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  1. #1
    schon ewig hier Avatar von Mr.x
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    Standard Wahlplakat von 1949, frage dazu.

    Mhh, ok jetzt bitte nicht schlagen wenn ich mich teusche mit Daten hab ich es Allgemein nicht so. Aber, 1949 war der Krieg doch schon lange zu ende, hat die CDU damals versucht -kurz- nach dem Krieg "Land einzunehmen" ???http://a.focus.de/G/GE/UPLOAD/HBHQD0C9Nc9.jpg Würde mich mal so interresieren, weil soviel hat man auf der Schule ( trozt aufpassen's bei mir nicht gelernt )

  2. #2
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    Ich glaub, durch ein bisschen überlegen, könnte man draufkommen, was mit "ungeteiltem Vaterland" gemeint ist. Seit 1990 sind wir das ja wieder.

    so long
    certus

  3. #3
    schon ewig hier

    (Threadstarter)

    Avatar von Mr.x
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    Schon klar, aber auf dem Plakat ist ja nicht nur die Ex-DDR.

  4. #4
    Mitglied Avatar von PeterPanter
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    Ahoi,

    @Certus
    das CDU-Plakat impliziert aber, daß .de ungeteilt nur in den Grenzen von 1938 wieder hergestellt ist.
    Und für ein derartiges Ansinnen vier Jahre nach Kriegsende gibt es nur eine Erklärung:
    Kriegstreiberei und Revanchismus waren die Triebfedern der CDU-Politik!


    Aber auch die Spasspartei war nicht zimperlich...
    http://www.ikg.rt.bw.schule.de/wahle...ages/19522.gif
    ...und zeigt mit diesem Plakat zu den Wahlen von 1953, daß sie ihre Kalte-Kriegs-Lektion gelernt hat.


    Da ist Laurenz Meyer mit seinem Fahndungsplakat ein halbes Jahrhundert später ja fast noch harmlos:
    http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,161879,00.jpg

    greetz

    PeterPanter
    [hr=cyan][/hr]
    [c=red]Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen. Bertolt Brecht[/c]

  5. #5
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    nun ja, wenn wir schon beim bildchenzeigen sind, die spd war damals auch nicht ohne:
    <img src="http://egora.uni-muenster.de/FmG/wahlen/bindata/w_plakate_49_3.gif" border="0" alt="">
    und daran, dass das kriegstreiberei war, glaube ich nicht, wie soll das denn auch gehen, wenn der krieg "seoben" erst verloren wurde. es war eben eine botschaft an die herzen der wähler, die dem reich nachtrauerten, das waren natürlich extrem viele.

  6. #6
    Boeses junges Fleisch Avatar von Korrupt
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    Hmmm.... Ganz so schwarzweiss war das nicht, wie hier grade diskutiert wird. Natuerlich war zu der Zeit noch nicht "klar", dass es bei einer Teilung bleiben wuerde, und *keine* Partei konnte es sich erlauben, die Teilung unkommentiert zu akzeptieren. Strittig war in der Tat die Art und Weise, wie eine Einheit herbeigefuehrt haette sollen.

    Entsprechendes Seminar ist bei mir *ewig* her, berichtige mich wer, wenn ich jetzt sage, dass es eine ernsthafte Chance einer Wiedervereinigung zumindest der Besatzungszonen gegeben haette, wenn .de aus den EVG- und spaeter NATO - Verhandlungen ausgestiegen waere. Oesterreich hatte es damals geschafft, alliierte und sowjeische Besatzungszone wiederzuvereinigen, auch in .de war die Teilung nicht so definitiv, wie sie Jahre spaeter dann war. Zudem nicht nur Stalin ein Interesse an einem blockfreien .de Interesse hatte, auch Frankreich war damals massiv gegen eine Einbindung Deutschlands in Verteidigungsbuendnisse. Was Adenauer wiederum anstrebte, waehrend seitens anderer Parteien hier Verhandlungsspielraum war.

    was man nicht vergessen sollte: Die SPD hatte zu der Zeit mit Schumacher einen schwer ueberzeugten Antikommunisten zum Vorsitzenden. Ob es mit ihm an der Regierung Verhandlungen mit Stalin gegeben haette, scheint mir zumindest streitbar zu sein.

    gerne weiterzudiskutieren, nur mal soviel,

  7. #7
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    Das oben angesprochene Plakat ist nicht von der CDU sondern von der KPD 1947 herausgegeben worden!
    Vorrausgesetzt, ich interpretiere die Quelle (http://www.ikg.rt.bw.schule.de/wahlen98/1949.html) richtig. Habe leider keine weitere Bestätigung dieser Aussage gefunden. Aber so würde es doch auch mehr Sinn machen.

    so long
    certus

  8. #8

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    hatte damals alles nichts mit kriegstreiberei zu tun. der status vieler teile von deutschland war noch nicht auf dauer abzusehen. zudem gab es die vielen vertriebenen, die ungerne einfach so auf ihre heimat verzichten wollten. wenn ich mich nicht irre war der vorsitzende der vertriebenenverbände mitglied der spd.
    Geändert von shumway (10. 09. 2002 um 20:05 Uhr)

  9. #9
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    Au man, Walter Ulbricht hier im Board. Ich fasse es nicht.




    Schalt mal Dein Gehirn ein PP.



    Schöne Grüsse
    Die beste Frage nützt nichts, wenn sie so lange dauert, dass keine Zeit zum Antworten bleibt (Peter Ustinov).

    Falke

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