gulli:board Logo

Anzeige


  Antwort
Radi2000
PC- Terminator
 
Benutzerbild von Radi2000
 
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: ASAP New Zeeland
Beiträge: 322
Nun mal langsam Falke,
ich gehöre nicht zu den fünf Weisen, aber jeder der eins uns eins zusammenzählen kann, wußte dass im Sept. die Steuereinnahmen zurückgehen.
Weiterhin prognostiziere ich ab Februar 2003 ein Firmensterben (das ist die Zeit wo die Banken eine Bonitätsprüfung bei den Firmen durchführen).
Das Basel II Abkommen der Banken ist der Tot der Wirtschaft, wenn die Poitik nichts unternimmt. (Aber das kennst Du ja nicht)
Natürlich kann ich von einem Kanzler mit Hauptschulabschluß keine solch komplizierten realistischen Denkprozesse abverlangen.
Daher gibt es auch keinen Wahlbetrug, da jeder nur einigermaßen real denkende Wähler, diesen Kanzler nicht gewählt hat. ( Arbeitslose die keinen Bock auf Arbeit haben ausgenommen)
Alt 20. 10. 2002, 22:29 Radi2000 is offline Mit Zitat antworten #26
deleted user
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von Radi2000
Weiterhin prognostiziere ich ab Februar 2003 ein Firmensterben (das ist die Zeit wo die Banken eine Bonitätsprüfung bei den Firmen durchführen).
Das hat Marx schon vor über hundert Jahren. Ne Bonitätsprüfung ist ungefähr so Sinnvoll, wie ner Kuh zwecks Inhaltsforschung in den Arsch zu kucken.
Das die Banker als gute CDU/FDP-Wähler gerne arbeiten versteh ich ja, aber das die Banken die ums verrecken nicht mehr bezahlen wollen und auf die Straße setzen eben auch.
Zitat:
Original geschrieben von Radi2000
Das Basel II Abkommen der Banken ist der Tot der Wirtschaft, wenn die Poitik nichts unternimmt. (Aber das kennst Du ja nicht)
Jetzt müsste man nur noch wissen, welcher clevere das eingefädelt hat?
Zitat:
Original geschrieben von Radi2000
Natürlich kann ich von einem Kanzler mit Hauptschulabschluß keine solch komplizierten realistischen Denkprozesse abverlangen.
Kriegt Schröder den Hauptschulabschluss aberkannt weil er Jura studiert hat, oder wie soll man den komplizierten Denkvorgang verstehen?
Zitat:
Original geschrieben von Radi2000
Daher gibt es auch keinen Wahlbetrug, da jeder nur einigermaßen real denkende Wähler, diesen Kanzler nicht gewählt hat. ( Arbeitslose die keinen Bock auf Arbeit haben ausgenommen)
Das hast du völlig richtig verstanden. In Bayern wird Ede halt immer noch als Kanzler gefeiert. Aber das schadet ja niemand.
Alt 22. 10. 2002, 00:24 Mit Zitat antworten #27
Arbeitsloser
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 293
Einsparungsvorschläge

Hier ein paar Kürzungen die einer Überlegung Wert sind:
1.Kürzungen der Politikerdiäten (kommt bestimmt gut beim Volk an).
2.Streichungen der gesetzwidrigen Schatteneinkommen der Politiker.
3.Kindergeld nur für Bezieher niedriger und mittlererEinkommen.
4.Reduzierung der Beamtenschaft auf die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben. Pensionsberechtigung nach Lebenseinkommen und nicht nach dem letzten Gehalt. Beteiligung der Beamten an ihrer Altersversorgung; Streichung der familienbezogenen Leistungen; Wegfall des Beihilfensystems; Ausdünnen des Zulagendschungels.
5.Pensionsreform der Beamten. Streichung des Weihnachtsgeldes.Rentner bekommen auch kein Weihnachtsgeld.(Ich höre nur immer was von Rentenreform).
6.Kürzung der Übergangsgelder von Politikern.Längere Zeiten bis zur Pensionberechtigung.
7.Stärkere Bestrafung von bestechlichen Beamten und Politikern.(Aber wer wird sich wohl seine eigene Grube schaufeln, siehe neue Filzvorwürfe gegen Herrn Clement.)
8.Stopfung von Steuerschlupflöchern.(siehe Schumacher,Becker,Stich.Gottschalk etc.) Wenn das Geld in Deutschland verdient wurde,soll es auch hier versteuert werden.
9.Verkleinerung des Bundestages von 600 auf 400 Abgeordneten
10.Zusammenlegung von Bundesländern von 16 auf ca.10 bis 12 Bundesländer.
11.Reform des öffentlichen Dienstes

Zustand:

Die öffentliche Verwaltung ist über jedes erforderliche Maß hinaus ausgewuchert. Jeder siebente Beschäftigte arbeitet beim "Staat". Vor 15 Jahren hatten wir halb so viele Staatsdiener wie Unternehmer. Heute haben wir doppelt so viele Staatsdiener wie Unternehmer. Die öffentliche Verwaltung verschlingt mit ihren gewaltigen Kosten einen zu großen Teil des Staatshaushalts und trägt damit wesentlich zur Überschuldung unseres Staates bei. Für die Pensionen der Beamten in Bund, Ländern und Gemeinden müssen die 36 Millionen Erwerbstätige in Deutschland schon heute knapp 50 Milliarden und in 40 Jahren voraussichtlich die gewaltige Summe von 237 Milliarden Mark aufbringen. Jeder Prozentpunkt Gehaltsverbesserung bei den öffentlich Bediensteten kostet die Steuerzahler 3,2 Milliarden Mark.

P.S
Ich habe diese Vorschläge mal an die SPD geschickt. Als Antwort bekam ich das diese Vorschläge unrealistisch sind. Das glaube ich denen aufs Wort.Wer wird schon bei sich beim sparen anfangen.
Alt 23. 10. 2002, 18:08 Arbeitsloser is offline Mit Zitat antworten #28
florian1a
Fürhöheresgeborener
(Threadstarter)
 
Benutzerbild von florian1a
 
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Lübeck
Beiträge: 185
Arrow

naja , bei punkt neun sehe ich nicht wirklich einen sinn , soviel kosten abgeordnete wirklich nicht
in meinen augen kann man das geld schon ausgeben , es dient schließlich der demokratie
zu punkt 10
die idee ist wirklich nen bisschen realitätsfremd
Alt 24. 10. 2002, 12:52 florian1a is offline Mit Zitat antworten #29
mani40tt
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 71
Hi leuts,

ich denke auch das die Probleme sehr vielfältig sind. Allerdings wäre eine Lösung nur möglich wenn wir mehr Arbeitsplätze zustandebringen. Das ewige umverteilen von Geld von oben nach unten (oder auch umgedreht) kann nicht die Lösung sein. Abhilfe würden nur mehr Arbeitsplätze bringen. Damit wäre es sogar denkbar die Steuern zu senken und den Haushalt auszugleich. Aber wie Arbeitsplätze schaffen ???? Der Staat schaftt schon mal keine (ausser Beamte). Bleibt also nur die Wirtschaft. Aber heutzutage ist es schon eine Überlegung wert einen neuen mitarbeiter (nicht befristet) einzustellen. Es könnte sein, mann hat nächstes Jahr nicht mehr soviel Arbeit, hat aber dann Schwierigkeiten einen Angestellten wieder zu entlassen (Gewerkschaft e.t.c) Meiner Meinung nach haben die Gewerkschaften einen zu hohen Einfluss auf das Geschehen. Dann kommt noch das Subunternehmertum dazu. Hier finden sich oft Leute die die gleiche Arbeit wie ein anderer machen, allerdings sehr viel günstiger. Zusätzlich zu alledem gibt es noch ganze Bauarbeitertrupps aus Ostblockstaaten die hier 3 Monate (für sehr kleines Geld) arbeiten und dann wieder nach Hause zurückkehren.
Und zuletzt die Schwarzarbeit. Mal Hand aufs Herz wer nimmt nicht lieber einen bekannten für weniger Kohle statt einem Fachbetrieb ?? Ich denke mal das die Hauptpunkte sind an dennen was geändert werden müßte um mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

Und nun noch mal mein Lieblingsthema. Rentenreform
Da wird qausi ein Benzinpreis (ökosteuer) erhöht um die Rente mitzufinanzieren.
Dabei dachte ich, die Grünen hätten es gerne das weniger Auto gefahren wird !!!!!!
Fahren wir alle jetzt aber wirklich weniger, wird wohl direkt wieder was in der Rentenkasse fehlen. Da frage ich mich doch wollen die Grünen nicht lieber das wir viel mehr Autofahren ??

Ich denke das hier Abhängigkeiten geschaffen wurden die der Sache nicht zuträglich sind.

So für den Anfang reicht es jetzt.

bey
Mani
Alt 25. 10. 2002, 11:58 mani40tt is offline Mit Zitat antworten #30
deleted user
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von mani40tt
Abhilfe würden nur mehr Arbeitsplätze bringen. Damit wäre es sogar denkbar die Steuern zu senken und den Haushalt auszugleich. Aber wie Arbeitsplätze schaffen ???? Der Staat schaftt schon mal keine (ausser Beamte). Bleibt also nur die Wirtschaft.
Und wieso schafft der Staat keine? In Moment sieht es eher so aus, als ob die Wirtschaft keine schafft. Wer investiert in Autobahnen, Schulen, Polizei e.t.c. Die Unternehmer?
Zitat:
Original geschrieben von Arbeitsloser
Jeder siebente Beschäftigte arbeitet beim "Staat".
Sind das, abgesehen von den Investitionen für Infrastruktur keine Arbeitsplätze?

Aber mal abgesehen davon, weder Staat noch Unternehmer sind in der Lage, bei erzwungenem Wirtschaftswachstum Vollbeschäftigung zu garantieren. Erzwungen deshalb, weil den gewaltigen Zins- und Spekulationsgewinnen noch irgendeine reale Wirtschaftsleistung folgen muss. Selbst wenn die Produktion das hergeben würde, soviel Produziertes könnte man gar nicht im Meer versenken um den Schrott wieder los zu werden. Und da die Kaufkraft dank sinkender Löhne zugunsten weniger Reicher schwindet, gibt’s eh immer weniger Bedarf nach Gütern und Dienstleistungen. Die Illusion von Wachstum realisiert sich ausschließlich noch aus sinkenden Löhnen für Arbeitnehmer und indem der Staat erpresst wird, auf Steuern zu verzichten. Die Illusion hält aber logischer Weise nicht lange an, wie man an den weltweiten Krisen sieht. Das interessiert die Unternehmer allerdings recht wenig, hat man erst mal ein paar Millionen gescheffelt und ins Ausland transferiert, lebt sich’s auch in einer Krise ne weile ganz gut, zumindest bis die neue Bleibe gefunden ist. Das dürfte für die Mehrheit ein Bisschen anders aussehen.
Zitat:
Original geschrieben von mani40tt
Es könnte sein, mann hat nächstes Jahr nicht mehr soviel Arbeit, hat aber dann Schwierigkeiten einen Angestellten wieder zu entlassen (Gewerkschaft e.t.c) Meiner Meinung nach haben die Gewerkschaften einen zu hohen Einfluss auf das Geschehen. Dann kommt noch das Subunternehmertum dazu. Hier finden sich oft Leute die die gleiche Arbeit wie ein anderer machen, allerdings sehr viel günstiger. Zusätzlich zu alledem gibt es noch ganze Bauarbeitertrupps aus Ostblockstaaten die hier 3 Monate (für sehr kleines Geld) arbeiten und dann wieder nach Hause zurückkehren.
Unternehmerische Politik kennt scheinbar keine Grenzen bei der Heuchelei. Einerseits beklagt man die billigen Bautrupps und Schwarzarbeiter, andererseits will man unbedingt die Gewerkschaften loswerden, die sich ja für die Beseitigung der Missstände einsetzen. Gut geheuchelt ist halb gewonnen.
Zitat:
Original geschrieben von mani40tt
Und nun noch mal mein Lieblingsthema. Rentenreform
Reform heißt normalerweise Verbesserung des Bestehenden. Wieso die Lohn- Renten- und andere Kürzungen immer Reformen genannt werden wird auch nur klar wenn man bedenkt, wer die verordnet.
Zitat:
Original geschrieben von mani40tt
Da wird qausi ein Benzinpreis (ökosteuer) erhöht um die Rente mitzufinanzieren.
Dabei dachte ich, die Grünen hätten es gerne das weniger Auto gefahren wird !!!!!!
Fahren wir alle jetzt aber wirklich weniger, wird wohl direkt wieder was in der Rentenkasse fehlen. Da frage ich mich doch wollen die Grünen nicht lieber das wir viel mehr Autofahren ??
Das Steuern überhaupt Zweckgebunden sein müssten, ist auch so ne Erfindung von Merz und Konsorten. Die Alkoholsteuer wird auch nicht in Schnapsbrennereien investiert. Aber immerhin kann man mit der Ökosteuer sein Steueranteil selber bestimmen, was auf jeden Fall ein ökologischen Effekt haben wird.
Alt 25. 10. 2002, 14:28 Mit Zitat antworten #31
bertolt
kapituliert
 
Benutzerbild von bertolt
 
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.671
Zitat:
Original geschrieben von Distel
Das Steuern überhaupt Zweckgebunden sein müssten, ist auch so ne Erfindung von Merz und Konsorten. Die Alkoholsteuer wird auch nicht in Schnapsbrennereien investiert. Aber immerhin kann man mit der Ökosteuer sein Steueranteil selber bestimmen, was auf jeden Fall ein ökologischen Effekt haben wird.
Wie kommst du auf den Brennereien-Vergleich? Es ist mir neu, daß es zur Debatte stand, die Mineralölsteuer in Bohrinseln zu investieren...
Es ist doch logisch, daß, wenn man eine Verbrauchssteuer als Regulativ nimmt, um irgendein Verhalten zu bestrafen, damit zu rechnen ist, daß die Einnahmen aus eben dieser Steuer sinken, wenn sie einmal greift. Wenn man dann etwas anderes mit diesen Geldern querfinanziert, wird man sich in dafür entweder neue Geldquellen suchen müssen oder aber die betreffende Steuer erhöhen. Daß die Mineralölsteuer bis jetzt noch nicht in vollem Maße greift, liegt nicht nur an der Bequemlichkeit der Leute, sondern vor allem an den horrenden Preisen der Bahn und des öffentlichen Nahverkehrs. Dabei kann man dann aber wieder Innlandflüge zu Spottpreisen buchen, wo jeder weiß, was so ein Flugzeug beim Start an Kerosin verpulvert... Wirklich ökologisch wäre eine solche Verbrauchssteuer erst, wenn man die Einnahmen umschichten und ökologisch sinnvolles Verhalten belohnen bzw. Forschungs- und Renaturierungsprogramme damit bezahlen würde. Merz und Konsorten hätten an solch einer zweckgebundenen Steuer wohl kein Interesse...
Ein anderes Beispiel für sinkende Einnahmen bei umweltbewußtem Verhalten: Vor ein paar Jahren gab es in Berlin eine Kampagne zum Thema »Wasser - unser teuerstes Gut«, die zu einem aufmerksameren Verhalten im Umgang mit Wasser aufforderte. Sie nützte etwas, Leute ließen sich Aquastops in ihre Klos einbauen und dergleichen mehr. Am Ende des Jahres hatten die Berliner Wasserwerke katastrophale Einbußen zu verzeichnen - das Wasser wurde teurer. Heute heißt es hinter vorgehaltener Hand: »Verbraucht ordentlich Wasser, sonst wird's noch teurer.«
Eine ähnliche Spirale beim ÖPNV - die Fahrkartenpreis wird jährlich erhöht, wer keine Nerven zum Schwarzfahren hat, nimmt Rad oder Auto, dadurch verringern sich die Einnahmen der BVG, die das dann am 1.1. wieder auf die Preise schlägt...

Gruß!

b
Alt 25. 10. 2002, 15:35 bertolt is offline Mit Zitat antworten #32
deleted user
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von bertolt
Wie kommst du auf den Brennereien-Vergleich? Es ist mir neu, daß es zur Debatte stand, die Mineralölsteuer in Bohrinseln zu investieren...
Nun ja, ich hatte diesen Satz:
Zitat:
Original geschrieben von mani40tt
Da wird qausi ein Benzinpreis (ökosteuer) erhöht um die Rente mitzufinanzieren.
und Merz seine Position :
Zitat:
Zitat
Eine fälschlich als solche bezeichnete Ökosteuer, die Energie systematisch verteuert, muss für die Subvention der sozialen Aufgaben des Staates herhalten.
schon als Kritik mangelnder Zweckgebundenheit verstanden. Da gab's auch nette CDU-Kampagnen im Wahlkampf(Rauchen und rasen für die Rente).
Soweit ich das verstanden habe, sollten ja die Einnahmen aus der Ökosteuer zwecks allgemeiner Entlastung wieder sinken. Die Haushaltslage hat dann natürlich ein Strich durch die Rechnung gemacht. Stoiber musste sich ja von seinem Versprechen auch wieder verabschieden, die Ökosteuer abzuschaffen.

Heizöl, Gas fällt ja auch unter Ökosteuer. Und da gibt’s außer frieren ja auch noch Möglichkeiten zu sparen. Die Tendenz, Benzinsparendere Autos zu bauen oder zu kaufen, kann die Ökosteuer ja auch noch bewirken. Aber richtig Öko ist die Steuer aus den von dir genannten Gründen natürlich nicht.
Alt 25. 10. 2002, 17:25 Mit Zitat antworten #33
Themen-Optionen Antwort


Themen-Optionen

Gehe zu



Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 02:54 Uhr.
Angetrieben von vBulletin
Copyright ©2000 - 2006, Jelsoft Enterprises Ltd.
narcissism.gullisys.net

Anmelden

Benutzername
Kennwort
© Copyright 1998-2008 gulli.com home | regeln | sitemap | kontakt | impressum | partner | downloads | disclaimer |
Message Boards and Forums Directory