|
|
|
|
|
|
Konterkurist
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: dunkelland
Beiträge: 58
|
moinsen!
scheint, als sei das thema "antideutsche einstellung im ausland" abhängig davon, dass mal geklärt wird:
was das oder der deutsche denn tatsächlich nun ist.
wenn dann jemand "antideutsch" in dem sinne ist, dass er tatsächliche deutsche befindlichkeiten widerwärtig findet, wärs ja wohl ok.
andernfalls sind es vorurteile, die entsprechende schlüsse über die urteilsfähigkeit des "urteilers" zulassen würden.
cu
ZJ
|
10. 07. 2003, 12:35
|
#26
|
|
|
Zitat:
Original geschrieben von Ogino
[b]Was bock8 meint, ist doch nur unschwer zu deuten.
Ihm geht es darum, daß das Thema Ausländer eigentlich nur diskutiert werden darf, wenn man ohne Einschränkung pro eingestellt ist.
|
Finde ich nicht. Er hat auf weinerliche Art und Weise versucht, die deutsche Geschichte mit den Verbrechen die andere Länder zweifelsohne auch begangen haben aufzurechnen und zu verharmlosen.
Zitat:
|
Sachliche Begründungen werden sofort als Stammtischparolen abgestempelt.
|
Wo siehst du bitteschön sachliche Begründungen? Wenn jemand von Negern und "unser Volk" spricht, dann stößt mir das sauer auf.
Zitat:
|
Ich lebe in DE, genauso wie diese Menschen auch. Wir leben in einer Gemeinschaft, da ist keiner besser oder schlechter.
|
Eben. Warum dann die Deutschen immer als Opfer hinstellen? bock8 hat ja keine konkreten Beispiele genannt, sondern wie ich finde auf äußerst plumpe Art und Weise etwas zu relativieren versucht, das man nicht einfach nicht schönreden kann.
Und wie soll das aussehen, wenn er mal so richtig seine Meinung über Ausländer kundtut? Vielleicht bin ich ja paranoid, aber bock8 ist mir mit seinen Ausführungen mehr als suspekt.
|
10. 07. 2003, 12:40
|
#27
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: Tettnang
Beiträge: 48
|
Jetzt will ich doch grad mal meine Meinung sagen, auch wenn man dann erst mal vielleicht meint ich wär irgendwie rechtsorientiert.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen Ausländer solange sie sich in die Gesellschaft eingliedern, sich an die Gesetze halten. Ich finde wenn eine person, mag sie herkommen wo sie will, in Deutschland aufgenommen wird und dann mehrere Straftaten begeht sollte diese ohne Vorbehalte abgeschoben werden, dagegen andere wo sich an Gesetze halten und sich in die Gesellschaft und ins soziale System eingliedern sollten diese ein Recht haben in Deutschland leben zu dürfen.
Diese Meinung hab ich seit geraumer Zeit weil sich damals an meiner Schule etwas abgespielt hab wo ich heut noch nicht begreifen kann warum:
Es ist so in Tettnang ist die Hauptschule und Realschule nebeneinander. Das muss ich sagen sonst versteht man das nachher nicht.
Dann war es so, die 9te klasse der Hauptschule war fertig, und haben geraucht, auch auf dem realschulgelände. Eine Lehrerin der Realschule ist hingegangen und hat eine dort rauchende person darauf hingewiesendas dort Rauchen verboten sei und er sich doch vom schulgelände begeben möchte oder das er die zigarrette ausmachte.
Er, will ich jetzt dazu sagen war ein Ausländer von irgendeinem Zigeunervolk das es in seinem Heimatland nicht leicht hatte. er hat sich dann aber nicht an die Anweisung der Lehrerin gehalten hat sie angeschrien sie solle sich doch verpissen sie hätte ihm nichts zu sagen.
Aber um die Ordnung auf dem Pausenhof zu halten und sie ihn nochmal aufgefordert, zu gehen, worauf er die Lehrerin geschlagen hat.
Es wäre wohl schlimmer gekommen als es dann war wenn nicht ein Realschüler eingegriffen hätte.
Am ende wars dann so, das die Lehrerin geplatze Lippen und blaues Auge hatte, der Schüler der eingriff nur nasenbluten, und der Ausländer auch blaues Auge und Nasenbluten.
Nicht das des nun zu ende war, die lehrerin hat ihn angezeigt an der Ausländer ist von einem gericht schuldig gersprochen worden und sollte abgeschoben werden, doch er gehörter dieser Volksgruppe an und durfte deshalb nich weggeschickt werden.
Dann durfte er also dableiben, der schüler der aber eingegriffen hat wurde von ihm noch angezeigt, zwar freigesprochenaber es hatte gleich geheissen er hat es gemacht weil er rechts ist, dabei war er es gar nicht er hatte nur eine Glatze.
Es gab dann in jeder Klasse wie des so üblich ist wenn so was passiert mit gewalt an schulen bei uns in der klasse einen Diskussionsmorgen, wo des durchgesprochen wurde, und da haben auch viele den einen SChüler gleich als rechten abgestempel nur weil er ne Glatze hatte, und das wollt ich damit sagen. du kannst in DE nicht mal wirklich zivilcourage zeigen, wenn es was mit ausländer zu tun hat ohne gleich in einen verdacht zu kommen, wie ogino gesagt hat, ohne das gleich der NAZI-HAMMER kommt. Auch wo ich dort meine Meinung kund getan hab das man ihn hätte trotzdem abschieben sollen, weil er sich an keine Vorschriften und nichts halten will, hats zu mir geheißen (ich zitiere Wörtlich): "Dann fangt doch glich wieder an Konzentrationslager auf zu bauen"
1,5 Jahre später alle hatten des eigentlich schon weitgehen vergessen sollte einer Aus meiner klasse ein Serbe der 7 Jahre zuvor nach Deutschland kam abgeschoben werden, nur weil sich die Situation angeblich gebessert hatte. Dieser Schüler hat nie irgendeine Straftat begangen, war ein echt netter Mensch und seine Eltern hatten Arbeit und ham Steuern bezahlt. Solche Leute werden dann abgeschoben, verlieren ihre Freunde und ihre ganze Existenz hier, obwohl sie mehr eine Stützte für Deutschland sind. Und für die Ausländer sollte es ein Gesetz geben das die nicht abgeschoben werden dürfen und nicht für andere wo in Deutschland dann tun was sie wollen weil sie wissen das sie eh nicht abgeschoben werden dürfen.
Da sollte was getan werden, aber wenn man das äußert, das eine Volksgruppe die vielleicht Krieg in ihrem Land nicht leicht hat abgeschoben werden sollte, dann heisst es gleich du Nazi, das ist ja wie früher. und genau das ist heute das was ich schlimm finde wenn man das den Deutschen vorhält. Nicht wenn man die Sachen früher uns anlastet, sondern wenn man sie gleich auf heute überträgt.
|
10. 07. 2003, 13:34
|
#28
|
|
Rechtsdesperado
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 582
|
Mhhh ... Entwickelt sich ja doch noch zu einer Diskussion.
Ich kann bock durchaus verstehen. Denn solche "Vorkommnisse" machen es einem nicht immer leicht, seine "Ruhe zu bewahren" und das ganze von der Ferne aus zu betrachten. Besonders, wenn man das gute und das schlechte Beispiel erlebt hat.
Zitat:
|
Die industriell betriebene Vernichtung von Leben ist nunmal einzigartig in der Geschichte der Menschheit
|
Bitte nicht die russischen KZs und Arbeitslager vergessen. Jede Nation hat da so ihre "historischen" Ereignisse ... BTW: Als was darf/muss man eigentlich das Gefangenenlager auf Guantanamo Bay ansehen?
Zitat:
Ich mache da nämlich keinen Unterschied, ob Deutsche, Ausländer, Asylanten oder sonstwem.
Ich lebe in DE, genauso wie diese Menschen auch. Wir leben in einer Gemeinschaft, da ist keiner besser oder schlechter.
|
Amen!
|
10. 07. 2003, 17:32
|
#29
|
|
Optimistische Melancholie
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Europa
Beiträge: 1.989
|
@bock8
Ich glaube deine Denkweise aufgrund deiner oben geschilderten Ereignissen nachvollziehen zu können, jedoch solltest du an deiner Aussprache arbeiten. Sachen wie
Zitat:
Er, will ich jetzt dazu sagen war ein Ausländer von irgendeinem Zigeunervolk das es in seinem Heimatland nicht leicht hatte.
|
lässt mich darauf schließen, dass du doch (unbewusste) Vorteile hast. Wie dem auch sei, merke dir bitte, dass man von einem Individuum nicht auf die Masse schließen kann. Der Type aus deiner Schilderung war einfach ein Arschloch, dass er Ausländer war, ist hier irrelevant.
Ansonsten kann ich Ogino's, von AMRAAM gequoteten, Satz ebenfalls unterschreiben.
|
10. 07. 2003, 18:44
|
#30
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: Tettnang
Beiträge: 48
|
Okay, dann will ich jetzt hier mal zu einem Versöhnlichen Ende kommen.
Ich hab mich an manchen Stellen vielleicht oder sogar sich falsch ausgedrückt, trotzdem bin ich der Meinung, das wenn der deutsche Staat einem Ausländer Asyl gewährt oder ihn in Deutschland leben lässt hat er sich an die Gesetze zu halten. Wenn er das tut okay, wenn nicht gehört er abgeschoben.
Und genau das sollte man mal in aller deutlichkeit sagen dürfen ohne das man gleich als Nazi abgestempelt wird.
|
10. 07. 2003, 20:05
|
#31
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: Tettnang
Beiträge: 48
|
Eins muss ich jetzt noch sagen zum Thema wie beliebt die Deutschen im Ausland sind. Ich hab grad im zusammen hang mit dem das der schröder nicht in Italien urlaub machen will gehört, das die Deutschen weltweit die beliebtesten urlauber sind, laut einem Englischen Reisbüro.
Hätte wohl niemand gedacht. aber darin hats geheissen das die deutschen sich am meisten bemühen die Sprache zu sprechen, z.b. in restaurants und dass wir am aufgeschlossensten sind.
Wollt ich nur mal noch gesagt haben, so als randbemerkung.
|
10. 07. 2003, 20:21
|
#32
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: in der Matrix
Beiträge: 255
|
Wir sind alles Menschen
Meine Meinung zu diesen Thema,
Wir sind nicht nur Bürger eines Landes, sonder alles Menschen dieser Erde.
Wenn jeder danach Leben würde gäbe es keine Kriege.
Im drieten Reich haben die Deutschen Juden vergast, was ich nicht billige aber wer von den Amerikanern, Engländer oder irgend ein Land hat den kein Dreck am Stecken???? Nur wir Deutschen buckeln ständig vor der Welt, weil viele Politiker noch von der Sorte sind die da zugehörten oder das gut fanden, das sagt natürlich keiner. Ich beziehe das nicht auf mich, daß wir die Juden vergast haben, weil ich so etwas nie tun würde. Ich behandle jeden als Menschen , egal was er ist und welche Hautfarbe er hat.
Gruß lumato
|
10. 07. 2003, 20:30
|
#33
|
|
|
@bock8
Den Geistesgestörten nehm ich zurück. Aber Deine Ausdrucksweise solltest Du vielleicht nochmal überdenken. Du scheinst ja doch in der Lage zu sein, Dir auch teilweise vernünftige Gedanken zu machen.
|
10. 07. 2003, 20:47
|
#34
|
|
Sitzpisser
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 516
|
hm...
ich fühle eigentlich auch, dass ich mit der nazi-vergangenheit nichts zu tun habe. das ist für mich ein stück geschichte, die sich nie wiederholen darf... genauso wie viele andere stücke geschichte. selbst falls der opa nazi war... na und? es gibt keine sippenhaft! und ansichten wie "die deutschen sind gefährlich, weil hitler gefährlich war", stecken in einer schublade mit antisemitismus und rassismus. solche menschen sind mir in england gott-lob nicht begegnet. und auch sonst gibt es imo echte deutschland-hasser kaum. mehr als ein paar kleine vorurteile (humorlos, spießig) gegenüber deutschen habe ich selten gespürt. und das ist kein großer nachteil, denn man hat die möglichkeit positiv zu überraschen. ;-) und wenn man erhlich ist, haben viele deutsche auch diese voreingenommenheit gegenüber anderen. so was ist auch reizvoll bei begegnungen. man kann sich doch prächtig über diese klischees amüsieren.
viele deutsche, auch jüngere, haben freilich eine gewisse demut. nur der gemeine nicht rassistische ausländer erwartet das nicht hat oft auch gar kein verständis dafür, beispielsweise wenn wir uns militärisch mal wieder mit dem hinweis auf unsere geschichte aus allem raushalten. auch die tatsache, dass wir dieses thema überhaupt diskutieren, ist beispiel für unseren nationalen komplex.
fazit: ein bisserl chuzpe oder mir-san-mir-mentalität wäre für manchen dautschen auch nicht gerade schädlich!
gruß
|
11. 07. 2003, 07:13
|
#35
|
|
Optimistische Melancholie
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Europa
Beiträge: 1.989
|
Um hier mal ein bischen zu resümieren:
Die meisten Deutschen stehen zu ihrere Vergangenheit, wollen jedoch nicht dafür verantwortlich gemacht werden.
Wir haben gelernt dass es "Die Deutschen", "Die Türken" oder "Die Ausländer" gar nicht gibt, sondern alles Individuen sind, deren verallgemeinerung jeder Logik wiederspricht ("Deppen gibts überall").
bock8 wird an seiner Aussprache arbeiten und hat hoffentlich gelernt dass es oft kleine, aber feine Unterschiede sind, die eine Aussage eines Satzes auf den Kopf stellen können.
Es ist sinnlos und imho moralisch falsch Greultaten miteinander aufwiegen zu wollen.
Meiner Meinung nach wäre es gut, wenn man hier langsam zu einem Ende kommen würde. Ich fände es schade, wenn dieser Thread zugemüllt und anschließend geschlossen wird.
Wenn natürlich jemand noch was zu sagen hat, immer her damit
greetz
caleb
|
11. 07. 2003, 10:12
|
#36
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: in der Matrix
Beiträge: 255
|
Hi Boardis,
das ganze Ausländerfeindliche verhalten ist doch total veraltet.
Wir sind doch keine Deutschen mehr, wir sind alles Deutschstämmige-Europäer.
Gruß lumato
|
12. 07. 2003, 17:20
|
#37
|
|
Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 04:48 Uhr.
|
|