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TAKE THE POWER BACK
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: KUBA
Beiträge: 28
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deutschland 2010
in einigen jahren wird niemand mehr legal arbeiten, also auf karte.
der grund ist die überalterung der gesellschaft.jeder der statistiken lesen kann,wird mir zustimmen,dass in deutschland einiges beständig steigt,vor allem die beiträge zu den sozialversicherungen.
die politik lebt in der lüge sie könnte die gewaltigen probleme vor sich herschieben.
also wird unser sozialsystem langsam aber beständig absterben.
ABER WARUM SOLLTE ICH BEITRÄGE ZAHLEN,WENN ICH NICHTS MEHR RAUSBEKOMME.
ES WIRD EINE EINHEITSRENTE AUF HEUTIGEM SOZIALHILFENIVEAU GEBEN.KRANKENKASSEN WERDEN NUR NOCH MINIMALDIENSTE ANBIETEN.ALLES ANDERE ZUSÄTZLICH DARF MAN SELBER ZAHLEN.
Ja mir tun auch meine eltern und grosseltern leid, die für einen hungerlohn jahre lang geschuftet haben, und jetzt einen scheissdreck an rente erhalten.das wird mir nicht passieren.
NUR DIESE FETTEN BONZENSCHWEINE IN BERLIN SITZEN IM GEMACHTEN NEST UND HABEN NATÜRLICH NIE DRECKSARBEITEN VERRICHTEN MÜSSEN.
DARUM MEIN RATSCHLAG : ZAHLT NIX EIN,WENN IHR KÖNNT.ARBEITET CASH, ALSO OHNE BELEGE.ROM IST SCHLIESSLICH AUCH AN DEKADENZ ZUGRUNDE GEGANGEN.
FORMULARE SIND EH NUR SYMBOLE DIESES KORRUPTEN BEAMTENSTAATES.
ABER DAS EIGENTLICHE ÜBEL IST DER NEOLIBERALISMUS.
wer schlau ist informiert sich auf www.indymedia.de oder hier : www.linkeseite.de
so ich hoffe ich konnte euch zum nachdenken anregen.
btw : SMASH CAPITALISM
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20. 10. 2002, 08:57
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#1
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Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Aachen
Beiträge: 12.256
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Re: deutschland 2010
Zitat:
Original geschrieben von bl4ckd3vil
DARUM MEIN RATSCHLAG : ZAHLT NIX EIN,WENN IHR KÖNNT.ARBEITET CASH, ALSO OHNE BELEGE.ROM IST SCHLIESSLICH AUCH AN DEKADENZ ZUGRUNDE GEGANGEN.
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Aufruf zum Steuerbetrug... Aufruf zu einer Straftat...
Zum Denken angeregt?
Nö, eigentlich nicht. Ich habe Abitur, studiere, verdiene danach fett Kohle.
Egoismus rult.
cu.
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20. 10. 2002, 09:28
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: D 59000
Beiträge: 274
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@bl4ckd3vil
Ich muß sagen, ich verstehe Deinen Beitrag nicht so ganz.
Du nennst den Grund für das stetige Ansteigen der Sozialversicherungsbeiträge, beklagst dass Deine Eltern wohl keine ausreichende Rente mehr bekommen werden und gibst aber Tipps, die dieses Problem noch weiter verschärfen.
Es ist nun mal so, dass die Menschen immer älter werden und damit der Anteil der Älteren in der Bevölkerung steigt. Wie möchtest Du denn das Problem lösen? Jedem Rentner ne Pille verschreiben oder mit dem Auto überfahren, damit er nicht mehr den Soziakassen zur Last fällt?
Hast Du Dir mal überlegt, wieviel Du von Deinem Einkommen zurücklegen müsstest, wenn Du allein für Deine spätere Rente sorgen müsstest? Wenn Dein Egoismus soweit geht, wie Du hier schreibst, dann frage ich mich, warum Andere mithelfen sollten, damit es Dir später gut geht.
Was die Rente Deiner Eltern angeht.
Deine Eltern haben zu ihrer Zeit keine Rücklagen für ihre eigene Rente eingezahlt, sondern lediglich die Rente der damaligen Rentner bezahlt. (Das System nennt sich Generationenvertrag und ist bis heute gültig). Was sie also erworben haben, ist lediglich eine Berechnungsgrundlage für die eigene Rente, abhängig von ihrer Beitragsleistung der vergangenen Jahre.
Jetzt haben wir nun mal das Problem, das bis zum Jahre 2050 wahrscheinlich zwei Beitragszahler einen Rentner finanzieren müssen. (Heute sind es noch ca. drei Beitragszahler) Darum macht die Politik sich Gedanken, wie dieses, von Bismark eingeführte System (als die Masse der Menschen das Rentenalter erst gar nicht erreicht hat), so verändert werden kann, das auch später noch eine brauchbare Rente erreicht wird, ohne das der Beitragssatz auf Höhen steigt, die von keinem Betragszahler mehr erbracht werden können.
Ein schwieriges Problem und sicher nicht mit einem Patentrezept zu lösen. Die "Riester-Rente" ist da ein Anfang und sicher nicht der Weisheit letzter Schluss.
Schöne Grüsse
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20. 10. 2002, 12:10
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#3
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Student aus Leidenschaft
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: Bodensee
Beiträge: 247
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Zitat:
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Ich habe Abitur, studiere, verdiene danach fett Kohle.
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lol ... eben
Aber zum Thema:
Mir gefällt die "Politik" auch schon lange nicht mehr, aber ich denke, daß die da oben es auch nicht soooo leicht haben, wie wir "unten" es immer sehen (rumlaufen... Händeschütteln....Banketts.... Auslandsreisen).
Ich denke, daß die auch ganz schönen Stress machen und !!versuchen!! alles richtig hinzubiegen.
Obs klappt... tja... da bin ich deiner Meinung, daß es wohl in Zukunft noch schlechter aussieht....
Aber immerhin noch besser als Krieg oder Elend.... seien wir mal ehrlich...
Mir gehts gut und ich kann Zigis und Kondome an der Ecke kaufen... ach ja... und mich besaufen, da ich auf der Bank überziehen kann *fg* ....
Denkt da auch mal drüber nach!!!!!!!!!
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20. 10. 2002, 14:39
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#4
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
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Das psot zu Begin gefaellt mir auch ueberhaupt nicht. Grade die Linke sollte an sich der neoliberalen Politik des Egoismus, die weder vor Massenverelendung noch vor Krieg zurueckschreckt, Solidaritaet entgegenstellen. Die letzten Solidarsysteme zu sabotieren scheint mir hier ein billiger Egoismus, verpackt unter pseudolinksrevolutionaerem Gefasel zu sein.
Man kann *gerne* ueber alternative Sicherungssysteme diskutieren, aber schlicht die Reste des Sozialstaats unter einem linken Maentelchen sabotieren und keine Konzepte zu bieten, ist ziemlichst lame. btw., der Vorteil der Linken ist ihr weiter fortgeschrittener Denkprozess, was globale Probleme angeht, was mittel- und langfristige Folgen des aktuellen Torbokapitalismus angeht. Man kann aus linker Perspektive viel in Frage stellen, auch die momentanen Systeme der sozialen Sicherung, aber man sollte das auf etwas hoeherem Niveau tun, sonst ists halt auch wieder die geschichte, dass man mit "Verbuendeten" wie dem Eingangsposter auch keine Feinde mehr braucht...
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20. 10. 2002, 15:27
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#5
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Also ich seh es ja fast genauso wie bl4ckd3vil. Ein bisschen pragmatischer vielleicht. Wer meint, zu den Leistungsträgern zu gehören soll was leisten, wer zu den Unternehmern gehört, soll was unternehmen und fett Kohle verdienen.
Ansonsten Geld gegen Arbeit. Wird das Geld gekürzt, muss die Arbeitsleistung eben auch gekürzt oder auch ganz verweigert werden.
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Es ist nun mal so, dass die Menschen immer älter werden und damit der Anteil der Älteren in der Bevölkerung steigt.
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Stimmt. Aber was hat das mit dem gesunkenen Renten- und Lebensstandart zu tun? Gar nichts! Anfang des 19. Jahrhunderts hat jeder Bauer 3 Leute ernährt, heute eben 100. Der demografische Faktor ist nun wirklich das unsinnigste Scheinargument, ansonsten müsste die dritte Welt in der Lage sein, die Rentenkassen wegen Überfüllung zu sprengen. Nur wie man Fortschritt in die eigenen Taschen umleitet, dass haben die Kapitalisten immer wieder gut verstanden. Bei fehlender Rohstoffknappheit (jedenfalls heute noch), steigender Produktion und gewaltigem Produktivitätsanstieg geht es eben (dank den Neoliberalen) der Masse immer schlechter.
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Darum macht die Politik sich Gedanken, wie dieses, von Bismark eingeführte System (als die Masse der Menschen das Rentenalter erst gar nicht erreicht hat), so verändert werden kann, das auch später noch eine brauchbare Rente erreicht wird, ohne das der Beitragssatz auf Höhen steigt, die von keinem Betragszahler mehr erbracht werden können.
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Die Politiker und Bonzen machen sich vor allem Gedanken, wer in der Krise ihre exorbitanten Gewinne weiterfinanziert. Und dank der Arbeitslosigkeit und den damit verschobenen Machtverhältnissen wird der Normalsterbliche solange erpresst und zur Kasse gebeten, bis nichts mehr geht oder das System geändert wird.
Schröder führt genau wie die CSU/CDU/FDP ein Kampf gegen die Arbeitslosen , und nicht gegen die Arbeitslosigkeit. Und den kann er nicht gewinnen. Mit Hartz&Co kann er die Bonzendiktatur vielleicht ein Bisschen strecken, die Wirtschaftszahlen holen ihn aber immer wieder ein. Nach der zehnten "Reform" wird er dann eben selber reformiert.
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Ein schwieriges Problem und sicher nicht mit einem Patentrezept zu lösen. Die "Riester-Rente" ist da ein Anfang und sicher nicht der Weisheit letzter Schluss.
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Die Risterrente ist wieder mal so ein genialer Schachzug der wahren Staatsplünderer, um frisches Geld der Renteneinzahler an den Kapitalmärkten zu verzocken und das Risiko an die Allgemeinheit weiterzureichen. In Amerika dürfen Millionen von Rentnern, die nach dem System gespart haben und ihre ganzen Ersparnisse mit dem Börsencrash verloren haben, eben noch ein paar Jährchen länger arbeiten oder hungern.
Jeder sollte sich eben so gut einrichten wie es geht, und den Leistungsträgern die Leistung überlassen. Und eigene Leistung nur gegen vernünftige Gegenleistung, und nicht durch Erpressung abpressen lassen.
Zitat:
Original geschrieben von Korrupt
Grade die Linke sollte an sich der neoliberalen Politik des Egoismus, die weder vor Massenverelendung noch vor Krieg zurueckschreckt, Solidaritaet entgegenstellen. Die letzten Solidarsysteme zu sabotieren scheint mir hier ein billiger Egoismus, verpackt unter pseudolinksrevolutionaerem Gefasel zu sein.
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Wie denn? Streik, Revolution? Es gibt von der Politikseite gar kein willen, die Lebensverhältnisse für die Mehrheit zu stabilisieren. Kein Politiker definiert noch echte Lösungen, die haben sie ja bereits gefunden. Sozialabbau, Lohnabbau, Mehrarbeit e.t.c. Über andere Lösungswege sind die gar nicht mehr bereit sich zu verständigen.
Zitat:
Original geschrieben von Korrupt
Man kann aus linker Perspektive viel in Frage stellen, auch die momentanen Systeme der sozialen Sicherung, aber man sollte das auf etwas hoeherem Niveau tun, sonst ists halt auch wieder die geschichte, dass man mit "Verbuendeten" wie dem Eingangsposter auch keine Feinde mehr braucht...
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Die Fronten sind doch längst geklärt. Der Kampf gegen die Arbeitslosen ist doch beschlossene Sache. Von wem will man verlangen, sich für immer weniger Geld den Bonzen anzubiedern und sein Leben zu ruinieren? Verweigerung von Ausbeutung schließt Dialog ja nicht aus. Alles eine Sache von geben und nehmen würde ich sagen. Soll doch bis so ein Dialog zustande kommt, jeder machen wie er will.
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20. 10. 2002, 16:28
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#6
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
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Mir ist unwohl dabei. Mir scheint, dass diese Strategie eher zu einer noch weiter fortschreitenderen Spaltung eben zwischen den HaveNots fuehrt - denen, die noch wenigstens fuer den Eigenbedarf wirtschaften koennen, und denen, die das eben nicht mehr koennen.
Ich erinnere mich an die dereinstigen Schwierigkeiten der Gewerkschaften, eben auch die Arbeitslosen als Klientel zu verstehen. Die Krankenkassen, und natuerlich auch die Rente. Ich kann allenfalls sagen "geschickt eingefaedelt", es werden die verschiedenen Antigonisten des Kapitals gegeneinander ausgespielt, aber ich glaube eben nicht, dass das Kapital bei einer Aufkendigung der Solidaritaet der Betroffenen untereinander das erste ist, was auf der Strecke bleibt. Ich glöaube da auch eher, dass ein Verhalten, welches die gemeinsame Lage gegenueber dem Kapital endlich mal in den Vordergrund rueckt - am besten auch global - fuer produktiver wie letzten endes politisch rechtfertigbarer Egotrips, die die Zersplitterung der Opfer des Neoliberalismus allenfalls vorantreibt.
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20. 10. 2002, 17:15
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#7
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Leitkulturbanause
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ocean of chaos
Beiträge: 4.661
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Prima Idee, ab nun schaffe ich nicht mehr aus Habgier oder Egoismus (vllt auch Geldnot) sondern aus politischen Motiven schwarz, coole Idee.
Dass dabei der böse kapitalistische Arbeitgeber der eigentlich Gewinner ist übersehen wir mal (man kann ja nicht an alles denken).
In den Abgaben sind u.a. auch Arbeitslosengeldanspruch usw drin und du bist z.B. auch als Bauarbeiter der Dumme, wenn du durch Unfall im Rollstuhl landest, aber ist auch nicht so wichtig.
Auch Gewerkschaftsverträge, Kündigungsfristen oder irgendwelche anderen vertraglichen Rechte entfallen damit gänzlich. Schwarzarbeit ist immer Sklavenarbeit, nur auf die Fresse für Frechsein wirst du als Deutscher wohl nicht bekommen, beschissen wirste trotzdem. Und wirklich jeden Tag schwarz arbeiten geht auch nicht in allen Berufen, aber Hauptsache mal den Staat beschissen, macht man als "hipper Linker" so.
BTW bist du bei AOL oder hast du brauchst du ein Shift Tasten Howto?
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20. 10. 2002, 17:17
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: D 59000
Beiträge: 274
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@Distel
Na da haste Dich ja mal wieder schön ausgelassen. Aber versuch´s wenigstens mal, ein bischen mehr nachzudenken.
Zitat:
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Ansonsten Geld gegen Arbeit. Wird das Geld gekürzt, muss die Arbeitsleistung eben auch gekürzt oder auch ganz verweigert werden
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Na Prima. Da möchte ich Dich mal sehen, wie Du Dich gegenüber Deinem Arbeitgeber durchsetzt. Wenn Dein berufliches Können so herausragend ist, dann wird Dein Arbeitgeber Dich sicher auf Knien anflehen, doch bitte weiter zu Arbeiten und Dir einen höheren Lohn anbieten. Wenn Du aber nur etwas kannst, was 10.000 Andere auch können, wird er dir dabei behilflich sein, schnellstens beim Arbeitsamt vorzusprechen.
Du solltest Dir mal ganz pragmatisch vor Augen führen, in welcher Welt Du eigentlich lebst und nicht ständig einer "Traumwelt" nachhängen. Die Welt, die Du gerne hättest wird es niemals geben, weil es nicht genug Menschen gibt, die so denken wie Du.
Die DDR hat 40 Jahre lang versucht, mit List und Tücke, den Menschen die Vorteile des Sozialismus nahe zu bringen, einzubleuen, in den Kopf zu Meißeln. Mit welchem Erfolg?
Bei den meisten Menschen hat sich lediglich die Zunge und das Denken gespalten und bei der erst besten Gelegenheit sind sie ihrem doch so schönen Staat weggelaufen.
Soo sind Menschen, das solltest Du mal zur Kenntnis nehmen.
Du hast ja in vielem Recht, was Du kritisierst, aber das ständige Geschwafel über "Bonzen" und Steuerhinterzieher nervt.
Ich sehe keinen wirklichen Unterschied, meinen Lebensunterhalt durch Arbeit für einen reichen Menschen (der in Wirklichkeit in der Regel mehr Schulden hat, als Haare auf dem Kopf) oder für einen Parteibonzen, der mich mit roten Fahnen und blödem Geschwafele zu mehr Arbeit fürs gleiche Geld animieren will, zu verdienen.
Ich will damit keines Wegs sagen, dass alles so bleiben soll wie es ist, im Gegenteil. Aber mit der "Abschaffung" von "Bonzen" regelst Du erst mal gar nichts.
Schöne Grüsse
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20. 10. 2002, 23:33
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#9
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kapituliert
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.671
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Zitat:
Original geschrieben von Falke
Die DDR hat 40 Jahre lang versucht, mit List und Tücke, den Menschen die Vorteile des Sozialismus nahe zu bringen, einzubleuen, in den Kopf zu Meißeln. Mit welchem Erfolg?
Bei den meisten Menschen hat sich lediglich die Zunge und das Denken gespalten und bei der erst besten Gelegenheit sind sie ihrem doch so schönen Staat weggelaufen.
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Du brillierst wieder mit fundiertem Wissen über das Leben in der DDR bzw. deren Niedergang.
Ich weiß nicht, ob du '89 schon andere Sendungen als Sesamstraße geschaut hast, wenn ja, dann dürfte es dir nicht entgangen sein, daß die Grenzen erst mal offen sein mußten, um überhaupt weglaufen zu können.
Im übrigen hat die vergreiste Regierung eben leider nicht versucht, den Menschen die Vorteile des Sozialismus nahezubringen. Das ist ja einer der Gründe für ihren Niedergang, daß diese als selbstverständlich bzw. gesetzmäßig vorausgesetzt wurden. An eine Diskussion über die Vorteile des Sozialismus kann ich mich in meiner ganzen Schulzeit nicht erinnern. Die einfache Gleichung war Kapitalismus=Faschismus=historisch zum Niedergang verurteilt.
Gruß!
b
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21. 10. 2002, 00:36
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: D 59000
Beiträge: 274
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@bertolt
Ich will mit Dir natürlich nicht in einen Wettstreit über Wissen um das Leben in der DDR treten. Ich habe aber Verwandte im Osten und habe durch Besuche die DDR mindestens ein kleines Bischen kennen gelernt.
Was mir von daher noch stark in Erinnerung geblieben ist, war der Sprachgebrauch in der örtlichen Tageszeitung. (ähnlich PP´s hier im Board). Für Jemanden, der dort gelebt hat wahrscheinlich gar nicht zu bemerken, aber für einen "Außenstehenden" schon, wie fast in jedem Satz, irgendwie auf den tollen DDR-Sozialismus Bezug genommen wurde.
Ich habe zwar auch die Sesamstraße mit meinem Sohn geguckt, aber auch den "schwarzen Kanal".
Was die "gespaltene Zunge" angeht, stammt diese Aussage nicht von mir, sondern von von DDR-Bürgern (beim Googlen entdeckt) und von den damals noch zur Schule gehenden Söhnen meines Verwandten. Die wußten in jeder Lebenssituation genau, was man bei wem sagen durfte und was nicht. Ich erinnere mich auch, wie meine Familie von den Verwandten ermahnt wurde, nicht so laut zu reden, wenn Gespräche um die Verhältnisse in der DDR kreisten, mit dem Hinweis, das oben ein Lehrer wohne, von dem man befürchten musste, das der ggf. der Stasi Bericht erstatten würde.
Mit deiner Gleichung hast Du ja indirekt meine Aussage, was das "Einmeißeln" betrifft, bestätigt. Wie jede Gleichung, hat auch diese ein Ergebnis, und wie heißt das Ergebnis?
Sozialismus gut, Kapitalismus schlecht.
Wie kann man eine Gleichung am besten lernen? Durch pauken (einmeißeln). Was will eine Staatsführung mehr?
Ich kann mir auch gut vorstellen, warum eine evtl. Diskussion über Vor- und Nachteile des Sozialismus gar nicht im Sinne der DDR-Staatsführung sein konnte.
Es hätte ja sein können, das als Ergebnis einer solchen Diskussion (unter intelligenten Menschen), der Sozialismus gar nicht als etwas besonders Anstrebenswertes erkannt worden wäre. Was dann?
Was das "Weglaufen" angeht hast du etwas nicht bedacht. Seit Gründung der DDR sind ihr die Menschen davongelaufen. Der "antifaschistische Schutzwall" ist doch ausschließlich deswegen gebaut worden. Danach wars dann erst mal nichts mit weglaufen, trotzdem wurde es versucht.
Menschen können auch "Geistig" vor etwas weglaufen. Und warum sind die Menschen weggelaufen?
Niemand läuft vor seiner Heimat weg. Aber vor dem Sozialismus schon.
Schöne Grüsse
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21. 10. 2002, 03:29
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#11
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kapituliert
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.671
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Zitat:
Original geschrieben von Falke
Ich kann mir auch gut vorstellen, warum eine evtl. Diskussion über Vor- und Nachteile des Sozialismus gar nicht im Sinne der DDR-Staatsführung sein konnte.
Es hätte ja sein können, das als Ergebnis einer solchen Diskussion (unter intelligenten Menschen), der Sozialismus gar nicht als etwas besonders Anstrebenswertes erkannt worden wäre. Was dann?
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Das scheint mir doch eine etwas zu simple Gleichung zu sein, ähnlich der in meinem letzten Post beschriebenen. Du magst ja der Meinung sein, daß eine Diskussion unter intelligenten Menschen zur Folge haben muß, daß Sozialismus nichts Erstrebenswertes ist. Unsere Regierung aber hatte einfach kein Interesse daran, daß dieser real existierende Staats-Pseudo-Sozialismus kritisiert wurde. Dieses Interesse wurde nicht, wie du meinst, »mit List und Tücke« versucht durchzusetzen, sondern im Gegenteil sehr plump und durchschaubar.
Zitat:
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Was das "Weglaufen" angeht hast du etwas nicht bedacht. Seit Gründung der DDR sind ihr die Menschen davongelaufen. Der "antifaschistische Schutzwall" ist doch ausschließlich deswegen gebaut worden. Danach wars dann erst mal nichts mit weglaufen, trotzdem wurde es versucht.
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Nun ja, ich bezog mich auf dein »bei der erstbesten Gelegenheit weglaufen« - und damit konnte ja wohl nur die Ausreisewelle nach der Maueröffnung gemeint sein. Den vorher ausgereisten Prozentsatz kann man doch im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung vernachlässigen, zumindest kann man sicher nicht davon sprechen, sie seien bei der erstbesten Gelegenheit Hals über Kopf geflohen.
Zitat:
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Ich erinnere mich auch, wie meine Familie von den Verwandten ermahnt wurde, nicht so laut zu reden, wenn Gespräche um die Verhältnisse in der DDR kreisten, mit dem Hinweis, das oben ein Lehrer wohne, von dem man befürchten musste, das der ggf. der Stasi Bericht erstatten würde.
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Das zeugt, mit Verlaub, eher von paranoider Veranlagung als von realer Bedrohung.
Zitat:
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Ich habe zwar auch die Sesamstraße mit meinem Sohn geguckt, aber auch den "schwarzen Kanal"
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Sudel-Ede war eine Witzfigur. Sein Gruselkabinett war allerhöchstens von einem gewissen Unterhaltungswert (in Ost und West) und hatte (zumindest in der DDR) Einschaltquoten, die deutlich unterhalb des heutigen »Wort zum Sonntag« gelegen haben.
Zitat:
Menschen können auch "Geistig" vor etwas weglaufen. Und warum sind die Menschen weggelaufen?
Niemand läuft vor seiner Heimat weg. Aber vor dem Sozialismus schon.
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Das mit der Heimat halte ich für eine gewagte These, mir persönlich ist nämliches nicht nur einmal passiert. Außerdem erfordet es eine Klärung des Begriffs »Heimat«, den bekanntlich nur das Deutsche kennt. Für mich klingt sowas jedenfalls sehr nach dampfender Scholle...
Was die von dir angesprochene »innere Emigration« betrifft, so muß ich dir recht geben. Die DDR war gewiß eine Nischengesellschaft. Allerdings ist dann das, was wir heute haben eine Nischengesellschaft². »Geistiges Davonlaufen« ist für viele die einzige Möglichkeit, nicht unter die Räder zu kommen. Und im Gegensatz dazu ist es in der DDR vergleichsweise einfach gewesen, geistig davonzulaufen. Die Zufluchtsorte, an denen man sich heute jenseits der Herrschaftsordnung ausruhen oder austoben kann, sind jedenfalls lange nicht so zahlreich .
Gruß!
b
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21. 10. 2002, 04:46
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#12
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Zitat:
Original geschrieben von Falke
Na Prima. Da möchte ich Dich mal sehen, wie Du Dich gegenüber Deinem Arbeitgeber durchsetzt. Wenn Dein berufliches Können so herausragend ist, dann wird Dein Arbeitgeber Dich sicher auf Knien anflehen, doch bitte weiter zu Arbeiten und Dir einen höheren Lohn anbieten.
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Mein letzter Chef sitzt in Italien am Gardasee. Der war eigentlich immer arm soweit es um Lohnerhöhungen ging. Jedenfalls bis die Firma dicht war.
Ich hab also schon beim Arbeitsamt vorgesprochen und bei mindestens 50 Pestbeulen von Arbeitsnuttenverleiern. Bei einem Teil von denen darf ich gar nicht mehr vorsprechen, ich glaub die können mich nicht mehr leiden. Ich brauch heute kein Chef mehr zum existieren, und da wo Vermittlungsgespräche stattgefunden haben, konnte mich noch keiner vom Kapitalismus überzeugen. Vielleicht haben die einfach vergessen, womit man im Kapitalismus Menschen überzeugt. Arbeit an sich ist es jedenfalls nicht. Und Reformen auch nicht. Soviel kann man ja verraten.
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Bei den meisten Menschen hat sich lediglich die Zunge und das Denken gespalten und bei der erst besten Gelegenheit sind sie ihrem doch so schönen Staat weggelaufen.
Soo sind Menschen, das solltest Du mal zur Kenntnis nehmen.
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Heute ist nichts mehr mit Weglaufen. Endstation. Muss irgendwie anders ausgetragen werden, da geb ich dir Recht.
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Du hast ja in vielem Recht, was Du kritisierst, aber das ständige Geschwafel über "Bonzen" und Steuerhinterzieher nervt.
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Wie kann ich dir da helfen? Schaff einfach die Steuerhinterziehung ab und das Thema ist vom Tisch. Ansonsten muss es halt öfters mal zur Sprache kommen.
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Ich sehe keinen wirklichen Unterschied, meinen Lebensunterhalt durch Arbeit für einen reichen Menschen (der in Wirklichkeit in der Regel mehr Schulden hat, als Haare auf dem Kopf) oder für einen Parteibonzen, der mich mit roten Fahnen und blödem Geschwafele zu mehr Arbeit fürs gleiche Geld animieren will, zu verdienen.
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Ich auch nicht. Ob Schröder mit seinem Hartz, oder die Reichen mit ihren Reformen. Sind beides Arschlöcher!
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Ich will damit keines Wegs sagen, dass alles so bleiben soll wie es ist, im Gegenteil. Aber mit der "Abschaffung" von "Bonzen" regelst Du erst mal gar nichts.
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Den Kapitalismus will ich abschaffen. Die Bonzen werden vielleicht noch gebraucht. Glaubt man den Gehaltschecks und rechnet den wie im Kapitalismus üblich in Leistung um, dann haben die ein Spargelfeld in zwei Sekunden geerntet. So was wirft man nicht einfach weg!
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22. 10. 2002, 15:06
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#13
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Freier
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Dortmund
Beiträge: 230
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Zitat:
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Ich auch nicht. Ob Schröder mit seinem Hartz, oder die Reichen mit ihren Reformen. Sind beides Arschlöcher!
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Durch das Zahlen finanzierst du unser Solidarsystem, das es ermöglich den Bedürftigen wenigstens ein Minimum an Lebensqualität zu sichern.
Danke, dass du ihnen dieses Mindestmaß abschlagen möchtest.
Manche nennen so ein Verhalten auch asozial.
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22. 10. 2002, 17:14
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#14
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
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wuttkea, mit deinem Usertitel sollte dir vor diesem unreflektierten Spruch zumindest die Frage einfallen, *wer* fuer die Finanzierung dieses Mindestmasses aufzukommen hat und wer hierzulande und heutzutage offenbar nicht mehr...
...nur so als Denkanstoss...
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22. 10. 2002, 17:20
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#15
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Zitat:
Original geschrieben von wuttkea
Durch das Zahlen finanzierst du unser Solidarsystem, das es ermöglich den Bedürftigen wenigstens ein Minimum an Lebensqualität zu sichern.
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Wie lange denn? 5 Jahre ? 10 Jahre? Über Solidarität rede ich gerne. Aber ich bin nicht mehr mit den Bonzen solidarisch und finanziere denen ihre Zins- und Produktionsgewinne über meinen sinkenden Lohn.
Zitat:
Original geschrieben von wuttkea
Danke, dass du ihnen dieses Mindestmaß abschlagen möchtest.
Manche nennen so ein Verhalten auch asozial.
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Danke, aber ich nenne das Kapitalismus.
"Arbeit macht frei"? Nein Danke!
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22. 10. 2002, 17:49
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#16
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Audiophyl
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: NRW
Beiträge: 1.937
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-- forweg ich hab NUR den ersten post gelesen (wieso warte ich jetz nurnoch darauf das mindestens korrupt oder bertolt über mich herfallen?)
ich finde unser system einfach zu sozial
entweder ich bezahler für nicht vorhandende leistung oder ich bekomme geld für eine nicht vorhandene leistung -- sowas kann ich irgendwie nicht in den extremen mit meinem gewissen vereinen
Geändert von Fraggzeichen (25. 10. 2002 um 14:57 Uhr).
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25. 10. 2002, 00:15
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#17
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Zitat:
Original geschrieben von Fraggzeichen
-- forweg ich hab NUR den ersten post gelesen (wieso warte ich jetz nurnoch darauf das mindestens korrupt oder bertolt über mich herfallen?)
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Also falls es um die Befriedigung spezieller Bedürfnisse geht, erzähl doch lieber deinem Chef, du hättest sein Auto neidisch angekuckt. Der wird’s dir auch ganz gut besorgen! Das hier ist ein Politikforum. Meine bescheidene Meinung!
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25. 10. 2002, 14:25
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#18
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Audiophyl
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: NRW
Beiträge: 1.937
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Zitat:
Original geschrieben von Distel
Also falls es um die Befriedigung spezieller Bedürfnisse geht, erzähl doch lieber deinem Chef, du hättest sein Auto neidisch angekuckt. Der wird’s dir auch ganz gut besorgen! Das hier ist ein Politikforum. Meine bescheidene Meinung!
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was vermag der autor mir damit zu sagen?
ich wollte mit der aussage die ich vorweg schrieb nur ausdrücken das der post als antwort auf den ersten post war nicht als antwort auf den gesamten thread wie üblich.
also wo ist dein problem distel?
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25. 10. 2002, 15:01
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#19
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steuerflüchtling
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: bl.ch
Beiträge: 921
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Re: Re: deutschland 2010
Zitat:
Original geschrieben von nathan west
Aufruf zum Steuerbetrug... Aufruf zu einer Straftat...
Zum Denken angeregt?
Nö, eigentlich nicht. Ich habe Abitur, studiere, verdiene danach fett Kohle.
Egoismus rult.
cu.
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lol
also nur mal so nebenbei .. schon den akt. Stern gelesen? mhh Generation der Arbeitlosen ... Akademiker?!
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25. 10. 2002, 15:10
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#20
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Fraggzeichen, wenn du schon ankündigst, nur das erste gelesen zu haben, kann nur irgendein Blödsinn hinterherkommen. Das war dir ja selber klar.
Und dann deine Aussage wie: Lebensversicherungen sind blöd, wenn ich lebe zahl ich nur, wenn ich tot bin hab ich nichts mehr davon. Was will der Autor damit sagen?
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25. 10. 2002, 15:39
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#21
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steuerflüchtling
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: bl.ch
Beiträge: 921
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denk mal das kann nur wer sagen wer keine "hinterbliebenen" hat. in dem fall das du eine familie, ein haus, das noch in einem kredit steckt, hast und es sollte dir etwas passieren mit todesfolge ... mhh weiss net ob das dann für die hinterbliebenen ein tolles leben ist.
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25. 10. 2002, 15:49
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#22
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Audiophyl
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: NRW
Beiträge: 1.937
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man kann erbschaft ablehnen!
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25. 10. 2002, 15:51
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#23
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dagegen
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: hier
Beiträge: 208
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Ich halte mich eigentlich in diesem Forum lieber an das Lesen statt an das posten, ob der großen Schar vertretener sichvielmitpolitikbeschäftiger. Nur würde mich doch einmal brennend interessieren, warum so gerne das Wort Bonze oder Kapitalist/ Kapitalismus benutzt wird.
Es ist ein richtiges Feindbild für diverse Leute. Und zu einem Linken sagt man ja auch nicht langhaariger Steineschmeisser.
Also: Was ist ein Bonze ? Und was ist ein Kapitalist ?
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27. 10. 2002, 19:25
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#24
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