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Snob
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 1.398
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Unsere Jugend interressiert....
...sich zwar für einen Idioten Song, Honest Politicians, aber nicht für die wahre Politik. Frage: Wie soll das alles enden, wenn nur noch schwachmaten in die Politik gehen? Ich mein, die wirklich Intelligenten Leutte erkennen, dass in der Politik nichts zu hohlen is und gehen in die Wirtschaft und frag Du mal jemanden auf einem Gymnasium in NRW, wer Herr Stoiber is, oder Schily. Antwort: Stoiber kenn ich nur aus Raabs "Wirk kiffen" und den Namen Schiily hab ich noch nie gehört.
Anderes Beispiel: Wie lange dauerte der 2 . Weltkrieg, mmmmh keine Ahnung. Irgendwann in den 60ern? 1. Weltkrieg? Keine Ahnung, nie gehört. Oder: Am 9.11.02 gehe ich durch meine Schule (ja, ich selbst bin ein Jugendlicher, wie Ihr wisst) und frag die Leute: "Was war heute vor genau 64 Jahren?" <= Kein Schwein wusste es, bis mich dann irgendein Lehrer erlöste  Naja, und Ihr? Wer es mir sagt kriegt symbolische 10 €....!
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21. 11. 2002, 05:44
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#1
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ein Senior
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Im Haus
Beiträge: 402
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Ok
Ich glaub ich hab sie mir verdient!
09.11.1938 - Pogromnacht 09.11.2002 (64. Jahrestag)
Wer es genau wissen will, schaut hier hin.
http://www.hagalil.com/shoah/pogrom/enter.htm
Schau mein Motto
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21. 11. 2002, 06:02
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#2
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.706
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Die peinliche Unwissenheit, die viele Jugendliche heutzutage an den Tag legen ist wirklich beschämend.
Leider befürchte ich, dass man da nicht viel machen kann um das zu ändern.
Ich bin dazu übergegangen in solchen Fällen einen Blick aufzusetzen, als hätte derjenige gerade behauptet, die Erde sei eine Scheibe und dann einfach kopfschüttelnd weggehen oder das Gespräch auf ein anderes Thema lenken.
so long
Sevenger
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21. 11. 2002, 07:53
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#3
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Snob
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 1.398
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Ja aber einfach weg gehen??? Ich finds einfach dämlich, dass Leute sich nicht für Politik interressieren und dann später die größten motzer über die ddann aktuelle politik sind
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22. 11. 2002, 05:50
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#4
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Quam-User
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Fernando Poo
Beiträge: 2.691
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Moin,
ich finde nicht, dass du so extrem verallgemeinern kannst.
Ich bin auch Jungendlicher und denke, dass ich mich schon für Politik interessiere.
Was war am 09.11.89?
cu
Stephan
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22. 11. 2002, 14:17
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#5
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Snob
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 1.398
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22. 11. 2002, 14:38
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#6
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Audiophyl
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: NRW
Beiträge: 1.937
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hmm ich komm grad vom SV-Seminar der sekII da hatten wir unter anderem in einer kleingruppe auch mal ähnliche themen diskutiert...
nunja ich denke mal das alles was vor ende des zweiten weltkriegs eigentlich grundsätzlich bekannt ist (also was jetz da alles so wichtiges war) ich sehe eher ein problem darin das geschichtliches ab 1950 erst eigentlich wirklich in der sekII gemacht wird
frag mal nen realschüler nachm kalten krieg; korea; vietnam; golfkrieg......
die werden dich komisch anguggn das einzigste was ich vor sekII z.B. vom golf und vietnamkrieg wusste hatte ich von tom clancy oder aus hollywood (ok abundzu mal öfters ne doku auf den öffentlich rechtlichen nicht vergessen).
aber auch dieses können wir nicht auf die allgemeinheit von schülern übertragen die nach der sekI in eine ausbildung gehen.
ich hoffe ich konnte klarmachen was ich jetz so grad konkret meine...
ansonsten ich mein deine frage von wegen was am 9.11. vor genau 64 jahren war hätte ich es dir auch nicht genau sagen können.
ich finde zwar schon das es wichtig ist zu wissen was die reichsprogromnacht ist und wann es ungefähr war genau so wie andere daten. z.b. 1939 überfall auf polen usw.. aber genaue tagesdaten kann ich mir absolut nicht merken.
[ot] ok alle frauen werden mich hassen; ich verpenne JEDEN jahrestag geburtstag usw... ohne kalender pech... hab halt nen fotographisches gedächtnis - einmal ein gesicht gesehn, nie vergessen...[/ot]
Geändert von Fraggzeichen (22. 11. 2002 um 18:53 Uhr).
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22. 11. 2002, 14:41
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#7
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Exzentriker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Unter Geiern
Beiträge: 1.099
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Da hat der Vietkong zusammen mit UbL und Timothy McVeigh Selbstmordattentate auf Pearl Harbour veruebt?
znhresnyy
BTW glaub ich nicht, dass es das doch recht interessante Thema verdient hat, zur Quizshow zu mutieren...
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22. 11. 2002, 14:43
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#8
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Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 2.541
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Geändert von Brutto (30. 10. 2003 um 13:01 Uhr).
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22. 11. 2002, 16:13
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#9
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Snob
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 1.398
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das mit den nach daten fragen war nur ein Beispiel und es geschah an genau dem tag, an dem an fast jeder 2. Wand in der schule ein plakat zu einer veranstaltung an dem abend mit dem thema die reichsprogromnacht :argl: naja, was mir halt eben auch auffällt ist, das komischer weise jeder den "Steuersong" kennt, und Lieder wie Hones Politicians sehr beliebt sind: Warum wohl?
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22. 11. 2002, 16:45
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#10
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Quam-User
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Fernando Poo
Beiträge: 2.691
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Zitat:
Original geschrieben von philoact
das mit den nach daten fragen war nur ein Beispiel und es geschah an genau dem tag, an dem an fast jeder 2. Wand in der schule ein plakat zu einer veranstaltung an dem abend mit dem thema die reichsprogromnacht :argl: naja, was mir halt eben auch auffällt ist, das komischer weise jeder den "Steuersong" kennt, und Lieder wie Hones Politicians sehr beliebt sind: Warum wohl?
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Weil Mäckern leichter ist als Handeln.
Aber es ist ja nichr nur das desintresse an der Politik.
Wenn ich mich in meiner Stufe so umschaue dann wissen zwar die meisten, wann der 2 Weltkrieg war und wissen auch wer stäuber ist, aber nur, weil sie es für die Schule lernen mussten. Es geht ihnen einfach am Arsch vorbei. Warum auch? In meiner Stufe sind viele, die aus gutem (im Sinne von "wohlhabend") Elternhaus kommen. Das wichtigste in ihrem Leben sind erst mal Partys. Dann kommen Partys. Danach Alkohol, Zigaretten, etc... Danach kommt erst mal lange Zeit garnichts. Danach Mode, Schule (weil Papi sonst den Geldhahn abdreht) und Handys. Leute die sich für Politik oder ähnliches Zeug interessieren werden schon mal von vornerein als Spinner abgestempelt. Die sind so extremst oberflächlich, das könnt ihr euch nicht vorstellen.
So, genug gemeckert.
BTW: Es heisst Pogromnacht, nicht pRogromnacht.
cu
Stephan
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22. 11. 2002, 17:48
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#11
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 2.327
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Zitat:
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ich finde zwar schon das es wichtig ist zu wissen was die reichsprogromnacht ist und wann es ungefähr war genau so wie andere daten. z.b. 1933 überfall auf polen usw.. aber genaue tagesdaten kann ich mir absolut nicht merken.
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1933 Überfall auf Polen?
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22. 11. 2002, 18:44
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#12
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Audiophyl
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: NRW
Beiträge: 1.937
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ehm warte,........
seht her liebe kinder zu soetwas bringt euch der alohol...
(das zum thema sv-seminar kein schlaf undn konti pils...)
33war natürlich die machtübergreifung hitlers...
der einmarsch in polen war natürlich am 1ten sept. 39...
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22. 11. 2002, 18:53
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#13
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Angepasster
Registrierungsdatum: Feb 2001
Beiträge: 532
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Auch mal dazu äußern:
1. Geht es mir ähnlich wie Euch, dass ich über das Politikverständnis und -interesse der Jugendlichen in Deutschland entsetzt bin.
2. Sehe ich stupides Datenauswendiglernen als etwas an, dass das Verständnis für politische Zusammenhänge nicht fördert. Es wird einfach in der Schule verlangt. Vielmehr denke ich, dass man mehr Zeit damit verbringen sollte, sich mit der momentanen politischen Situation auseinander setzen sollte. Wenn ihr mir irgendwelche Daten an den Kopf werft, werde ich Euch wahrscheinlich ähnlich dämlich anblicken, wie es die Leute aus der Schule tun. Es ist schon wichtig, einige Zusammenhänge vergangener Ereignisse zu kennen und diese historisch ungefähr einordnen können, aber wozu sollte man die genauen Daten kennen können außer um mit Pseudo Politikwissen prahlen zu können. Da führe ich lieber eine Diskussion und stärke damit meine Argumentationsfähigkeit. Soviel dazu.
3. Nun zur Situation: Bei mir in der Schule sieht es nicht wesentlich, wenn auch etwas besser aus. Aber wie SNAFU meines Erachtens schon richtig erkannt hat, kommt dieses Wissen oder Interesse meist nich aus eigenem Antrieb, sondern geschieht auf Druck der Eltern / Schule.
Klingt abwertend, aber ich will gar nicht wissen, wie es auf Hauptschulen / Realschulen aussieht.
4. Konstuktive Vorschläge: Habe ich leider keine, aber wie will man die Einstellung eines Menschen verändern? Druck ausüben bringt denke ich eher einen negativen Effekt, da ein Jugendlicher immer etwas, was er aufgedrängt bekommt als etwas unangenehmes empfindet. Die Eltern / Schule sollten wenn dann zum selbstständigen, freiwilligen Interesse an der Politik anregen. In der Schule vielleicht durch Lernspiele und unkenventionelle Unterrichtsmethoden. Die Eltern sollten ihr Kind nie dazu zwingen, sich für Politik zu interessieren, evtl. mal eine Wahlsendung zusammen anschauen oder eine Diskussion führen.
In diesem Sinne
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25. 11. 2002, 14:08
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#14
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aussie
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 1.089
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hi,
also ich find jetzt nicht, dass das Interesse an der Politik bei Jugendlichen so schlecht ist. Wenn ich mich so in meinem Freundeskreis und meiner Stufe(13) umschau kann ich guten Gewissens sagen, dass hier eine nahezu 100% Wahlbeteiligung herscht. Auch kommen bei den verschiedensten Anlässen relativ gute Diskussionen zu stande. Ich könnte mich jetzt ehrlich gesagt an keinen schulische oder freundschaftliche Event(sei's Klassenfahrt oder RaR) erinnern bei dem wir nicht in irgendeiner Weise politische oder gesellschaftliche Diskussionen hatten.
Dabei ist es jetzt nicht so, dass des unser Lebensinhalt ist. Party und abfeiren steht ganz klar weiter vorne aber ich denke, dass oft auch ein Interesse und die Lust auf Diskussion und Meinungsaustausch besteht. Dazu kommt noch, dass in unserer Clique wirklich so zimlich alle politschen Meinungen vertreten sind, von extrem konservativ(fast schon monarchistisch) bis zu kommunistisch ist alles vertreten und das sorgt dann natürlich auch für die nötigen "Reiberein" um eine ernste Diskussion zu beginnen.
Ich finde, man sollte des ganz jetzt nicht so schwarz sehen sondern den Jungedlichen auch ne Chance geben. Allerdings ist das heutzusage nicht ganz einfach und muss aus eigenem Antrieb kommen. Wenn es nur ist um in der Schule zu punkten, dann ist des meines Erachtens, nicht so gut, da dadurch kein wirkliches Interesse geweckt wird sondern nur mit dem "Notenhammer" gedroht wird.
so long
PSR8000
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25. 11. 2002, 14:41
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#15
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Angepasster
Registrierungsdatum: Feb 2001
Beiträge: 532
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@PSR8000
Es geht nicht um Deinen Freundeskreis, es geht nicht um meinen Freundeskreis, es geht um die Allgemeinheit. Natürlich kann man das nicht pauschalisieren, aber ich denke, dass mindestens 80% der Jugendlichen nicht die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Kriegen oder ähnliches Erklären könnten.
Allerdings ist es in Deutschland meinen Erfahrungen zufolge nicht so schlimm wie z.B. in den Vereinigten Staaten von Amerika, insb. im Süden des Landes. Dort können die meisten nichtmal 5 europäische Staaten aufzählen. Dafür können sie alle amerikanische Präsidenten aufzählen, deren politische Leistungen oder Misserfolge jedoch meist nicht,
Damit will ich die Lage nicht herunterspielen, sondern nur verdeutlichen, dass es in Deutschland wenigstens noch das Potenzial gibt, den Menschen / Jugendlichen ein offenes Bild der Politik zu vermitteln und keine starren Ansichten zu übernehmen.
Also hoffen wir auf Besserung
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25. 11. 2002, 15:39
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#16
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aussie
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 1.089
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hi,
des Beispiel von mir sollte jetzt auch nicht auf die ganze Welt übertragen werden, mir kam bloß der allgemeine Tenor in den obigen Posts ein wenig zu negativ vor und da wollt ich halt mal zu denken geben, dass nicht alles so schlecht ist wie es auf den ersten Blick scheint. Ich kenne auch einige die ein Jahr in Amerika verbracht haben und dessen Ansichten über das dortige System und die Bildung sind, gelinde gesagt, erschreckend. Er war ein Jahr lang auf einer Privatschule und selbst diese hatte, seiner Aussage nach, gerade mal Realschulniveau.
Aber ich denke wir sollten nicht darüber diskutieren, dass die Kirschen in Nachbars Garten schlechter sind als unsere, sondern versuchen die unseren aufzubessern. 
Eine Maßnahme wäre zb den GemKu Unterricht schon ab der 7 oder 8. Klasse einzuführen, aber der 10. wie das in BaWü auf den Gymnasien praktiziert wird, halte ich für reichlich spät. Zumal es in der 12,13 schon wieder fast wegfällt(1h/woche).
Allerdings muss man auch sagen, dass Politiker in heutiger Zeit keine guten Vorbilder abgeben und die Identifikation mit ihnen gegen Null tendiert. Die Cleveren gehen sowieso in die Wirtschaft und versuchen ihr Geld zu machen. Auch bietet das Berufsbild Politiker denkbar schlechte Aussichten:
- relativ geringes Gehalt
- man steht immer im Rampenlicht
- man wird von allen Ecken angefeindet und verfolgt(Presse)
- man ist IMMER der Schuldige
Das Interesse junger Menschen sich für so etwas zu interessieren ist verständlicher Weise gering. Man sollte in den gänigen Medien mehr über die positiven Aspekte der Politik(Verantwortung und Dienst an der Gemeinschaft) berichten um dem ganzen einen objektiveren Touch zu geben. Da es aber einfacher ist mit Mißerfolgen und Skandalen Schlagzeilen zu machen, wird das ganze schwer umsetzbar sein.
MfG
PSR8000
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25. 11. 2002, 16:07
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#17
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Angepasster
Registrierungsdatum: Feb 2001
Beiträge: 532
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GemKu.... klingt irgendwie nach was vom China - Imbiss 
Mal im Ernst, was heißt das? Gemeinschaftskunde? Wenn ja, dann hatte ich das nie. In der 7 - 10 Klasse hieß Geschichte zwar "Geschichte / Sozialkunde", allerdings habe ich von der Sozialkunde nie etwas gemerkt. Das einzige Fach, das ich hier in Berlin als politisches Fach je hatte, ist politische Weltkunde, welches mich jetzt die letzten 1 1/2 Jahre in meiner chullaufbahn begleitet. Und das sieht bei mir auch eher nach Geschichte aus, aktuelle politische Diskussionen führen wir nie, nicht mal zur Bundestagswahl, allenfalls mal eine Diskussion, ob der Einsatz von Freikorps, welche die Ebert - Regierung mit der Niederschlagung des Januaraufstandes 1919 beauftragte, richtig war. Aber das ist, denke ich, wie so vieles, lehrerabhängig.
Meines Erachtens ist es gar nicht notwendig, den Beruf eines Politikers attraktiver oder populärer zu machen, es reicht schon, wenn sich halbwegs intensiv mit der Materie Politik auseinander gesetzt wird. Dann würde es zu einem besseren Verständnis der pol. Situation kommen und die Leute würden bewusster wählen.
Politiker gibt es genug, viele inkompetente, meiner Meinung nach aber auch genug fähige. Außerdem käme man durch ein Politik- und Gesellschaftsbewusstsein aus diesem opporutnistischen und egoistischen Denken der Menschen hinaus ("Ich will es für mich möglichst schön haben, die andern sind mir ladde"; "Wenn's mir so gefällt, warum sollte etwas geändert werden?"), etc.
In diesem Sinne
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25. 11. 2002, 16:32
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#18
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aussie
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 1.089
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upps verzettelter Wortgebrauch, aber du hasts ja richtig erraten Gemku = Gemeinschaftskunde. Ich hab des jetzt seit der 10. und meines erachtens ist das Fach wirklich extrem Lehrerabhänig, Ich hatte das Glück einen Lehrer zu haben der es auf der einen Seite pädagoisch drauf gehabt hat und es verstand alle Schüler für sein Fach wenigstens ein bischen zu begeistern und selbst auch noch Lokalpolitker war. Daraus resultierten viele ansprechende Diskussionen wann immer es einen aktuellen Bezug zu unserem Lehrstoff gab.
Ich find des erschreckend, dass ihr noch weniger Politk oder Sozialkunde habt als ich, wobei ich des meine noch viel zu wenig find.
Mit der Beschäftigung der Materie und der daraus resultierenden bewußteren Wahl geb ich dir 100% recht, nur stellt sich jetzt wieder die Frage, wie du diese Beschäftigung anregen und fördern willst.
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25. 11. 2002, 17:17
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#19
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Exzentriker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Unter Geiern
Beiträge: 1.099
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Ich moechte auch mal ne andere Seite des Problems andeuten...:
Sicher, der 9.11.1938/1989 usw. usf. sind bedeutungsschwangere und wichtige Daten, mit denen mensch schon was verbinden sollte. Nun fuehr mal aber einer mehr oder weniger zufaellig 'ne Diskussion ueber Politik mit ein paar guten Freunden - von denen kein einziger nicht einiges auf dem Kasten haette, geistig gesehen - , zB aus aktuellem Anlass ueber die USA und innere Sicherheit. Nach einiger Zeit muss man dann aber feststellen, dass die anderen einen Grossteil der oeffentlichen Diskussion zum Thema schlicht und ergreifend verpasst haben. Man erwaehne Begriffe wie "Homeland Security Act" oder versuche auch mal die moeglicherweise noch existenten anderen Motive ausser "boese Terroristen muessen getoetet werden" hinter GWB's Aussenpolitik zu diskutieren... Da muss man dann auch mal damit leben, nur mitleidig belaechelt zu werden, wenn man die Auffassung vertritt, dass Oel einen massgeblichen Anteil zu der ganzen Situation beitraegt.
Ihr versteht worauf ich hinauswill?
Politisch interessiert/gebildet und politisch interessiert/gebildet sind offenbar nicht das selbe Paar Schuhe. Die Personen, die ich erwaehnt habe, koennten wohl ohne Probleme noch einige geschichtliche Daten mehr als nur die hier exemplarisch zur Sprache gebrachten vorbeten, und interessieren sich wohl auch ziemlich dafuer (guter Freund, bester in meinem Abijahrgang, FDP-Mitglied und seine Freundin, 2tbeste im Jahrgang, Gruenen-Sympathisantin die kommunalpolitisch auch schon auf der Liste stand). Aber wer schaut schon grossartig ein bisschen ueber den Tellerrand, wenn's keiner verlangt. Dabei gings in dem Fall nicht mal um irgendwelche hochgradig spekulativen Dinge, die von politischen Minderheiten diskutiert werden, sondern darueber gab's zB auch 'n ganzes Dossier im Spiegel Online.
Das find ich ehrlich gesagt mit das Traurige an der ganzen Angelegenheit - dass viele wirklich wichtige Dinge, die allerdings so ein bisschen einen Bogen um die grossen Printmedien und Fernseh- bzw. Rundfunkstationen machen so unter den Tisch fallen (obgleich eigentlich nur logisch) - wobei es aber trotzdem eigentlich jedem zugaenglich ist, gerade eben den juengeren Leuten, die sich vermehrt mit elektronischen Medien befassen. So wird's denk ich jedenfalls vorerst dabei bleiben, dass die grosse graue Massen den Demonstrant auf 'ner Globalisierungsdemo in erster Linie als Krawallmacher sieht - schliesslich wissen ja wohl nur die wenigsten, warum der denn da eigentlich protestiert.
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25. 11. 2002, 18:54
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#20
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 77
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Nur ein Wort zu "... die Intelligenten gehen in die Wirtschaft", ja nu´, wer ist da gemeint: Stiehl, Hundt, Schrempp, Henkel oder gar Sommer? Da müßte man den Intelligenzbegriff schon recht weit fassen; und selbst wenn sie zu der irgendwie recht unbestimmten Menge dieser Leute gehörten, schaut sie euch an, möchtet ihr diesen Schlag Mensch wirklich (noch mehr) in der Politik sehen?
Außerdem, sagen wir ein Mensch hat vor allem ein ausgeprägtes Faible Geisteswissenschaften aller Art, hat ein schnelles Auffasungsvermögen, ist ein guter Rhetoriker und brilliert in Diskussionen zu ganz verschiedenen Themen, ist also irgendwie scheinbar intelligent, weder wird dieser wohl ein hohes Tier in der Politik werden, noch einer der wirklich Besserverdienenden in der Wirtschschaft, er wird sich wahrscheinlich einfach "intelligent" verhalten...
Und nuin zum Punkt: Tatsächlich sind sich Wirtschaft und Politik, vor allem in den mittleren bis hohen Ebenen, erstaunlich ähnlich, meistens ind es die in vielerlei Hinsicht ziemlich mittelmäßigen und vor allem skrupellosen Individuen, die nicht allzuviel nachdenken und sich auf diese Weise häufig durchsetzen. (Ausnahme George Bush, da wär wohl "mittelmäßig" zielmlich geschmeichelt...)
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28. 11. 2002, 21:25
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#21
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Des Pudels Kern
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: Mond
Beiträge: 143
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wenn man in der schule die geschichtlichen daten nicht lernt oder man in geschichte/politik erst gar nicht soweit kommt, wo sollen die jugendlichen es denn lernen? man kann jeden tag tagesschau gucken, dann weis man was aktuell auf der welt passiert!
in geschichte bin ich gerade mal bis zum anfang des 2.weltkrieg gekommen! was danach kommt habe ich nie in der schule gelernt! die 50er, 60er(hippies überall) 70er, 80er! als die mauer gefallen ist, bin ich gerade in die schule gekommen! dannach habe ich dann die realschule besucht! über die kubakriese habe ich dieses jahr auch das erste mal wasl gehört und gelesen! in der schule habe ich das nie gehabt! jetzt wo ich fachabi mache, haben wir in politik über die kubakriese(1962) gesprochen. alles andere was ich über politische ereignisse weis, habe ich aus dem tv oder büchern. unser bildungssystem ist schon sch....
nach der pisa studie habe die politiker auch viel geredet aber passiert ist bis heute nichts!
wenn man 2-3 mal in der woche tagesschau guckt weis man was in der politik los ist und ich denke das machen viele jugendliche!
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02. 12. 2002, 13:29
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#22
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"Einzigst"-sager
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Kalaalit Nunaat
Beiträge: 991
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Mal von den "intelligenten" Wirtschaftsbossen weg zum Thema: Spassgesellschaft.
Fakt ist, dass Jugendliche sich heute weniger um Politik als um Mode und Co. sorgen. Doch machen es sich viele "Erwachsene" es sich leicht und geben der Jugend die Schuld an ihrem eigenen Desinteresse. Doch worin unterscheiden sich Kleinkinder heute von Kleinkindern früher? Garnicht. Das heißt, diese Entwicklung ist nicht genetisch bedingt. Folglich muss sie anerzogen sein. Durch die Gesellschaft, die Medien, die Eltern.
Sind es gerade die Eltern, die ihre Kinder antiauthoritär erziehen, die sich heute über die Jugend beschweren? Ist es die Schule, in der die Lehrer durch "Bastelnachmittage" und soweiter versuchen mehr "Spiel" in die Schule zu bringen? Unsere Direktorin an der Schule schickt die Schüler vor Weihnachten ins Kino zu Herr der Ringe II (Gymnasium). Es ist die gleiche Schulleiterin, die sich auf der Abiturientenentlassungsfeier über die heutige Konsumgesellschaft (speziell Jugend) beklagte!
Es gibt tausend weitere Beispiele, dass die Jugend das Produkt der Erziehung der Erwachsenen ist. Drum sollten diese sich nicht beschweren!
Ich möchte nicht die aktuelle bzw heutige Erziehungsmethode bewerten, sondern nur darstellen, an alle Zwangskritiker!
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02. 12. 2002, 19:31
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#23
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