|
|
|
|
|
|
aka Yokel aka BoardTölpel
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 976
|
Hi Leute,
Vielen Dank Akareyon. Vielen Dank, dass du mir ziegst, dass ich nicht alleine bin *g*. Ich muss auch sagen, ich bin von dem, was die Wachowskis erschaffen haben (auch wenn es nicht ihre einenen Ideen sind, dann halt stellvertretend für die Wachowskis irgend ein Name einsetzen. Spielt ja keine Rolle.)
Die Trilogie hat mich gepackt. Hat mich zum Nachdenken angeregt. Das haben bis jetzt nur drei andere Filme gemacht. Nämlich "Fight Club", "American History X" und "Artificial Intelligence" (ja genau!). Durch mein bescheidenes Alter habe ich bestimmt noch einige der grossen Perlen noch nicht gesehen. Ich bin aber drauf und dran das noch nachzuholen.
Zur Trilogie kopiere ich mein Posting, welches ich schon auf dem CSB geschrieben habe.
Zuerst möchte ich sagen, dass folgendes Posting möglicherweise Spoiler enthalten wird. Wer sich also den Spass nicht verderben will, soll nicht weiterlesen.
Also...
Ich verstehe überhaupt nicht, was ihr am zweiten und dritten Teil auszusetzen habt.
Ich interpretiere die Filme auf philosophischer Ebene und nicht auf religiöser. Das liegt daran, dass ich finde der philosophische Aspekt ist der wichtigere und interessantere. Es liegt auch daran, dass ich mich für die Philosophie eher interessiere als für Religionen und verstehe desshalb auch mehr davon.
Also, zuerst die Filme beurteilt nach dem inhaltlichen Aspekt.
Erster Teil: Dieser ist sehr dem Höhlengleichnis von Platon nachempfunden. Hierzu ein Zitat, für die, die noch nie davon gehört haben:
("Grundwissen Philosophie" S. 8 ISBN 3-12-939600-4)
Zitat:
Die Menschen leben in einer unterirdischen, höhlenartigen Wohnstätte, die gegen das Licht zu einen weiten Ausgang hat. In dieser Höhle leben sie von Kindheit, gefesselt an Schenkeln und Nacken, so dass sie dort bleiben müssen und nur nach vorne schauen können, weil sie den Kopf wegen der Fesseln nicht herumdrehen können. Von oben her leuchtet hinter ihmrem Rücken das Licht eines Feuers. Zwischen diesem Feuer und den Gefesselten führt ein Weg, an dem entlang eine niedrige Wand verläuft, ähnlich wie die Puppenspieler einen Verschlag vor den Zuschauern errichten, über dem sie ihre Kunststücke zeigen. Hinter dieser Wand tragen Menschen vielerlei Geräte vorbei, die über den Rand hinausragen, dazu Statuen aus Holz und Stein von Menschen und anderen Lebewesen.
Die Gefesselten sehen von sich selbst, den anderen und dem, was hinter ihnen vobeigetragen wird, nichts anderes als die Schatten, die von dem Feuer auf die gegenüberliegende Höhlenwand geworfen werden. Diese halten sie für die Wirklichkeit. Wenn man einen Gefangenen aber befreite und mit Gewalt wegschleppte, den schwierigen und steilen Weg hinauf, dann wäre er unwillig und würde zunächst gar nichts sehen, da er vom Feuer und im Freien von der Sonne geblendet wäre. Er müsste sich erst allmählich daran gewöhnen, das zu erkennen, dessen Schatten er vorher gesehen hat.
|
Wer sich Gedanken über den Film mit diesem Hintergrundwissen macht, wird einige klare Parallelen erkennen. Neo hat seinen Weg aus der Höhle gemeistert. Er erkannte, dass hinter seinem tristen (Matrix-)Leben ohne Orientierung noch mehr steckt. Erkenntnisse die wohl viele haben, die sich für Philosophie im weitesten Sinne interessieren.
Zweiter Teil: Wie geht es also mit dieser Erkenntnis weiter? Neo erkennt zwar, dass es etwas anderes gibt, kann aber noch nicht richtig damit umgehen. Er muss erst seine Fähigkeiten, die er durch die Erkenntnis hat, entwickeln (Sprich: Seine heldhaften Fähigkeiten). Er entwickelt sich nach und nach, ist aber orientierungslos, was er machen soll. Er erfährt, dass das blosse Wissen über eine andere Welt, ein anderes Leben noch nicht viel bringt. Dabei wird er zusätzlich noch verwirrt (durch den Architekten, der ihn meiner Meinung nach, aus Akt der Verzweiflung belügt und sein Instrument, der Merovinger).
Jetzt zum Dritten Teil: Neo gewinnt nach und nach Orientierung, kann Entscheide selbständig fällen. Er versteht nach und nach was hinter allem steckt. Er findet heraus, dass er doch nicht Zweck ist, sondern auch Ursache (er muss nicht Zion neu aufbauen, sondern kann Frieden machen mit den Robotern). Er findet heraus, dass er nicht eine weitere Folge in der Reihe der Auserwählten ist (sofern es schon vorher ähnliche gegeben hat) sondern etwas spezielles, eigenständiges bewirken und sich somit aus der Durchschnittsmasse herausheben kann. Eine ehrenwerte Einstellung, nach all dem was er erfahren musste.
Das war eine sehr knappe Analyse der Trilogie angesichts der Philosophischen Botschaften die ich herauslese.
Nun zur Story: Die Story des ersten Teils ist ohne Frage genial. Die des zweiten Teils wurde oft kritisiert. Sie ist bestimmt schwächer als die des ersten Teiles (gegenteiliges wäre auch kaum möglich gewesen) aber ist auch sehr gut. Man erfährt mehr über das drumherum, über (ins Exil geschickte) Programme und über verschiedene Ansichten der Programme. Die Story lässt viel Spielraum für weitere Spekulationen, was ja für einen zweiten Teil sehr gut ist. Der dritte Teil kommt von der Story fast wieder an die Stärke des ersten Teils heran. Die Auflösung von der Beziehung zwischen Neo und Smith finde ich extrem gut gelöst. Den Schluss sehr gut, wenn auch sehr kitschig gewählt.
Über die Story liesse sich bestimmt noch vieles schreiben, aber das würde wohl den Rahmen dieses Postings sprengen.
Nun zum Visuellen. Die Matrix hat sich zum zweiten Teil verändert. Sie wurde noch abstrakter. Das finde ist nicht schlecht, da man ja von Anfang des ersten Teils an weiss, dass diese Welt nicht richtig ist. Im dritten Teil ist sie dann noch absurder, was wohl die voranschreitende Machtzunahme von Smith darstellen soll. Technisch sind die drei Teile sowieso atemberaubend.
Abschliessend lässt sich sagen, dass die Trilogie etwas Einzigartiges in der Filmgeschichte ist, mit einem sehr starken ersten Teil, einem ein bisschen schwächeren, aber immer noch starken zweiten Teil und einem wieder sehr starken dritten Teil. Ich verstehe also die grossen Kritiker nicht, zumal die oft nicht mehr sagen als "Der Film ist schlecht, weil er schlecht ist." Dies tun sie, weil sie Kritiker sind und es ihnen offensichtlich Spass macht, den Hype zu zerstören.
|
07. 11. 2003, 17:17
|
#51
|
|
Grottenesk
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: REtour
Beiträge: 1.240
|
ja, die drei teile haben gute ansätze...
leider garniert mit ein paar verdammt schlechten szenen, möchte fast sagen, teil drei mit hauptsächlich schlechten, schnulzigen.
greetinx,
hg a wg
PS: ich komme mir blöd vor. ich liebe matrix1, verstehe die ansätze dort, war fasziniert von dessen philosophie und bin einfach von den fortsetzungen maßlos enttäuscht worden. akareyon und yokel, ihr werdet doch nicht behaupten es wäre euch nicht so ergangen?!
PPS: ich halte an meinem urteil, ihr beide würdet den Film überinterpretieren fest.
|
07. 11. 2003, 18:31
|
#52
|
|
God made me funky!
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: C2rlVone..S.atus:.ON
Beiträge: 200
|
Zitat:
Original geschrieben von maxjesty
Die Namen im Film wurden gewählt, weil sie sich gut anhören - nicht weil sie eine spezielle Bedeutung haben _KÖNNTEN_?
|
Da gabs doch mal ne Seite, die alle Namen und Farben aufgeschlüsselt hat!
Ach ja: hier!!! ...nach dem Intro auf Meanings klicken!
Beispiel für tiefere Bedeutung der Namen:
Neo gegen Cypher
Neo = One = 1
Cypher = Zero = 0
1 vs. 0
Gut gegen Böse
Noch mehr zu Namen : Klack
|
07. 11. 2003, 18:36
|
#53
|
|
aka Yokel aka BoardTölpel
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 976
|
Zitat:
Original geschrieben von HothGremlin
akareyon und yokel, ihr werdet doch nicht behaupten es wäre euch nicht so ergangen?!
|
Doch. Ich habe einfach noch kein(e) gutes/n Argumen(e) gehört, welche all das Positive, Faszinierende welches die Trilogie auf mich bewirkt überwiegen könnte. Jeder der drei Filme haben hat seine Schwächen. Da ich so fasziniert von dem Ganzen bin, haben die keinen Einfluss auf meine abschliessende Meinung. Für jemanden, den die Filme nicht packen konnte ist es halt einfach die Filme anhand der Negativpunkte aufzuhängen.
Spoiler:
Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl, als zum Beispiel, das Schiff, in dem Trinity und Neo unterwegs waren über diese dunkle Wolkenschicht flog, oder als man das Orakel im Park sitzen sieht. Vielleicht bin ich verrückt, aber das in mir Glückshormone provoziert, wie es sonst nicht normal ist für einen Alltags-Donnerstag-Abend. Solche Effekte schaffen nur wenige Filme bei mir.
|
07. 11. 2003, 18:39
|
#54
|
|
God made me funky!
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: C2rlVone..S.atus:.ON
Beiträge: 200
|
Re: !
Zitat:
Original geschrieben von HothGremlin
Öhm,.... und ?
Frau stirbt für Mann. Philosophie? Ying&Yang? Ying und Yang = Philosophie? Die Axe des Bösen versus Amerika? Toll! Ich liebe diese Philosophie!
Neues Wort: Scheinphilosphie. Schwer?
Schmeiß einen 15 Tonner aus dem Fenster, er wird zu Neo und frisst Kugeln. Teil 2 Rettung Tinity. Welche Philosophie? Schnulze? JA!
Nur weil das Drehbuch englisch ist ist es noch lange nicht philosophisch.
|
Es ging bei diesem Beispiel nicht um Philosophie sondern um Detailverliebtheit!
Das hatte ich doch klar angekündigt!
|
07. 11. 2003, 18:51
|
#55
|
|
Grottenesk
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: REtour
Beiträge: 1.240
|
Zitat:
Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl, als zum Beispiel, das Schiff, in dem Trinity und Neo unterwegs waren über diese dunkle Wolkenschicht flog, oder als man das Orakel im Park sitzen sieht. Vielleicht bin ich verrückt, aber das in mir Glückshormone provoziert, wie es sonst nicht normal ist für einen Alltags-Donnerstag-Abend. Solche Effekte schaffen nur wenige Filme bei mir.
|
solche gefühle erweckte bei mir der abspann.
matrix 3 ist und bleibt in meinen Augen größter Hollywoodscheiß und ich bezweifle dass ich einfach zu blöd bin um das wahre der Matrix zu bemerken. Teil eins liebte ich, Teil zwei mochte ich nicht und Teil drei hasste ich. Streicht einml den ersten aus eurer Liste, tut so als hätte er nie exisitert. Wie seht ihr jetzt die beiden anderen Teileß
Und noch etwas um euch aus euren Träumen herauszuholen:
Was passiert mit dem Frenchman?
Welchen Nutzen hatten die Zwillinge?
Warum werden so viele Bereiche angeschnitten um nicht nur unbeantwortet sondern gar schlicht und einfach ignoriert zu werden (der Schöpfer, die vielen Wiederauferstehungen vin Smiths,....)?
Was haltet ihr vom kitschigen ende des 2. Teils?
Wo sind die wirklich großen Fragen des ersten Teils?
Warum haltet ihr soviel von der seichten Philosophie?
Was ist so toll am Ende des dritten Teils?
Was zum Teufel hatte der Keymaker für einen tollen Sinn?
War er nicht vielleicht doch nur ein peinlicher Fehler?
War das Schloss auf Schloss zu nicht überhaupt nur peinlich?
Wo war die große Innovation?
Wo war die tolle Geschichte?
Ist der Film nicht doch nur ein stupider Kampf gut gegen Böse?
Wo ist das grandiose am Dialog: du darfst nicht sterben - doch?
Und wo ist das großartige an der Frage was die Matrix denn nu wirklich sei?
Die MAtrix ist die Illusion von einem großen Film.
greetinx,
hg a wg
|
07. 11. 2003, 18:56
|
#56
|
|
|
Mein lieber Scholli !
Wenn jetzt schon Hollywood Aktion Filme mit Platon gleichgesetzt werden und daraus Philosphien für das moderne Leben abgeleitet werden, kann ich nur hoffen das ich in letztendlicher Konsequenz nicht mehr erleben muss.
Wenn Cinemax Kinopaläste Kirchen ablösen und Drehbücher Platon, werde wir große Probleme bekommen.
Sorry, Yokel, aber was unglaublicheres habe ich lange nicht mehr gelesen.
Es ist nur ein Film (ob ein guter oder schlechter sei mal dahingestellt) und diese vermeidliche Philosophie wurde schon zich Male zuvor in der Literatur oder auch in Filmen (sogar in einer Simsons Folge) dargestellt.
Komm mal etwas runter, das ist ja erschreckend (und das meine ich durchaus ehrlich und besorgt).
Alla
|
07. 11. 2003, 19:11
|
#57
|
|
aka Yokel aka BoardTölpel
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 976
|
Was passiert mit dem Frenchman?
Entweder er "verschwindet" mit dem Upgrade der Matrix oder er lebt weiter. In meinen Augen ist das aber irrelevant, da er schon immer nur ein Werkzeug des Architekten war. Der Architekt hatte nie einen solch grossen Einfluss auf die Folgen der Matrix. Das sagt das Orakel. Nun hat er in Programm geschaffen, diesem viel Macht gegeben, und dieses dann noch mit der Eigenschaft ausgestattet mehr Macht erreichen zu wollen, wobei ihm Neo im Wege steht. Dadurch will er umgekehrt auch Neo im Wege stehen, was im Interesse des Architekten ist.
Welchen Nutzen hatten die Zwillinge?
Sie waren wiederum Werkzeugen vom Merovingian. Ausserdem hat man sie geschaffen, um ein bisschen Abwechslung und Coolness in den zweiten Teil zu bringen. Das wäre ein (für mich unwichtiger) Negativpunkt.
Warum werden so viele Bereiche angeschnitten um nicht nur unbeantwortet sondern gar schlicht und einfach ignoriert zu werden (der Schöpfer, die vielen Wiederauferstehungen vin Smiths,....)?
Ich verstehe die Frage, aber die Beispiele nicht.
Was haltet ihr vom kitschigen ende des 2. Teils?
Du hälst dich für einen Matrix Fan erster Stunde? Was hälst du vom kitschigen Ende des ersten Teils?
Wo sind die wirklich großen Fragen des ersten Teils?
Einige finden ihre Beantwortund in den Sequels, andere nicht. Ich hätte es auch schade gefunden wenn alles aufgelöst worden wäre. Hast du irgendwelche Beispiele?
Warum haltet ihr soviel von der seichten Philosophie?
Das habe ich wohl in meinem Posting geschreiben. Egal ob es die W-Brothers wollten oder nicht, sie zeigen für mich eine besondere Art von Weltanschauung.
Was ist so toll am Ende des dritten Teils?
Da gibts vieles. Dass Neo das schafft, was Politiker in der Animatrix nicht schafften. Dass die Augangslage für meine philosophische Interpretation optimal ist. Dass man den Sinn hinter Neo und Smith erfährt.
Was zum Teufel hatte der Keymaker für einen tollen Sinn?
Ich muss sagen, das habe ich mich schon im zweiten Teil gefragt. Vielleicht, dass man die tolle Verfolgungjagt legitimieren konnte? Vielleicht, damit Neo zum Merovingian kommt und dieser dann Neo aufhalten kann.
War er nicht vielleicht doch nur ein peinlicher Fehler?
Bezieht sich das auf den Keymaker?
War das Schloss auf Schloss zu nicht überhaupt nur peinlich?
Verstehe ich leider auch nicht.
Wo war die große Innovation?
Naja, bestimmt im ersten Teil mit der Bullet Time. Ansonsten habe ich glaub nie von Innovation gesprochen. Es ist einfach eine fabelhafte Geschichte, genial erzählt, die mich packen konnte. Auf andere hat Starwars oder was weiss ich einen solchen Effekt.
Wo war die tolle Geschichte?
Das muss ich jetzt nicht nochmals wiederholen, oder?
Ist der Film nicht doch nur ein stupider Kampf gut gegen Böse?
Finde ich nicht. Man ist sich bei den verschiedenen Personen nie sicher ob man sie jetzt zu Gut oder Böse einordnen soll (falls man das Bedürfnis hat). Auch das Ende zeigt das.
Wo ist das grandiose am Dialog: du darfst nicht sterben - doch?
*g*. Nirgends. Manche werden jetzt sagen, weil sie ihre Aufgabe erfüllt hat...
Und wo ist das großartige an der Frage was die Matrix denn nu wirklich sei?
Man könnte immer noch auf eine Matrix-in-der-Matrix spekulieren. Man weiss nicht, wie weit die Matrix fasst (Smith im Körper von Bane, "Bahnhof")
Edit: @x12x13: Dass du dir Sorgen um Leute wie ich machst, weiss ich schon länger. Aber eines muss ich wohl noch klarstellen. Ich wäre nicht auf meine philosophische Interpretation gekommen, wenn ich auf die Erkenntnisse nicht selber gekommen wäre. Hierdurch stelle ich auch die ganze Philo-Literatur in Frage. Man kann sie oft nur ganz verstehen, wenn man selbständig auf die Erkenntnisse gekommen ist. Jedenfallst ist das bei mir so. Jeden philosophischen Text den ich lese gibt mir nicht neue Erleuchtungen. Er gibt mir entweder Denkanstösse, oder bestätigt mich in Denküberlegungen. So ist das natürlich auch mit den Filmen (denen ich ja im Gegensatz zu dir grosses Potential zum "zum Nachdenken animieren" zuspreche.) Um es mit den Worten von Morpheus zu sagen: "Ich kann dir nur die Tür zeigen, durchgehen muss du selber." Zur Philosophie zwingen kann man niemanden, man kann ihm nur die Richtung zeigen.
Auf welche Simpsons-Folge beziehst du dich im speziellen? Beziehst du dich überhaupt auf eine spezielle? Kannst du mir sie kurz (oder per PM) beschreiben? Es wäre für mich noch interessant, da ich beabsichtige, eine Arbeit über die Simpsons zu schreiben.
|
07. 11. 2003, 19:26
|
#58
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.959
|
Die Matrix Trilogie war ohne Zweifel von der technischen Seite her brilliant, nie zuvor sah man solche Explosionen usw. Jedoch ist die Story nach dem ersten Teil stark abgesackt (leider). Wenn einer behauptet, das es keine vergleichbaren Trilogien (bzw Mehrteiler) gibt, die nur ansatzweise etwas für die Filmgeschichte oder etwas für den Einzelnen an sich getan haben, ist ein Lügner, denn es gibt sie, Filme, die Storytechnisch der Matrix-Trilogie weit überlegen sind und technisch sind diese ebenfalls nicht wirklich schlechter (Beispiele wurden schon genannt). Die Matrix-Trilogie hatte Glück, das sie in der heutigen Zeit verfilmt wurde, eine Zeit in der technisch soviel möglich ist wie nie zuvor, dennoch ist es den Machern gelungen den ersten Teil zu unterbieten, nicht technisch, nein, Storymäßig.
Die Filme waren allesamt "ganz nett" aber nicht mehr. Natürlich kann es für viele Leute die beste Trilogie allerzeiten sein, das kann jeder halten wie er mag, für mich ist sie leider nur das Opfer des kommerzes geworden, von dem sich die Wachowski-Brüder nur einen großes Stück abschneiden wollten.
Das einige Meinen, das durch die Matrix Filme richtig Kohle geschäffelt werden soll, kann man durchaus nachvollziehen, Animatrix kahm raus, war gut gemacht und konnte sich durch mehrere Bekannte Hersteller einigermaßen von der Masse abheben. Das Matrix Spiel (PC, Konsole ist ja egal) war einfach nur Geldmacherei, wenn man das Spiel an sich betrachtet, war es einfach nur mittelmaß. Jetzt wird gerade an einem Matrix Online gearbeitet und das wird ebenfall kein gutes Spiel (soweit ich es bis jetzt beurteilen kann) und wenn man dann noch hört, das evtl noch ein 4. Matrix Film folgen soll, darf man sich doch fragen wozu denn noch?
Meiner Meinug nach hätte es durchaus gereicht, wenn mann statt Matrix 2 und 3 einen wirklich guten zweiten Teil herausgebracht hätte und nicht so eine verwurstung.
Und ich wage mal zu bezweifeln, das die Wachowski´s wirklich sowas wie das
"Höhlengleichnis von Platon" im Kopf hatten, also bitte.
Manchmal macht man eben nur Filme, des filmens wegen und nicht um irgedwelche Philosophien zu befriedigen (das erinnert mich an die Malerei...der Maler wollte dies und das damit sagen, aber vielleicht wollte er nur malen).
Naja bei Filmen gehen halt die Meinungen auseinander, genau wie bei Büchern, die einen sind mit den Büchern von Dieter Bohlen zu frieden, die anderen lesen lieber Stephen King.
|
07. 11. 2003, 19:35
|
#59
|
|
Grottenesk
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: REtour
Beiträge: 1.240
|
das ding ist wie unser xabxahxoderxwieauchximmerx sagte:
abgeknatuschte themen, schon 10x gelesen.
aber egal, zu den fragen:
gut, ende erster teil war kitschig aber verständlicher, ende 2. Teil war erzwungen und unnötig kitschig. Das genaile wirkliche Ende vom1. (wegflieg) hat aber keiner der beiden weiteren Teile übertroffen.
am Ende bleibt die Verwunderung warum du, yokel, dich auf philosoüphische Werke beziehst, also eigentlich schon viel Ahnung von philosphoie haben musst, und dann ein Meisterwerk wie Fightclub mit dem Schrott Matrix2+3 vergleichen kannst?
Ich glaube du hast zu viele Vorurteile noch vom ersten Teil. Vergiss den ersten, was von der Trilogie bleibt ist ein warmer Krapfen.
greetinx,
hg a wg
[added:]
dieter bohlen oder stephen king? Wo bleibt denn da was zum Auswählen? ist doch beides Schrott  . Also sagen wir doch: Dieter Bohlen doer Berthold Brecht oder so irgendwie...
PS: lieber ein guter zweiter als zwei schlechte nachfolger: 100%ack!
|
07. 11. 2003, 19:39
|
#60
|
|
aka Yokel aka BoardTölpel
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 976
|
@BigWilly: Ich kann dir zwar keinen Link geben, indem die Wachowskis bestätigen, dass sie sich auf das Höhlengleichnis bezogen haben, aber gibt mal bei Google Matrix Höhlengleichnis ein.
@HothGremlin: Ich finde, Revolutions hat mit seinem Ende etwas Ebenwürdiges zum Schluss von Teil eins (der auch genial ist) geschaffen. Der zweite Teil hatte kein so gutes Ende, aber das ist ja schwer zu realisieren bei einem Cliffhanger-Leute-ins-Kino-lock-Schluss.
Ich habe übrigens nie "Fight Club" (übrigens mein Lieblingsfilm) mit Matrix verglichen. Ich sagte nur, dass beide Filme dasselbe in mir hervorgerufen haben, nachdem ich sie geschaut habe. Fight Club sogar noch stärker, was bestimmt auch damit zu tun hat, dass ich den nicht direkt im Kino gesehen habe und so beim ersten Mal schauen älter war.
Und klar habe ich Vorurteile vom ersten Teil. Aber warum sollte ich die Fortsetzungen seperat betrachten? Es ist ja eine (ob vorgeplante oder nicht) Trilogie.
|
07. 11. 2003, 19:47
|
#61
|
|
Grottenesk
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: REtour
Beiträge: 1.240
|
eine enttäuschende trilogie.
dass fightclub etwas stärkeres in dir hervorgerfuen hatte könnte daran liegen dass er um klassen besser war?
aber ist egal, warum diskutiere ich überhaupt  . Als fan kann ich nur noch einmal sagen: maßlose enttäuschung.
Außerdem nochmal: achtung vor überinterinterpretationen.
das wars auch schon,
greetinx,
hg a wg
|
07. 11. 2003, 19:57
|
#62
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.959
|
@ Yokel
Anscheinen gibt es mehrere die eine Verbindung zwischen den Matrix Filmen und
dem Höhlengleichnis von Platon sehen (sehen wollen), dies kann aber auf ebensoviele Filme, gleichermaßen übertragen werden.
Was aber nicht heißen muß, das die Wachowski´s dies als direktes Vorbild für ihre
Filme nahmen.
Zitat aus einer Onlinezeitung:
"Andererseits gehören die Wachowski-Brüder zu jenen jungen Wilden Hollywoods, die ganz pragmatisch analysieren, welche Erzählmuster, Klischees und Stereotypen Erfolg haben und welche Verschleißerscheinungen auftreten. Und die diese Genres dann weniger unterminieren als mit einem wahnwitzigen Schuß Dopingmittel ein letztes Mal auf uns loslassen.
|
07. 11. 2003, 20:07
|
#63
|
|
aka Yokel aka BoardTölpel
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 976
|
Zitat:
Original geschrieben von HothGremlin
dass fightclub etwas stärkeres in dir hervorgerfuen hatte könnte daran liegen dass er um klassen besser war?
|
Nein. Wenn du wüsstest wie alt ich war, als ich Matrix 1 gesehen habe, würdest du es vielleicht verstehen. Aber auch wenn ich heute "Fight Club" und die Matrix Trilogie zum ersten Mal sehen würde, würde Fight Club mich wohl mehr zum denken anregen. Aber nicht bedeutende mehr.
Zitat:
Original geschrieben von HothGremlin
Außerdem nochmal: achtung vor überinterinterpretationen.
|
Warum denn? Es ist ja nichts schlimmes daran, wenn ich mehr in einem Film sehe als von den Machern beabsichtigt. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich über ein bestimmtes Thema intensiv Gedanken gemacht hat, und dann in einem Schreiben dieses Thema anschneidet, kann es durchaus passieren, dass man unbewusst Schlüsse aus dem hervorgegangenen Denkprozess einbaut. Das ist mir jedenfalls auch schon passiert.
|
07. 11. 2003, 20:09
|
#64
|
|
|
@Yokel
Natürlich spreche ich in keinster Weise ab, dass man grundlegende Erkenntnisse nur durch eigenes Nachdenken und Überdenken der bereits vorhandenen Denkmodell gewinnen kann. Nur weningen wird es vergönnt sein, ein eigenes völlig neues Denk- und Weltmodell zu entwerfen.
Allerdings kann ich nach deiner Matrix Interpretation auch jeden x-beliebigen Waschmittel-Werbespot als Ausgangsbasis verwenden.
Was wäre dann die Grundthese von Matrix?
Alles ist anders als man denkt oder es scheint?
Analog dazu wäre die These, sollte sie aus der Waschmittelwerbung stammen:
Alles geht noch besser(weißer/reiner) als man denkt.
In etwa genauso griffig.
Natürlich kann man auch in einen 45sec Werbespot allerhand hineininterpretieren, wenn man sie nur genug Mühe gibt (wer mal vor Jahren in der ARD die Reihe "101 Meisterwerke" bzw. später "1001 Meisterwerke" gesehen hat, weiß was ich meine  )).
Da nehme ich mir doch lieber die Quantentheorie (die zwar auch vordergründing recht unreligös aber sehr technisch daher kommt), als Schlagwort-Philosophie, da sie sich ja auf
Alles ist jederzeit möglich
reduzieren läßt.
(wenn auch für die meisten denkbaren Ereignisse die Wahrscheinlichkeiten recht gering sind )
Das bringt wenigstens noch das Element 'Spaßig' in das Ganze.
Auf jeden Fall kann man den Wakodingeskrichen Brüdern nicht vorwerfen sie hätten derartige Intentionen gehabt. Sie haben sie einfach bewehrtes und bekanntes Material genommen und haben es aufbereitet und damit einen technisch höchst aufwendigen und sicherlich auch inovatioven Action Film, der viele andere Filme beinflußt hat und dieses noch tun wird (deswegen fand ich T3 so gut - einfach nur Aktion ohne Super-Ultra-Slow-Motion 360°-Aufnahmen während des Fliegens - auf die Fresse und Wumps und gut damit.) gedreht.
Ein Weltmodell kann nach meiner Meinung, jedoch niemals das Abfallprodukt eines Drehbuches sein. Dazu ist sowas einfach zu komplex, zu artifiziell (weil durch den menschlichen Geist ersonnen), als das es von sich heraus aus dem Nichts entstehen könnte.
Alla
|
07. 11. 2003, 20:14
|
#65
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.959
|
Ich kann mich auch noch an einen Film erinnern, den ich mir heute immernoch gerne mal anschaue, "12 Monkeys", für die einen war er einfach nur langweilig, für mich war er Storytechnich top!
Vielleicht hängt auch viel mit dem alter der Zuschauer zusammen, für die jüngeren ist es ein Hammer, die durch die technische Aufmachung einfach nur zum staunen gebracht werden und die eher über schwächen in der erzählten Geschichte hinwegsehen können, für die, die schon sehr viel gesehen und gelesen haben, gibts eben nicht viel neues.
|
07. 11. 2003, 20:21
|
#66
|
|
aka Yokel aka BoardTölpel
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 976
|
@x12x13:
Ich schliesse mich deiner Meinung absolut an. Ich hätte diese Gedanken auch anhand von etwas anderem Formulieren können. Aber bei Matrix ist meiner Meinung nach schon eine gewisse Intention dazu vorhanden, was das Schliessen von Parallelen natürlich vereinfacht. Du sagst, es wäre keine Intention vorhanden. Ich sage doch. Die Wachowskis würden wahrscheinlich in einem Interview auch ja sagen. Ob sie es auch wirklich meinen oder sich einfach mal gesagt haben: "Hey der hat den Film aber schlau interpretiert". Das ist aber schlussendlich egal.
Lass es mich dir erklären.
-Ich habe mir Gedanken in Richtung des Höhlengleichnisses gemach, ohne es vorher zu kennen. Zu dieser Zeit hatte ich den Film schon gesehen, habe mich aber nie darauf bezogen.
-Plötzlich ist mir aufgegangen wie gut sich meine Gedanken mit dem Film verknüpfen lassen. Von da an hat der Film für mich eine grössere Bedeutung bekommen. Es war nicht mehr ein cooler Actionfilm mit coolen Effekten sondern ein intelligenter Film.
-Dann habe ich vom Höhlengleichnis gelesen, und da hat es sofort klick gemacht.
Mit dieser Ausgangslage habe ich dann die zwei weiteren Filme geschaut und war erstaunt wieviel sich in diese Richtung noch interpretieren lässt.
Dies ist nur ein Beispiel welch grosse Bedeutung die Trilogie für mich im Vergleich zu den meisten Filmen hat.
@BigWilly: Da gebe ich dir abslout recht. Es kommt immer darauf an, ob man einen Film in einer sensitiven Phase sieht. Ich habe halt zum Beispiel A.I. in einer sehr sensitiven Phase gesehen und desshalb hat er mir wohl auch so gut gefallen.
|
07. 11. 2003, 20:28
|
#67
|
|
Grottenesk
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: REtour
Beiträge: 1.240
|
was xixrxgxexnxdxwxixe sagen wollte ist glaube ich:
das höhlenvergleichnis ist schon von 1000 durchgekaut worden, absolut nichts neues mehr, keine große erkenntnis, hatten wir schon, danke setzen.
12 monkeys:
habe ihn erst jetzt gesehen. er ist ein h a m m e r, nach wie vor. Aber auch hier will ich nicht auf eine damit verbundene Religion schließen (wie bei startrek es manche tun).
|
07. 11. 2003, 20:37
|
#68
|
|
Sterblicher
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 343
|
Zitat:
|
Mit dieser Ausgangslage habe ich dann die zwei weiteren Filme geschaut und war erstaunt wieviel sich in diese Richtung noch interpretieren lässt.
|
Wenn ich es nur wirklich WILL, finde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Telefonbuch von Pirmasens das Wort "Hückenwackruckelzuckeldiborst" und auf Omas alten Caruso-Platten -rückwärts abgespielt- irgendwann die versteckte Aufforderung, einen Passanten mit einem Wildlederpantoffel zu erschlagen. Aber man muß das auch wirklich wollen :-)
Zitat:
|
Dies ist nur ein Beispiel welch grosse Bedeutung die Trilogie für mich im Vergleich zu den meisten Filmen hat.
|
Im Hinblick auf den ersten Film geht das hier wohl sehr vielen so; das wird der Grund dafür sein, daß viele im Moment so "verkatert" sind (ich wollte das Wort "enttäuscht" vermeiden). Ich wünschte jedenfalls, morgen wäre der 05.11., und ich hätte diese Farce nur geträumt.
Wenn die Wachowskis von Leuten wie Dir erfahren, denen die Streifen wirklich was gebracht haben, fühlen sie sich vielleicht ermutigt, einen besseren Film zu machen. Das Potential dazu könnten sie wiedererlangen.
|
07. 11. 2003, 20:41
|
#69
|
|
|
Yokel, jetzt erzähle ich dir mal etwas Intimes aus meiner Kindheit und dir mal zu veranschaulichen wie weit es damit her ist.
Das ganze ich wirklich wahr und eigentlich sollte ich sowas hier vielleicht nicht zum besten geben. 
Mit 10-11 Jahren habe ich angefangen den Rasen am Haus meiner Eltern zu mähen. Diese Rasenfläche ist ca. 100m auf 30m groß und recht stark gewölbt.
Meine Überlegungen als 10 jähriger waren, dass es sich bei dem Rasen ja auch um den Kopf eines Riesen handeln könnte und das wir nur in einer Versuchsanordnung in dessen Labor leben (das Endprodukt der kindlich naiven Extrapolarisationen).
Das entspringt natürlich alles ein kindlichen Phantasie und ist auch verworren und wahrscheinlich von diversen Märchen (u.a.das mit der Riesenbohne) beeinflußt und sollte nur das nicht gerade fetzige rasenmähen etwas unterhaltsamer zu gestalten.
Was ich aber damit sagen will ist das, dass diese Philosphie einfach uneendlich platt ist. Ich würde mich nicht als herausrangend kreativen Menschen bezeichnen, dessen Geist schon als 10 jähriger vor Geschichte, Einfällen und Allegorien übergesprudelt ist.
Ich sehe das ehr als normale kindliche Phantasie, die einfach auf der Hand liegt. Das Matrix Thema ist ein altes und einfaches Thema. Das Thema wurde von berufenen Menschen erörtert und auch von kindlichen Gemütern.
Deswegen haben die Brüder einfach nur den Erfolg im Auge gehabt. Vielleicht haben sie einkalauliert, dass man das Thema entsprechend interpretieren kann und vielleicht sogar muss, wie ich oben ausgeführt habe. Welcher Filmemacher würde das nicht gerne in Kauf nehmen und auch forcieren, der Erfolg um Matrix gibt diesem Vorgehen ja recht.
Aber diese beiden Brüder als "Rückwärts-durch-die-Brust" ins Auge Philosophen zu sehen, die die Erkenntnisse der Matrix so unters Volk bringen wollen, erachte ich doch als etwas übertrieben. (sehr übertrieben)
Alla
|
07. 11. 2003, 20:47
|
#70
|
|
Sterblicher
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 343
|
|
07. 11. 2003, 20:48
|
#71
|
|
Grottenesk
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: REtour
Beiträge: 1.240
|
womit wir wieder beim thema scheinphilosophie wären.
diese von mir zur besten gegebenen phrase hat ein außergewöhnliches eloquentes niveau, welches auf der quintessenz des einzelnen, ich möchte sogar sagen auf der bherrschtheit aller, besonders derer der verwirrten beruht, möchte sageN:
ich reihe einfach wörter hintereinander die einem unwissneden besonders schlau, einem analytiker aber als besonders blöd ins Auge fallen.
Das ist Schainphilosophie und ich wage zu behaupten so auch die matrix.
greetinx,
hg a wg
|
07. 11. 2003, 20:52
|
#72
|
|
aka Yokel aka BoardTölpel
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 976
|
Zitat:
Original geschrieben von x12x13
Aber diese beiden Brüder als "Rückwärts-durch-die-Brust" ins Auge Philosophen zu sehen, die die Erkenntnisse der Matrix so unters Volk bringen wollen, erachte ich doch als etwas übertrieben. (sehr übertrieben)
|
Es ist mir ehrlich gesagt egal, ob sie "die Erkenntnisse der Matrix so unters Volk bringen wollen". Ich will nur verdeutlichen, dass der Eindruck der die Trilogie auf mich hat enorm ist. Dadurch will ich Gründe zeigen, warum ich von den Sequels nicht enttäuscht wurde. Ich will euch also schlussendlich nur meinen Standpunkt näher bringen. Es wäre schön, wenn ihr das akzeptieren könntet und wenn ihr damit leben könntet, dass es noch Menschen gibt, für die die Matrix-Trilogie positiv in die Geschichte eingehen.
Ich kann übrigens auch nach und nach euren Standpunkt besser verstehen, und habe anhand dieser Diskussion gesehen, warum ich zu meinem Standpunkt gekommen bin.
|
07. 11. 2003, 20:58
|
#73
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 112
|
An alle die den 3 Teil noch nicht gesehen haben!
Schaut euch noch mal den ersten an.
Nehmt ne blaue Pille und vergesst den Rest
|
|
| |