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SmokyMcPot
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Registrierungsdatum: May 2003
Beiträge: 269
Reicht ein Poti mit 4 Watt für Lüfter mit 7,2 Watt (Lüftersteuerung)?

Reicht ein Poti mit 4 Watt für Lüfter mit 7,2 Watt (Lüftersteuerung)?
Ich habe vor mir sowas hier "http://home.arcor.de/ziggn/luefter.jpg" zu bauen um meinen neuen 120mm-Lüfter runterzuregeln (da der im Moment mit voller Leitung arbeitet und sehr laut ist, obwohl er ja eh nur meine HDDs kühlt und deshalb ruhig langsamer drehen könnte)!

In dem Artikel steht aber "Das Poti muss mindestens 250 Ohm haben und vier Watt Nennbelastbarkeit vertragen. Das Potenziometer kann nur einen Lüfter bis maximal 3,7 Watt steuern."

Nun stehen auf meinem Lüfter aber folgendes: DC 12V 0,60 A

Wenn ich nicht alles aus dem Physik-Unterricht verlernt habe dann ist ja P=U*I also das würde für diesen Lüfter eine Leistung von P=7,2W ergeben!



Was passiert nun wenn ich so einen Poti mit meinem Lüfter benutze? Kann ich den dann nur nicht voll aufdrehen (was nicht weiter schlimm wäre) oder geht da eventuell irgendwo was kaputt?

Was würde passieren wenn ich einen "stärkeren" Poti nehmen würde? Welche Werte sollte der eurer Meinung nach haben?


thx
Alt 10. 07. 2003, 11:47 SmokyMcPot is offline Mit Zitat antworten #1
Jens Mander
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Beiträge: 181
Fliegend verdrahten und mal die "Fingermessung" dazuschalten. Wenn die Finger das aushalten, hälts der Poti auch aus.
Alt 10. 07. 2003, 12:09 Jens Mander is offline Mit Zitat antworten #2
SmokyMcPot
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Äh sorry, wie darf ich das denn verstehen?

Kannst du das mal Newbie-verständlich erklären
Alt 10. 07. 2003, 12:53 SmokyMcPot is offline Mit Zitat antworten #3
hjd
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man kanns ja auch ausrechnen. Wenn du von einem Widerstand des Lüfters von 20 Ohm ausgehst (12/0,6) und dann schrittweise den Widerstand des Potis erhöhst (also 20 Ohm+Rp), nimmt der Stromverbrauch dementsprechend ab I=(12 V /(20+Rp). Die Leisting, die hierbei im Poti verbraten wird ist dann I*I*Rp. Wenn du das mal durchrechnest, wirst du feststellen, dass zunächst die Leistung im Poti zunimmt (bis maximal 1,8 W bei Rp=20 Ohm) und dann wieder abnimmt.

Fazit: die maximale Belastungs des Potis beträgt 1,8 W bei 20 Ohm, ein 4 W sollte also reichen
Alt 11. 07. 2003, 14:27 hjd is offline Mit Zitat antworten #4
CForce
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Ne ne, genau so darf man nicht rechnen.
Das Poti hält die darauf angegebene Belastbarkeit nur über die gesamte Schleiferlänge aus, wird nur 1/4 der Schleiferlänge genutzt, dann sollte hier auch nur 1/4 der angegebenen Leistung abfallen.
Außerdem kann man nicht davon ausgehen, dass sich der Lüfter wie ein konstanter Widerstand verhält, je nach Bauart zieht er auch bei geringer Spannung noch fast den vollen Strom (ähnlich wie eine Glühbirne).
250Ohm ist viel zu hoch bei einem so starken Lüfter, man müßte den Regler schon fast voll aufdrehen damit der Lüfter überhaupt anläuft.
Dann wird aber nur ein sehr kleiner Teil der Widerstandsbahn (bzw. des Drahtwickels) genutzt, und das Poti brennt durch.
Die Nennleistung des Potis berechnet sich nach I² * R(max) , nur dann ist sichergestellt, dass das Poti auch nicht durchbrennt, wenn es fast am Anschlag steht.
Bei einem Lüfter mit 0.6A (scheint mir etwas viel) und einem Poti mit 250 Ohm müßte das Poti eine Belastbarkeit von max 90 Watt haben!
Ein Poti mit 22Ohm kommt hingegen mit einer Belastbarkeit von nur ca 8 Watt hin.
Bei einem so starken Lüfter dürften 22Ohm ausreichend sein, um die Drehzahl merklich zu reduzieren.

Besser währe es ein Poti mit kleiner Leistung zu verwenden und einen Leistungstransistor nach zu schalten.
Da leistungsfähige Drahtpotis recht teuer sind ist diese Lösung insgesamt sogar preiswerter.

Gruß
CForce
Alt 12. 07. 2003, 04:04 CForce is offline Mit Zitat antworten #5
hjd
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Beiträge: 10
Zitat:
Das Poti hält die darauf angegebene Belastbarkeit nur über die gesamte Schleiferlänge aus, wird nur 1/4 der Schleiferlänge genutzt, dann sollte hier auch nur 1/4 der angegebenen Leistung abfallen.

das ist nur theoretisch der Fall, wegen der Wärmeleitung. Die entstehende Wärme auf dem ersten Viertel wird ja durch Wärmeleitung weiterverteilt. Jedoch was die Dimensionierung betrifft, hast du recht, ein 22 (max. 47) Ohm Poti dürfte allemal reichen.
Alt 12. 07. 2003, 09:16 hjd is offline Mit Zitat antworten #6
TBuktu
seit Hartz IV Moderator
 
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Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 10.390
P = I² * R

schon mal probiert ?

Gruss
Tim
Alt 12. 07. 2003, 11:23 TBuktu is offline Mit Zitat antworten #7
CForce
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Beiträge: 900
Zitat:
Original geschrieben von TBuktu
P = I² * R

schon mal probiert ?

Gruss
Tim

Jo, lässt sich aus der allseits bekannten Formel U = R*I und P = U*I leicht ableiten

Gruß
CForce

P.S.
Tatsächlich hält ein Poti wenn nur 1/10 der Schleiferbahn genutzt wird in der Praxis deutlich mehr als 1/10 der angeeebenen Leistung aus, da der kleine Bereich der Widerstandsbahn dann besser gekuhlt wird und sich der Regler insgesammt kaum erwärmt.
Alt 12. 07. 2003, 13:02 CForce is offline Mit Zitat antworten #8
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