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Der Bücherwurm
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Nishnewartowsk
Beiträge: 400
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Politische Färbung der Medien
Hi @ all,
es ist allgemein bekannt, dass jede Zeitung ihre Klientel haben möchte und dementsprechend Redakteure einstellt. Kurz: Jede Tageszeitung, jede Wochenzeitung etc. ist politisch "gefärbt".
Nun stellt sich mir dir Frage, welche Zeitung wie "gefärbt" ist (falls man das wirklich verallgemeinern kann).
Zum Beispiel hätten wir da (nur überregionale Zeitungen/Zeitschriften):
1. FAZ = schwarz
2. Süddeutsche = schwarz
3. TAZ = links
4. Frankfurter Rundschau = mittig/links (?)
5. Die Welt = mittig/liberal
6. Tagesspiegel = (?)
7. Die Zeit = links
8. Spiegel = (?)
9. Stern = (?)
Vielleicht fällt euch noch was ein ? Danke für eure Hilfe.
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09. 03. 2004, 19:04
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.308
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Die SZ ist alles andere als "schwarz", sie ist eher bei den linken Zeitungen einzuordnen, gewissermaßen als Gegenspieler zur FAZ.
Die Welt ist nicht unbedingt liberal, sondern eher konservativ.
Die Zeit würde ich nicht direkt links einordnen, sondern eher sozial-liberal nennen.
Der Spiegel ist wohl dem linken Spektrum zuzuordnen.
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09. 03. 2004, 19:38
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#2
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Der dunkle Prinz
Registrierungsdatum: Sep 2003
Ort: Bremen
Beiträge: 2.642
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Springer Verlag im Allgemeinen = Schwarz
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09. 03. 2004, 20:01
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.967
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...und da TV Sender auch zu den Medien gehören behaupte ich einfach mal das
RTL sich eher auf die CDU Seite stellt.
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09. 03. 2004, 20:14
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.308
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Ne, Bertelsmann und damit RTL, steht nicht auf Seiten der CDU.
Das sind eher die (ehemaligen) Kirch-Sender wie Sat1.
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09. 03. 2004, 20:22
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#5
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Der Bücherwurm
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Nishnewartowsk
Beiträge: 400
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Nebenbei: Interessant sind vor allem der Stern und Spiegel.
Wenn der Spiegel links sein soll, wie kann man dann den Stern einordnen ?
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09. 03. 2004, 20:51
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#6
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Mh, gute Frage, hat der Stern eigentlich eine politische Richtung, bei den seichten Artikeln?
Der spiegel ist heute meiner Ansicht nach wesentlich weniger links als noch vor wenigen Jahren, da hat sich schon einiges geändert (nicht bloss durch x-treme-broder).
Aber den Focus können wir mal eher im konservativen Bereich anordnen.
Irgendwann hatte ich hier im Board mal einen Link zu dem Thema gepostet (ne gute Auflistung), wenn ich bloss wüsste unter welchem Stichwort?
so long
Sevenger
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09. 03. 2004, 21:00
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#7
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Totenbüchlerin
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Otherland
Beiträge: 792
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Dies hier meinste wohl Sevenger
gruß
Morgaine
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10. 03. 2004, 06:17
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#8
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Paranoiker
Registrierungsdatum: Jul 2003
Beiträge: 116
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Focus
als ehemaliger "stern-leser" ist mir extrem aufgefallen wie tiefschwarz der focus sich gebärdet.
die warmen worte ihres vorturners markwort sind in der regel auf höhe der BLÖD-Zeitung.
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10. 03. 2004, 07:22
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#9
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 1.687
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Re: Politische Färbung der Medien
Zitat:
Original geschrieben von Schleicher
2. Süddeutsche = schwarz
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ruler hat absolut Recht. Die SZ ist links. Und zwar eindeutig.
so long
certus
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10. 03. 2004, 14:34
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#10
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Der Bücherwurm
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Nishnewartowsk
Beiträge: 400
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Danke für den Link, Morgaine.
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10. 03. 2004, 16:51
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#11
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: ? (Alzheimer)
Beiträge: 78
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focus <-- konservativ mit ein paar sprinklern liberal (die bauen se aber grade ab...)
spiegel <-- eher links
stern <-- ziemlich farblos, aber linke tendenzen erkennbar...
süddeutsche <-- definitiv links...
die Farbe der Medien lässt sich weniger daran ablesen, was sie zu einem Thema schreiben, sondern eher daran, wo sie es plazieren und in welchem Umfang sie darauf eingehen...
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10. 03. 2004, 17:12
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#12
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user
Registrierungsdatum: Jan 2003
Beiträge: 433
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Zitat:
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Springer Verlag im Allgemeinen = Schwarz
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yop da gibt es auch keine 2 Meinung. Das Lese ich fast jeden Tag. Wie die SPD fertig gemacht wird.
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12. 03. 2004, 19:53
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#13
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Zitat:
Original geschrieben von hasan
Wie die SPD fertig gemacht wird.
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Da habe ich aber neulich gelesen, dass die eher linken Medien viel stärker auf Schröder einschlagen, als die rechten, da sie ihm quasi Verrat an der Sache vorwerfen.
Und Verräter sind selten gerne gesehen.
Ich glaube ich las das im Spiegel, bin mir da aber nicht mehr so ganz sicher.
so long
Sevenger
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12. 03. 2004, 20:08
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#14
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.413
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psst.... nicht fuettern
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12. 03. 2004, 20:14
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#15
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Teilnehmer
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 206
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13. 03. 2004, 04:05
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#16
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: Toringi
Beiträge: 909
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Mit der Einordnung in links oder rechts ist das so eine Sache???
Fakt ist ( für mich!) ,dass alle Medien in dieser unserer Gesellschaft nun einmal in erster Linie ein Geschäft bedeuten und gleichsam zu den Manipulatoren als auch Reflektoren zu zählen sind.Das bedeutet, sie sähen und ernten ihre Früchte der Manipulation.Dabei hat jedes Medium seine eigenen Rezepte, aber es ist unbestritten: immer mal ein Seitenschritt neben das vom ( manipulierten) Publikum Erwartete, ist besonders wirkungsvoll.
Da das Publikum, so erzogen ist, dass es die stetigen Erwartungen erfüllt sehen will, werden diese in erster Linie geformt, erfüllt und im geschäftlichen Sinne verwertet.
Eine Maschinerie der wahrhaft herrschenden Lobby( das ist weniger eine Partei , sondern mehr ein Hüterin der Interessen des Geldes und der damit verbundenen Interessen einer entfesselten skrupellosen Bereicherungsordnung Weniger -sie nennen sich geflissendlich Leistungsträger was ein Spott auf dieses Wort ist-- ,auf Kosten Vieler, in deren Schatten Parteien ihr täglich Werk verrichten : Die eine mehr offensichtlich die andere versteckter) sind sie allesamt.
Im Informationszeitalter ist der Stellenwert der Medien als wichtigster Faktor der Festigung der Macht von allen erkannt und wird geziehlt zur Erlangung bzw Erhaltung von Einfluss und Festigung geschaffener, falscher aber wirkender Werte benutzt.
Diese Meinung ist meine persönliche, aber wieder und wieder durch Erfahrung bestätigte.Mit den Medien hatte ich sehr lange selbst zu tun, habe deshalb selbst zu so allgemein als links bezeichneten Druckmedien wie die TAZ ganz eigene, vollkommen vom geschaffenen Bild abweichende Erfahrungen gemacht.
Jede für sich selbst hat sich ein Status geschaffen, was auf dem Feld des Konsumterrors seine Opfer(Käufer) sucht.Die Stigmatisierung wurde selbst geschaffen und gibt das Handeln vor.
Weiteres von mir will ich euch hierzu ersparen, da es sehr wahrscheinlich scheint, dafür jier kein Interesse vorzufinden ist.
Ich hatte vor einigen Jahren eine für mich prägende Debatte über "subjektiven Journalismus", der mir in seiner erstaunlichen Härte in Bezug zur Rechfertigten der finanziellen Situation der Journalisten, als abhängige (und folgsamen) Werkzeuge dieses wichtigen Machtinstruments die Augen geöffnet, und meiner Illusionen endgültig beraubt hat.
Dreimal darf der interessierte Leser raten , wird es nicht glauben wollen! Ja ,es ging um die mir nach dem eigenen Darstellungsbild scheinbar zuzuordnende TAZ!
AMEN ( von atheistischer Seite) *lol*
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15. 03. 2004, 20:42
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#17
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Eccentric [IR:60%]
Registrierungsdatum: Feb 2004
Beiträge: 791
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hm ich finde diese Einordnung ist wirklich schwierig z.B. gibt die FAZ vom Politkteil her eindeutig eine schwarze Richtung vor, ließt man jedoch das Feuliton (oder wie das auch immer heißt) kann man diesen Teil der Zeitung eher links einordnen.
Ich selbst habe Praktikum bei einer relativ großen Zeitung gemacht, und konnte mich selbst überzeugen wie sehr es mit der inneren Pressefreiheit gediehen ist,
selbst ich als einfacher Praktikant musste meinen Praktikumsbicht prüfen lassen
damit nichts flashes über das Unternehmen dargestellt wird
Gruß thrilled
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17. 03. 2004, 22:39
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#18
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Sep 2003
Ort: Afghanistan
Beiträge: 137
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och also ehrlich gesagt ist mir diese färbung noch nie (soweit ich das jetzt im kopf habe) besonders aufgefallen. ich bin der meinung man kann nicht wirklich von einer farbigen berichterstattung sprechen. hier ein bisschen, da ein bisschen mag sein, aber von eine situation wie in england oder vs sind wir lichtjahre entfernt. übrigens steht die brd in der "hitliste der pressefreiheit" unter den top 10, vsa sind irgendwo ewig weit unten.
Geändert von Pofanz (05. 04. 2004 um 02:04 Uhr).
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04. 04. 2004, 22:18
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#19
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Der Bücherwurm
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Nishnewartowsk
Beiträge: 400
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Hi,
dass die meisten Artikel in Tageszeitungen politische Färbungen aufweisen - ist bei aufmerksamem Lesen - nicht von der Hand zu weisen. Zusätzlich gilt bei Statistiken und "Hitlisten": Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Ansonsten kann ich dir nur zustimmen.
Geändert von Schleicher (07. 04. 2004 um 11:23 Uhr).
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04. 04. 2004, 22:50
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#20
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Mehrschwein
Registrierungsdatum: Mar 2003
Ort: ::1
Beiträge: 1.434
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Moin!
Was mich vor allem stört ist die fehlende Trennung von Kommentar und Bericht. Ist mir bei meiner ehemaligen Nachrichtenhauptquelle Spiegel Online aufgefallen, fast jeder Artikel hatte einen extrem negativen Grundton. Tagesschau.de gefällt mir da deutlich besser.
Sorry, ist zwar nicht ganz on Topic, musste aber auch mal raus.
Spiegel Online ist jedenfalls nicht links, die schlagen auf alles drauf, was sich bewegt. Gewerkschaften, Reformkritiker, Reformer.
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05. 04. 2004, 09:46
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#21
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Zitat:
Original geschrieben von Vind
Spiegel Online ist jedenfalls nicht links, die schlagen auf alles drauf, was sich bewegt. Gewerkschaften, Reformkritiker, Reformer.
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Das schliesst sich ja nicht aus.
Von der politischen Tendenz ist der Spiegel im Allgemeinen eher links.
Die Tatsache, dass er allem und jedem mit einer Anti-Haltung begegnet ändert daran eben nichts.
so long
Sevenger
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05. 04. 2004, 16:48
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#22
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OhneGlied
Registrierungsdatum: Nov 2003
Ort: bei Köln
Beiträge: 193
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Ich hab vor wenigen Jahren mal schulisch bedingt das Projekt "Zeitung & Medien" durchgenommen und dabei 1 Jahr täglich die FAZ gekriegt und während dieses Jahres Artikel dafür geschrieben (wurde aber nie einer gedruckt  ) und ich muss sagen: Uiiii....
Das Feuilleton habe ich mit Begeisterung fast immer gelesen, der Rest wanderte direkt in die Tonne, weil mir die ganzen Kommentare und Berichte viel zu konservativ und "rechts" erschienen!
Auch der nette Redakteur, der unseren Kurs besuchte, war nichts weiter als ein extrem konservativ angehauchter alter Mann, der kaum ein Thema der eher linksgerichteten Schüler akzeptierte, wenn sich dies im Artikel verdeutlichte...
Genau das Gegenteil davon sind für mich meine "Hauptinformationsquellen" und als SZ-, FR- und Spiegel-Leserin fiel es mir auch nicht gerade leicht plötzlich mit der FAZ zu arbeiten...
Ich persönlich würde die Süddeutsche trotz ihres Münchner Standortes eher nicht zu den konservativeren Blättern zuordnen, den Spiegel und die Frankfurter Rundschau erst recht nicht
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05. 04. 2004, 20:12
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#23
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2003
Beiträge: 884
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Journalisten verdienen mit ihren Schreiben ihren täglichen Brot... nimmt es mir nicht übel wenn ich nun sage sie sind "speichellecker" der Gesellschaft... wenn jemand ein gewissen hätte, den hatte er schon längst verkauft ....für seine Zeitung. Die jenige die noch klar bei Verstand sind und etwas Mut haben und ihre Ideal verteidigen, schickte man ins Ausland... oder gar in Kriesen gebiete...
... diese Schmierfink sind armselig aber clever... sie widerspiegeln bloß das Armselige zeitgenössische Gedanken Gute eine Gesellschaft... ich meine.. wen es nicht so wäre warum sind die Zeitungen so Berüchtigt... warum diskutieren wir darüber
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06. 04. 2004, 11:27
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#24
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Kritiker
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.705
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Zitat:
Original geschrieben von Nemesis5
...warum diskutieren wir darüber
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und warum schwadronierst Du nur so wirr rum und bringst nicht mal belege oder noch besser Vorschläge wie man es besser machen kann.
Ab einem IQ über Zimmertemperatur sollte man doch durchaus in der Lage sein zu erkennen, dass Berichterstattung immer tendenziös ist, sei es durch die Art der Darstellung, sei es durch die Art über was, und viel wichtiger, über was nicht berichtet wird. Nichtsdestotrotz gibt es mehr als genug möglichkeiten aus der Fülle der Informationen sich eine Schnittmenge bilden zu können.
Wenn man Berichte und Artikel aus beiden Lagern liest, so sollte man schon in der Lage sein, sich ein umfassendes Bild der realen Lage zu machen.
Dein Gejammer, Journalisten würden sich für vorgegebene Meinungen prostituieren legt eher den Verdacht nahe, dass es Dir zu zeitraubend ist, sich mit Sachverhalten selbst auseinanderzusetzen.
so long
Sevenger
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06. 04. 2004, 17:10
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#25
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 15:13 Uhr.
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