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DarkHell
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 108
LCD Ansteuerung LM46148Z / Datenblatt

Hi,

also ich habe bei google schon 2 JPG's gefunden.

bild1
bild2

ist auch schon relativ viel rauszulesen. (aber leider nur über die Hardware) Aber ich habe relativ keine idee wie ich die Softwahr mähsig ansteuern muss. die Treiber sind Toshiba T7778A 16x vertreten doch leider .... falls mir wer mehr infos zu den T7778A oder zum LM46148 er hat ...... währ dankbar.


thx

DarkHell
Alt 31. 01. 2003, 17:13 DarkHell is offline Mit Zitat antworten #1
Hyperbit
Mitglied
 
Benutzerbild von Hyperbit
 
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: Mülltonne
Beiträge: 1.301
ich leite dich da mal an des forum vom kumpel weiter

Casemodder.de Forum
hier solltest du geholfen werden .. stöber halt nen bissel in dem forum rum
Alt 02. 02. 2003, 14:03 Hyperbit is offline Mit Zitat antworten #2
Icebaby Spender
Moderator
 
Benutzerbild von Icebaby
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 14.932
Kann Dir dies ans Herz legen!
Klicke dort links auf "Modding" und dann oben bei "Bitte die gewünschte Anleitung auswählen" auf "LCD-Display selbstgebaut"!
Alt 02. 02. 2003, 23:03 Icebaby is offline Mit Zitat antworten #3
Jørd
Chief Procrastinator
 
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 3.544
Was Du da hast, ist ein "altes" LC-Display.
Die von Dir auf dem Display vorgefundenen ICs sind für die Ansteuerung völlig irrelevant; die Hardwareschnittstelle ist auf der zweiten Seite Deines Datenblatts beschrieben (Tabelle "Interface Signals").
Die Casemodder können Dir da nicht helfen, da sie prinzipiell nur simple Displays mit eingebautem Controller verwenden; was Du da hast, hat eben keinen eingebauten Controller, sondern ist dafür ausgelegt, ständig mit Bildinformationen versorgt zu werden.
Knifflig wird die Sache dadurch, daß dieses Display vertikal in zwei Zonen unterteilt ist; pro Pixeltakt (CP2) werden je vier Datenbits auf der oberen und unteren Displayhälfte simultan ausgegeben - damit unterscheidet sich dieses Display massiv von der Ansteuerung eines Monitors oder Farb-TFT-Displays.
(Betrachte dazu das "interface timing chart" weiter unten in Deinem Datenblatt).
Eine vage Analogie der verwendeten Signale wäre:
CP2 - Pixeltakt (einen Puls für jeweils vier Pixel horizontal nebeneinander)
CP1 - Zeilentakt (einen Puls alle 640 Pixel, also alle 160 Pulse auf CP2)
S - Bildtakt (einen Puls alle 480 Zeilen, also alle 240 Pulse auf CP1)


Um eine spezielle Graphikkarte wirst Du nicht umhinkommen, auch wenn die Casemodder hier schon in den höchsten Tönen gelobt wurden.

Im übrigen würde ich den Aufriß bei einem monochromen DSTN-Display nicht machen, die zu erzielende Bildqualität ist unter aller Sau. Sowas fand man vor circa 10 Jahren in Notebooks ...
Alt 03. 02. 2003, 09:22 Jørd is offline Mit Zitat antworten #4
DarkHell
Mitglied
(Threadstarter)
 
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 108
hi,

thx für eure "hilfe" aber das mir die casemodder lcds nichts helfen is mir klar... bin selbst modder (hab och normale lcds aber eben weiles nen älteres lcd is komm ich damit nich klar) ich wollte es auch über nen AVR machen den speziell anpassen. Doch ich komm mit den signalen nich klar. Das die Qualli nich all zu toll is ist mir schon klar aber zum rumbasteln würds mir reichen. Aber big thx Jord das hilft mir schon ma weiter .


thx

DarkHell
Alt 03. 02. 2003, 18:48 DarkHell is offline Mit Zitat antworten #5
Jørd
Chief Procrastinator
 
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 3.544
Mit 'nem Microcontroller wirst Du das Timing, das das Display benötigt, auch kaum erzeugen können. Das musst Du "diskret" aufbauen.
Ein für diesen Zweck ganz praktisches IC ist der uralte Videotimingcontroller 6845 von Motorola, der sich um die Erzeugung von Adressignalen für Bildschirmspeicher und verschiedener Timingsignale kümmert; der ist im Grunde genommen immer noch in jeder PC-Bildschirmkarte enthalten, da er für den Textmodus gebraucht wird.

Nur wird das ganze 'ne recht ordentliche Bastelarie, da Du in etwa folgendes brauchst:
Speicher (SRAM, 64 kByte reichen),
diverse Bustreiber bzw. Latches (74LS245, 74LS374)
eben den 6845
Takterzeugung (der Takt für CP1 dürfte bei etwa 3 MHz liegen (tcwh + tcwl))
Adressmultiplexer (mehrere 74LS157)

Sowohl Dein Microcontroller als auch der 6845 wollen auf den Graphikspeicher zugreifen, der 6845 muss absoluten Vorrang erhalten. Du wirst also dafür sorgen müssen, daß der Microcontroller beim Speicherzugriff solange Waitstates einlegt, bis der 6845 mit seinem momentanen Zugriff fertig ist.
Mit den Adressmultiplexern wird bei einem Speicherzugriff zwischen den vom 6845 und dem Microcontrollern erzeugten Adressen umgeschaltet; mit Hilfe der Bustreiber/Latches werden dann die Datenleitungen des SRAMs entsprechend mit dem Display bzw. dem Datenbus des Microcontrollers verbunden.

Ausserdem musst Du die korrekte Versorgungsspannung für das Display erzeugen; das Display erhält nämlich nicht nur +5V (an VDD), sondern auch eine einstellbare negative Spannung von ca. -16V (an VEE). Mit dieser Spannung wird der Kontrast eingestellt; im Datenblatt steht praktischerweise nicht der gültige Einstellbereich (Tabelle "Electro-optical characteristics" auf der zweiten Seite listet hier frech 'TBD' (to be determined = muss noch bestimmt werden) - auch die "absolute maximum ratings" auf der ersten Seite sind nicht aufschlussreicher).

Fazit: 'ne riesenbastelei, lohnt allenfalls akademisch.
Alt 04. 02. 2003, 16:21 Jørd is offline Mit Zitat antworten #6
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