gulli:board Logo

Anzeige


  Antwort
videodivx
 
Beiträge: n/a
Sozialsystem - kollaps ahoi

Der irak hat laut Medienberichten 14 Millionen Kinder, was ja 1/2 der Bevölkerung ausmachen würde.

1. Stimmt das?

2. Wäre so eine Quote bei uns nicht auch erforderlich, um das Renten und das Sozialsystem zu erhalten.

3. Nähern wir uns im Sozialstaat der Abschaffung des sozialen Systems.

4. Was haltet ihr davon, das Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe zusammenzulegen und auf dem Niveau von Sozialhilfe (Weiß nicht mal wie hoch das ist) festzulegen? Und was haltet ihr von der befristung des Arbeitslosengeldes von 12 Monaten für unter 50 Jährige und 18 Monate für die über 50 Jährigen?

5. Hat unser Sozialsystem noch eine Chance

6. Hilft uns nicht unsere nette Regierung, als Fachkräfte auszuwandern? Durch diese astronomischen Steuern, die Steuern auf Steuern und die WirWollenAlles - Methodik fällt mir der Etschluss Deutschland nach meiner Ausbildung zu verlassen nicht schwer. Was sagt ihr dazu?
Alt 18. 03. 2003, 06:09 Mit Zitat antworten #1
-laureus-
Think Tank
 
Benutzerbild von -laureus-
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 2.222
Re: Sozialsystem - kollaps ahoi

mal meine meinung dazu.

Zitat:
Original geschrieben von videodivx

5. Hat unser Sozialsystem noch eine Chance

6. Hilft uns nicht unsere nette Regierung, als Fachkräfte auszuwandern? Durch diese astronomischen Steuern, die Steuern auf Steuern und die WirWollenAlles - Methodik fällt mir der Etschluss Deutschland nach meiner Ausbildung zu verlassen nicht schwer. Was sagt ihr dazu?

hier ist für mich ein wiederspruch. einerseits soll unser sozialsystem erhalten bleiben, andererseits wandern fachkräfte und besserverdiener wegen den steuern aus. aber um das system aufrechtzuerhalten brauchen wir die steuern!
wenn die leute auswandern, müssen die die bleiben die anderen ersetzen -> erhöhte steuern.

und da in deutschland auch keiner mehr kinder haben will, fehlt auch noch der nachwuchs.
um das problem zu lösen wäre es ein guter anfang, wenn man versucht die auswanderungrate zu mindern und sich gleichzeitig darum kümmert, dass eine angemessene zahl an zuwanderern vorhanden ist.

so weit meine meinung.
jetzt dürft ihr mich falls es irgendwie falsch war zerfetzen
Alt 18. 03. 2003, 09:03 -laureus- is offline Mit Zitat antworten #2
cor!ax
"Einzigst"-sager
 
Benutzerbild von cor!ax
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Kalaalit Nunaat
Beiträge: 991
Mal davon abgesehen ziehen auch viele ins Ausland aufgrund der Arbeitsplätze. Hier im Norden hat man als Deutscher mehr Chancen in DK einen Job zu kriegen als bei uns. Das liegt sicherlich mitunter an den Reformen die die Dänen hinter sich haben.
Und da sehe ich auch unsere Lösung, bzw einen entscheidenen Teil der Lösung unseres Problems. Wir können uns halt diese Soziale-Schiene nicht mehr lange erlauben und müssen zurückschrauben. Was ich aber auch nicht für verkehrt halte... das mal am rande
Alt 18. 03. 2003, 09:43 cor!ax is offline Mit Zitat antworten #3
videodivx
 
Beiträge: n/a
soviel ich weiß steht irgendwo in der Verfassung "Deutschland ist ein Sozialstaat" Das bedeutet meines Wissens nach, das wir denen helfen müssen, die Hilfe brauchen.

Problem 1: Viele wollen nicht arbeiten.
Lösung: Die brauchen als Hilfe kein Arbeitslosengeld, sondern einen kräftigen Tritt in den Hintern.

Problem 2: Einige können (wegen Krankheit) nicht arbeiten.
Lösung : was könnte man da tun?

Problem 3: Sozialschmarotzer und überzeugte Nichtarbeiter. (Sozialschmarotzer nutzen alles aus, da der Sttat ja für die blecht.
Lösung : 2 Tritte in den Hintern.

Problem 4: Da wir ein Sozialstaat sind. Dürfen wir die ja nicht im Stich lassen. Aber wenn die nicht arbeiten wollen, und kein Alu bekommen. Verstoßen wir dann nicht gegen das Prinzip des Sozialstattes????


Also was sollen wir tun?`

Was wäre ein gutes Lösungsmodell zum Arbeiten? BSP: 3 Monatsgehgälter ALU wenn man einen Job annimmt? oder teilweise unterstützung bei schlechtbezahlten Jobs?

Ich sehe es nicht ein, für mein Studium zu jobben und zu ackern, während andere Sozialschmarotzer den ganzen lieben tag fernsehen und auch mein Geld in Alkohol und Zigaretten verprassen.

Wer raucht und säuft, der braucht kein Geld!

Oder was ist eure Meinung?
Alt 18. 03. 2003, 16:22 Mit Zitat antworten #4
cor!ax
"Einzigst"-sager
 
Benutzerbild von cor!ax
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Kalaalit Nunaat
Beiträge: 991
Du hast meiner Meinung nach genau Recht!

Der Betrieb in dem ich nebenher jobbe tut sich schwer Vollzeitkräfte zu finden, weil man bei 6 € die Stunde kaum mehr verdient als von der Stütze (!). Das heißt es GIBT jobs, aber niemand (fast) will sie.
Ich bin sehr für eine "Abreitsunfähigkeitsbescheinihgung" durch einen Amtsarzt. Diesen Leuten zahle ich dann auch gerne deren Leben, wenn sie nicht arbeiten können. Aber unter "Sozialstaat" fällt bei mir nicht, dass ich einen Haufen Assozialer (das sind sie faktisch) mit durchfütter!

So, das von mir
Alt 18. 03. 2003, 16:39 cor!ax is offline Mit Zitat antworten #5
Korrupt
Boeses junges Fleisch
 
Benutzerbild von Korrupt
 
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.414
bin ich mal nochmal provokant...

...wer fuer 6 Euronen knechten geht, ist asozial. Er zerstoert den Wert der Ware Arbeit und ermoeglicht, dass immer mehr Firmen mit diesen Hungerloehnen durchkommen. Wer mit dem Geld, das da rauskommt, womoeglich noch ne Familie zu ernaehren hat, wird dir was erzaehlen von den Schmarozern, die ihm den Job wegnehmen, weil sie sich fuer den letzten Drecklohn ausbeuten lassen.

Ich hoff mal, dass es eher in der Hoelle friert, als dass ich fuer 6 Euronen auch nur nen Finger krumm mache. Asoziales Lohnvernichtergesocks, alle miteinander, die bei der Scheisse mitmachen.
Alt 18. 03. 2003, 16:58 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #6
cor!ax
"Einzigst"-sager
 
Benutzerbild von cor!ax
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Kalaalit Nunaat
Beiträge: 991
Eine herrliche Verdrehung der Tatsachen. Aber es gibt auch eine Menge Firmen (gerade die kleineren Betriebe) die das Geld zusammenhalten müssen und dir nicht 20 € fürs Fegen zahlen können. Und wenn ein Betrieb nicht genug Geld für die Mitarbeiter aufbringen kann geht er pleite, was weniger Arbeitsplätze bedeutet. Und weil es die kleinen Betriebe sind, die davon betroffen sind und nicht BOSCH, VW und DB wird die Monopolstellung noch größer.
Und letztlich findet sich doch einer mit einer vernünftigen Arbeitsmoral, der auch mal bereit ist für sein Geld zu arbeiten, der muss DICH dann mitbezahlen, während du dir sagst:
"ich kämpfe gegen diesen Kapitalismus in dem ich nichts tue und so den staat, die wirtschaft und die bevölkerung in den ruin treibe!"
Du hast echt verschobene Wertvorstellungen.
Alt 18. 03. 2003, 17:43 cor!ax is offline Mit Zitat antworten #7
ApfelF
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 153
@ Videodivx
Mal zusammengefasst sagst du, dass du während des Studiums nich arbeiten willst weil deine Steuern an die ganzen Sozialschmarozer gehn die Zigarettenrauchend und Biertrinkend vorm Fernseher sitzen!!??
Das glaubst du doch nicht wirklich oder??? Da machen sich die Politiker den ganzen lieben langen Tag gedanken wie man mehr Arbeitsplätze schaffen kann um die Arbeitslosenrate zu senken, dabei müssen sie einfach nur die Leute zwingen zu arbeiten!!!!
Tut mir leid das ich da n bisken allergisch drauf reagiere, aber diese Argumentation is sowas von fürn Arsch.....!!! Ich mein wenn das tatsächlich Deutschland´s Hauptproblem wäre, würde dieser Thread nicht existieren!!!!

@Korrupt
Is zwar ne interessante Theorie, hoffen wir bloss das es keiner liesst, der sichfür 6 € die Stunde seinen Arsch aufreisst !!!!!!

@XtraLSD
Alt 18. 03. 2003, 18:34 ApfelF is offline Mit Zitat antworten #8
videodivx
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von Apfelfrisch
@ Videodivx
Mal zusammengefasst sagst du, dass du während des Studiums nich arbeiten willst weil deine Steuern an die ganzen Sozialschmarozer gehn die Zigarettenrauchend und Biertrinkend vorm Fernseher sitzen!!??
Das glaubst du doch nicht wirklich oder??? Da machen sich die Politiker den ganzen lieben langen Tag gedanken wie man mehr Arbeitsplätze schaffen kann um die Arbeitslosenrate zu senken, dabei müssen sie einfach nur die Leute zwingen zu arbeiten!!!!
Tut mir leid das ich da n bisken allergisch drauf reagiere, aber diese Argumentation is sowas von fürn Arsch.....!!! Ich mein wenn das tatsächlich Deutschland´s Hauptproblem wäre, würde dieser Thread nicht existieren!!!!

@Korrupt
Is zwar ne interessante Theorie, hoffen wir bloss das es keiner liesst, der sichfür 6 € die Stunde seinen Arsch aufreisst !!!!!!

@XtraLSD

Sorry, da haste mich falsch verstanden. Ich meinte selbst ich als Student hocke nicht auf der faulen Haut! Ich arbeite um mir mein Studium zu finanzieren. Diese Sozialschmarotzer machen nix! Die sollen ihren Arsch hochbewegen und arbeiten gehen. Ich bin für ARBEIT! Gegen FAULHEIT!!!!

Du hast mich missverstanden!!!!!

Ich bin sogar dafür, das Sozialshmarotzer enttarnt werden. Wenn einer einen zumutbaren Job grundlos ablehnt. Dann soll er auch kein Geld bekommen. Ich jobbe seit Jahren und hänge dem Staat nicht auf der Tasche. Ich will auch so schnell wie möglich mein Studium abschließen und dann anfangen zu arbeiten. ich sehe es dann aber nicht ein, für die Sozialschmarotzer zu zahlen, die während ich studiert habe und während ich arbeite nix tun!!!!

Denn die Zukunft des Sozialsystems finanziert sich aus der neuen jungen Generation, die jetzt ins Berufsleben einsteigt!
Alt 18. 03. 2003, 19:36 Mit Zitat antworten #9
deleted user
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von videodivx
Der irak hat laut Medienberichten 14 Millionen Kinder, was ja 1/2 der Bevölkerung ausmachen würde.
1. Stimmt das?
2. Wäre so eine Quote bei uns nicht auch erforderlich, um das Renten und das Sozialsystem zu erhalten.
Als Kanonnenfutter?
Das Beispiel Irak ist ja nun ein denkbar schlechtes Beispiel, Demografie mit einem funktionierenden Sozialsystem in Verbindung zu bringen.
Zitat:
Original geschrieben von videodivx
2. Wäre so eine Quote bei uns nicht auch erforderlich, um das Renten und das Sozialsystem zu erhalten.
Natürlich wäre das eine Entlastung. Wo es keine Alten gibt, braucht auch keine Rente ausgezahlt werden. Der demografische Faktor wird völlig überbewertet, aber irgendwie müssen bestehende Zustände gerechtfertigt werden, von daher kommt er vielen sehr gelegen. Die reine Feststellung hilft ja nicht über Ursachen des Geburtenrückgangs nachzudenken und auch nicht, warum wir bei ständig steigender Produktivität nicht mehr in der Lage sind die Alten menschenwürdig zu versorgen.
Zitat:
Original geschrieben von videodivx
6. Hilft uns nicht unsere nette Regierung, als Fachkräfte auszuwandern?
Das Argument, dass die "Eliten" auswandern hört man sehr oft. Es muss da irgendwo ein Land geben (das keiner kennt) , wo all unsere "Leistungsträger" hingeschwemmt werden.
Das Land heist glaube Finanzmarkt. Ein anders Land, wo es die "Eliten" so richtig krachen lassen, kenn ich nicht.
Zitat:
Original geschrieben von videodivx
Durch diese astronomischen Steuern, die Steuern auf Steuern und die WirWollenAlles - Methodik fällt mir der Etschluss Deutschland nach meiner Ausbildung zu verlassen nicht schwer. Was sagt ihr dazu?
Ich sag dazu, dass das die geeignete Stelle gewesen wäre, die These mal mit Fakten zu beleben.
Deutschland liegt mit seinen Steuern im Mittelfeld, kann also nicht sein. Unterteilt man die Steuern dann auch noch nach Betrieben, sogenannten Leistungsträgern und Arbeitnehmern, dann läst sich die These schon gar nicht halten.
Ein paar Grafiken:
Der Lohnsteueranteil steigt gegenüber der Einkommenssteuer. Der Staat finanziert mehr und mehr aus Steuern von Geringverdienern. Vermögensteuer ist auch schon abgeschafft. Körperschaftssteuer nur noch ein Witz. Die Steuern für Betriebe und Vermögende fallen also ständig. Und davon werden noch hunderte Milliarden an der Steuer vorbei auf ausländische Konten verbracht. Auch Steueramnestie und erlassene Steuern haben da nichts geändert.
Die "gefühlte" Steuerbelastung Gutverdienender ist natürlich eine Katastrophe, wenn die Westerwelles zur Rede schreiten!
Zitat:
Original geschrieben von cor!ax
Wir können uns halt diese Soziale-Schiene nicht mehr lange erlauben und müssen zurückschrauben. Was ich aber auch nicht für verkehrt halte...
Das schöne an dem ultrarechts-liberalen Geschwafel ist ja, das es den Verbreiter geistig nicht überfordert und auch die Selbstbefriedigung scheinbar nicht zu kurz kommt.
Zitat:
Original geschrieben von videodivx
Problem 1: Viele wollen nicht arbeiten.
Lösung: Die brauchen als Hilfe kein Arbeitslosengeld, sondern einen kräftigen Tritt in den Hintern.
Also normalerweise müsste jetzt mal auffordern, die Birne anzustrengen und zu erklären, wo den in dem gar nicht so sozialen Staat wie USA die Arbeitslosen herkommen und wiso dann das Ausenhandelsdefizit und Staatsverschuldung dort so hoch ist. Oder in den lateinamerikanischen Ländern, wo ähnlich geistige Eliten die Bevölkerung in "den Arsch getreten" haben.
Wenn Korrupt das mit den 6 Euro vielleicht noch provokativ meint. Mir ist es völlig ernst damit, niemals für solche "Eliten" zu solchen Kleckersbeträgen zu arbeiten. Das lohnt sich net. Und ich empfinde es auch nicht als herben Verlust, wenn es die Sorte "Fachkräfte" ins Ausland drängelt. Die sind auch eher zu Bush seinem Weltbild und Bildung kompatibel.
Was mich beruhigt ist, dass immer mehr Leute, gerade da, wo die die großen Arschtreter schon mal Fuß gefasst haben, die Schnauze voll haben und von solchen Spinnern nichts mehr wissen wollen. Selbstverständlich wird den Leuten, die nicht arbeiten wollen, dass Arbeitslosengeld oder die Sozi gestrichen. Trotzdem geht der Trend in die Richtung, sich Nieschen zu suchen, wo einen die rechten Schlaumeier am Arsch lecken können, oder zumindest versucht wird, sich so teuer wie möglich an die kleinen Fickies zu verkaufen.
Gerissen haben die großen Reformer und "Eliten" noch nichts, aber schon mal die Grundlage für ihren eigenen Abgang gelegt, und das ist gut so!
Zitat:
Original geschrieben von videodivx
Denn die Zukunft des Sozialsystems finanziert sich aus der neuen jungen Generation, die jetzt ins Berufsleben einsteigt!
Gute Nacht Deutschland und der beglückte Rest der Welt!

Geändert von deleted user (19. 03. 2003 um 11:25 Uhr).
Alt 19. 03. 2003, 06:29 Mit Zitat antworten #10
cor!ax
"Einzigst"-sager
 
Benutzerbild von cor!ax
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Kalaalit Nunaat
Beiträge: 991
Zitat:
Das schöne an dem ultrarechts-liberalen Geschwafel ist ja, das es den Verbreiter geistig nicht überfordert und auch die Selbstbefriedigung scheinbar nicht zu kurz kommt.
Peinliche Argumentationsschwäche entdeckt... Ist aber immer gut sofort die "nazi-keule" auszupacken.

Zitat:
funktionierenden Sozialsystem
inzwischen hat glaube ich sogar die Politik eingesehen, dass es nicht funktioniert.
Alt 19. 03. 2003, 09:44 cor!ax is offline Mit Zitat antworten #11
ApfelF
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 153
Zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
funktionierenden Sozialsystem
--------------------------------------------------------------------------------

inzwischen hat glaube ich sogar die Politik eingesehen, dass es nicht funktioniert.


Man muss nicht immer alles glauben, was einem die Wirtschaft erzählt!!!!!!!!!!!!

Zitat:
Sorry, da haste mich falsch verstanden. Ich meinte selbst ich als Student hocke nicht auf der faulen Haut! Ich arbeite um mir mein Studium zu finanzieren. Diese Sozialschmarotzer machen nix! Die sollen ihren Arsch hochbewegen und arbeiten gehen. Ich bin für ARBEIT! Gegen FAULHEIT!!!!


Dat tut mir dann leid, trotzdem liegt die Problematik jawohl nicht darin das zuviele Leute nicht arbeiten gehn wollen sondern das zuviele Leute nich arbeiten gehn können!!!!
Und wenn man einen "Solzialstaat" mit der Argumentation verteufelt das zu viele Leute dieses System ausnutzten, dann kann man besser nach Amiland auswandern, scheisse nur wenn man dort keine Arbeit findet und sich nichtmal einen Krankenhausaufenhalt leisten kann!! (falls ich jetzt die Antiamerikakeule ausgepackt haben sollte, bitte ich höflichst um entschuldigung!!!)

Geändert von ApfelF (19. 03. 2003 um 13:19 Uhr).
Alt 19. 03. 2003, 10:56 ApfelF is offline Mit Zitat antworten #12
deleted user
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von cor!ax
Peinliche Argumentationsschwäche entdeckt... Ist aber immer gut sofort die "nazi-keule" auszupacken.
Hmm, und ich war noch guter Hoffnung, die Nazikeule gut umgangen zu haben.
Alt 19. 03. 2003, 11:23 Mit Zitat antworten #13
deleted user
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von cor!ax
Hier im Norden hat man als Deutscher mehr Chancen in DK einen Job zu kriegen als bei uns. Das liegt sicherlich mitunter an den Reformen die die Dänen hinter sich haben.
Und da sehe ich auch unsere Lösung, bzw einen entscheidenen Teil der Lösung unseres Problems. Wir können uns halt diese Soziale-Schiene nicht mehr lange erlauben und müssen zurückschrauben. Was ich aber auch nicht für verkehrt halte... das mal am rande
Also irgendwie komm ich ins Grübeln bei Deinem Dänemarkmodell.

http://www.oeko-net.de/kommune/kommune2-98/ahentsch.htm

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
[b] Vorangegangen [den Reformen] war der Regierung Rasmussen eine Phase starker Sparpolitik unter dem konservativen Amtsvorgänger Poul Schlüter. Sie hatte zwar zur Verbesserung der Handelsbilanz, aber zugleich zu ständig wachsender Arbeitslosigkeit und chronischen Defiziten im Staatshaushalt geführt.
...............
Dies alles war möglich bei einer progressiv steigenden Ökosteuer, einer Staatsquote von über 50 Prozent und einem Arbeitslosengeld von 90 Prozent über fünf Jahre. Es macht den Anschein, daß Dänemark die gängige volkswirtschaftliche Logik außer Kraft setzt, nach der nur niedrige Staatsquoten und sinkende Löhne auf unqualifizierte Arbeit ein Garant für Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung sind.
................
Von Wirtschaftsfachleuten sowohl in der dänischen wie der deutschen Presse wurden 1993/94 die Reformen allerdings heftig kritisiert. "Praktisch einstimmig protestieren die dänischen Wirtschaftsverbände gegen die Absicht der Kopenhagener Regierung, die Sätze für die Kohlendioxid-Steuer zu versechsfachen", schrieb das Handelsblatt am 19.8.94. Die Verbände prognostizierten den Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen und Einbrüche bei der Exportindustrie. Die Arbeitsmarktmaßnahmen, wie die Job-Rotation, das Sabbat-Jahr und die Arbeitsmarktumlage, wurden zur "Schwindelnummer" erklärt.

Bereits ein Jahr später beginnt sich der Tenor aufgrund der guten Konjunktur langsam zu wandeln. "Die Kritik der Industrie wird leiser", heißt es in einem Kommentar für die Stuttgarter Zeitung aus Kopenhagen am 3.1.96. Im April 1996 stellt dann das Handelsblatt erstaunt fest: "Die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft ist kaum negativ beeinträchtigt."
.................
Steuern und Abgaben Die Besonderheit Dänemarks - auch im Vergleich zu Schweden - besteht darin, daß das Sozialsystem fast ausschließlich aus Steuern finanziert wird. Das ist auch der Grund dafür, daß Dänemark von allen entwickelten Ländern der Erde die höchste Steuerquote hat, nämlich 50,4 Prozent des Bruttosozialproduktes in 1996. Dagegen ist Deutschland aufgrund der dramatischen Steuergeschenke der letzten Jahre (vor allem Ostabschreibungen) mit einer Steuerquote von 23,3 Prozent (1996) geradezu ein Niedrigsteuerparadies geworden und liegt nur noch knapp vor Großbritannien (22,6 % in 1994).
[Ganz anders sieht es bei den Sozialabgaben aus. Diese betragen in Dänemark lediglich 1,7 Prozent des BSP, das ist der niedrigste Wert aller Industriestaaten. Selbst in den Staaten mit traditionell niedrigen Sozialabgaben wie die USA und Japan liegen diese mit 13,8 Prozent und 13,2 Prozent bei mehr als dem Siebenfachen. In Deutschland lagen die Sozialabgaben 1994 sogar bei mehr als 20 Prozent des BSP, ein Wert, der nur von Frankreich übertroffen wird, das ja auch ähnliche Probleme wie Deutschland hat.
..................
Auf der Basis einer guten sozialen Absicherung hat Dänemark begonnen, den Arbeitsmarkt drastisch zu liberalisieren. So bekommen dänische Arbeitslose weiterhin fünf Jahre lang 90 Prozent ihres Lohnes als Arbeitslosengeld.
..................
Trotzdem liegen die Löhne, auch wegen der guten Absicherung, höher als in Deutschland. Insbesondere einfache Arbeiten werden besser bezahlt (kosten den Arbeitgeber aber weniger wegen der geringen Sozialabgaben - s.o.). Es gibt einen Mindestlohn von circa 21 DM/Stunde.
????..
Glanzstücke der dänischen Arbeitsmarktpolitik sind die Maßnahmen zur Lebensarbeitszeitverkürzung: 1995 befanden sich 2 Prozent aller Beschäftigten in einem Frühverrentungsprogramm für Beschäftigte ab 50 Jahren. Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen zur Entlastung des Arbeitsmarktes ergriffen, wie Kinderurlaub, Weiterbildungsurlaub und Sabbatjahr. 1995 umfaßten allein diese Freistellungen 3 Prozent aller Beschäftigten.
..................
Während jedoch die USA und England diesen Druck durch Kürzung von Sozialleistungen erzeugen, mit teilweise erschreckenden sozialen Folgen und einem ausgedehnten Niedriglohnsektor, erzwingt Dänemark die Annahme öffentlicher kommunaler Arbeiten. Dies ist offensichtlich die Kehrseite der Schaffung von Arbeitsplätzen, ohne zugleich das Lohnniveau für einfache Arbeiten und das Arbeitslosengeld drastisch abzusenken.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


.... u.sw. Was hat das Dänemarkmodell mit der neoliberalen Kahlschlagspolitik politischer Schwachmaten und sogenanten Wirtschaftsexperten hier zu tun? Ich komm in Moment nicht drauf!
Da die neuen Arbeitsplätze zum hohen Teil im Dienstleistungsgewerbe entstanden sein sollen, funktioniert das natürlich auch nur so lange gut, wie im produzierenden Gewerbe echte Leistungsträger, und keine aufgeblasenen Lohnabzocker am Werke sind. Wenn es denn länger funktioniert.
Alt 19. 03. 2003, 14:28 Mit Zitat antworten #14
Ovaron
?
 
Benutzerbild von Ovaron
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 120
Zitat:
Original geschrieben von Distel
Also normalerweise müsste jetzt mal auffordern, die Birne anzustrengen und zu erklären, wo den in dem gar nicht so sozialen Staat wie USA die Arbeitslosen herkommen und wiso dann das Ausenhandelsdefizit und Staatsverschuldung dort so hoch ist. Oder in den lateinamerikanischen Ländern, wo ähnlich geistige Eliten die Bevölkerung in "den Arsch getreten" haben.
das ist eigentlich die hauptfrage. wenn streichung der sozialleistungen und
lohnverzicht wirtschaftlich positiv fürs volk ist, dann müsste es den menschen
in ländern, wo es gar keine sozialleistungen gibt, wirtschaftlich richtig gutgehen.

hierzu ein etwas älteres posting:
Zitat:
Original geschrieben von Falke
Ich gebe zu, dass es nicht einfach ist, unsere derzeitigen Verhältnisse zu beschreiben oder gar zu verstehen.
Aber es muss doch einsehbar sein, von der Masse der denkenden Menschen, dass unsere jetzige Situation nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann. Wenn man das einsieht, dann sollte man sich überlegen, ob durch das "Herumwerkeln" an irgend welchen Symtomen, ein Wirtschaftssystem, das bewiesen hat, dass es nicht funktioniert, weiter aufrecht erhält und durch ein bischen WischiWaschi versucht, die schlimmsten Enwicklungen ein wenig zu reduzieren. Wir brauchen kein Wirtschaftssystem das nur wenigen , denen die ganz oben sind, nutzt. Das System beruht doch darauf, zu hoffen, das denen "da oben" schon etwas vom Tisch fällt, von dem wir Leben können. Uns wird eingeredet, dass Sozialleistungen erst einmal verdient werden müssen, um sie ausgeben zu können.
Stellt sich jemand die Frage, warum wir Sozialleistungen überhaupt brauchen? Sozialleistungen, bis auf wenige Ausnahmen, sind doch Flickwerk. Flickwerk um wenigstens die schlimmsten Auswüchse eines verkommenen Wirtschaftsystems zu lindern.
Beispiel Mietbeihilfe.
Weil Menschen für ihre Arbeit so gering entlohnt werden, dass sie davon nichteinmal eine Wohnung bezahlen können, müssen alle Anderen (nicht die ganz oben) zusammenwerfen.
Richtig ist, dass diesen Menschen geholfen wird. Falsch ist, dass das überhaupt notwendig ist.
Beispiel Dinstleistungsgesellschaft:
Was ist das? Schuhputzer, Fensterputzer, Putzfrau, Haushaltshilfe, Verkäufer bei Mc Donald oder an einer Tankstelle, Müllwerker usw? tolle Berufe für das "gemeine Volk". Was wird in dieser Branche gezahlt? Kann man davon seinen Lebensunterhalt bestreiten? In Urlaub fahren? Wenn ja, wie lange muss man täglich dafür Arbeiten? 16 std., 20 std., länger? Oder werfen wir wieder Alle zusammen, damit auch diese Menschen nicht auf einer Müllhalde wohnen müssen.
Wir alle müssen dafür in irgend einer Form bezahlen. Es kann nur der bezahlen, der bezahlen kann. Wir können natürlich auch dafür bezahlen, unsere Polizei entsprechend auszustatten, damit sie uns diese Menschen, die keine Perspektive und nichts zu verlieren haben, vom Leibe hält. (Beispiel USA)
Fantasie?
Wir brauchen uns nur aufmerksam in der Welt umzusehen, um unsere eigene Zukuft sofort zu erkennen.
Ich war vor einiger Zeit beruflich in Manila. Es war schon ein Erlebnis: Ich wunderte mich schon, dass vor Pizza Hut, Mc-Donald und eigentlich vor jedem Geschäft ein bewaffneter Türsteher stand, der mir freundlich die Tür offen hielt. Dass um jede Kirche ein mindestens 3m hoher Stahlzaun gezogen war und ein, mit einem Karabiner bewaffneter Mann, rund um die Uhr, vor dem Eingang stand. Ebenso neben dem Kassenhäuschen vor einer Autobahnauffahrt. Wie "romantisch" war es, wenn am Abend an einer Art Markt, Stände aufgebaut waren, wo Menschen drei Kartoffeln und zwei Tomaten, mit einer Kerze beleuchtet, zum Kauf anboten. Etwas weiter standen "Luxusstände" mit sechs Kartoffeln und sechs Tomaten, aber mit Petroliumlampe beleuchtet. Sehr schön fand ich es auch, wie Menschen des Morgens zu ihrem Arbeitsplatz mit einem vollklimatisierten Bus (ohne Fenster und Türen), fuhren und sich, während sie in einem Stau standen, von einem Strassenhändler eine Zigarette (nicht Schachtel) kauften. Nicht so schön fand ich, als ein ca. 8jähriges Mädchen mit einem ca. 3 Jährigen Jungen auf dem Arm, plötzlich neben meinem Auto stand und die Hand aufhielt. Ein Taxifahrer (Dienstleister) brachte mich des Morgens von meinem Hotel zu meinem Arbeitsplatz. (ca 60km). Er blieb vor dem Tor stehen, um mich nach ca. 10 Std. wieder zurück zu fahren. Welch ein Luxus. In .de muß ich selbst fahren.
Aber es waren alle Großkonzerne ohne Ausnahme dort vertreten (die Globalplayer). Dort konnte man sich "Globalisierung" anschauen. Mit diesen Lebensverhältnissen konkurieren wir (es gibt weitaus schlechtere). Erst wenn sich unsere und deren Lebensverhältnisse in etwa angeglichen haben, hätte der Spuk "Globalisierung" ein Ende.
Angleichen heißt, dass sich unsere Lebensverhältisse auf deren Niveau reduziert. Das wollen wir.
Wollen wir das?
http://board.gulli.com/showthread.ph...24#post1011524

das schlimme daran ist, das die breite masse langsam glaubt was man ihr
eintrichtert, es nachplappert und freiwillig alle errungenschaften, die seit
den fünfziger jahren erkämpft wurden, aufgeben.

grüsse
Alt 19. 03. 2003, 14:45 Ovaron is offline Mit Zitat antworten #15
videodivx
 
Beiträge: n/a
Oh je,

Klassenklischees kommen verstärkt zurück. Heutzutage kann man schon sehen, wie reich und arm die Menschen sind. In der Zukunft wird das Wohl so aussehen, das sich nur die Reichen einen krankenhausaufenthalt und teure Medikamente leisten können. Wir nähern uns immer mehr dem amerikanischen Prinzip.


PS: Zum dem Thema - Arbeiten. Wenn ich morgends mit der Bahn zur UNI fahre - dann lungern (anders kann man es nicht nennen) die Alkoholiker und die ImmerNochBesoffenen am bahnhof rum. Die Bekommen Geld und versaufen und rauchen es weg. Ich krieg da fast nen Wutanfall, wenn ich sowas sehe. Und ich meinte ledeglich warum sollen wir (die Gemeinschaft) den Suff von denen bezahlen? WARUM?????????? Denn die bekommen ja alle Sozialhilfe und - oder Arbeitslosengeld. Und wer gibt denne das Geld??? WIR!!!!!

Was soll ich noch dazu schreiben? Ärgert ihr euch denn nicht, das die Steuern immer mehr steigen, und diese Politiker nur Mist bauen? Habt ihr euch mal das schwarze Buch oder wie das heißt, vom Bund der Steuerzahler angeguckt? Die vergeuden Millionen und aber Millionen für Brücken auf nem Feldweg, für den Ausbau der Straßen in einem Wald, usw. Die geben Geld für Dinge aus, die keinem nützen. Die Verschwenden unser Geld!!! Und dann noch die Rede vom Bundeskanzler (soory, aber muss sein!) zur Lage der Nation. HRHRHRHRHRHRHR Wo will er denn das Geld herbekommen??????????

Und mal ernsthaft, wer das Geld am Fiskus vorbeigeschmuggelt hat, der wird es nicht wieder zurückführen. Es ist nicht mehr so, das man wie früher sagte :"Politiker regieren das Land" Heute heißt es "Politiker ruinieren das Land".

OKOK, nicht für alles sind die politiker schuld, aber verdammt noch mal, ich hasse es derzeit. Dann die Ökosteuer, oder die KFZ-Steuer, die Strafmandate, das Geld wird nicht in den Ausbau der Straßen, sondern im allgemeinenn Haushaltsbudget im vorraus verplant. MEINE GÜTE.

Was man machen müsste, ist eine Behörde zu gründen, die die Ausgaben und die Tätigkeiten der Politiker, Gemeinden und des Staates überwacht und die Politiker müssen für den MIST, den die verzapfen auch gerade stehen! Wenn ein Unternehmer eine Fehlplanung macht, dann ist der meistens Pleite. Macht ein hoher Beamter, Politiker und so Mist, dann ist das ein Problem der Steuerzahler.

Kurz um: Mich kotzt das momentane System an!

So, nun muss ich mich mal ein bisschen abreagieren, mein Puls ist weit über 200!

Und nun sagt mir, warum sollen wir immer mehr bezahlen? Bekommen wir dafür auch mehr? Nein, für immer mehr Geld, gibt es immer weniger Leistung. Und verdammt, jetzt muss ich wohl mehr Geld bi der krankenkasse bezahlen, mein Puls ist nicht mehr Messbar, so hoch ist der, verdammt! . pip pip pip piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
Alt 19. 03. 2003, 16:41 Mit Zitat antworten #16
Ovaron
?
 
Benutzerbild von Ovaron
 
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 120
@videodivx
die lösung: sozial vertägliches ableben!
jeder der länger als 12 monate arbeitslos ist, kronisch krank und
über 70 ist wird eingeschläfert, dann sind wir sie los und allen gehts gut.

gruss

edit/
"den grad der zivilisation einer gesellschaft lässt sich messen an ihrem
umgang mit den armen, kranken und schwachen"
Alt 19. 03. 2003, 17:03 Ovaron is offline Mit Zitat antworten #17
videodivx
 
Beiträge: n/a
Tja, das bedeutet dann wohl, die Männer werden mit 70 eingeschläfert und die Frauen erreichen die 100erter marke! Denn keine Frau wird jemals sagen, Sie sei älter als 30.
Alt 19. 03. 2003, 17:07 Mit Zitat antworten #18
Florianx
Mitglied
 
Benutzerbild von Florianx
 
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Sachsen
Beiträge: 183
Ich muß Ovaron in vollem Umfang zustimmen.

Auch die größte Lüge wird irgendwann zur Wahrheit man muß sie nur oft genug wiederholen.

Will es denn in D. tatsächlich keiner wahrnehmen, daß die Wirtschaftsbosse und ihre Politiker uns in frühkapitalistische Verhältnisse zurückbeforden will?

Und zu "videodivx" und seiner Meinung (Zitat):
------------------------------------------------------
"PS: Zum dem Thema - Arbeiten. Wenn ich morgends mit der Bahn zur UNI fahre - dann lungern (anders kann man es nicht nennen) die Alkoholiker und die ImmerNochBesoffenen am bahnhof rum. Die Bekommen Geld und versaufen und rauchen es weg. Ich krieg da fast nen Wutanfall, wenn ich sowas sehe. Und ich meinte ledeglich warum sollen wir (die Gemeinschaft) den Suff von denen bezahlen? WARUM?????????? Denn die bekommen ja alle Sozialhilfe und - oder Arbeitslosengeld. Und wer gibt denne das Geld??? WIR!!!!!"
----------------------------------------------------------------------

kann ich nur sagen: lass mal die Kirche im Dorf.

Es gibt sie die "Assis", kein Zweifel, aber
1. sind sie nicht die Masse derer, die Arbeutslos sind oder Sozialhilfe bekommen - die fallen nur besonders auf.
Und 2. hast Du Dir schon mal die Frage gestellt warum die dort gelandet sind?

Schon mal was davon gehört, daß es nach dem Verlußt des Arbeitsplatzes, z. B. durch Krankheit und dem Verbrauchen des Ersparten zum Verlust der Wohnung kommt und damit gar keine Chance mehr auf Arbeit besteht. Denn wer stellt schon einen ein, der keinen festen Wohnsitz hat. Daß solche Leute in Ihrer Verzweifelung zum Alkohol greifen ist kein Wunder.

Und zu "cor!ax"weiter oben (Zitat):
----------------------------------------
"Der Betrieb in dem ich nebenher jobbe tut sich schwer Vollzeitkräfte zu finden, weil man bei 6 € die Stunde kaum mehr verdient als von der Stütze (!). Das heißt es GIBT jobs, aber niemand (fast) will sie. "
------------------------------------------------

Warum will die Jobbs keiner? Weil man davon nicht leben kann, geschweige denn fürs Alter vorsorgen und alles andere selber finanzieren (Krankenkass und Co.).
Von diesen Scheißjobbs brauchst Du dann mindesten 2 Voll-Time-Jobbs um halbwegs über die Runden zu kommen. Wie lange soll das Gut gehen, bis Du Dich dann kaputtgeschuftest hast?
Und dann? Dann kannst Du Dich zu den "ASSIS" auf den Bahnhof stellen.

Florianx
Alt 25. 03. 2003, 09:38 Florianx is offline Mit Zitat antworten #19
Themen-Optionen Antwort


Themen-Optionen

Gehe zu



Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 19:12 Uhr.
Angetrieben von vBulletin
Copyright ©2000 - 2006, Jelsoft Enterprises Ltd.
asperger.gullisys.net

Anmelden

Benutzername
Kennwort