|
|
|
|
|
|
Exzentriker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Unter Geiern
Beiträge: 1.099
|
Ausweitung der Urheberrechtsnovellen; Recht auf Privatkopie
Soeben im Heise Newsletter ueber folgenden Artikel gestolpert:
http://www.heise.de/newsticker/data/sha-16.09.03-000/
Offenbar zeigen die Phonoverbaende nun erstmal ganz schamlos ihr wahres Gesicht. Ging es bei bisherigen Forderungen noch hauptsaechlich um die Verhinderung der Weitergabe von illegal kopiertem Material -- was in gewissem Masse durchaus nachvollziehbar sein koennte --, wobei eine de facto Verhinderung von Privatkopien mehr oder weniger ein stoerendes(?) Beiwerk war, so wird hier durchaus von neuen Maerkten gesprochen, die es zu erschliessen gilt. In diesem Falle eben der "Privatkopien-Markt".
Eine nicht minder grosse Frechheit sind die Einschraenkungen fuer die Radiosender, wobei *das* allerdings ein Schuss ins eigene Knie sein koennte -- schliesslich muessen die Leute das, was sie kaufen sollen, ja irgendwoher kennen. Folgende Passage fiel mir dabei irgendwie besonders ins Auge:
Zitat:
|
Kommt es zu juristischen Auseinandersetzungen, möchte die Industrie nicht mehr im Einzelfall ihren Rechtsanspruch an einem urheberrechtlich geschützten Werk nachweisen müssen. Anstelle der Nachweispflicht der Industrie soll eine "gesetzliche Vermutung zugunsten der Leistungsschutzberechtigten" treten -- die Beweislast läge dann bei demjenigen, dem die Urheberrechtsverletzung vorgeworfen wird.
|
Stellt diese Forderung schliesslich einen elementaren Grundsatz der *Rechts*sprechung in Frage, naemlich dass der Klaeger in der Beweispflicht liegt.
IMO waere bei der Durchsetzung eines solchen Gesetzespakets schon eine gewisse Grenze ueberschritten, die auch wesentlich weitreichendere Folgen haette, als nur den Untergang des ein oder anderen P2P Netzes. Hier waere dann wirklich (bzw. erst recht) Widerstand -- sprich als solcher zu erkennender Boykott -- angebracht; stellt sich nur die Frage, in wie weit das in dieser Hinsicht doch recht traege deutsche Volk dazu in der Lage ist, hier Rueckgrat zu zeigen -- immerhin wuerde das ja Verzicht bedeuten.
|
17. 09. 2003, 09:16
|
#1
|
|
für und wider
Registrierungsdatum: May 2003
Ort: Guenxmuerfel
Beiträge: 635
|
Naja....Die Musik Industrie erlaubt sich im Moment einige Aussagen, die sie nicht unbedingt sympatischer machen. Und diese, gehört sicherlich mit zu den unverschämtesten der letzten Zeit! Wenn es ihnen nach ginge, dürfte ihre Musik nur noch für richtig viel Schotter auf exclusiven Radiosendern gespielt werden......
Verstehen die nicht, dass das für die Industrie auf Werbeeinbußen wären?
Außerdem ist es unverschämt, Sicherheitskopien komplett verbieten zu wollen, nachdem das Recht auf Sicherheitskopien durch das neue Urheberrechtsgesetz sowieso schon sehr eingeschränkt ist!
Was ich mich nur frage ist, wer sich effektiev an das neue Gesetz (Verbot von Umgehungen eines Kopierschutzes) halten soll. Die Leute, die überhaupt wissen, dass es ein solches Gesetz gibt, werden sich nicht daran halten und der Ottonormal-User weiß noch nicht mal etwas von dem neuen Gesetz, an das er sich zu halten hat!
|
17. 09. 2003, 17:31
|
#2
|
|
Exzentriker
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Unter Geiern
Beiträge: 1.099
|
... was generell aber kein Argument ist, da Unwissenheit nicht vor Strafe schuetzt (generell in .de).
|
17. 09. 2003, 17:33
|
#3
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: New York, Rio, Tokio
Beiträge: 822
|
ich hätte da noch einen vorschlag für die musikindustrie:
der handel mit gebrauchten cd's hat nicht zu unterschätzende umsatzeinbußen zur folge. deswegen sollte der handel mit gebrauchten cd's generell verboten werden
|
17. 09. 2003, 17:40
|
#4
|
|
den_will_keiner
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: und Du?
Beiträge: 40
|
der handel mit gebrauchten cd´s verbieten??
sag das mal den leuten, die sich nur darauf speziliesiert haben.
es wäre schade, wenn der kleine laden anner ecke, der 10000 cd´s lp´s und selbst
tapes vertickt, und in dem man oft ware schätze an alten songs findet, einfach verboten wird.
das geht auch zu weit denke ich.
ich finde es akzeptabel, cd´s ohne kopierschutz 10 mal kopieren zu dürfen.
was mich stört ist, das man nicht mehr einfach so seinem arbeitskollegen schnell mal ne kopie geben darf(laut gesetz schon verboten).
das ERWERBSFREIE weitergeben der kopien darf nur noch an familienangehörige und freunde stattfinden. Wie paradox, meist sind arbeitskollegen auch gute freunde
aber egal.
Das obskure an der ganzen gesetzesgebung ist, das tauschbörsen verboten werden von leuten, die diese selbst wie blöde nutzen.
habe mal bei nem label gearbeitet.
was meint ihr , wo die ihre hörproben oder remix-vorlagen hernehmen...kaufen??
weit gefehlt......
cracy world
mittax
|
17. 09. 2003, 22:25
|
#5
|
|
- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.693
|
Zitat:
Original geschrieben von uiuiui
ich hätte da noch einen vorschlag für die musikindustrie:
der handel mit gebrauchten cd's hat nicht zu unterschätzende umsatzeinbußen zur folge. deswegen sollte der handel mit gebrauchten cd's generell verboten werden
|
Diesen Vorschlag haben Vertreter der Industrie schon im kleinen Kreise vor Jahren diskutiert. Man sah ein, dass das so wohl nicht gehe, und tat das Nächstbeste: Läden, die sowohl neue als auch gebrauchte CDs im Sortiment haben, wurden fortan zu schlechteren Bedingungen beliefert als jene, die nur Neuware verkaufen. Ergebnis? Deutlich weniger Gebraucht-CD-Läden.
|
17. 09. 2003, 22:34
|
#6
|
|
den_will_keiner
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: und Du?
Beiträge: 40
|
daher erklärt sich auch, warum die gebraucht-cd händler nicht mehr das grosse Geld machen, wenn sie es überhaupt einmal gemacht haben.
ich möchte jedoch nicht, dass ich auf die möglichkeit verzichten muss, seltene raritäten zu einem fähren preis kaufen zu können , statt primitive gehaltene samplerboxen zu horrenten preisen kaufen muss, wegen einem oder 2 songs die mich interessieren.
aber genau das ist es ja. es wird geremixt bis sich die balken biegen, und das meist grottenschlecht und im gegenzug werden oldie-sammlung vllt noch in mieser quali zu neupreisen verschachert.
gut, das das original nochmal gepusht wird, wenn der remix zieht ist klar.
und ich gönne es auch dem originalverfasser des stückes, das er daducrch vllt doch seine pallastmiete zahlen kann.
aber die freiheit mir gebrauchte originale zum spottpreis, innem tante emma laden zu kaufen möchte ich schon behalten, auch wenns nur illusion ist
auf in den untergang von allem guten
mittax
|
17. 09. 2003, 23:07
|
#7
|
|
- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.693
|
Zitat:
Original geschrieben von mittax
daher erklärt sich auch, warum die gebraucht-cd händler nicht mehr das grosse Geld machen, wenn sie es überhaupt einmal gemacht haben.
|
Es gab einige, die mit einem gemischten Sortiment (Neuware & Gebrauchtes) gut gelebt haben. Freaks und Sammler, die wegen der Gebraucht-LPs und -CDs kamen, namen Neuheiten mit; Kids, die wegen Neuheiten kamen, kauften ältere CDs, die sie sonst nie angefasst hätten, wenn sie nicht billig gewesen wären. Fast alle waren glücklich. In Freiburg allein hat diese Praktik binnen kurzer Zeit zwei von drei Läden in die Knie gezwungen; der eine Laden, der noch existiert, ist quasi das Hobby eines Verlagsmillionärs und somit nicht auf Profite angewiesen. Für einen Händler, der davon leben will, ist die Luft sehr dünn geworden.
|
17. 09. 2003, 23:14
|
#8
|
|
den_will_keiner
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: und Du?
Beiträge: 40
|
vllt sollten die plattenlädenbesitzer und kaufhäuser, die dadurch geschädigt werden mal nachdenken, an was das liegen könnte und bei einsicht(was wohl selten der fall sein wird) druck auf die ausüben, die die neupreise von veröffentlichungen regeln und bestimmen...die majors.
wenn die auf pushing von idioten und gigantische shows und werbung, die sich nicht bezahlt macht verzichten würden , würden die preise für neuerscheinungen auch wieder puzeln.
gebrauchtcd-händler verbieten bekämft die symptome nicht aber die ursache.
man stelle sich mal vor, secondhandladen werden verboten, nur weil hertie seinen billig-ramsch weiterhin zuteuer verkaufen will.
der handel unterliegt auch gesetzmässigkeiten, die auf gewissen gleichgewichten basieren.
und hier ist mit verboten einfach nichts zu erreichen. eher das gegeteil.
vllt auch ein grund warum tauschbörsen so florieren ..
habt spass
mittax
|
17. 09. 2003, 23:26
|
#9
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.946
|
Und am Ende landen die gebrauchten CD´s dann wieder bei ebay und Co!
Möchte mal wissen wieviele Anteile von ebay denn auch der Musikindustrie gehören
|
17. 09. 2003, 23:36
|
#10
|
|
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 5.844
|
es ist wirklich deprimierend, wenn man sich derzeit umschaut, was für neuregelungen geplant sind, um bestehende monopole weiter zu stärken.
seien es die urheberrechtsgesetze, die geplanten trivialpatente, oder auch die bemühungen der druckerindustrie, ihre patronen schützen zu lassen, um den markt der billigabfüller zu zerstören.
wenn es so weiter geht, erwirbt man eines tages vermutlich eine "abspiel-lizenz" für musik-cds, die dann nur für die eine person gilt. weiterverkaufen gilt nicht.
aufbohren und befüllen von tintenpatronen wird unter strafe stehen, weil man ja den chip manipulieren müsste, der dem drucker sagt: ich bin leer.
wenn man eine homepage erstellen möchte, darf man nicht mehr als eine seite programmieren, weil sich irgendjemand das prinzip des hyperlinks hat schützen lassen. auswahlmenüs und frames sowieso.
und scanner scannen nur noch schwarz-weiss, weil die comicbuchindustrie ihre absätze durch raubkopierer gefährdet sieht.
schöne neue welt....
|
17. 09. 2003, 23:45
|
#11
|
|
- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.693
|
Zitat:
Original geschrieben von TabulaRasa
wenn es so weiter geht, erwirbt man eines tages vermutlich eine "abspiel-lizenz" für musik-cds, die dann nur für die eine person gilt. weiterverkaufen gilt nicht.
|
War auch schon in der Diskussion, und wäre ein angenehmer Nebeneffekt von Palladium/TCPA und einer digitalen Lieferstruktur. Nutzer zahlt Geld, Nutzer bekommt URL für eine individuell lizensierte Kopie eines Albums, User brennt CD unter Zuhilfenahme des CD-Player-Zertifikats, CD läuft nur auf dem einen Player...und ein Wasserzeichen hat's obendrein.
Neujahrsvorsatz für 2004, so ich es denn erlebe: nur noch Vinyl von Independentlabels kaufen, ansonsten Totalverzicht.
|
17. 09. 2003, 23:51
|
#12
|
|
den_will_keiner
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: und Du?
Beiträge: 40
|
durch die ganze überregulierung und patentisierung wird die entsprechende brache vllt kurzzeitig einnahmen ziehen, ja
aber diese gewinnmaximierungsmethode geht nur solange gut, bis die patentierungen durchgeführt worden sind und die zahl neuer patente gegen 0 geht, dann hocken sie auf enormen anwaltskosten, dadurch verteuert sich das produkt, kein schwein kaufts, und die schwarzhändler und plakiatuere jubeln.
sollne sich doch alle selber die schlinge um den hals legen
mittax
|
17. 09. 2003, 23:53
|
#13
|
|
Harbard
Registrierungsdatum: Dec 2003
Ort: Berlin
Beiträge: 1.207
|
Ich hole diesen Threat mal hoch da TabulaRasa den aktuellen Threat zum Thema Software- oder Trivialpatente von sax_sox mit einer Refferenz auf diesen geschlossen hat. Was ich von der Schließung halte schreibe ich besser nicht, vielleicht macht ja jemand den Threat wieder auf.
Wie man hier lesen könnte ist das Thema nicht vom letzten Jahr sondern brand aktuell.
Zitat:
|
btw: es heisst "bald", und das problem sind nicht "softwarepatente" (gegen die eigentlich keiner wirklich etwas hat) sondern "trivialpatente".
|
Ich hätte etwas dagegen, wenn mein Browser oder Ich plötzlich keine Cookies mehr verwenden darf. Hier ist das Patent und hier die Erklärung. Wenn dieses Gesetzt durchkommt kann Microsoft möglicherweise jeden verklagen der Cookies in seiner Software verwendet. Opensource Programmierer hingegen können sich keine Patente für ihre Software leisten was sie zu Freiwild macht.
|
13. 04. 2004, 00:57
|
#14
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.946
|
...und irgendwann sind wir dann auch soweit, das wir Raubkopierer härter bestrafen als Mörder...achja, kommt heute schon oft genug vor.
MS hat sich schon sehr früh sehr viele Rechte gesichert aber durch den Druck der momentan auf dem Konzern liegt hoffen wir mal das MS diese Rechte nicht voll ausschöpfen kann.
|
13. 04. 2004, 01:57
|
#15
|
|
Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.409
|
Zitat:
Original geschrieben von BigWilly
...und irgendwann sind wir dann auch soweit, das wir Raubkopierer härter bestrafen als Mörder...achja, kommt heute schon oft genug vor.
|
Du hast bestimmt Beispiele fuer diese Aeusserung, ansonsten ich sie als den ueblichen Unsinn betrachten muesste, die sie wahrscheinlich ist.
|
13. 04. 2004, 17:42
|
#16
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.946
|
...also ich habe schon des öfteren von Raubkopierern gehört (nat. die, die dies auf eine prof. Weise machen), die bis zu 5 Jahren bekommen haben.
|
14. 04. 2004, 04:21
|
#17
|
|
Moderator
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.000
|
Ein (überführter) Mörder bekommt nach geltendem Recht lebenslänglich. Und nu?
|
14. 04. 2004, 18:44
|
#18
|
|
BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
|
Wobei lebenslänglich 25 Jahre bedeuten, in der Regel sind es meist nur max. 15 Jahre und in der Praxis oft sogar nur 5-7 Jahre. In den USA hingegen bedeutet lebenslänglich was es meint - ein Leben lang 
Nicht zu verwechseln mit Sicherheitsverwahrung, die länger andauern kann aber auch nur in seltenen Fällen angewandt wird.
Beispiel RAF:
http://www.wdr.de/themen/politik/per...eter.jhtml#top
Beispiel 2:
http://www.wdr.de/themen/panorama/2/...teil.jhtml#top
Lebenslänglich mit besonderer Schwere der Schuld, d.h. erst nach 18 Jahren eine Anhörung - wahrscheinlich Freilassung auf Bewährung.
|
14. 04. 2004, 19:27
|
#19
|
|
Moderator
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.000
|
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es keineswegs "schon oft genug" vorkommt, dass ein Raubkopierer härter bestraft wird als ein Mörder.
|
14. 04. 2004, 19:38
|
#20
|
|
BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
|
Das meinte ich auch damit nicht  nur das es nicht soo schlimm aussieht für Mörder wie es uns die Medien einreden möchten. Da wird oft nur lapidar von "lebenslänglich" geredet ohne die genaue Erklärung was das eigentlich bedeutet.
|
14. 04. 2004, 19:42
|
#21
|
|
Graf Rotz
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 1.482
|
naja nicht soooooooo schlimm für mörder....
ich hab mit solchen leuten gearbeitet, glaubt mir denen gehts schlecht (klar natürlich berechtigt werdet ihr sagen).
der knastalltag sind anders aus als viele sich den vorstellen (fernseher, 3x täglich warmes essen, faulenzen usw ist da eher nicht drin)
20 jahre sind meiner meinung nach auch mehr als genug, was will man denn bitte schön dann noch erziehen? das leben ist dann normalerweise eh ziemlich versaut wenn man davon ausgeht dass die wenigesten schon mit 20 jahren gleich lebenslänglich kriegen.
fakt ist dass die leute rauskommen und die welt nicht mehr kennen und gleich wieder scheisse bauen.
wobei wir wieder bei der guten alten diskussion wären ob unser strafrecht nicht daneben ist (wenn man nur die strafen für nen lausigen raub mit denen eines sexualstraftäters vergleicht)
mir ist jedoch nicht bekannt dass ein raubkopierer der das nicht im grossen stile betrieben hat tatsächlich 5 jahre lang sitzen musste, würde sagen die "wo ist papi?-raubkopierer sind verbrecher"-kampagne zeigt ihre wirkung
|
14. 04. 2004, 20:27
|
#22
|
|
BSD dude
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 7.226
|
Drei Jahre sind glaube ich bei schweren Delikten die Regel, fünf Jahre sind das Maximum. Nun vielleicht sind Mörder auch der falsche Vergleich ( obwohl ich hier nicht mehr von Erziehung sprechen würde, sondern von Büßen ) aber gerade das Beispiel Sexualstraftäter aller Art mit Bewährung, Freigang etc. und das im Vergleich zu einem Raubkopierer mutet doch etwas seltsam an.
|
14. 04. 2004, 20:48
|
#23
|
|
Gesperrt
Registrierungsdatum: May 2003
Beiträge: 8.394
|
moment mal wenn ich was kaufe. dann erwerbe ich eigentum von einer person bzw firma. d.h sie müsste doch theoretisch ihren besitzanspruch fallen lassen. weil es ja meine ist. oder vermieten die nur cds autos etc auf lebenszeit? ich mein wenn ich mir ein auto kauf dann behalt ich das ja net ewig dann verkauf ich das doch auch irgendwann mal.
|
15. 04. 2004, 13:37
|
#24
|
|
Exzentriker
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Unter Geiern
Beiträge: 1.099
|
Vertragsfreiheit. Die Autofirma koennte dir genausogut eine Lizenz zum Fahren des Autos mit diversen Bestimmungen, u.A. dass du's nicht weiterverkaufen darfst, etc. verkaufen.
|
15. 04. 2004, 16:20
|
#25
|
|
|