@wire: Echt, mit dem Lesen hat das bei euch gleich nach der Geburt geklappt? Enorm...
Unser Ritual hat sich im Laufe der Monate etwas geändert und wird auch oft den Bedürfnissen angepaßt.
Fest bleibt aber immer folgendes:
Abendbrot.
Windel entfernen, Kind säubern, Zähneputzen.
Nackiges Kind einfangen, eincremen, dabei mit Spielzeug ablenken. Bauchpusten, Füßebeißen, Füßekitzeln etc. Also Berührungsspiele vor allem. Dabei wird dann auch mal eincremen weggelassen, wenn sie zu müde ist, und durch zärtliche, langsame Streichelbewegungen ersetzt.
Neue Windel anziehen, Schlafanzug anziehen.
Am Windspiel herumklingeln, dabei Schlafsack überstreifen (mühselig auf Mamas/Papas Arm). Nach ca. 5 mal Windspiel antippen und zuhören wird Licht ausgemacht (kann sie schon selber!!!), Gardinen zu.
Normalerweise würde hier ein Gute-Nacht-Lied folgen (Guten Abend, gut Nacht, zwei Strophen), da ich die Tage aber fast eine Woche lang kreuzheiser war, ist dieses jetzt entfallen.
Kuß auf die Stirn, ins Bett legen, zudecken. Je nach Müdigkeit Spieluhr nochmal aufziehen, Gute Nacht sagen, rausgehen.
Einzelne Komponenten kann man weglassen, im Kern ist es aber immer wieder wenigstens fünf Minuten zärtliche Berührung und Im-Arm-Halten.
Das Ritual meines Mannes dagegen:
Ins Bett legen, Licht aus.
Klappt genausogut, aber nur bei ihm.
Gruß,
dlfa