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Floyd69 Spender
Capo di Capi
 
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Michel Friedmann - inkompetent als Moderator?

Servus an Alle,

ich habe mir gestern abend ca. 15 Minuten die TV-Show von Michel Friedmann angeschaut. Sein Gast war Peter Scholl-Latour. Ich wollte mir diese Sendung nur wegen dem Scholl-Latour ansehen, da ich von ihm sehr begeistert bin. Ein echter Nahost-Experte und ein Mensch, der seine Meinung auch gegen alle Widerstände preis gibt. Den Herrn Scholl-Latour finde ich eben eine Klasse für sich. Jedenfalls traute ich meinen Augen und Ohren nicht. Dieser Friedmann hat Herrn Scholl-Latour so gut wie nie ausreden lassen, er war arrogant, hochnäsig und hat teilweise mehrfach die gleichen Fragen gestellt. Zudem ist er Herrn Scholl-Latour immer näher gerückt (dieser Friedmann hat Herrn Scholl-Latour teilweise "betatscht") und sämtliche Anstandsregeln eines Moderators adabsurdum geführt. Dieser Friedmann wollte -jedenfalls meiner Auffassung nach- seine Meinungen und geistigen Irrwindungen Herrn Scholl-Latour aufdrücken. Wenn ich an der Stelle von Herrn Scholl-Latour gewesen wäre, hätte ich dem Friedmann eine geklatscht und hätte das Studio verlassen. Ich finde es eine große Frechheit, ein solches Subjekt wie den Friedmann eine Show im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einzuräumen. Der Friedmann bezeichnet sich als -was ich weiß- als Publizist und Journalist. Davon hat man gestern überhaupt nichts gemerkt. Ich finde es auf alle Fälle eine riesen Schweinerei, das solch ein Freak per TV auf das Fernsehvolk losgelassen wird. Ich kann da nur noch sagen: Armes Deutschland.
Vielleicht hat ein anderer hier ähnliche Erfahrungen mit diesem Friedmann schon beobachten können?

Floyd
Alt 12. 06. 2003, 12:03 Floyd69 is offline #1
wintermute
gangsta and a gentleman
 
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friedmann rockt! der macht die show so extrem aggressiv das ich da nie hingehen würde. vielleicht liegts aber auch am kokain
Alt 12. 06. 2003, 12:11 wintermute is offline #2
theloverider
 
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Bei Friedman fehlt eigentlich nur noch die Tischlampe, mit der er sein Gegenüber blenden kann. Sein Fragestil hat schon etwas von einem Polizeiverhör. Aber ich finde es doch durchaus amüsant zu sehen, wie der ein oder andere Politiker, durch seine agressive Kontaktaufnahme, die Fassung verliert.
Alt 12. 06. 2003, 12:20 #3
**Zücho**
MitGlied
 
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h3h3h3

kann man sehen wie mal will....
find den aggresiven fragestil eigentlich meistens ganz gut.... besonders gefällt mir das er immer eine antwort auf seine frage hören will und kein drumrum gelaber :g:
is jedenfalls mal was andres
Alt 12. 06. 2003, 12:28 **Zücho** is offline #4
Floyd69 Spender
Capo di Capi
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In der Regel finde ich das drumherumgelappere auch nicht interessant, jedoch hat dieser Friedmann den Scholl-Latour ganz, ganz selten ausreden lassen. Dieser war ja gerade dabei die Fragen zu beantworten. Ich finde einen solchen Menschen nur abstossend.

Floyd
Alt 12. 06. 2003, 12:42 Floyd69 is offline #5
Stiggi
analoger Typ
 
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also ich finde Friedman's "aggressive" Art auch gut - nur ist es wirklich so (und das finde ich unhöflich, ja teilweise herabwürdigend), daß er die Leute in den seltensten Fällen ausreden lässt und sich später selbst darüber aufregt, wenn ihm jemand ins Wort fällt. Bei Politikern sehe ich das ja auch ein, da die meistens immer nur um den heißen Brei reden und nicht auf den Punkt kommen - bei Scholl-Latour war dies sicherlich unangebracht.
Alt 12. 06. 2003, 12:53 Stiggi is offline #6
Silenus
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Ich mag Friedman auch nicht, weil er die Leute nicht ausreden lässt. Ich habe mal ein Interview beim heute-journal gesehen, wo der Moderator seinen Interview-Partner auch zu der Aussage gebracht hat, dass er die Frage nicht beantworten könne, ohne sein Gegenüber barsch zu unterbrechen.

Friedman hingegen hat überhaupt kein Feingefühl - nicht mal Journalistisches Geschick. Alles was er durch seine Methode erreicht ist, dass er sich bei seinem Gegenüber unbeliebt macht - eine echte Antwort bekommt er so auch nicht.

Was ich mich immer Frage, was macht der arme Mann, wenn man gar nichts sagt, sondern ihm immer und überall zustimmt? Bricht er dann zusammen oder macht ihn das nur stärker? Vielleicht sollte mal Karl Lagerfeld mal zu ihm gehen, der ist ihm wenigstens geistig überlegen.

Wo übrigens grad von der Blendelampe die Rede ist: Friedman hätte sich bei der GeStaPo sicher gut gemacht. Oder darf man das so nicht sagen?

Ciao, Silenus.

EDIT: Danke, tobias1981. Dachte ehrlich, dass man ihn so schreibt.

Geändert von Silenus (12. 06. 2003 um 13:15 Uhr).
Alt 12. 06. 2003, 13:01 Silenus is offline #7
tobias1981
daueronline
 
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Friedman (!!!) nicht Friedmann

quelle

da wird es wohl nicht falsch stehen.......
Alt 12. 06. 2003, 13:07 tobias1981 is offline #8
Floyd69 Spender
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Naja, wenn sich die Vorwürfe bezüglich des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes bewahrheiten, so dürfte sich das Thema: Friedman und TV-Show wohl selbst erledigt haben.

@ Silenus,

bei der Gestapo wäre der Friedman höchstwahrscheinlich auf der falschen Seite (Angeklagter) des Tisches gesessen. Aber bei der Stasi hätten Sie einen solchen Menschen sicherlich noch gut gebrauchen können

Floyd
Alt 12. 06. 2003, 13:22 Floyd69 is offline #9
Turrican
Tequila Dealer
 
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Diese konsequenten "Angriffe", die Friedman seinem jeweiligen Gegenüber an den Kopf pfäffert sind für sein Ziel unverzichtbar. Das Ziel ist es den Gast in einen Zustand zu bringen, der ihn Sätze sagen lässt die man ihm beigebracht hat in der Öffentlichkeit nicht zu sagen.
Das ist der eine Aspekt über den man sich gerne streiten kann und über den man auch gerne sagen kann das er die Grenzen der Höflichkeit sprengt. Die andere Sache, und diese ist durchaus auch Kritikwürdig, ist Friedmans Ausleben seines extrovertierten Charakters. Mir ist aber diese Art und Weise alle mal lieber als 99 % der heuchlerischen Moderatoren die über den Bildschirm watscheln und "ihr bestes geben".

Turrican
Alt 12. 06. 2003, 13:22 Turrican is offline #10
Silenus
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Zitat:
Original geschrieben von Floyd69
bei der Gestapo wäre der Friedman höchstwahrscheinlich auf der falschen Seite (Angeklagter) des Tisches gesessen. Aber bei der Stasi hätten Sie einen solchen Menschen sicherlich noch gut gebrauchen können
Sollte ich daran gedacht habe?

Ach ja, apropos Kokain:
http://t-news.t-online.de/zone/news/...an-drogen.html

@turrican: Man kann eben das auch duch guten Journalismus erreichen. Leider können das nur ganz wenige.

Ciao, Silenus.
Alt 12. 06. 2003, 13:29 Silenus is offline #11
Floyd69 Spender
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@Turrican

Meiner Meinung nach ist das A und O die Höflichkeit und der Respekt seinem Gegenüber. Dieser Friedman hält sich jedoch nicht daran. Und wenn man dann keine andere Möglichkeit sieht, entsprechende Antworten anderes zu erhalten, dann finde ich dies nur noch abstoßend. Aber anscheinend gibt es ja genügend Leute, die das antörnt. Der Gast wird zur Spielfigur des Moderators, das Wort "Gast" wird demnächst als "Feind" umbenannt, es wird gekämpft bis zur Bewußtlosigkeit, hauptsache der Moderator bekommt genau die Antworten, die er für die Wahrheit hält -nämlich seine eigene-. Ich muss mich nochmals wiederholen: Armes Deutschland!!!!!!

Floyd
Alt 12. 06. 2003, 14:53 Floyd69 is offline #12
theloverider
 
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Zitat:
Original geschrieben von Floyd69
Der Gast wird zur Spielfigur des Moderators,
Jetzt kommen mir aber gleich die Tränen. Jeder weiss was ihn erwartet, wenn er zu Friedman in die Show kommt. Wär mir neu, dass jemand dazu gezwungen wird.
Zitat:
Armes Deutschland!!!!!!
Was soll denn immer dieser Scheiss mit dem armen Deutschland? Kannst Du mir das mal näher erläutern.
Alt 12. 06. 2003, 15:01 #13
cyberny
wissender
 
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Ich möchte mal behaupten die Kompetenz eines Moderators ist ausschließlich an
seinen Einschaltquoten zu messen und nicht daran ob man seine Art mag oder nicht.
Alt 12. 06. 2003, 15:29 cyberny is offline #14
Silenus
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Zitat:
Original geschrieben von cyberny
Ich möchte mal behaupten die Kompetenz eines Moderators ist ausschließlich an
seinen Einschaltquoten zu messen und nicht daran ob man seine Art mag oder nicht.
Angesichts der Tatsache, dass auch GZSZ erstaunlich hohe Einschaltquoten hat, würde ich sagen, dass man dem deutschen Fernsehpublikum nicht die Kompetenz zusprechen sollte, über die Kompetenz eines Moderators zu entscheiden. Vielleicht über die Beliebtheit und den Unterhaltungswert, aber definitiv nicht über Kompetenz.

Ciao, Silenus.
Alt 12. 06. 2003, 15:46 Silenus is offline #15
theloverider
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Original geschrieben von cyberny
[b]Ich möchte mal behaupten die Kompetenz eines Moderators ist ausschließlich an
seinen Einschaltquoten zu messen und nicht daran ob man seine Art mag oder nicht.
cyberny ich mag Deine Art von Humor.
Alt 12. 06. 2003, 15:48 #16
deleted user
 
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Zitat:
Original geschrieben von Floyd69
ich habe mir gestern abend ca. 15 Minuten die TV-Show von Michel Friedmann angeschaut.
Kommt normalerweise nicht vor, dass Talkmaster Gegenstand von politischen Disskusionen werden. Wenns um Juden geht, läst sich die braune Masse (Subjekt) dann aber doch ganz tapfer auf 15 Minuten (?) Folter ein, um seine nazitypische Kritik zu formulieren, die für die nicht so tapferen Kameraden eh schon vor der Sendung feststand.
Nur nicht verzetteln, und "Meinungen und geistigen Irrwindungen", "Freak", "arrogant, hochnäsig" mit Inhalt füllen, daran ist schon Möllemann gescheitert. Denn ruck-zuck könnte dann aus dem hauptberuflichen Oberempörer für das "arme Deutschland" ein mieser Waffenschieber, Steuerhinterzieher und billiger Populist werden.
Oder eben einfach nur ein armer, unterdrückter Nazi.
Alt 12. 06. 2003, 17:10 #17
Nemesis5
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Zitat:
Original geschrieben von Distel
Kommt normalerweise nicht vor, dass Talkmaster Gegenstand von politischen Disskusionen werden. Wenns um Juden geht, läst sich die braune Masse (Subjekt) dann aber doch ganz tapfer auf 15 Minuten (?) Folter ein, um seine nazitypische Kritik zu formulieren, die für die nicht so tapferen Kameraden eh schon vor der Sendung feststand.
Nur nicht verzetteln, und "Meinungen und geistigen Irrwindungen", "Freak", "arrogant, hochnäsig" mit Inhalt füllen, daran ist schon Möllemann gescheitert. Denn ruck-zuck könnte dann aus dem hauptberuflichen Oberempörer für das "arme Deutschland" ein mieser Waffenschieber, Steuerhinterzieher und billiger Populist werden.
Oder eben einfach nur ein armer, unterdrückter Nazi.


klasse sakastisch...

das denke ich auch...
aber so mal man sich wundern muss, wie sich in letzter zeit die Schachfiguren geopfert werden... Möllerman, der ich sich unbeliebgemacht hatte,
Dann den Erzfeind von Möllerman Friedman...

was soll man da denken ...

Es lebe die Partei frag sich nur welcher.....;-)()
Alt 12. 06. 2003, 17:46 Nemesis5 is offline #18
Arkaengel
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Re: Michel Friedmann - inkompetent als Moderator?

Zitat:
Original geschrieben von Floyd69
Dieser Friedmann hat Herrn Scholl-Latour so gut wie nie ausreden lassen, er war arrogant, hochnäsig und hat teilweise mehrfach die gleichen Fragen gestellt. Zudem ist er Herrn Scholl-Latour immer näher gerückt (dieser Friedmann hat Herrn Scholl-Latour teilweise "betatscht") und sämtliche Anstandsregeln eines Moderators adabsurdum geführt.
Das ist ja das Stilmittel, mit dem er jeden bearbeitet. IMO könnte man als Gast mit einem gewissen Mass an Schlagfertigkeit ohne größere Probleme gegensteuern. Die Verhörtechnik, die Friedmann praktiziert, hat durchaus ihren Platz im TV-Journalismus und hebt sich von der konfrontationsscheuen, penetrationsfreien Beckmann-Biolek-Kerner-Einheitsmasse ganz wohltuend ab.

Friedmann lebt halt nunmal davon, dass er den aggressiv-penetranten, hyperarroganten, dandyhaften Klugscheisser gibt. Jeder, der in seine Show geht, weiss genau, was ihn erwartet. Manche werden überfahren, manche verkaufen sich ganz gut, und andere werfen Friedmann offenbar selber aus dem Konzept. Er soll ruhig seine Methode durchziehen, solange es Opfer gibt, die sich freiwillig zur Demontage melden; lieber einen Friedmann als einen Biolek, der ja vor Untertänigkeit geradezu durchs Studio kriecht beim Versuch, seinen Gästen keine Seelenpein zuzufügen.

Ansonsten d'accord an Distel; ich frage mich wirklich, ob es diesen Thread gäbe, wenn Friedmann nicht eine derartige Reizfigur für die netten, bürgerlich-liberalen Nazis von Nebenan wäre. Kann mich zumindest nicht erinnern, im Politforum bislang einen Thread zu (e.g.) Stefan Raabs plump-prollhafter Art, 'Humor' zu präsentieren, gesehen zu haben.
Alt 12. 06. 2003, 19:50 Arkaengel is offline #19
ahh
#-#
 
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Zitat:
Original geschrieben von Distel
Kommt normalerweise nicht vor, dass Talkmaster Gegenstand von politischen Disskusionen werden. Wenns um Juden geht, läst sich die braune Masse (Subjekt) dann aber doch ganz tapfer auf 15 Minuten (?) Folter ein, um seine nazitypische Kritik zu formulieren, die für die nicht so tapferen Kameraden eh schon vor der Sendung feststand.
Nur nicht verzetteln, und "Meinungen und geistigen Irrwindungen", "Freak", "arrogant, hochnäsig" mit Inhalt füllen, daran ist schon Möllemann gescheitert. Denn ruck-zuck könnte dann aus dem hauptberuflichen Oberempörer für das "arme Deutschland" ein mieser Waffenschieber, Steuerhinterzieher und billiger Populist werden.
Oder eben einfach nur ein armer, unterdrückter Nazi.

Das muss doch nicht sein jetzt sitzt der arme Floyd69 vor seinem Bildschirm :
"Ich darf keine Juden kritisieren Ich darf keine Juden kritisieren Ich darf...."

Aber es ist halt schön das man gleich mit der Nazi Keule auf einen Kritiker einschlagen kann wenn dieser einen Juden kritisiert nicht wahr ?

@Arkaengel

Und ich weiss auch nicht ob man die Art von Sendung von Stefan Raab mit derjenigen von Friedman vergleichen sollte

Alt 12. 06. 2003, 20:10 ahh is offline #20
Floyd69 Spender
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Ich hab mir es ja gleich denken können, dass man mich als "Nazi" abstempeln würde. Bloss weil der Friedman ein Jude ist. Ich sag euch eines: das gleiche hätte ich gesagt, wenn er ein Christ, Islamist, Buddist oder sonst was wäre. Es ist schon direkt erschreckend, wie schnell mal -sogar auch auf diesem Board- in irgendeine Ecke gestellt wird. Wenn Ihr genau gelesen hättet, habe ich nur die "Verhörmethoden" vom Friedmann bemängelt. Und ich bin immer noch der Meinung, dass solch ein Subjekt, Freak, oder anderes keine derartige Show im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bekommen sollte. Ich hatte bis gestern abend keine Ahnung, dass dieser Friedman eine Show im Fernsehen hat. Ich wollte eigentlich nur die Meinung von Herrn Scholl-Latour hören. Aber länger wie die Viertelstunde konnte ich die Befragung vom Friedman nicht aushalten. Das hat mir sauer aufgestossen. Eine derartige Persönlichkeit wie der Scholl-Latour so niederzubügeln, das finde ich nicht in Ordnung. Für mich ist der Scholl-Latour (und nicht nur für mich) einer der besten deutschsprachigen Journalisten und gleichzeitig der Nahost- und Asien-Experte schlecht hin.

@Distel, Arkaengel, Nemesis5

Ich weiss zwar nicht, welche Laus euch über die Leber gelaufen ist, aber ihr kennt mich ja gar nicht. Und trotzdem stempelt ihr mich einfach als Nazi ab. Das finde doch sehr empörend. Ein derartiges krasses Urteil kann ich nur dann abgeben, wenn ich die betroffene Person auch selber kenne. Alles andere ist für mich der typisch deutsche Fehler: Vorurteil. Man liest Kritik über irgendeinen Juden und schon ist der Kritiker der Nazi. Ich würde das nächste Mal -bevor ihr solche Meinungen von euch gebt- erst mal das Gehirn einschalten.

Floyd
Alt 12. 06. 2003, 20:25 Floyd69 is offline #21
Arkaengel
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Zitat:
Original geschrieben von ahh
Und ich weiss auch nicht ob man die Art von Sendung von Stefan Raab mit derjenigen von Friedman vergleichen sollte
Moderator ist Moderator, oder? Wie gesagt, ich kann mich eigentlich nicht erinnern, im Politforum regelmässige Kritik am Stil von TV-Moderatoren gesehen zu haben; nun geht's im Möllemann-Beweihräucherungsthread auf einmal um das himmelschreiende Unrecht, welches diesem armen, aufrechten Politiker durch den Unmenschen Friedmann wiederfahren ist, und dann kommt auch noch der Thread hier hinterher. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Ach ja, und ein news flash für dich: je nach Alter hat's entweder vorne an deinem Fernseher oder auf der Fernbedienung eine Gruppe kleiner, numerierter Tasten. Damit kann man den Kanal wechseln und muss keine Dinge sehen, die die fragile Seele aufwühlen. Now could we go back to talking about topics of some fucking relevance?
Alt 12. 06. 2003, 20:33 Arkaengel is offline #22
Floyd69 Spender
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@Danke ahh,

keine Angst, wenn ich das nächste Mal wieder soetwas sehe, dann werde ich nicht still halten. Und da ist es mir egal, welcher Nationalität bzw. Religion einer angehört.

Da ich den Friedman bis gestern nur als Publizisten, Journalisten und als Mitglied des Zentralrates der Juden kannte, wusste ich nichts über seine TV-Qualitäten. Ich dachte mir, dass solch ein Mensch ein gewissen Niveau haben sollte. Da habe ich mich jedoch gewaltig getäuscht. Und warum eigentlich nicht mal einen TV-Moderator kritisieren?
Den Friedmann mit dem Raab oder vielleicht auch mit dem Harald Schmidt vergleichen, dass dürfte so nicht funktionieren. Beide haben ein ganz anderes Show-Konzept. Auch deren Gäste sind entsprechend anders. Ich finde, dass man diese 3 Moderatoren überhaupt nicht miteinander vergleichen kann.
Auch bin ich der Meinung, dass ein Moderator sich nicht hinter seinen Gästen verstecken sollte. Es muss erlaubt sein, auch hintergründiges bzw. unbequemes zu Fragen. Auch wenn man dann öfters nachhacken bzw. nachfragen muss.
Den Biolek kann man mit dem Friedman auch nicht vergleichen, da dieser hauptsächlich nur über persönliches Dinge geplaudert hat. Bei Bio konnte man viel über den Privatmann bzw. -frau erfahren. Und genau das hat er -meiner Meinung nach- sehr gut gemacht. Gut, war vielleicht manchmal etwas langweilig.

Floyd
Alt 12. 06. 2003, 20:44 Floyd69 is offline #23
shevek
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Zitat:
Original geschrieben von Floyd69
Beide haben ein ganz anderes Show-Konzept. [...] Gut, war vielleicht manchmal etwas langweilig.
Na also. Du hast es begriffen, oder?
Alt 12. 06. 2003, 20:48 shevek is offline #24
Arkaengel
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Zitat:
Original geschrieben von Floyd69
@Distel, Arkaengel, Nemesis5

Ich weiss zwar nicht, welche Laus euch über die Leber gelaufen ist, aber ihr kennt mich ja gar nicht. Und trotzdem stempelt ihr mich einfach als Nazi ab. Das finde doch sehr empörend. Ein derartiges krasses Urteil kann ich nur dann abgeben, wenn ich die betroffene Person auch selber kenne. Alles andere ist für mich der typisch deutsche Fehler: Vorurteil. Man liest Kritik über irgendeinen Juden und schon ist der Kritiker der Nazi. Ich würde das nächste Mal -bevor ihr solche Meinungen von euch gebt- erst mal das Gehirn einschalten.
Lies mal meine Posts etwas genauer; der Gedanke drängt sich aber schon auf, dass Friedmann qua seiner Religion und Funktion im Zentralrat gebasht wird, denn - wie gesagt - allzu oft ging's im Politforum bislang nicht um den Stil eines TV-Moderators. Und wie gesagt, angesichts der Tarnkappennazis, die da gerade im Möllemannthread die Legende vom Ehrenmann, der nach seiner ungeheuer mutigen Kritik an Friedmann in den Tod getrieben wurde, stricken, schien dieser Thread durchaus in diese Kerbe zu hauen. So das nicht deine Absicht war, solltest du eventuell etwas differenzierter formulieren. Dein erstes Post hätte so nämlich genauso von einem geifernden Stammtischnazi kommen können. Klar kennt keiner von uns dich persönlich; also sind wir gezwungen, unser Bild von dir aus deinem Schreibstil und deinen Formulierungen zu entwickeln. The ball's in your court.
Alt 12. 06. 2003, 20:49 Arkaengel is offline #25
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