Zitat:
Original geschrieben von emmet
Wenn man Dinge wie Rente, Arzt, Wohnung und Nahrung auf das Existenzminimum reduziert, und dabei noch fröhlich sein kann, ist das durchaus realisierbar.
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Wobei ja das Existenzminimum noch ein herrlich dehnbarer Begriff ist. In England wird ab 60 Jahren kein Bypass mehr bezahlt. Warum sollte die FDP solche Operationen nicht auf Kinder in der ersten Schwangerschaftswoche begrenzen?
Zitat:
Original geschrieben von __zer0__
Ihr könnt Euch natürlich Ausselektieren, könnt weiterhin Steine schmeissen, dem Staat auf der Tasche liegen (schwarz arbeiten und vom Soli, also anderen, leben) und jeden Dialogversuch mit extrem "linken" oder "extrem" rechten Parolen zumüllen.
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Wer liegt mit Schwarzarbeit wem auf der Tasche? Die Bonzen dem Staat und der Allgemeinheit, oder die Schwarzarbeiter?
ARMUT MACHT REICHTUM
Zitat:
Bonzen und Steuererlichkeit
Für die diskrete Zurückhaltung gibt es verschiedene Gründe und der entscheidende liegt in der schlichten Tatsache, daß Millionäre in der Regel keine Steuern als Millionäre zahlen. Die Finanzämter erfassen nämlich nicht das vollständige, sondern das der Steuererklärung zugrundeliegende Einkommen und weil es den Millionären versagt ist, sich mit Pflichtbeiträgen an der Sozialversicherung zu beteiligen, mangelt es auch an dieser, für die Einkommen der abhängig Beschäftigten so überaus präzisen Datenbasis. Daß es in der Einkommensstatistik nicht mit rechten Dingen zugeht, verrät auch der Vergleich zwischen den Zahlen der Finanzämter und der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Bei den Finanzämtern werden Jahr für Jahr einige Hundert Milliarden Einkommen weniger angemeldet, als in der Gesamtbilanz der Bundesbank an ausgezahlten Leistungen auftauchen. Schon 1989 brachte eine entsprechende Untersuchung einen Fehlbetrag von 365 Milliarden zu Tage. Was bedeutet, dass jeden Tag eine Milliarde DM an den Finanzämtern vorbeigemogelt wird..
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Eine Milliarde pro Tag! So hoch liegt nicht mal der gesamte Sozialetat von Deutschland incl. aller Renten, Sozialhilfen und Arbeitslosengelder!
Die Vermögensmillionäre steigen andererseits genauso rasant wie die Sozialhilfeempfänger. Da frag ich mich, wer auf wessen Kosten lebt!
Gleichzeitig kann man auf der Seite anhand der Tabellen sehen, dass die Geldvermögen der Unternehmen rasant steigen, aber die Investitionen in reale Wirtschaft eklatant abnimmt. Die zusammengerauften Vermögen werden entweder gar nicht oder in der Schweiz versteuert. Und der Staat subventioniert Einkaufstouren von Betrieben in 100er Milliardenbeträge, damit die Unternehmen im Ausland Vermögen kaufen können, das sie hier von der Steuer absetzen können.
Die Zinsen und Zinseszinsen dieser gerafften, und von Unternehmern zu Ungunsten realer Wirtschaft angelegten Geldvermögen müssen aber ALLE bezahlen und erwirtschaften. Wer lebt also von wem?
Und wenn man von Sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung redet, dann sollte doch jeder erstmal überlegen was er eigentlich will. Wenn der Schwarzarbeiter keine Sozialabgaben bezahlt, wird er als asozial und Parasit beschimpft. Wenn der Staat, weil die Bonzenfraktion das so will genau dieselben Tatbestände schafft, geilen sich diejenigen, die sich über die Schmarotzer so süffisant auslassen haben auf, wunders wie toll der Staat es den Faulenzern gegeben hat. Was bitte sind zum Beispiel 400€ Jobs, bei denen der Arbeitnehmer zwar verdient, aber nicht eine Mark Sozialabgaben oder Steuern bezahlt? Was die 165€, die ohnehin jeder Arbeitslose dazuverdienen darf, ohne ein Euro angerechnet zu bekommen?
Das Hartzkonzept setzt dem ganzen aber noch die Krone auf. Da können Arbeitslose für 6 Monate an den Betrieb verliehen werden, und der Staat zahlt die Kosten. Danach zurück und wieder von vorn. Was bitte ist das anderes als Schwarzarbeit? Schlimmer noch. Vorher musste der Auftraggeber wenigstens noch Lohn zahlen. Das hat den Staat nichts gekostet. Die Kosten darf der Staat jetzt auch noch tragen! Die Verschuldung incl. Zinsen und Zinseszinsen aber die Allgemeinheit.
Dazu kommen noch die Jobs, die mit 40prozentigen Abschlägen angetreten werden müssen und die dann auch noch Bundesweit. Auch nicht grade Sonne für die Sozialversicherungen, und auch nicht für die eigenen Ansprüche.
Dann noch die Ich-AGs, die nur mit einem Minimalanteil belastet werden sollen.
Für den Umstand, dass Leute nicht mehr einfach "verliehen" werden können, sind auch mal Befreiungskriege geführt worden. In unserer endgeil-solidarischen Gesellschaft werden diejenigen, die "Verleiher" um nicht Zuhälter zu sagen möglich machen, gewählt und bejubelt. Solidarität mit DER Gesellschaft? Drauf geschissen!