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Ex-Administrator
Registrierungsdatum: Mar 2002
Beiträge: 3.807
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Welche private Krankenversicherung?
Als ich heute mittag zur Firma kam, hatte ich einen netten Brief in meinem Fach. Daraus geht hervor, das ich mir ab nächstem Jahr eine private Krankenversicherung nehmen kann. Da ich mich aber bisher noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt habe, würden mich eure Erfahrungen dazu mal interessieren.
Welche Kassen sind zu empfehlen?
Auf welche Leistungen sollte ich achten, welche brauche ich nicht.
Was darf die denn wohl im Monat kosten? (Sind die eigentlich billiger oder teurer als die gesetzlichen?)
Sonst noch irgendwas, was ich beachten muss?
btw, Bin 23, ledig, kinderlos, betreibe keine Extremsportarten und irgendwelche körperlichen Gebrechen habe ich auch nicht. Ich rauche zwar, aber ........
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Oggy
EDIT: Shyze, das hätte ich doch auch im guten Rat fragen können. Whatever.
Geändert von Oggy (17. 12. 2003 um 22:17 Uhr).
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17. 12. 2003, 19:34
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.302
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Holla, mit 23 schon so viel Gehalt, daß du über die Pflichtgrenze kommst.
Nun ja, alleinstehend und jung wirst du viel weniger bezahlen müssen bei besseren Leistungen als in der GKV.
Ansonsten gibt es von jeder Gesellschaft sehr viele Tarifoptionen, mit denen du dir deine Wunschabsicherung zusammenbasteln kannst.
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17. 12. 2003, 19:47
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#2
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bald™ mal die Dakar
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: Bandar Seri Begawan
Beiträge: 1.853
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klar, daß hier jetzt jeder seine eigene als die beste kasse schlechthin bezeichnet.
z.b. www.debeka.de
der lohnende wechsel in eine private kasse hängt aber auch ganz von deiner familiären situation ab.
wenn du kinder hast werden diese immer bei dem privat versicherten familienmitglied mitversichert und das kostet natürlich extra. bist du gesetzlich versichert, dann sind kinder bekanntlich kostenlos mitversichert.
sollten sich die extra-kosten für die privatversicherung wegen diversen kindern nicht rechnen, so bleibt dir noch die möglichkeit dich "freiwillig gesetlich" zu versichern. d.h. du bleibst bei deiner jetzigen kasse und erhältst weiterhin deren vollen leistungen (die aber wahrscheinlich nicht annähern mit denen der privaten kasse zu vergleichen sind).
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17. 12. 2003, 20:48
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#3
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Ex-Administrator
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2002
Beiträge: 3.807
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Erstmal Danke für die Antworten. Ich habe oben nochmal hinzugefügt das ich ledig und kinderlos bin.  Somit sollte es sich für mich auf jeden Fall lohnen.
Schön wäre halt wenn man gleich auf der Seite seinen Tarif ausrechnen könnte, habe nämlich echt gar keine Lust auf elendig lange Vertretergespräche.
Muss mal sehen was ich so über Google rausbekomme.
Oggy
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17. 12. 2003, 22:46
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#4
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Schüler aus Leidenschaft
Registrierungsdatum: Mar 2003
Beiträge: 92
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Hi,
nur eine kleine Bemerkung am Rande:
Was viele nicht wissen, ist, dass man aus der privaten KV nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurück wechseln kann.
War selbst über meinen Vater bei der DEBEKA versichert. Hatte nie Probleme, Geld kam auch recht zügig.
Denk dran, dass Du alles vorstrecken musst; das kann schnell ganz schön viel werden, so dass man einen gewissen Zeitraum finanziell auch gut überbrücken können muss. Ist aber bei Alleinstehenden wohl nicht so arg, im Gegensatz zu Familien.
Just my 2 cents
so far, rowien
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18. 12. 2003, 07:27
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2003
Beiträge: 10
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Ich glaub was du brauchst ist ein Versicherungsvergleich.
Schau mal hier oder hier
Ist kostenlos und sicher besser als sich nur von einer Gesellschaft beraten zu lassen.
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18. 12. 2003, 16:33
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#6
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.408
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Das ist uebrigens ein Thema, wo die Adwords wirklich sinnig entsprechend Werbelinks schalten
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18. 12. 2003, 16:42
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#7
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Ex-Administrator
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2002
Beiträge: 3.807
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Habe mittlerweile auch ein paar Seiten zu dem Thema gefunden, leider alles nicht komplett online zu machen soweit ich das zu gesehen habe. Ich werde auch morgen früh erstmal zu meinem versicherungsmakler gehen (ist ein Freier, freier Versicherungsvertreter  ) und mich von dem ausführlich beraten lassen.
Werde dann mal ein paar Fakten posten  Und später zuhause mal die adwords anzeigen lassen und durchschauen ob da was bei ist.
Oggy
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18. 12. 2003, 17:23
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#8
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Was?
Registrierungsdatum: Feb 2000
Beiträge: 1.030
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Vergleiche auf jedenfall verschiedene Angebote.
Die Makler schielen oft auch bloss nach der größten Provision.
Die Unterschiede gerade bei privaten KK können enorm sein.
Geändert von anarxis (30. 10. 2005 um 10:15 Uhr).
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19. 12. 2003, 17:39
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#9
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Ex-Moderator
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: im plastinarium
Beiträge: 6.757
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hallo
ich will hier nicht die spassbremse sein, aber du solltest durchaus auf das achten was rowien da geschrieben hat bzw die konsequenzen daraus beachten.
mein bruder war in der gleichen situation - alleine, gut verdienend (und zufrieden  ), mittlerweile, ca 10 jahre später, ist er verheiratet und muss nun für die frau und die zwei kinder komplett eigene beiträge zahlen. neben den beiträgen müssen auch noch die arztrechnungen vorgeschossen werden die man, wenn es sich rechnet von der versicherung zurückbekommt.
ich bin freiwillig gesetzlich versichert (auch mit zwei kindern) und zahle deutlich(!) weniger als mein bruder.
bevor das argument mit den leistungen kommt: ich habe (übrigens bei der debeka) eine zusatzkrankenversicherung für meine family abgeschlossen welche die lücke zwischen der gesetzlichen und der privaten schliesst (freie arztwahl, zweibettzimmer, homoöpathische mittel, akkupunktur, usw) und ich fahre immer noch günstiger als brüderchen.
lass dir das mal ausrechnen wieveil du später mit frau und kindern zahlen werden musst.
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20. 12. 2003, 08:31
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#10
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Imperator
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Monaco
Beiträge: 31.248
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Oggy, du bist 23. auch wenn du zz. in der gesetzlichen mehr zahlst, kann sich dies später als vorteil auswirken, wenn du Kinder und Frau hast.
in bin seit jahren in einer PKV, hatte auch einen brief bekommen. mit einer erhöhung um 15% meiner beiträge.
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22. 12. 2003, 06:05
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#11
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Ex-Administrator
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2002
Beiträge: 3.807
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Hmm, macht mich ja echt nachdenklich was ihr hier so geschrieben habt. Nur frage ich mich:
Wenn es sich für mich nicht lohnt, für wenn denn dann? Ich sehe schon die gravierenden Nachteile die ihr hier nennt, nur hat so eine private Krankenversicherung doch sicherlich auch ihre Daseins-Berechtigung, oder? Und mit der Aussicht weiterhin soviel zu Geld zu verdienen, wahrscheinlich sogar noch mehr in den nächsten Jahren, sollte ich es doch eigentlich machen, oder? Ich weiss, die Sache mit der Familie kann schneller kommen als man denkt, aber in den näxxten 8 Jahren steht das bei mir nicht an. Ich plane zumindest nicht damit.
Werde mich wohl für die Continental-Versicherung entscheiden, da zahle ich mit 250 € SK, 139 € Beiträge im Monat. Komme ich im ersten Jahr nicht über diese 250 € zahlt mir die Versicherung 3/12 meiner Monatsbeiträge zurück. Im zweiten Jahr werden es dann schon 6 Monate.
Die 5 Male die ich den letzten 2 Jahren beim Arzt war, die hätte ich mir eigentlich auch schenken können. Sicherlich bleibt da ein Risiko, wenn ich mal nen Unfall haben sollte, aber man kann sich auch nicht gegen alles schützen.
Ich werde es mir bis heute mittag/nachmittag nochmal überlegen. Danke auf jeden Fall für die vielen guten Denkanstösse.
Oggy
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22. 12. 2003, 06:25
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#12
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2001
Beiträge: 146
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Ich würde dir auch mal zuerst raten, in der gesetzlichen zu bleiben und ne Zusatzversicherung abzuschliessen.
Die privaten locken dich in jungen Jahren mit tollen Prämien und wenn irgendwann das Alter kommt, in dem du zum "Risiko" wirst, schnellen die Beiträge in die Höhe.
Der einzige wirkliche Vorteil einer rein privaten Versicherung ist, dass Du beim Hausarzt als Privatpatient behandelt wirst (keine längeren Wartezeiten usw.) - die Zusatzversicherungen greifen i.d.R. nur für Klinikaufenthalte.
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23. 12. 2003, 06:41
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#13
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: Odenwald
Beiträge: 399
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Bin seit ein paar Jahren verdienstmäßig auch über der Beitragsbemessungsgrenze und könnte mich dem zu Folge auch privat krankenversichern.
Aus verschiedenen Erwägungen heraus bin ich aber freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung geblieben:
- ich bin einfach schon zu alt um einen Wechsel richtig lukrativ zu machen. Die PKV finanziert ihre günstigen Lockvogelangebote für die jüngeren Versicherten nämlich über wesentlich teuere Preise für ältere Mitglieder.
Außerdem sollte man nicht vergessen (auch wenn man noch jung ist und die Rente in weiter Ferne zu sein scheint) das während der Berufstätigkeit zwar einen 50%igen Beitragszuschuß zur PKV vom Arbeitgeber erhält.
Aber als Rentner (auch als Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeitsrentner, was ja jedem unabhängig vom Alter passieren kann) kann man kein Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung für Rentner werden. Man muss in der PKV bleiben. Allerdings entfällt natürlich der Arbeitgeberzuschuß, d.h., man zahlt seinen vollen Beitrag selbst.
- wie schon angesprochen kann die Sache sehr schnell sehr teuer werden, wenn man verheiratet ist und Kinder hat.
Und alle vor ein paar Jahren noch vorhandenen und leicht zugänglichen Hintertürchen um schnell wieder in die GKV zu kommen hat der Gesetzgeber inzwischen recht wirksam verschlossen.
Die Rosinenpickerei der privat versicherten ist also nicht mehr so wie früher möglich.
- das Kleingedruckte in den Versicherungsverträgen ist nicht so ohne. Tatsächlich sind keine 2 Verträge unmittelbar vergleichbar, da sich die Leistungen gerade in scheinbaren Kleinigkeiten unterscheiden.
Oft gibt es sog. "Ausschlußkrankheiten", die vom normalen Versicherungsumfang nicht abgedeckt werden.
Früher war es beispielsweise vielfach üblich, Diabetes auszuschließen. Nun kann man zwar auf dem Standpunkt stehen "Kriege ich sowieso nicht, bin jung und gesund". Aber wenn es einen dann doch erwischt (um beim Beispiel Diabetes zu bleiben: das ist momentan die Zivilisationskrankheit mit den größten Zuwachsraten) wird es richtig teuer.
Wie gesagt: ich bin in der GKV geblieben, überprüfe einigermaßen regelmäßig die aktuellen Beitragssätze und suche mir die jeweils billigste Krankenkasse aus.
Denn auch bei der GKV gibt es Preisunterschiede, die Spanne liegt momentan zwischen 12,5% bis 15,3%. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt im Jahr 2004 bei 3.487,50 Euro/Monat.
Und das macht bei einem Vergleich zwischen der teuersten und der billigsten Krankenkasse ja auch schon 97,65 Euro im Monat aus (die natürlich je zur Hälfte an den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber gehen).
Stets aktuelle Preisvergleiche aller gesetzlichen Krankenkassen findet ihr z.B. hier.
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24. 12. 2003, 00:36
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#14
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/superuser
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: Europe
Beiträge: 893
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Re: Welche private Krankenversicherung?
Sorry, das ich den alten Thread aus dem Archiv gezogen habe, aber ich spiele derzeit auch mit dem gedanken zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln - und daher möchte ich diesem Thema ein paar Fragen meinerseits hinzufügen:
- Muss man einen Mindestverdienst vorweisen, wenn man Privatkrankenversichert sein möchte?
- Angenommen der montl. Beitrag für die private Krankenversicherung beträgt EUR 350.- übernimmt der Arbeitgeber hier auch 50% der Kosten?
- Wenn ich jetzt z.B. irgendwann mal arbeitslos werden sollte und dann einer Beschäftigung nachgehe wo ich deutlich weniger verdiene, kann ich mich dann wieder bei einer gesetzlichen Krankenversicherung anmelden?
Derzeit werden mir von meinem Lohn monatl. knapp EUR 200.- im Monat für meine Krankenversicherung abgezogen. Bei einer privaten (sofern mein Arbeitgeber 50% der privaten Versicherung übernimmt) würde ich sogar günstiger davon kommen und würde die Vorzüge einer privaten Krankenversicherung in Anspruch nehmen können.
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29. 10. 2005, 23:54
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#15
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Ex-Administrator
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2002
Beiträge: 3.807
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Re: Welche private Krankenversicherung?
Als "normaler" Arbeitnahmer kannst Du ab einem Jahreseinkommen von jährlich 46.800 € in die PKV wechseln, der AG uebernimmt hier selbstverstaendlich auch 50 % der Kosten. Wie das Ganze bei Arbeitslosigkeit laeuft weiss ich leider nicht, da wird Dir aber sicherlich noch einer was zu sagen koennen. Ja, ich weiss, eigentlich sollte ich das wissen, aber solange man nicht selbst direkt betroffen ist... ihr kennt das
Ich bereue es bisher jedenfalls kein Stueck zur privaten gewechselt zu haben, ne Menge Geld was ich bisher gespart habe. Mal sehen ob ich das in ein paar Jahren immer noch so sehe.
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30. 10. 2005, 06:18
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#16
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/superuser
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: Europe
Beiträge: 893
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Re: Welche private Krankenversicherung?
Das mit den EUR 46.800.- habe ich auch schon bei einigen Versicherungen gelesen. Allerdings frage ich mich, warum dies Bedingung ist? Hauptsache, die bekommen Ihr Geld - egal ob ich jetzt im Monat EUR 500.- oder 10.000.- verdiene?!
Da ich diesen Mindestverdienst wohl erst in den nächsten 3 bis 4 Jahren erreichen werde, versuche ich es mal mit einer Art "Bürgschaft" von den Eltern. Diese sind auch Privatversichert und da läst sich hoffentlich was machen.
Werd mal in der kommenden Woche die Versicherung meiner Eltern anrufen und mich erkundigen.
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30. 10. 2005, 10:15
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#17
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: Odenwald
Beiträge: 399
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Re: Welche private Krankenversicherung?
Nein, da lässt sich mit einer "Bürgschaft" nichts machen.
Es gibt eine gesetzlich vorgeschriebene Beitragsbemessungsgrenze, wenn Du da drunter liegst bist Du versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und kannst Dich nicht so ohne weiteres privat krankenversichern.
Wenn Dein Einkommen diese Beitragsbemessungsgrenze (die im übrigen jährlich neu bestimmt wird und Jahr für Jahr geringfügig steigt) überschreitest hast Du das Wahlrecht, ob Du freiwilliges Mitglied in der GKV bleibst oder in eine private Krankenversicherung (PKV) wechselst.
Wenn Du erst einmal in der PKV bist und evtl. irgendwann mal die Beitragsbemessungsgrenze unterschreitest wirst Du wieder versicherungspflichtig in der GKV, kannst Dich aber auf Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen und bleibst dann in der PKV.
ABER !!! diese Befreiung ist unwiderruflich un d gilt auf Lebenszeit, Du kommst dann nie mehr und unter keinen Umständen zurück in die GKV. Das kann je nachdem wie sich die privaten Lebensumstände entwickeln (und wer von uns kann schon in die Zukunft sehen) sehr unangenehm und teuer werden, weshalb die meisten PKV-Versicherten diesen Schritt auch scheuen (zumindest wenn sie gut beraten werden).
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30. 10. 2005, 23:10
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#18
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