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#@$%!
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 700
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24. 09. 2000, 20:48
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 417
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hallo,
Menschen die in einem Staat leben, ihr soziales Umfeld in diesem Staat haben, sollen auch aktives und passives Wahlrecht in diesem Staat bekommen! Völlig egal wo sie, oder ihre Eltern geboren wurden!
mfg
hans-drach
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24. 09. 2000, 21:13
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#2
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Querulant
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 4.007
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ja und nein, sie sollten zumindest die deutsche staatsbürgerschaft besitzen, die sprache sprechen und wissen, worum es geht und was sie wählen. was glaubst du was los ist, wenn jeder der in deutschland lebt wählen geht. "ach, der sieht aber auf dem bild sympathisch aus...der hat aber einen schönen namen..."! ne, ohne mich!
cu
<A HREF="mailto:Arnakin@gmx.de?subject=Gulli's%20Board"><FONT COLOR="Red">Arnakin</FONT c></A>
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25. 09. 2000, 09:13
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#3
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.422
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Alles, was die besch***ene Rechtslage der "Auslaender" der zweiten und dritten Generation verbessert, ist imo zu begruessen. Vor allem jetzt waere das ein Zeichen, was etwas mehr von Nutzen waere wie das fuenfzehnte Lippenbekenntnis.
@arnakin: ich schaetze, dass Menschen, die sich in der Kommunal - oder sonstigen Politik vermehrt einbringen wollen, auf jeden Fall das ungefragt machen koennen duerfen. Mal im Ernst, glaubst du, ein Spaetaussiedler, der kein Deutsch kann, stellt sich zuerst mal zur Buergermeisterwahl auf? Ist schon wieder so ein Eingeschraenke, das so typisch deutsch auf die dummen Auslaender runtergeguckt ist...
Und wenn es den Deutschen verboten werden wuerde, nach "ach, der sieht mal nett aus" zu waehlen, wuerde die Wahlbeteiligung auf unter 30% sinken :-) Denn um die politische Bildung ist es auch unter den Deutschen uebel bestellt.
Generell denke ich, es ist an der Zeit, mit den dreissig Jahren "sollen die Integrationswillen demonstrieren" aufzuhoeren. Seit drei generationen leben Menschen hier, denen Rechte vorenthalten werden. Die Integrationsbereitschaft war schon besser, als sie heute ist. Ich behaupte, das hat seine Urspruenge in einer fremdenfeindlichen, rassistischen Politik, mit der endlich Schluss gemacht gehoert. Warum ist die dritte Generation eher wieder fuer Fundamentalismus und Abgrenzung zu begeistern als die davor? Weil ihnen von Politik und deutscher Gesellschaft bis zum erbrechen vorexerziert worden ist, dass sie machen koennen, was sie wollen und trotzdem Menschen zweiter Klasse sind. Und das gilt es endlich zu beenden. Erster Schritt: Wahlrecht. Was mit der EU-Auslaenderregelung afaik kommunal eh schon umgesetzt ist, einzige Ausnahme die Tuerken als Nicht - EU - Land, da waere ich fuer eine schnelle Sonderregelung.
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25. 09. 2000, 09:27
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#4
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Querulant
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 4.007
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hmmpf...ich glaube, wir haben uns ein wenig mißverstanden oder ich hab mich nicht richtig ausgedrückt!
was ich meinte ist, daß ich schon finde, daß auch nicht deutsch-stämmige Menschen (besser so?  ) wählen gehen dürfen, aber sie sollten schon die deutsche staatsbürgerschaft haben und auch der sprache mächtig sein. oder findest du irgendein anderes land auf dieser erde, wo du als nicht einheimischer und ohne sprachkenntnisse einreisen kannst udn wählen kannst?
ich finde nur, daß sich .de viel zu viel unter druck setzt und das man einfach mal schauen muß, wie andere länder bestimmt probleme behandeln. dort wird ja auch nicht gemeckert, aber .de war schon immer ein weichei, wenn es um innen- oder außenpolitische entscheidungen geht. denn in keinem anderen land habe es ausländische personen so einfach, wie hier in .de!!
cu
<A HREF="mailto:Arnakin@gmx.de?subject=Gulli's%20Board"><FONT COLOR="Red">Arnakin</FONT c></A>
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25. 09. 2000, 10:49
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#5
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.422
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Zitat:
Original erstellt von Arnakin
ich finde nur, daß sich .de viel zu viel unter druck setzt und das man einfach mal schauen muß, wie andere länder bestimmt probleme behandeln. dort wird ja auch nicht gemeckert, aber .de war schon immer ein weichei, wenn es um innen- oder außenpolitische entscheidungen geht. denn in keinem anderen land habe es ausländische personen so einfach, wie hier in .de!!
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ich wuerde einfach mal sagen, das Gegenteil ist der Fall. Die Einbuergerungsbestimmungen in .de sind mit die restriktivsten weltweit. Das Blutrecht ist ein Anachronismus, und die Fristen zum Erwerb der Staatsbuergerschaft sind im europaeischen Vergleich extrem lang. Weiterhin gibt es Doppelpassregelungen in vielen europaeischen Staaten, deren kultureller Untergang dadurch auch nicht eintrat, hier ion .de wird mit uebelster Demagogie dagegen angegangen. Kinder statt Inder war die letzte Glanzleistung der gegenuenber Auslaendern so "weicheiigen" Deutschen.
Das meine ich mit "Stimmung" im Land. Woher die schlichte Falschbehauptung kommt, .de sei auslaender- und zuwanderungsfreundlich im internationalen Vergleich, wuerde mich echt interessieren,. Weil es schlicht gar nicht stimmt und trotzdem im Brustton der Ueberzeugung propagiert wird.
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25. 09. 2000, 11:09
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#6
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#@$%!
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 700
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Hallo Leute
besten Dank für eure Postings. Ich hab diese Frage gestellt da wir in Basel .ch gerade eine Initiative für das Ausländerstimmrecht gemacht haben. Kurze Statements haben mich interessiert, weil wir diese Initiative jetzt vor der Presse einreichen werden und ich schon gesehen habe, dass es auf diesem Board ein paar helle Köpfchen hat die sich schön auszudrücken verstehen.
Unsere Initiative will denjenigen AusländerInnen volle politische Rechte (aktiv und passiv)auf kantonaler und kommunaler Ebene ermöglichen, die diese auch wollen indem sie ein Gesuch stellen - ohne zeitliche Auflagen! Zeitliche Auflagen wären willkürlich angesetzt (Wann soll ein Mensch fähig sein an Abstimmmungen teilzunehmen? 1 Jahr, 3 Jahre, 5 oder 8 Jahre...). Auf Gesuchsbasis ist anzunehmen, dass wer politisch nicht interessiert ist oder keine Ahnung von unserem politischen System hat, der wird auch kaum ein Gesuch stellen. Diejenigen die diese Rechte wollen, sollen auch die Möglichkeit dazu haben.
Unser Standpunkt ist:
dass die Menschen dort die Entscheidungen mittragen sollen, wo sie leben;
dass zu den Pflichten auch Rechte gehören und allen Menschen dieselben Rechte und Möglichkeiten zustehen;
dass ein Fortschritt und ein wirkliches „Geben und Nehmen“ heute nur dann erreicht werden kann, wenn er von allen und für alle ist;
dass politische Rechte für alle Gesellschaftsmitglieder nicht nur die Reibung zwischen den aufeinandertreffenden Kulturen vermindern, sondern sich als Bereicherung für die gesamte Gesellschaft erweisen.
@ Arnakin:
- Ich denke auch nicht, dass es AusländerInnen besonders einfach haben in .de - im Gegenteil!
- Um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten und damit die politischen Rechte, ist in .de wenigstens nicht so schwer wie in .ch. Das ist schon mal gut. Aber es gibt auch AusländerInnen die im Alter gerne wieder in ihr Heimatland zurückgehen möchten. .de hat zwar doppelte Staatsbürgerschaft, viele andere Länder aber nicht. Für Viele bedeutet die deutsche Staatsbürgerschaft die Aufgabe ihres bisherigen Passes.
- Vom Ausländerstimmrecht weiss ich, dass du in England nach 5 Jahren das Stimmrecht bekommst. In der Schweiz haben wir das Ausländerstimmrecht in den französischsprachigen Kantonen Jura und Neuenburg. Eine kleine Gemeinde im Kanton Appenzell hat das Ausländerstimmrecht jetzt neuerdings auch (Das ist erstaunlich, denn die haben erst seit etwas mehr als 20 Jahren das Frauenstimmrecht...). Weiss jemand noch von mehr Ländern, die das Stimrecht für AusländerInnen haben?
Ich habe gehört, dass ihr in .de irgendwas wie das Ausländerstimmrecht habt. Ist das im Rahmen der EU nur für EU Angehörige auf komunaler Ebene, oder wie sieht das aus?
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25. 09. 2000, 11:37
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#7
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ausländische mitbürger die in der brd geboren sind sollten auch wählen dürfen steuern müssen sie ja auch zahlen
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26. 09. 2000, 09:31
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 152
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hallo,
jeder soll in dem land wählen, wo er seine steuern bezahlt und gemeldet ist. dieses recht sollte für jeden menschen gelten.
grenzen auf für alle!
bye
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26. 09. 2000, 10:21
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#9
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[Cha0t]
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: deutschland,1****,su
Beiträge: 982
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Moin
Jup Homer 
und wenn deutsche einfach zu doof sind und es nicht schaffen
ordentlich mit'm computer umzugehen und/oder die politiker
zu Dumm/scheisse/inkompetend sind ordentlich schulen zu machen ist es doch ganz klar das man sich halt welche holen muss die das können! aber nach deutschland wollen die indischen computerfreaks ja sowieso nicht denn Die amerikaner sind nicht ganz so Geizig.
und nun fall ich nochmal über deutschland herr (freu)
in deutschland sind die autofahrer dermassen scheisse das gibts einfach nicht, kriegen panikattaken wenn ein sixpack kommt herzanfälle bei krankenwagen etc
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26. 09. 2000, 16:41
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#10
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MitGlied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Deutschland
Beiträge: 212
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Hi Cheffkoch:..darfst Du denn in Deutschland wählen?
Ich meine wegen Deinem Deutsch!!!
`tschuldigung: Exos
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26. 09. 2000, 16:53
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#11
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 18:29 Uhr.
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