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Hieß hier mal Tomtimo
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: 216.3.79.122
Beiträge: 1.258
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Blei Gel Akku, wie laden?
Hallo,
ich habe mir einen Blei Gel Akku mit 12V und 7,2 Ah besorgt. Nun stehe ich vor einem Problem. Wie lade ich das Ding auf? Kann ich ein normales Ladegarät aus dem KFZ Bereich verwenden, oder kommt etwas spezielles zum Einsatz?
Nicht das mir der Akku um die Ohren fliegt...
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03. 01. 2003, 19:02
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#1
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Kurt Knutson
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: hab ich
Beiträge: 2.699
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ähm .. sind die gel akkus ned die wartungsfreien?
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03. 01. 2003, 19:49
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#2
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seit Hartz IV Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 10.309
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Naja, so wartungsfrei, dass man sie nicht mal laden muss, sind die wohl doch noch nicht.
KFZ Ladegerät müsste OK sein, wenn´s halt vorhanden ist. Es gibt natürlich auch spezielle Ladegeräte für Blei-Akkus. Aber das lohnt wohl nicht bei einem Akku.
Gruss
Tim
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03. 01. 2003, 21:12
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 147
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HIHO
Ganz so einfach ist es wirklich nicht.
Weil ein Blei Gel akku eine Hohere Ladeschluss spannung hat bekonnst du sie nicht richtig Voll,und wenn du den Akku zu lage lädst geht er kapput,Normale akkus haben ein sicherheits ventiel das geht auf wenn der akku zu lange geladen oder zu schnell entladen wird und das hast du bei einen gel akku nicht der verzeit keinen fehler zu lange laden kaputt,zu stark entladen auch kaputt immer nur teil weise laden auch kaputt.
Also wenn du ihn für den dauer einsatz gebrauchen willst kauf dir ein bausatzlader der schaltet genau im richtigen augenblick ab.
Son akkuist zwar nicht sonderlicht teuer aber spätesten nach dem zweiten akku hat sich der lader bezahlt gemacht.
Ich habe mal von einen Bekannten 20 solcher akkus bekommen und so nach ca 20 mal laden gingen die ersten akkus in die knie,aber als i´ch den lader den ich sowieso noch hatte aber der mir zu langsam geladen hat genommen habe hielt der akku.
MFG Jolle
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03. 01. 2003, 21:45
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#4
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Hieß hier mal Tomtimo
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: 216.3.79.122
Beiträge: 1.258
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Danke für die Antworten. Hat mir also schon mal sehr viel weitergeholfen.
Also kann ich einmal den Akku mit einem KFZ-Ladegerät aufladen. Sollte mir aber schnellstmöglich so ein Zusatzgerät kaufen. Gibt es denn eine Zeitangabe, wie lange ich den Akku am Ladegerät lassen kann? Will ja auch nix kaputt machen.
Bezugsquelle für dieses Gerät ist doch bestimmt Conrad.com.
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04. 01. 2003, 09:49
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 897
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Blei-Geel Akkus sind eigentlich sehr zuverlässige Energiequellen, allerdings sollte man sie nicht tiefentladen.
Beim Laden sollte man darauf achten, dass NIEMALS die Spannung von 14,2 Volt an den Klemmen überschritten wird.
Prinzipiell funktioniert so ein Akku genau wie eine Autobatterie.
Der Ladezustand lässt sich, im Gegensatz zu NC oder NIMH -Akkus, an der Spannung ablesen.
Die Ladespannung steigt ab etwa 90% der Kapazität relativ stark an, bei 95% der maximalen Kapazität werden etwa 13,9Volt erreicht.
Bei 14,2 Volt Ladespannung ist der Akku randvoll.
Aber Achtung ! bei dieser Spannung beginnen die Zellen zu gasen, d.h. die Säure (genauer: das Wasser) wird in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt.
Das Gas entweicht dann über die Sicherheitsventile, und der Akku verliert an Kapazität.
Aufgeladen wird der Akku mit einer konstanten Spannung von 13,9 bis 14,1 Volt.
Ein Überladen ist bei dieser Spannung nicht möglich, da der Ladestrom selbst zurückgeht wenn der Akku voll ist und eben diese Spannung erreicht. Bei NC-Akkus lässt sich der Ladezustand nicht einfach anhand der Spannung beurteilen.
Genau aus diesem Grund werden bei den meissten Alarmanlagen Blei-Geel Akkus verwendet.
Bei Alarmanlagen und anderen Geräten, wo solche Akkus als Pufferbatterie eingesetzt werden, wird mit einer Maximalen Spannung von 13,8-13,9 Volt gearbeitet.
Dabei nutzt man nur ca 90-95% der Kapazität aus, jedoch kann der Akku dauerhaft am Ladegerät bleiben ohne Schaden zu nehmen, selbst wenn die Kapazität der einzelnen Zellen etwas unterschiedlich ist.
Im Modellbau werden die Akkus mit bis zu 14,2 Volt geladen, allerdings sollte man dann die Ladezeiten beachten.
Zusätzlich muß der maximale Ladestrom begrenzt werden, da der leere Akku sonst sehr hohe Ströme aufnehmen und Schaden erleiden würde.
Der genannte Akku verkraftet sicherlich Ladeströme von 5-10 Ampere, wenn's mal eilt.
Allerdings würde ich zugunsten einer höheren Lebenserwartung einen Ladestrom von 1-2 A empfehlen.
Ein einfaches Ladegerät für Autobatterien ist nicht geeignet, der Ladestrom wird etwas hoch sein und die Geräte haben keine Spannungsbegrenzung.
Bei Conrad u. Co gibt es spezielle Ladegeräte für solche Bleiakkus.
Außerdem gibt es fertige IC's für diesen Zweck, mit nur einem Bauteil (und einem kleinen Kühlkörper) läßt sich ein einfaches Netzteil zu einem hervorragenden Ladegerät erweitern.
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05. 01. 2003, 04:59
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#6
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