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Certified™ User
Registrierungsdatum: Nov 2001
Ort: C:\*.*
Beiträge: 3.078
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Gab es auch in der DDR Sozialhilfe?
Hallo,
einfache und simple Frage: gab es auch in der DDR eine Art Sozialhilfe?
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11. 07. 2003, 14:16
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#1
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Mamas Liebling
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 2.129
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kann mir nicht vorstellen das es dort keine gab, aber wahrscheinlich unter einem anderem namen.(gab ja eh vollbeschäftigung)
privy
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11. 07. 2003, 20:23
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#2
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Autodidakt@work
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 1.678
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hmmm, ich weiss nur das es in der DDR einen sog. "Asozialenparagraphen" gab....der imho besagte, das der der nicht arbeiten ging obwohl er konnte nix gekriegt hat. Ist bei uns ja heutzutage ähnlich, aber ob es sowas wie unsre Sozialhilfe z.B. für Kranke respektive Arbeitsunfähige gab, kann ich nicht sagen....
Obwohl, in der DDR gab es doch offiziell keine Arbeitslosen, oder?
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11. 07. 2003, 20:24
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#3
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 5.859
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einfache antwort: ja, gab es.
hier stehts genauer.
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11. 07. 2003, 20:33
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2003
Ort: Planet Erde
Beiträge: 69
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Ich denke aber nur in wirklich harten und berechtigten Fällen, nicht so wie in der Bunten Republik Germanien!
Die wo, so wie viele hier bei uns keinen Bock auf einen Job hatten kamen in ein Umerziehungslager.
Nicht alles aus der DDR war schlecht (siehe Pflaschenpfand)
HF
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11. 07. 2003, 22:15
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#5
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Mamas Liebling
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 2.129
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Zitat:
Original geschrieben von Hammerfall
Ich denke aber nur in wirklich harten und berechtigten Fällen, nicht so wie in der Bunten Republik Germanien!
Die wo, so wie viele hier bei uns keinen Bock auf einen Job hatten kamen in ein Umerziehungslager.
HF
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kleiner kopfschuss, oder?
p
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11. 07. 2003, 23:06
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#6
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- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.706
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Zitat:
Original geschrieben von Hammerfall
Ich denke aber nur in wirklich harten und berechtigten Fällen, nicht so wie in der Bunten Republik Germanien!
Die wo, so wie viele hier bei uns keinen Bock auf einen Job hatten kamen in ein Umerziehungslager.
Nicht alles aus der DDR war schlecht (siehe Pflaschenpfand)
HF
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Ich war lange Jahre lang ein überzeugter Misantroph, der der breiten Masse der Menschheit in geistiger Hinsicht absolut nichts zugetraut hat. "Wisst ihr, wie dumm der Durchschnittsmensch ist? Per Definition ist die Hälfte von ihnen noch dümmer!" Das war meine Mantra. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass von 98% aller Menschen in politischer Hinsicht ausser platten Binsenweisheiten und dummen Stammtischparolen absolut nichts zu erwarten war.
Dann hatte ich in letzter Zeit wieder verstärkt mit intelligenten Leuten zu tun. Solche, die argumentieren können. Die differenziert denken. Die statt Parolen Erkenntnisse anzubieten haben. Mein Weltbild drohte ins Wanken zu kommen. Ich fing ernsthaft an, zu überlegen, ob vielleicht der Mensch an sich nicht ganz so blöd wäre, wie ich ihn immer hinstelle.
Ich danke dir, Hammerfall, für diesen Post. Auch wenn er sonst im Rahmen dieses Topics keinerlei Nutzwert hat, so hast du mir doch zumindest bewiesen, dass ich mit meiner ursprünglichen Meinung nicht Unrecht hatte. Kurzum: you, sir, are an ignorant cunt.
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11. 07. 2003, 23:09
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#7
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Cloogshicer®
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: fuck'nmiddlofnowhere
Beiträge: 13.217
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Ich hoffe, Du beziehst Dich auf "Flaschenpfand" Arkaengel, sonst würde ich Dir einen Idiot rüberschieben müssen.
Zitat:
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Asoziale - das ist der gemeinsame Nenner, den der Polizeijargon in der DDR für das Anderartige gefunden hat. Wer als asozial eingestuft wird, kann auf dem Polizeirevier vor Gericht oder im Jugendwerkhof landen - einer Erziehungsanstalt, in die 'besserungsbedürftige' Jugendlichen kommen (23).
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mehr
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12. 07. 2003, 02:25
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#8
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- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.706
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Zitat:
Original geschrieben von Mike®
Ich hoffe, Du beziehst Dich auf "Flaschenpfand" Arkaengel, sonst würde ich Dir einen Idiot rüberschieben müssen.
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Ich bin Flaschenpfandbefürworter. Ich werde aber wohl noch jemanden deckeln dürfen, dessen Post den Anschein erweckt, er fände Umerziehungslager und Ähnliches eine gute Sache, und der offenbar keinerlei Ahnung von der Praxis des Umgangs mit Sozialamt u.Ä. hat.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht so genau, worum's dir in deinem Post geht, MikeR. Bin ich deiner Meinung nach mit Hammerfall zu hart ins Gericht gegangen? Habe ich in seiner Aussage versteckte Reserven an Reflexion und tieferem Sinn übersehen? Oder sarkastelst du gerade?
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12. 07. 2003, 16:55
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: Tor des Nordens
Beiträge: 7.868
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Zitat:
Original geschrieben von Arkaengel
Habe ich in seiner Aussage versteckte Reserven an Reflexion und tieferem Sinn übersehen? Oder sarkastelst du gerade?
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Ein kluger Mensch kann sich klar ausdrücken .
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12. 07. 2003, 17:33
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#10
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Cloogshicer®
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: fuck'nmiddlofnowhere
Beiträge: 13.217
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Nix sarkasteln.
Ich hab das eher näher am Topic gelesen.
Was ich meinte und auch gequotet habe: es gab keine Sozialhilfe für "Arbeitsscheue", sondern Knast oder Jugendwerkhof.
Ich hab nicht gleich mitbekommen, dass tatsächlich der Anschein erweckt wird, dass diese Zustände uns heute auch weiterhelfen würden.
Zitat:
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Der Begriff des „Asozialen“ blieb nach dem Zweiten Weltkrieg in beiden Teilen Deutschlands in Verwendung. In der DDR war „asoziales Verhalten“ seit 1968 eine strafrechtliche Kategorie. Der Paragraph 249 des DDR-Strafgesetzbuches führte diesen Begriff auf. Dabei blieb die Definition des „Asozialen“ vage. Das erlaubte den Behörden, ihn gegen Menschen anzuwenden, die dem realsozialistischen Menschenbild nicht entsprachen, zum Beispiel gegen Kleinkünstler, Musiker ohne Auftrittslizenz, Kleinhändler ohne Gewerbeschein, Langhaarige oder Punks.
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mehr...
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12. 07. 2003, 17:40
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#11
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- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.706
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Zitat:
Original geschrieben von Mike®
Nix sarkasteln.
Ich hab das eher näher am Topic gelesen.
Was ich meinte und auch gequotet habe: es gab keine Sozialhilfe für "Arbeitsscheue", sondern Knast oder Jugendwerkhof.
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Okay, ich verstehe. Wobei mir diese Praxis bekannt war; daran, dass es so war, habe ich nicht gerüttelt.
Zitat:
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Ich hab nicht gleich mitbekommen, dass tatsächlich der Anschein erweckt wird, dass diese Zustände uns heute auch weiterhelfen würden.
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Und eben das habe ich aus seinem Post herausgelesen. Daher die verbale Abreibung.
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12. 07. 2003, 17:46
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#12
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- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.706
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Zitat:
Original geschrieben von Pit@elf
Ein kluger Mensch kann sich klar ausdrücken .
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Und auf wen genau beziehst du dich gerade? Doch hoffentlich auf Hammerfalls Post?
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12. 07. 2003, 17:48
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#13
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kapituliert
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.682
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[Q]Original geschrieben von Arkaengel
Wobei mir diese Praxis bekannt war; daran, dass es so war, habe ich nicht gerüttelt.[/Q]Die Praxis finde ich in diesem Zusammenhang auch das Interessanteste und da muß ich doch sagen, daß es doch arg an der Realität vorbeigeht, wenn hier der Eindruck entsteht, Kleinkünstler, Langhaarige, Punks oder Musiker ohne Auftrittslizenz seien von der Straße weggefangen und in Knäste oder Jugendwerkhöfe gesteckt worden. Ich habe meine DDR-Schulzeit durchweg lange Haare gehabt und bin in keiner Besserungsanstalt gelandet, genauso, wie ich zig Auftritte ohne Auftrittslizenz erlebt habe, die reibungslos über die Bühne gingen und eine lange Reihe von Kleinkünstlern kenne, die sehr frei und fröhlich durch die DDR spazierten. Realität war, daß hartes Vorgehen gegen solche Leute - vor allem wenn sie auf Bühnen zu tun hatten - dem realsozialistischen Image oft sehr schädlich gewesen wäre. Die Bundeszentrale für politische Bildung scheint mir da doch eine reichlich tendenziöse Quelle. Ich bestreite natürlich nicht, daß es juristisch die Möglichkeiten gab, aber die Realität sah doch ziemlich anders aus: Jedes Dorf hatte seinen Dorfalki und der wurde zwar immer mal wieder in eine Entzugsklinik gesteckt, hing dann aber doch ein paar Wochen später wieder vor dem Konsum rum... Und auch in den Städten gab es diverse Nischen, unbewirtschaftete Häuser, wo Punks und andere DDR-Außenseiter für lau wohnten.
Genauso die »Sozialhilfe« - natürlich gab es die sog. Sozialfürsorge mit Übergangsgeldern usw. - nur ist eben die Frage, wann soetwas (heute) greift, nämlich wenn man womöglich alleinerziehend ohne Job seine Miete nicht mehr zahlen kann. Das waren ja Situationen, die es in der Form nicht gab.
Der Staat war halt der Arbeitgeber, was z.B. bei Wiedereingliederung in die Gesellschaft ja auch Vorteile hatte, die auf der Hand liegen. Wer aus dem Knast kam, dem wurde eine Arbeitsstelle zugeteilt und kein Chef hatte das Recht, etwas dagegen zu unternehmen. Wer diesen Weg gehen wollte, hatte eine reelle Chance, den Einstieg zu schaffen.
Es liegt natürlich in der Natur der Sache, daß jemand, der keinen Bock auf solch einen Arbeitsplatz bzw. auf Arbeiten überhaupt hat, dort mehr Schaden als Nutzen anrichtet und es hat staatlicherseits auch keiner eingesehen, daß es sehr viel klüger gewesen wäre, diesen Leuten ein Existenzminimum (das in der DDR nun wirklich bei einem lächerlichen Betrag lag) zuzugestehen und sie einfach in Frieden zu lassen. Die Praxis sah aber auch eher so aus, daß die betreffenden Verantwortlichen in den Betrieben solche Leute auf Sparflamme hielten, sie lieber zu Hause als in ihrem Team sahen und die Sache dabei bewenden ließen. Denn dauernde Eingaben an den Staat hätten auch ihnen nur Scherereien gemacht, weil sie ja dann die Verantwortung dafür hätten übernehmen müssen, daß sie nicht in der Lage waren, aus ihren Angestellten ordentliche sozialistische Bürger zu machen...
Gruß!
b
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14. 07. 2003, 23:47
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#14
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InsIder
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: Back from Hell
Beiträge: 225
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Hi,
wie bertolt komme ich auch aus der DDR. Hammerfall's Post finde ich allerdings eher eine Art primitive Diskriminierung an den Leuten im Osten. Kurz: Es gab keine Sozialhilfe, aber eine Sozialfürsorge, die aber entweder gar nicht, oder nur von älteren Menschen genutzt wurde. Dass es keine Sozialhilfe gab, lag daran, dass alle Arbeit hatten. Junge Leute bekamen so gut wie immer eine Ausbildung. Wer nicht arbeiten wollte, ließ es, kriegte aber kein Arbeitlosengeld(logisch, schließlich lebt ein Sozialhilfeempfänger auf Kosten der Gesellschaft und das konnte sich die DDR einfach nicht leisten). Es sei vielleicht noch dazu gesagt, dass es zwar ein Arbeitsamt gab, aber die kümmerten sich nicht um Artbeitlose, sondern suchten immer Abreitskräfte.
mfg, badcat
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15. 07. 2003, 17:52
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#15
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