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Java
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Umsetzung mobile "Stefan Raab"-Tastatur

hi,

ich bin in meiner Ausbildung noch nicht so weit, Elektrotechnik sind wir nicht soo weit, aber ich denk folgendes ist möglich :

Stefan Raab in TVTotals "Nippel"-Tastatur auf einer kleinen Platine aufzubauen... das Problem ist, wie ich die Töne speichere (.wav, oder welche Dateiendung), wie ich die dann am besten abspiele etc., Membran-Lautsprecher am ende ist klar...

könnte mir da einer detailreich weiterhelfen ? Bitte Abkürzungen dann erklären...

MfG Java

PS : Ich möchte nicht viel Geld ausgeben, wir haben viel in der Ausbildungstätte, aber spezielle ICs oder so nicht
Alt 22. 01. 2003, 20:17 Java is offline Mit Zitat antworten #1
Jørd
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Der Herr Raab setzt sicherlich einen sog. Sampler ein.
Das ist ein Musikinstrument mit Midi-Schnittstelle, das auf Tastendruck (oder Midi-Kommando) entsprechende geladene Samples (eben die Klangschnipsel) abspielt.
Seine Tastatur ist ein Midi-Keyboard, das bei Tastendruck dem Sampler mitteilt, welche Taste gedrückt wurde.

Alternative: Billigen Sampler nehmen, Original-Keyboard und Gehäuse durch Selbstbau ersetzen.
Alt 23. 01. 2003, 10:06 Jørd is offline Mit Zitat antworten #2
Java
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wir sind hier doch im Elektronik Forum nicht ?

Ich hab nicht gefragt welche Geräte ich brauche sondern welche Bauteile
Alt 23. 01. 2003, 11:13 Java is offline Mit Zitat antworten #3
Jørd
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Zitat:
wir sind hier doch im Elektronik Forum nicht ?
Und?!
Zitat:
Ich hab nicht gefragt welche Geräte ich brauche sondern welche Bauteile

Nö, hast Du nicht wirklich; jedenfalls habe ich die Frage "Ich suche eine Bauanleitung für einen Sampler" nicht gesehen.

Einen Sample-Abspieler könntest Du aus einem einfachen D/A-Wandler, einem oder zwei ausreichend großen EPROM(s), einem Taktgenerator nebst Vorteiler sowie einem oder mehreren Zählern aufbauen.

Die Anzahl der EPROMs ist abhängig von der erwünschten Klangqualität (und natürlich der Dauer) der wiederzugebenden Samples.
Nehmen wir mal 16 Bit Mono bei 44.1 kHz an, so kommen wir auf 44100*2 Bytes pro Sekunde; mit zwei EPROMs à 128 kByte käme man also auf knapp 3 Sekunden.

Der Taktgenerator sollte mitsamt Vorteiler einen Takt von 44.1 kHz (oder eben der gewünschten Samplerate) erzeugen, dieser wird an die Zähler angelegt, von denen entsprechend viele kaskadiert werden müssen, um die Adressleitungen der EPROMs zu adressieren. Bei 128 kByte-EPROMs wären das 17 Adressleitungen.

/CS und /OE der EPROMs werden ständig aktiviert (also mit Masse verbunden), die Datenleitungen werden mit dem D/A-Wandler verbunden.

Die Dauer der Samples kann durch entsprechende "Programmierung" der Zähler (der Reload-Wert bei Reset) angepasst werden.


Nun ist noch eine Mimik zu schaffen, die nach einem Druck auf einen Taster den Zähler startet und einmal ablaufen lässt.
Ein Audio-Verstärker muss noch hinter den D/A-Wandler gehängt werden und fertig ist der Ein-Sound-Sampler.

Das ist nicht besonders effektiv, da man für jedes Sample einen eigenen Ein-Sound-Sampler benötigt und ausserdem einen EPROM-Brenner.

Jedes etwas sinnvollere Konzept ist rechnergestützt zu implementieren; da wäre also ein Mikrocontroller mit ausreichend Speicher, einer Schnittstelle zu einem PC (um den Speicher mit Inhalt zu füllen) und einem D/A-Wandler sowie einer Ansteuerung der auszuwertenden Tasten zu verbinden.
Alles nicht wirklich ein Problem, nur wird - je nach Sampleanzahl und -Größe - richtig viel Speicher benötigt.

Als Selbstbauprojekt für jemand, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, ist das vielleicht 'ne Nummer zu groß, daher war mein Vorschlag, 'nen fertigen Sampler zu modifizieren, durchaus ernstgemeint.

Den "Ein-Sound-Sampler" hingegen könntest Du tatsächlich mal versuchen, zusammenzubauen ...

Im übrigen solltest Du Deinen Tonfall moderieren.
Alt 23. 01. 2003, 14:04 Jørd is offline Mit Zitat antworten #4
Java
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ja sorry, wollte nicht unhöflich klingen

war nur grad bisschen stressig heute Mittag

danke für den interessanten beitrag, ich arbeite mich gleich mal durch ;-)
Alt 23. 01. 2003, 20:19 Java is offline Mit Zitat antworten #5
CForce
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Es gibt allerdings auch fertige kleine Soundspeichermodule, die im Prinzip wie von Jørd beschrieben funktionieren.
Die Möglichkeiten dieser Teile sind natürlich begrenzt, aber sie sind halbwegs preiswert zu haben und lassen sich wie ein Anrufbeantworter "bespielen".
Eine interessante Möglichkeit währe auch, in einer prinzipiell wie oben vorgeschlagenen Schaltung, eine Flash-Karte als Speicher zu benutzen.
Um einen kleinen Prozessor wird man zum Auslesen der Karte wohl nicht herumkommen, dafür könnte man die Samples leicht vom Rechner auf die Karte speichern, und bei Bedarf leicht austauschen.
Auch die Speicherkapazität währe kein Problem, eine 64 MB-Karte reicht für etwa 7 Min .wav in CD-Qualität.
In Mono mit 22kHz Samplingrate etwa eine halbe Stunde.
Selbst eine 8MB-Karte sollte für so ein Stefan Raab Teil ausreichen.
Alt 25. 01. 2003, 07:38 CForce is offline Mit Zitat antworten #6
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