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bl4ckd3vil
TAKE THE POWER BACK
 
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Beiträge: 30
Unhappy bitte warm anziehen !

bitte warm anziehen ;-(
florian.blix 30. Oktober 2002 22:34
Roland Leuschel, Direktor der Banque Bruxelles Lambert glaubt:
"Alle Bedingungen sind erfüllt, dass sich die Entwicklung der 30er
Jahre in ähnlicher Form wiederholt. Es wird vermutlich schlimmer ...
In Amerika stehen die Ersparnisse von zwei Generationen im Risiko, in
den vergangenen zwei Jahren ist mit 5 Billionen Dollar (weltweit sind
es über 12 Billionen) so viel wie das halbe US-Sozialprodukt
vernichtet worden. Noch hoffen die Rentner darauf, dass sich ihre
Portefeuilles wieder füllen. Was aber, wenn sie merken, dass die
Reserven weg sind? Es wird überall Verzicht geben. Nach der letzten
großen Wirtschaftskrise sind den Amerikanern soziale Konflikte
erspart geblieben. Ich fürchte, diesmal wird es nicht so glimpflich
ausgehen"
http://nachrichten.boerse.de/anzeige.php3?id=454ca4c9


Unser Kanzler ist nicht zu beneiden. Die Zeiten werden hart. Wer
glaubt, dass es sich bei der gegenwärtigen Wirtschaftssituation um
eine vorübergehende Eintrübung handelt, der irrt.



Ich erläutere mal meine Einschätzung:

Wirtschaftszyklen verlaufen in großen 30 Jahres-Rhythmen. Das weiß
jeder Volkswirt und selbst unser Wirtschaftsminister. Der russische
Ökonom Kondratieff hat bereits in den 20er Jahren eine nur schwer zu
widerlegende Theorie langfristiger. Aufschwungs- und Krisenzyklen
entworfen.

Der letzte Anstieg eines solchen Zyklus, getragen durch die Computer
und Telekom-Branche, verlief von ca. 1982 bis 1998. Seit Mitte der
90er Jahre haben wir defakto Marktsättigungen zu beobachten. Die
Investitionsvolumina in den westlichen Industrieländern sprechen
Bände: Wenn man das "Schönrechnen" (hedonic pricing) einmal wegläßt,
befinden sich die Netto-Investitionen in den USA mit ca. 22 Mrd USD
(Mittelwert) auf einem historischen Tiefststand. In der Presse werden
die Zahlen jeweils mit ca. 110 Mrd. USD hochgebauscht. Europa steht
etwas besser da. Aber kein Grund zum Jubeln.

Sinkende Unternehmensgewinne seit Mitte der 90er Jahre (!) sind die
Folge einer eklatanten Investionsmüdigkeit. Unternehmens-Gewinne der
Großunternehmen stammten in den letzten drei Jahren, nüchtern
betrachtet aus Kapitalaufkäufen und Bilanzbetrug. Wer nicht nur auf
den DAX und den DOW JONES starrt, der weiß dass die Profite,
Dividenden und schließlich auch die Kurse der Mehrzahl der Aktien
seit ca. 1998 stark fallen. Der noch vor wenigen Monaten eingeengte
Blick auf den Neuen Markt und den NASDAQ-Index führt die Medien und
uns arme Bürger natürlich an der Nase herum. Sinkende Profite sind
nicht Ausdruck eines gesunkenen Vertrauens, sondern das Problem einer
Marktsättigung und von Investitionsrückgängen. Punkt. Denn Merke:
alle erspekulierten Gelder kommen aus Boden (Kapital) und Arbeit
(Menschen) - Investitionen.

Gleichzeitig mit diesem Phänomen des Renditeschwunds ist nochmal ein
letztes Aufbäumen des US-Dollar und der High-Tech-Aktienmärkte
entstanden. Auch und gerade in Europa: Die europäischen Staaten habe
ihr Staatsmonopole (Energie, Wasser, Müll, Post, Telekom etc.)
privatisiert und wie die US-Amerikaner die flotierenden Geldmengen
ausgeweitet. Die Dollar-Druckerei Alan Greenspans hat in den letzten
9 Jahren mehr Geld "gedruckt" (record money) als in den vergangenen
211 Jahren der amerikanischen Geschichte. Diese astronomischen
Geldmengen befanden/befinden auf ihrer Kreisbahn an den
internationalen Kapitalmärkten. Sie liegen in Anleihen, Aktien und
vor allem Derivaten. Wir haben es mit Größenordnungen von 60.000 bis
100.000 Milliarden Dollar zu tun inkl. so genannter OTC
(over-the-counter) Derivate.


So und was ist nun passiert?
Mit klassischen Mitteln liefern diese Gelder an den Finanzmärkten
keine Rendite mehr. Schätzen wir mal ganz konservativ 5% Rendite und
eine sehr kleine (optimistische) Menge an Weltkapital von nur 50.000
Milliarden USD. Das bedeutet, dass rund 2500 Milliarden Gewinn
erwirtschaftet werden müssen. Doch woher nehmen?? Die Dritte Welt ist
längst ausgelutscht und hat alle möglichen Kredite aufgeschwatzt
bekommen. Ebenso die Schwellenländer (emerging markets). Argentinien,
Mexiko, Brasilien, Thailand, Russland und die Türkei sind jetzt
liquidiert. Die Kapitalströme verlangen Rendite! Aber woher nehmen,
das war doch die Frage, oder? Nun ja, in gewisser Weise frißt der
Kapitalismus sich gerade selber. Durch harten Wettbewerb (EUR 19,99
für´n Flugticket), Bilanzbetrug, Korruption, betrügerischen Bankrott
(WorldCom, Enron etc.) und
Rüstungsprogramme (Kampf gegen den Terror) versucht das System noch
letzte Profitreserven zu mobilisieren. Aber letztlich erzeugt dieser
Versuch nur einen Teufelskreislauf aus Arbeitslosigkeit und
Kapitalvernichtung.

-> Arbeitslosigkeit -> sinkender Konsum -> fallende Preise ->
Deflation -> sinkende Gewinne -> Entlassungen usw.

Japan, die zweitgrößte Industrienation befindet sich seit einem
Jahrzehnt(!) in diesem Teufelskreislauf. Einer schwere
wirtschaftliche Depression mit Deflation, "Bankfeiertagen",
Währungs-Abwertung und allem pi-pa-po. Die Bundesrepublik als
zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist bisher verschont gewesen.

Interessanterweise führen Investitionsprogramme zur staatlichen
"Ankurbelung" von Produktion und Konsum in dieser Situation zu keiner
merklichen Besserung mehr. Die Ursache ist einfach: Jede Subvention
ist eine Investition, die ausnahmslos(!) durch Geldschöpfung (Vergabe
eine Kredits) erzeugt werden muss. Klassisches Beispiel ->
Staatsverschuldung und Rüstungsprogramme als
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM).

Leider verlangt jeder Kreditgeber einen Zins. Und Staatsverschuldung,
also die Kreditaufnahme eines Staates beim Steuerzahler oder einem
fremden Staat vergrößert immer die Geldmenge am Kapitalmarkt, die
ihrerseits wieder mit Profit (Zinsen) bedient werden will. Klar?
There is no free lunch.

Es ist egal, wie man das Blatt wendet. Egal, ob die Zerstörung des
gegenwärtigen Wirtschaftszyklus mit einer Hyperinflation oder einer
Deflation ausgeht, bis wir das Tief erreicht haben, wird es noch rund
10 - 15 Jahre dauern. Bis dahin, sagt mir meine Einschätzung, werden
wir die ganze schöne Palette an Erscheinungen der Jahre 1926 bis 1948
noch einmal vor Augen geführt bekommen. Inkl. sozialer Unruhen,
Währungsabwertung, neuer Bündnisse und möglicherweise sogar Krieg.

Wir befinden uns, rein zyklisch betrachtet gerade im Winter 1930/31.
Und ich rate allen, sich wirklich, wirklich warm anzuziehen!


Gruss Flo


Detailierte und spannende Betrachtungen zur Weltwirtschaftskrise
finden sich dort:

http://www.miprox.de/index.html
http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite010.htm
http://www.studien-von-zeitfragen.ne...eltfinanz.html
http://www.mom.ch/cgi-bin/mhsnews/ti...ST&TPL=list.ht
ml
http://f17.parsimony.net/forum30434/index.htm
http://www.zeit-fragen.ch/NARCHIV.HTM


Unter anderem mit Artikeln von Dr. Kurt Richebächer (ex. Chef-Ökonom
der Dresdner),
Prof. Dr. Fredmund Malik (Uni Sankt Gallen) - Prof. Dr. Sergej
Glasjew (Ex-Vorsitzender
des Wirtschaftsausschuß des russischen Parlaments) und vielen
anderen, die kein
Blatt mehr vor den Mund nehmen müssen.
Alt 31. 10. 2002, 09:00 bl4ckd3vil is offline Mit Zitat antworten #1
WillY11 Spender
Mitglied
 
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Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 386
Ist schon ein interessandes Thema.
Mich beschäftigt auch schon immer mal, was passiert wenn das ganze Geld welches auf den ganzen Konten und Fonds usw. parkt mal ziemlich schnell auf den Mark geworfen wird


Cu
WillY11
Alt 31. 10. 2002, 11:01 WillY11 is offline Mit Zitat antworten #2
Sevenger
Kritiker
 
Benutzerbild von Sevenger
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.719
Ich hoffe ja noch, dass es anders kommt, aber ich befürchte, dass Du wohl leider recht behalten wirst.
Ich habe in letzter Zeit einige Artikel gelesen, in denen ähnliche Parallelen festgestellt wurden.
Zu erwähnen wäre vielleicht noch das Vertrauen der Anleger in das System.
Das ist wie in den 30er Jahren heute nämlich auch wieder weg (Danke, Herr Haffa&Co).
Und da Vertrauen mit der wichtigste Punkt der Weltwirschaftssysteme sein dürfte, sehe ich da auch noch ein großes Problem auf uns zukommen.
Das werden ein paar harte Jahre für uns werden...

so long
Sevenger
Alt 31. 10. 2002, 13:19 Sevenger is offline Mit Zitat antworten #3
Stoertebeker
Leitkulturbanause
 
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Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: ocean of chaos
Beiträge: 4.671
Das mit der Quellenangabe, wenn du Texte wie in diesem Fall komplett kopierst, musste aber noch üben. Mehr als "bitte warm anziehen ;-( " ist in keinem Fall von dir.
Alt 31. 10. 2002, 15:42 Stoertebeker is offline Mit Zitat antworten #4
jungekommmal
Snob
 
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 1.417
Menschen haben die Eigenschaft Dinge unheimlich zu verschlechtern unf extrem übertreiben darzustellen. Ich als Rheinländer halte es da mit den Kölnern: Es Kütt wie es kütt!


Bis denne!
Alt 31. 10. 2002, 19:32 jungekommmal is offline Mit Zitat antworten #5
Arthritix
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: New York, Rio, Tokio
Beiträge: 823
ich hab selten solch einen totalen blödsinn gelesen. wenn alle so denken würden wie der autor dieses beitrags, könnte es glatt so eintreten. gut das nicht alle so denken.

sicher, einige staaten und unternehmen haben probleme. viele aber auch nicht.

in einem klima der depression haben es innovationen natürlich schwer. das klima der depression hat aber imho ein natürliches ende. sobald die aktienkurse wieder auf einen stand gefallen sind, der einer normalen verzinsung entspricht, werden sie auch nicht mehr fallen. damit bessert sich dann auch wieder die stimmung und der konsum. die anzeichen, dass dieser punkt mittlerweile erreicht ist, sind klar erkennbar. nur weil die blase an den aktienmärkten geplatzt ist, geht der kapitalismus und mit ihm die weltwirtschaft nicht unter.

wenn man sich mal den historischen chart des dax ansieht, kann man leicht erkennen, dass das ende der fallenden kurse erreicht ist. die linie der seit 1980 laufenden aufwärtstendenz ist erreicht. beim dow jones zeigt sich ein ähnliches bild. die kursverläufe der letzten zeit zeigen das ebenfalls.
Alt 31. 10. 2002, 20:50 Arthritix is offline Mit Zitat antworten #6
Radi2000
PC- Terminator
 
Benutzerbild von Radi2000
 
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: ASAP New Zeeland
Beiträge: 324
uiuiui,
ich glaube Du gehst an einer Idee schwanger, die nie ausgetragen werden kann.
Nicht Unternehmen geht es schlecht, sondern Branchen!!!
Wenn Du Dich nur 5 Sekunden täglich mit Wirtschaftsdaten beschäftigen würdest
hättest Du erkannt , dass sämtliche Motoren der Wirtschaft einen Kolbenschaden haben.
Autoindustrie fallend, Baubranche tot, IT Bransche am Ende, Handel am Abgrund usw.
Wieviel Aktien hast Du in der letzten Zeit gekauft?
Und wenn keine, warum nicht?
Kannst Du mir definitiv ein Unternehmen nennen, welches in 12 Monaten noch eigenständig
existiert?
Selbst das kurzfristige Rating vieler Banken liegt im Bereich F.
Ich beneide Dich um Deinen Optimismus!
Alt 31. 10. 2002, 22:57 Radi2000 is offline Mit Zitat antworten #7
Arthritix
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: New York, Rio, Tokio
Beiträge: 823
Zitat:
Original geschrieben von Radi2000
Wieviel Aktien hast Du in der letzten Zeit gekauft?

keine. ich hab aber auch keine verkauft.

Zitat:
Kannst Du mir definitiv ein Unternehmen nennen, welches in 12 Monaten noch eigenständig existiert?

lockheed-martin? das klingt jetzt zwar pervers, aber es gibt immer firmen die von irgendwelchen situationen profitieren. ich hoffe das es nächstes jahr andere sein werden.

Zitat:
Selbst das kurzfristige Rating vieler Banken liegt im Bereich F.

auch das wird besser werden, und zwar genau da, wo es angefangen hat.

Zitat:
Ich beneide Dich um Deinen Optimismus!

sehe es mal so. wenn alle deprimiert sind und ab sofort jeglichen konsum auf ein mindestmaß beschränken, wie sollte es denn dann besser werden. ich bessere die situation und fange mit mir an
Alt 31. 10. 2002, 23:36 Arthritix is offline Mit Zitat antworten #8
frogger9 Spender
Imperator
 
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Ort: Monaco
Beiträge: 30.672
die anzahl der propheten steigt in schlechten zeiten. mittlerweile besonders in D. gabs zu allen zeiten und wird sich auch nicht ändern.

ausgang der WWK(weltwirtschaftskrise) war das zusammenwirken mehrerer ursachen. der 1.weltkrieg(der europa in die tauschwirtschaft zurück-katapultierte), ein dadurch entstandenes machtvakuum(zerfall staatlicher ordnunung) und nicht zuletzt eine einseitige wirtschaft(schwerindustrie, chemie und landwirtschaft).

börsenkrach 1929 ist im endefekt nur eine kleine delle im gesamten. Kostolany hatte schon recht mit seinem spruch: die börse ist wie ein kleiner hund. er eilt seinem herrn mal in riesenschritten davon und kommt dann wieder zurück. aber der herr schreitet vorran.

es liegt nicht an der wirtschaft, politik oder den menschen, sondern an den propheten. die können nämlich auf- und abschwung besser beeinflussen als programme. wenn du einem menschen nur lang genug einredest, das ihm schlecht ist, wird er kotzen gehen.
Alt 01. 11. 2002, 01:05 frogger9 is offline Mit Zitat antworten #9
deleted user
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von frogger9
ausgang der WWK(weltwirtschaftskrise) war das zusammenwirken mehrerer ursachen. der 1.weltkrieg(der europa in die tauschwirtschaft zurück-katapultierte), ein dadurch entstandenes machtvakuum(zerfall staatlicher ordnunung) und nicht zuletzt eine einseitige wirtschaft(schwerindustrie, chemie und landwirtschaft).
Und nicht zu vergessen, der berühmte Sack Reis!
Die Weltwirtschaftskrise ist ausgelöst worden durch den Börsencrash. Und der Crash durch Spekulation in Sphären, die durch nichts gedeckt waren, eben genau wie heute.
Zitat:
Original geschrieben von frogger9
börsenkrach 1929 ist im endefekt nur eine kleine delle im gesamten.
Der Börsencrash hat Massenarbeitslosigkeit, Hunger, politisch instabile Verhältnisse, ruf nach dem starken Mann, Hitler, zweiten Weltkrieg mit Millionen Toten u.s.w nach sich gezogen. Da von einer kleinen Delle zu sprechen ist schon kranker Zynismus.
Und die nächste "Delle" wird grade von genauso kranken Typen angeleiert.
Zitat:
Original geschrieben von frogger9
Kostolany hatte schon recht mit seinem spruch…
Kostolany wird schon mit seiner Schlaftheorie als skrupelloser Idiot in die Geschichte eingehen. Die Rentner und Kleinanleger, die grade mal ihre ganzen Einlagen verloren haben, werden sein Gesülze sicher zu würdigen wissen.
Alt 01. 11. 2002, 09:19 Mit Zitat antworten #10
frogger9 Spender
Imperator
 
Benutzerbild von frogger9
 
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Monaco
Beiträge: 30.672
Zitat:
Und nicht zu vergessen, der berühmte Sack Reis!


Wie konnte ich diesen nur vergessen.

Zitat:
Der Börsencrash hat Massenarbeitslosigkeit, Hunger, politisch instabile Verhältnisse, ruf nach dem starken Mann, Hitler, zweiten Weltkrieg mit Millionen Toten u.s.w nach sich gezogen.

Mit der Massenarbeitslosigkeit gebe ich dir recht (6 Millionen in D. heute haben wir 4.1). Aber führte diese zum 3.Reich? Der Weg wurde schon lange vorher geebnet. Die Weimarer Republik war seit ihrem Anfang instabil, da sie von Anfang an bekämpt wurde(von Rechts- bis Linksparteien).

Zitat:
Da von einer kleinen Delle zu sprechen ist schon kranker Zynismus.

Das bezog sich auf den Gesamtverlauf der letzten 100 Jahre und war von mir nur wirtschaftlich gesehen, kein Zynismus und schon gar kein kranker.

Zitat:
Und die nächste "Delle" wird grade von genauso kranken Typen angeleiert.


Dafür solltest du schon eine genauere Erklärung liefern.

Zitat:
Kostolany wird schon mit seiner Schlaftheorie als skrupelloser Idiot in die Geschichte eingehen. Die Rentner und Kleinanleger, die grade mal ihre ganzen Einlagen verloren haben, werden sein Gesülze sicher zu würdigen wissen.


Die da jetzt jammern, sind in die nächste Bank gestürmt und nach Aktien und Fonds verlangt, die ihnen ein Banker auch verkauft hat. Oft sagten auch die Banker, das doch das die beste Anlage jetzt wäre(das ist krank). Ob Kostolany mit seiner Schlaftheorie Recht oder Unrecht hat entzieht sich meiner Kenntnis (was weis ich, welche Aktien er meinte). Wer an der Börse spekuliert, sollte das immer mit dem Hintergedanken tun, dass er alles verlieren kann. Wie im Spielcasino auch.
Alt 02. 11. 2002, 00:18 frogger9 is offline Mit Zitat antworten #11
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