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Apeiron
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Warum Europa Bush widerstehen muss ...

http://www.spiegel.de/politik/debatt...251089,00.html

Was hält Ihr von der Debatte?

Ich persönlich finde sie gut, obwohl ich wirklich nicht viel Ahnung von Politik habe (Schüler). Was meint Ihr, muss Europa die UN-Charta "umarbeiten" müssen, wenn ja wie, wenn die EU nicht einmal eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik beitzt? Und außerdem: Würde die USA nicht die Mitgliedschaft in der UN kündigen, falls man z.B. das Vetorecht abschaffen würde (und somit zu einer größeren Gefahr werden)? Fragen über Fragen!

Ich würde in diesem Bereich gerne schlauer werden!
Alt 09. 06. 2003, 10:26 Apeiron is offline Mit Zitat antworten #1
General Holzfuß
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Naja in meinen Augen iss die EU das einzigste, was Amerika paroli bieten kann und sich Bush in den Weg setzen kann. Denn wenn Amerika weiterhin "Kriege gegen den Terror" führen wird, kann das unter Umständen schlimmere Folgen haben...
Eine totale Weltherrschaft...(auch wenn das ziemlich dumm klingt), aber man könnte meinen das sei das Ziel Amerikas...oder gar die totale Vernichtung der Erde(zumindest das Ende der Menschheit)...falls es zum Einsatz vom atomaren Waffen kommen sollte...
Alt 10. 06. 2003, 01:31 General Holzfuß is offline Mit Zitat antworten #2
Apeiron
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Also ist Europa die letzte Hoffnung um die "totale Weltherrschaft Amerikas" (also die totale Vernichtung der Erde ) zu verhindern.
Ich denke du hast schon Recht damit, dass die EU sich Bush in den Weg stellen kann bzw. muss. Wie sollte das aber geschehen? Dazu muss man doch erstmal Amerikas Absichten kennen. Ich weiß wirklich nicht was die Bush-Administration erreichen will! Eine Vernichtung der Erde bezweifle ich, das würde ihrem egoistischen Stil nicht passen . Eine neue Weltordnung, ist denkbar aber doch kaum möglich, oder?
Alt 10. 06. 2003, 13:53 Apeiron is offline Mit Zitat antworten #3
SerialKiller
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bittschön!

"Auf dem Weg zum Dritten Weltkrieg". Unter dieser Überschrift haben wir Ihnen am 12. November 2001 das im Frühjahr 1997 gegründete "Project for The New American Century (PNAC)", das Projekt für das Neue Amerikanische Jahrhundert, vorgestellt (nachzulesen im Kalaschnikow-Online Archiv, Winter 2001).

Inzwischen sind fast alle der 25 Unterzeichner des Gründungs-Aufrufs in die höchsten Entscheidungsstellen im zentralen Machtapparat der USA aufgestiegen und treiben dort ihr Unwesen. Die wichtigsten, in alphabetischer Reihenfolge:

Elliott Abrams, National Security Council Senior Director for Democracy, Human Rights, and International Operations
Richard B. Cheney, Vice President to George W. Bush
Paula Dobriansky, Undersecretary of State for Global Affairs
Zalmay Khalilzad, U.S. Special Envoy to Afghanistan
I. Lewis Libby, Chief of Staff to Vice President Dick Cheney
Richard Perle, Chairman, Defense Policy Board, Department of Defense
Peter W. Rodman, Assistant Secretary of Defense for International Security Affairs
Donald Rumsfeld, Secretary of Defense
Paul Dundes Wolfowitz, Deputy Secretary of Defense
(siehe: www.kalaschnikow.net/de/txt/2002/eussner037.html)

Weitere Unterzeichner lehren an der von Paul D. Wolfowitz zur Kaderschmiede ausgebauten Paul H. Nitze School of Advanced International Studies (SAIS), oder sind an anderen ultra-rechten Wissenschafts- und Meinungsinstituten der USA tätig. Wenn Sie sich für Einzelheiten interessieren, lesen Sie bitte die detaillierte Liste der PNAC Statement-Unterzeichner in "Foreign Policy in Focus" (http://www.foreignpolicy-infocus.org).

Die USA sind dank des "Krieges gegen den Terrorismus" für diese Kreise das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Eine überwältigende militärische Übermacht wird sich jedem entgegenstellen, der die Hegemonie der USA im wirtschaftlichen, kulturellen und militärischen Bereich auch nur anzweifelt. Die USA wollen eine multipolare Welt, also die Entwicklung anderer Staaten und Regionen, wie Europa, Rußland, China und Indien zu Regionalmächten nicht zulassen. Koste es, was es wolle, würden derartige Herausforderer in die Schranken gewiesen. George W. Bush und Donald Rumsfeld haben dies in ihrer neuen Doktrin des militärischen Erstschlags, wann immer ihn die USA für angebracht halten, verdeutlicht. Gewinner dabei ist auf jeden Fall schon jetzt die Militärindustrie der USA. Sie fährt Milliarden Dollar ein. Verkörpert wird die Verbindung zwischen der US-Regierung und der Militärindustrie u.a. durch das Center for Security Policy (http://www.centerforsecuritypolicy.org) mit seinen besten Kontakten sowohl zum Pentagon als auch zu den Auftragnehmern der Militärindustrie. Der Direktor des Center ist Frank Gaffney, ebenfalls Unterzeichner des PNAC-Aufrufs. Über die Verbindungen der US-Regierung zur Carlyle Group und ihren Militärfirmen, wie den United Defense Industries, berichteten wir bereits früher.

Die kulturelle Überlegenheit der USA in der Welt und der rechtesten Kreise der USA innerhalb der USA wird in letzter Zeit ebenfalls verschärft sichergestellt. Die Grenzen zur Sicherung der militärischen und der wirtschaftlichen Vormacht sind dabei fließend. Wenn sich Wirtschafts- und Meinungskonzerne der USA, wie die Carlyle Group und Vivendi beispielsweise systematisch der französischen Massenmedien einschließlich seiner berühmten Filmindustrie bemächtigen, so geschieht dies weniger aus kulturellen als vielmehr aus wirtschaftlichen und militärischen Erwägungen heraus. Der Pariser "Figaro" veröffentlicht auf seiner Online-Seite den "defenselink.mil" des Pentagon nicht aus kulturellen Gründen, sondern aus Gründen der Machtdemonstration der USA.

Um kritische Stimmen im eigenen Lande mundtot zu machen, wurde eine neue Institution gegründet, die "Americans for Victory Over Terrorism (AVOT)". Sie stellt sich in einer ganzseitigen Anzeige, in der New York Times, am 10. März 2002, der Öffentlichkeit vor. Vorsitzender ist William J. Bennett, Unterzeichner des PNAC-Aufrufs und gemeinsam mit Jack Kemp Kodirektor von Empower America, einem erzkonservativen Politikinstitut.

Wir würden Ihnen gern die Möglichkeit zeigen, selbst über AVOT und Empower America zu lesen, aber beide Online-Adressen (http://www.avot.org und http://www.empower.org) sind nach heutigem Stand nicht zugänglich.

In der Pressekonferenz zur Gründung von AVOT traten, wie das "Freedom of Information Center (FOI)" berichtet (http://www.foi.missouri.edu/avot.html), neben dem Vorsitzenden William J. Bennett zwei hochrangige AVOT-Berater auf, der ehemalige CIA- Direktor James Woolsey und der frühere Staatssekretär im Verteidigungsministerium Frank Gaffney, alle drei Unterzeichner des PNAC-Aufrufs.

AVOT kämpfe an der Heimatfront - gegen den Dolchstoß also gewissermaßen. Die öffentliche Meinung im Lande soll von AVOT im Sinne der Militärindustrie ausgerichtet werden. In großen Medienkampagnen wird AVOT seine demokratischen Ideale Freiheit, Gleichheit und Menschenrechte sowie die Notwendigkeit ihrer Durchsetzung mit militärischen Mitteln in der Öffentlichkeit verbreiten.

Zielgruppen der AVOT Kampagnen seien vor allem die Colleges und Universitäten der USA. Dort wird ab Beginn des neuen Studienjahres, September 2002, die Indoktrination mittels Vorträgen und Teach-ins systematisch betrieben.

AVOTs Ziele und Prinzipien seien die Information der Öffentlichkeit über Natur und Bedrohung durch terroristische Organisationen und Staaten und durch den radikalen Islamismus, die Verdeutlichung der amerikanischen Ideale in Schulen und auf dem Universitätsgelände, die Unterstützung des demokratischen Patriotismus, wann immer er in Frage gestellt wird, und das Ins-Gebet-Nehmen ("taking to task") solcher Gruppen und Individuen, die die Natur des Krieges, dem die USA sich gegenüber sehen, grundsätzlich mißverstehen.

AVOT wurde gegründet, weil die US-Regierung und die ihr verbundene Militärindustrie befürchten, daß die Kriegseuphorie in den USA allmählich nachläßt, wenn sie nicht immer wieder angeheizt wird. Die Bedrohung der USA komme von außen und von innen, von außen durch Gruppen und Staaten, die die USA angreifen wollten und von innen durch Gruppen, die ihre eigenen Vorstellungen des "blame America first" durchzusetzen versuchten. Beide Bedrohungen kämen, so Bennett in einem Offenen Brief, in der ganzseitigen Anzeige der New York Times, vom 10. März 2002, entweder vom Haß gegen die amerikanischen Ideale der Freiheit und Gleichheit oder vom Mißverständnis dieser Ideale und ihrer Anwendung.

What a liberty!

Bevor nun aber unsere Empörung zu groß wird, sollten wir uns fragen, warum die USA eine derartige Politik betreiben.

Wenn man die wirtschaftlichen Daten der USA ansieht, so wird klar, daß dieses hoffnungslos verschuldete Land, dessen Machteliten, ob nun aus dem Republikanischen oder Demokratischen Lager, ob nun puritanisch-christlich, katholisch oder zionistisch-jüdisch (alles eine Mischpoke!) über Jahrzehnte auf Kosten ihrer eigenen Bürger und anderer Staaten leben, gar nicht anders können, als die Flucht nach vorn anzutreten. Darum werden die Kriege geführt, zur Kapitalvernichtung und zum Machterhalt, ja zur Vergrößerung der Macht. Auch die Menschen, die dabei umgebracht werden ("getötet") sind keine Kollateralschäden, sondern Produkte geplanter Bevölkerungspolitik. Man informiere sich einmal über den hohen Anteil der Schwarzen und Farbigen unter den "privates", den einfachen Soldaten der US-Armee.

Die Vernachlässigung der industriellen Modernisierung, die Vergeudung des zu Schleuderpreisen den Besitzern mit Hilfe derer eigenen korrupten Regierungen weggenommenen Erdöls und Erdgases, die Produktion von Dollarnoten, wann immer dies geboten erscheint (in anderen Staaten kommen solche Fälscher in den Knast), der Abzug gutausgebildeter Arbeitskräfte aus anderen Staaten ("brain drain") und die ungenügende Erziehung und Ausbildung eigener Führungseliten, all das muß auf Gedeih und Verderb der USA (!) von der US-Regierung so weiterbetrieben werden. Ein Kyoto-Protokoll kann von den USA nicht unterzeichnet werden, denn die Folgen wären Milliarden Dollar Kosten, die marode Industrie entsprechend umzubauen. Neulich erst schrieb das Wall Street Journal, wenn alle asbestverseuchten Industrieanlagen dichtgemacht werden müßten, könnte auch der Dow Jones Index dichtgemacht werden.

Freier Handel ohne die massive Subventionierung der Agro- und der Stahlindustrie kann nicht betrieben werden, denn beide Industrien wären auf den internationalen Märkten nicht konkurrenzfähig. Die USA müssen ihre Macht dazu einsetzen, die Märkte der anderen Staaten gewaltsam zu öffnen, sonst bricht ihre Wirtschaft zusammen. Die ganze Macht der USA steht auf tönernen Füßen. Ein Ausdruck davon ist der Anstieg des Euro-Wertes.

Ein amoklaufender Staat USA risse uns alle mit abwärts. Deshalb ist es Aufgabe der Regierungen der EU, Rußlands und Chinas, mäßigend auf die USA einzuwirken. Auch deshalb muß ein Krieg der USA und Großbritanniens gegen den Irak verhindert werden. Er würde nicht nur Tausende von Toten auf irakischer und US-Seite bringen und den Irak und die USA sozial, wirtschaftlich und militärisch zerstören, sondern er würde uns Europäer mit hinunterziehen.

Vielleicht ist das ja die Absicht des Paul Dundes Wolfowitz?

Auch wenns viel text ist... les es dir mal durch... pnac

Cya serial
Alt 10. 06. 2003, 14:37 SerialKiller is offline Mit Zitat antworten #4
Apeiron
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Danke für die Info.

Zitat:
Die USA wollen eine multipolare Welt, also die Entwicklung anderer Staaten und Regionen, wie Europa, Rußland, China und Indien zu Regionalmächten nicht zulassen.
Würden die USA eine multipolare Welt wollen dann würden sie doch die Entwicklung anderer Staaten zulassen? Hier wird doch bestimmt unipolar bzw. unilateral gemeint, oder habe ich was falsch verstanden?

Find ich richtig krass was die da alles durchziehen. Schlimm schlimm.

Wenn sich Frankreich, Russland, China und das restliche Europa einigen und Widerstand leisten, das wär mal was, aber wie soll man sich das vorstellen?

Noch was zum Euro. Wenn er den Dollar als "Welt-Währung" ablöst (was ich sehr hoffe), dann würde die USA doch noch tiefer sinken, nicht?
Alt 10. 06. 2003, 15:05 Apeiron is offline Mit Zitat antworten #5
Kokain
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Nicht unbedingt, denn dies könnte dazu führen das die amerikanischen Konzerne bessere Geschäfte machen können, bzw das in Amerika die Waren billiger werden, denn ein niedriger Kurs der eigenen Währung hat Vorteile um Investoren in das eigene Land zu locken, da diese mit ihrer Währung dort viel machen können.
Alt 11. 06. 2003, 13:09 Kokain is offline Mit Zitat antworten #6
Fish
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ich weis ja nicht so recht

aber mir kommt vor dass die EU viel zu wenig einigkeit zeigt(fast wie in einem vielvölkerstaat), wie auch der irak krieg gezeigt hat, wo alle staaten wiedereinmal ihre eigenen interessen verfolgten. es bräuchte eine gemeinsame aussenpolitik um den "bösen" Bush zu wiederstehen.

auch bin ich der meinung dass wir europäer in einem gewissen punkt viel zu abhängig von den USA sind...

und des weiteren ist die EU auch meiner meinung nach oft viel zu unentschlossen.

auch muss man bedenken dass die EU eigendlich noch sehr jung ist wo die USA sich schon seit deren gründung 1776 ind die richtung der weltweitenmachtpolitik entwikelte,
die EU ist aber erst in den letzten 50 jahren entsanden.
Alt 11. 06. 2003, 14:34 Fish is offline Mit Zitat antworten #7
Kokain
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Das die EU uneinig ist, ist leider die traurige Realität, nur kann ich dies in Bezug auf die vielen Nationen in der EU und deren eigenes Welt- und Wertebild sehr gut verstehen.

Doch was mich sehr interresiert ist was du mit

Zitat:
auch bin ich der meinung dass wir europäer in einem gewissen punkt viel zu abhängig von den USA sind...


meinst, da du darauf nicht näher in deinem post eingehst.

MFG Kokain
Alt 11. 06. 2003, 15:14 Kokain is offline Mit Zitat antworten #8
ruler
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Re: ich weis ja nicht so recht

Zitat:
Original geschrieben von Fish
auch muss man bedenken dass die EU eigendlich noch sehr jung ist wo die USA sich schon seit deren gründung 1776 ind die richtung der weltweitenmachtpolitik entwikelte...

Wie kommst du zu dieser Aussage?

Die USA haben sich ganz im Gegenteil die meiste Zeit dem Isolationismus hingegeben.
Alt 11. 06. 2003, 21:51 ruler is offline Mit Zitat antworten #9
LoniC
Oldskewl-gammler
 
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Das schlimme ist...

... das der USA sich im Moment niemand in den Weg stellen will.
Wir haben in der Schule in EnglischPolitische Reden verfassen müssen, meine Gruppe hat mich als Representant für Kuba ind die UN geschickt und meine Rede vortragen lassen (alles symbolisch gemeint ):
"Der Irak ist nur eine weitere Station, der US-World Domination Tour" (Daniel Steinmann, Rede: Why war?)
Ist Leider so...
Und ich Frage euch: Was bringt denn noch die UN, geschweige denn die Resolutionen, wenn eine Weltmacht sich einfach über diese hinwegsetzen kann und keine Beweise oder Kriegsgründe vorlegt? Die USA haben sich bereits von der UN abgekoppelt, mehr noch: Sie stellen die Existenz der UNO komplett in Frage!
Meiner Meinung nach, ist auch die EU das bisher Letze Hindernis, das Bush noch daran hindert überall in der Welt "befreien" zu wollen.

Nebenbemerkung: Wenn ich von USA und Ammis usw rede, meine ich natürlich nur die Politiker, die Meinungen der Menschen kennen die meisten garnicht.

Ich find es schlimm, das es soweit kommen musste. Hoffentlich wendet sich noch alels zum guten und der Bush verliert die nächste Wahl. Ansonsten siehts düster aus für Europa
Alt 13. 06. 2003, 14:01 LoniC is offline Mit Zitat antworten #10
SerialKiller
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bush wird die wahl nicht verlieren!

Moin!

GLaube kaum das er verlieren wird... hat ja bei der letzten Wahl schon gezeigt das er bescheissen kann...

cya serial
Alt 14. 06. 2003, 16:54 SerialKiller is offline Mit Zitat antworten #11
Zyqoon
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aber andere leute haben gezeigt, dass bush beschissen hat. naja über die innenpolitik amerikas zu spekuliern hat IMHO wenig sinn, das läuft dort irgendwie nach andern regeln ab.
Alt 15. 06. 2003, 09:40 Zyqoon is offline Mit Zitat antworten #12
Christine01 Spender
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europa muss bush widerstehen? warum? und welches europa? bush steht nunmal an der spitze eines staates, dem in wirtschaftlicher, militAerischer und nachrichtendienstlicher hinsicht kein anderes land der erde gewachsen ist. unter clinton wurde dies noch nicht so offen ausgespielt, heute jedoch sind drohgebAerden selbst gegen verbUendete und befreundete staaten an der tagesordnung, dabei ist den amis jedes noch so primitive mittel recht, oppositionelle staaten wieder auf den richtigen kurs zu bringen. schrOeders telefon wurde nachweislich im wahlkampf angezapft, die telefonanlage der eu in brUessel wurde angezapft, die abhOerstationen der amis und englAender Ueberwachen fast jedes weltweit gefUehrte telefonat, fast jedes fax und auch die meisten emails. der nsa stehen technische mittel von unvorstellbaren ausmass zur verfUegung um das eigene und auch fremde vOelker zu belauschen, abzuhOeren und in gut und bOese zu unterteilen. die stasi wAere von diesen technischen mOeglichkeiten begeistert gewesen. usa stand fUer mich mal als inbegriff fUer freiheit und menschenrechte, dies hat sich jedoch in letzter zeit sehr stark verAendert. menschen werden unter unwUerdigen umstAenden ohne gerichtsbeschluss in kAefigen gefangengehalten, in den meisten afrikanischen und sUedamerikanischen staaten war die cia in den vergangenen jahrzehnten an militAerischen machtUebernahmen und staatsstreichen und militAerischen operationen beteiligt. wer nicht ins system passt, wurde und wird ausgeschaltet. dabei wird dieses system tatkrAeftig vom israelischen mossad unterstUetzt, die natUerlich auch weltweit ihre wahnsinnigen operationen durchfUehren. oje, morgen werde ich bestimmt aufgrund dieser kritik tot in der badewanne gefunden werden, barschel lAesst grUessen...
ich hoffe, europa wird es gelingen, in den nAechsten jahren mit einer stimme zu sprechen und amerika an die werte zu erinnern, fUer die es einmal stand. unter busch wird das zwar nicht gelingen, aber zum glUeck endet ja (noch) die amtszeit nach spaetestens acht jahren. eine opposition scheint es ja in amerika nicht mehr zu geben, die bevoelkerung ist einen kollektiven hurra-patriotismus verfallen, der mich stark an vergangene zeiten in unserem land erinnert. anscheinend muessen wir europaeer in einer gemeinsamen aktion die ideale, grund- und menschenrechte, welche amerika 1945 nach europa gebracht gebracht hat, invasionsartig wieder zurueck nach amerika bringen. vielleicht ist es ja noch nicht zu spaet. leider verstehen es die usa sehr gut, einzelne staaten unter druck zu setzen und auf linie zu bringen. deshalb glaube ich, es wird schwer werden, europa in dieser hinsicht zu einigen und mit einer stimme sprechen zu lassen.

mal sehen, was kommt...
Alt 15. 06. 2003, 18:34 Christine01 is offline Mit Zitat antworten #13
LoniC
Oldskewl-gammler
 
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mh

Guter Text christine, aber bitte bring da mal n bissl Formatierung rein , n paar absätze schaden nicht

Das mit der INvasion um amerika das wieder zu geben was sie einst europa brachten... naja ich weiß nicht.
1. ob das die richtige lösung ist/wäre
2. ob die erfolg haben würde

Ich bin der ansiocht erstmal an die menschen zu appellieren, wobei das im moment durch den Überpatriotismus schwierig sein wird...
Alt 15. 06. 2003, 21:07 LoniC is offline Mit Zitat antworten #14
deguz
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Die wirkliche Macht eines Volkes (Staates-wie auch immer) werden immer ihre
Bewohner bleiben!
(Falls "man"? nicht doch einen Weg findet das neuronale Individuum aufzuheben...)
Denn selbst in den dunkelsten und hoffnungslosesten Untiefen der Weltgeschichte
konnte niemand diese Macht völlig ausser Kraft setzen und solange es MENSCHEN gibt,
wird das auch so bleiben!
Natürlich hat das auch eine Kehrseite. Und diese ist (dem Ursprung nach!) auch schon
in jedem einzelnen Menschen selbst angelegt. <--das gehört dann aber doch in`s
Philosophie-Forum.
Also, WER ist denn schon die USA??
Eine gigantische Maske hinter der sich ein in Agonie befindlicher Koloss verbirgt.
Doch diese Maske wird den Todeskampf nicht verschleiern können, sondern ihn nur
noch beschleunigen... oder gar erst bewirken?
Der Wunschtraum von psychopathischen Potentaten oder "Zirkeln" scheitert letztlich
doch immer daran, sich nicht die entsprechenden "Untertanen" schaffen zu können.
Ein Zeichen dieses Unvermögens ist doch die Tatsache, dass die Duchsetzung
ihrer Ziele, selbst bei den sie selbst erst ermöglichenden "Wählern", nur
durch LÜGEN zu erreichen sind.


deguz
Alt 25. 06. 2003, 12:08 deguz is offline Mit Zitat antworten #15
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