Bereich) kann dies gerne tun
.
Aber bitte kein cnp, nur selbst erklärtes oder wenigstens Autor erwähnunen bei cnp, danke.
grüsse dtsGeändert von dts (10. 09. 2002 um 13:28 Uhr)
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09. 09. 2002, 18:17 #3Mitglied
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Technische Begriffe
Widescreen (WS)
Ein Widescreen-Video versucht das gesamte Bild, so wie es im Kino zu sehen ist, auch auf dem Fernseher zu erhalten -- obwohl sich die Proportionen der Leinwand und des Fernsehschirms stark voneinander unterscheiden. Eine Widescreen-Version behält die Ausmaße des Filmbildes bei (in den meisten Fällen 1,85:1), indem ober- und unterhalb des Bildes schwarze Balken hinzugefügt werden, die das rechteckige Format der Kinoleinwand simulieren. Es gibt unterschiedliche Breitwandformate, die diverse Zwischengrößen verwenden. Die Breite der schwarzen Balken ist daher immer vom tatsächlichen Bildformat der Kinokopie abhängig. Filme, die nicht im Widescreen- oder Letterbox-Format auf Video kopiert wurden, füllen den ganzen Bildschirm aus und wurden mit dem "Pan and Scan"-Verfahren bearbeitet. Gibt es von einem Film zwei Versionen auf Video, eine Vollbild- ("Pan and Scan") und eine Widescreen-Fassung, dann ist der Inhalt gleich. Die Titel unterscheiden sich nur in der Art, wie sie auf dem Fernsehbildschirm wiedergegeben werden.
Special Edition (SE)
Ein Video oder eine DVD können auch als Special Edition herausgebracht werden. Eine Special Edition enhält Bonusmaterial und/oder zusätzliche Szenen, die in der Kinoversion oder der normalen Video-/DVD-Fassung nicht zu sehen waren.
Pan and Scan (PS)
Pan and Scan: Filme, die für eine Auswertung im Kino gedreht wurden, haben ein Bildformat, das auf die rechteckige Kinoleinwand ausgerichtet ist. Wenn ein solcher Film nun für den Gebrauch auf dem heimischen Fernseher auf Video überspielt wird, ist eine Anpassung des Bildes notwendig, so dass es den viereckigen Fernsehbildschirm ausfüllt. Die meisten amerikanischen Filme, die nach 1955 entstanden sind, wurden im amerikanischen Breitwandformat von 1,85:1 gedreht (für die meisten europäischen Filme gilt das europäische Breitwandformat von 1,66:1). Ausgenommen ist das noch breitere Cinemascope-Format (2,35:1), für das eine anamorphotische Linse verwendet wird. Das Standard-Bildformat eines Fernsehgerätes beträgt dagegen 1,33:1. Beim Transfer auf Video wird das Bild also verkleinert. Dies geschieht dadurch, dass man das komplette Bild abfährt (der englische Begriff dafür ist "pan") und sich dann auf einen Bildausschnitt konzentriert. Die Breite des Bildes wird verringert, wobei ein Teil verloren geht. Wenn bei einem Video oder bei einer DVD keine Angaben zum Bildformat vorliegen und der Hinweis "Originalkinoformat" fehlt, muss man davon ausgehen, dass die Bildgröße dem Fernsehformat (1,33:1) durch das Pan and Scan-Verfahren angepasst wurde. Wer lieber das ganze Bild sehen möchte, sollte -- wenn es sie gibt -- auf Widescreen- bzw. Letterbox-Versionen zurückgreifen. Ein Vollbild-Release (vgl. Fullscreen) ist das Ergebnis aus dem Pan and Scan Verfahren.
Letterbox
Letterbox ist ein anderer Begriff für Widescreen (siehe *WS*).
Limited
Der Film läuft/lief in weniger als 500 Kinos.
Fullscreen (FS)
Das Release ist Fullscreen, also Vollbild. Dabei wird die gesamte sichtbare Bildfläche ausgenutzt und somit schwarze Ränder vermieden.
Interlaced
Das Bild hat waagerechten Bildversetzungen die aber meist nur bei genauem hinsehen auffallen.
Director's Cut (DC)
Ein Film mit speziellen Szenen, die in der Urveröffentlichung nicht zu sehen waren. Bei vielen Filmen hat nicht der Regisseur das letzte Wort, sondern die Produzenten bestimmen, in welcher Schnittfassung ein Film in unsere Kinos kommt. Ein Regisseur, der mit der Kinoversion seines Films nicht einverstanden war, hat vielleicht später die Gelegenheit, eine Schnittfassung zu erstellen, die seinen Vorstellungen entspricht. Diese Fassung nennt man "Director's Cut".
Bad AR
Die Aspect Ratio des Ripps ist nicht korrekt (z.B. Eierköpfe)
Bad FPS
Ein solches Release folgt nicht dem Szene-Standart aufgrund unzureichender/schlechter Framerate (~24fps)
Bad IVTC
Als IVTC (inverse telecine) bezeichnet man den Prozess des heruntekonvertierens eines Movies mit 30fps auf eine Framerate von 24fps um Platz zu sparen. Das Bild erscheint dem geschulten Auge dadurch unsauber, "holprig".
Szene Begriffe
Dubbed
Originalton ist ersetzt worden (z.B. Ton aus einem deutschen Kino genommen und mit nem englischen Release gemixt)
Mic.Dubbed = z.B.: engl. Release mit deutscher Tonspur versehen, die per Micro im Kino aufgenommen wurde
Line.Dubbed = z.B.: engl. Release mit deutscher Tonspur versehen, die über den "Line"-Ausgang von einer externen Quelle im Kino aufgenommen wurde
Dupe
Zweiter, späterer Release eines Titels einer anderen Releasegroup das keinen nennenswerten Qualitätsunterschied bietet.
Internal
Ein Release, das bereits von einer anderen Crew veröffentlicht wurde oder den allgemeinen Regeln nicht gerecht werden kann (vgl. NUKE) und aus diesem Grund nicht öffentlich sondern lediglich Crew-intern released wird.
Propper
Ein früheres Release dieses Filmes war qualitativ minderwertiger als dieses Release.
Recode
Ein Release wurde in ein anderes Format umkonvertiert (z.B. 3CD SVCD Release --> 1CD DivX Release), oder neu encodiert.
Repack
Beim Packen des Release z.B. zu einem RAR-Archiv kam es zu Fehlern und das Archiv wies beim entpacken bspw. CRC-Fehler auf und wurde deshalb erneut gepackt und neu released.
Rerip
Der Film wurde erneut gerippt.
STV
Straight To Video bedeutet, das der Film von einem Filmprojektor abgenommen und direkt in Echtzeit encodiert wurde. (vgl. Verfahren digitaler Videorecorder)
Watermarked
Kleine dauerhafte Einblendungen irgendwelcher Kürzel oder Symbole der Release-Group oder des Verleihers.
Hab ich aus nem anderen Board. Author ist aber unbekannt, weil der ders gepostet hat hat auch nur cnp gemacht
Geändert von cyberdogg (09. 09. 2002 um 20:34 Uhr)
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09. 09. 2002, 19:49 #4
Big THX
Jetzt weiß ich über alles bescheid.
Gute Arbeit
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25. 06. 2005, 15:18 #5keep pumping
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...
Geändert von ecstasy (19. 04. 2007 um 17:23 Uhr)
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26. 06. 2005, 20:24 #6
Wenn du damit die Crew meinst, die dat Teil "auf den Markt geschmissen" hat...dann ist hated die Releaser-Crew ;-)Original geschrieben von ecstasy
Gut Gut wirklich klasse aber was heißt hated oder so ?
mfg: XTC
Cee ya, CCS
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03. 03. 2007, 19:24 #7Mitglied
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Re: Video Glossar und Szene Begriffe
was bedeutet NFO?
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03. 03. 2007, 19:35 #8Mitglied
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Re: Video Glossar und Szene Begriffe
Ist die Endung der Textdatei, in der die Release-Infos zum ge.. Proggie drinstehen

->http://de.wikipedia.org/wiki/NFO
obscura
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03. 03. 2007, 19:56 #9
Re: Video Glossar und Szene Begriffe
@dts
Du könntest noch die MiniDVD in die Auflistung nehmen. Vor allem auch die Info, daß neben der 3" DVD auch normale CDs dafür genommen werden können. Eine halbe Stunde paßt da drauf mit richtigem DVD-Menü. Vor allem bei Musikclips interessant.
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03. 03. 2007, 20:04 #10Mitglied
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Re: Video Glossar und Szene Begriffe
@Popov
Hast du mal aufs Datum geschaut? Nach fast 5 Jahren hat sich einiges getan. Das müsste man wahrscheinlich mal komplett überarbeiten.
obscura
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03. 03. 2007, 20:15 #11
Re: Video Glossar und Szene Begriffe
Ok, hab es jetzt bemerkt. Dachte es ist neu
Vielleicht sollte man die Software so anpassen, daß man auf Beiträge die älter wie ein Jahr sind nur nach Rücksprache mit dem Mod antworten kann. Einige Foren haben so eine Sperre.
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28. 04. 2012, 17:01 #12Mitglied
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Re: Video Glossar und Szene Begriffe
was ist eigentlich R 5 und R 6? und was ist nuked?
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28. 04. 2012, 20:28 #13
Re: Video Glossar und Szene Begriffe
Wäre es nicht einfacher (und vor allem: SCHNELLER), mal kurz zu googlen bzw. Wikipedia zu nutzen, anstelle diesen ur-uR-UR-alten Thread auszugraben?!?!
Hier - Wikipedia sagt zu nuked:
... und zu R5:nuked – ein von der Weiterverbreitung in der Szene ausgeschlossenes Release, das zum Beispiel grobe Fehler oder qualitative Mängel aufweist, also nicht den „Scene Rules“ entspricht. Nukes werden durch die sog. Nuker oder die Releasegruppe selbst initiiert und werden bei besonders schweren Mängeln eines Releases auch global anerkannt. Heutzutage dienen Nukes lediglich zur Kennzeichnung minderqualitativer Releases, da das Weiterverbreitungsverbot generell ignoriert wird.
R6 steht dementsprechend für Regionalcode 6:(...) The name R5 refers to DVD Region 5. (...)
http://de.wikipedia.org/wiki/Regionalcode
Kann man alles in wenigen Minuten rausfinden... indem man z.B. nach dem Begriff + Wikipedia googled
.
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29. 04. 2012, 00:31 #14
Re: Video Glossar und Szene Begriffe
Wieviel Knast steht denn auf Leichenschändung. Mehr als auf ein R5-Release runterladen?

Na, ich glaube, wir lassen den Thread jetzt in Frieden ruhen.



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