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Guest
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 4.312
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Eben lief bei dem Sender Phönix eine Doku über Komandoeinheiten der Bundeswehr. Jetzt frage ich mich ob Deutschland überhaupt noch eine Existenzberechtigung hat. Der Verteidigungsauftrag der Bundeswehr lautet Landesverteidigung, auch wenn die Ausführung dieses Auftrages real betrachtet unmöglich ist. Laut dem zwei plus vier Vertrag ist es Deutschland verboten worden Angriffskriege zu führen, das wurde aber im ehemaligen Jugoslawien getan, damit existiert also wieder die DDR. Zu diesem Vetragsbruch kommen dann noch die Komandoeiheiten dessen Einsatzbefehle und Einsatzgebiete sich jeder selbst denken kann. Ich verweigere deshalb den Kriegsdienst weil mir diese Leute zuwider sind die Vertragsbrüche begehen und die deutsche Verfassung mit Füßen treten.
Ich fordere hiermit alle auf den Kriegsdienst zu verweigern wenn ihnen noch etwas an ihrem Land liegt. Man kann auch noch verweigern wenn man den Wehrdienst schon geleistet hat oder sich auf längere Zeit verpflichtet hat oder Berufssoldat ist. Unsere Armee hat ihre Daseinsberechtigung schon lange in frage gestellt.
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22. 10. 2000, 21:01
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 40
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Die doku hab ich nicht gesehen. Aber zum thema hab ich was zu sagen. Vom prinzip her hast du schon recht, wenn mensch die medien verfolgt.
Aber diese entwicklung ist schon lange am rollen. 1995 war ich beim bund, da war schon die halbe bundeswehr „ krisenreaktionskraft“. Vorher war kambotscha und ich glaube somalia. Aber noch vor der wende in der ddr, 1988, wurde bei der Bundeswehr die feldpost wieder eingeführt. Scheint mir irgendwie auch geplant. Gegen was geht es denn? Gegen terroristen, schurken oder fundamentalisten?
Eine kleine frage zum vertragsrecht: wer sollte denn gegen die nichteinhaltung der 2+4 verträge klagen?
Mittlerweile übt die bundeswehr schon mal den einsatz von clusterbombs ( insider sagen auch splitterbomben ) in puerto rico. Wer hätte das gedacht?
Mit dem aufrufen zum kriegsdienstverweigern: nach den 2+4 verträgen hättest du bestimmt recht, aber praktisch gesehen erreichst du damit nichts, bzw machst du es schlimmer. Wir in brandenburg, haben wie anderstwo im osten hohe arbeitslosigkeit.
Und was erreichst du, wenn kritische menschen die bundeswehr verlassen.
Oder wollt ihr soldaten nicht einbeziehen?
Ich will gegen gelöbnisse,zapfenstreiche und sonstigen militärischen schnikschak sein, ohne mich auch angegriffen zu fühlen.
Mfsg bada
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23. 10. 2000, 00:53
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#2
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Guest
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 4.312
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Zitat:
Original erstellt von bada
Und was erreichst du, wenn kritische menschen die bundeswehr verlassen.
Oder wollt ihr soldaten nicht einbeziehen?
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ich hoffe sie haben irgendwann zuwenig leute zum krieg führen und das das kreiswehrersatzamt durch ständige anfragen (egal für was hauptsache arbeit für die leute da) sich selbst abschafft. das kreiswehrersatzamt ist nämlich nur einige riesige abm maßnahme die nur solage funktioniert solange sie nicht überbelastet wird. wenn es überbelastet wird entstehen fehler und die könnten einige leute aufwecken und zum nachdenken bringen. wo sie dann hoffenlich zu dem schluß kommen das fehlerhafte behörden abgeschafft werden sollten und das wenn man die bundeswehr behalten will, sie in eine berufsarmee umwandeln sollte. berufssoldat wollen bestimmt viel weniger leute werden, weil die meisten jetzt nur zum bund gehen weil es weniger aufwendig ist als zu verweigern.
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23. 10. 2000, 18:30
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2000
Beiträge: 204
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Ihr seid ja lustig drauf!
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25. 10. 2000, 03:55
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#4
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Linux-User
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 802
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Hallo!
Ich habe das Gefühl, daß ihr den Laden von innen überhaupt
nicht kennt!
Ihr solltet mit Äußerungen vorsichtig sein, die die BW
im innenren (nach euerer Sicht) kennzeichnen!
Es könnte nämlich leicht sein, daß ihr eine nicht
ganz richtige Ansicht der Dinge verbreitet.
Von einem, der sehr lange "dabei" war.
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25. 10. 2000, 05:55
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 40
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1.Von Werd Ihr seid ja lustig drauf!
Versteh ich nicht ganz, wie du darauf kommst. Wenn du was zum thema zu sagen hast, so lass die floskeln sein bzw begründe diese. Lustig sind wir zwar auch ab und zu, aber hier verkneif ich es mir.
2. Asteroid: Ich habe das Gefühl, daß ihr den Laden von innen überhaupt
nicht kennt! Ihr solltet mit Äußerungen vorsichtig sein, die die BW
im innenren (nach euerer Sicht) kennzeichnen!
Es könnte nämlich leicht sein, daß ihr eine nicht
ganz richtige Ansicht der Dinge verbreitet.
Das bekommt mensch bei diesem thema öffter zu hören. Ihr ward nicht dabei und so habt ihr auch keine ahnung. Dazu: ich war zwar nicht lannge dabei, aber immerhin doppelt so lange, wie unser jetziger verteidigungsminister rudi scharping. Anderseits kenne ich auch menschen, die noch länger als ich dabei waren und von der materie absolut keine ahnung haben. Selbst die in der bundeswehr als pissekellner betitelten zivildienstleistenden, setzten sich mit dem thema warscheinlich gründlicher auseinander als so mancher soldat. Ausserdem gehen die weltweiten einsätze der bundeswehr alle an in diesem land. Sei es durch die finanzierung, durch begangene kriegsverbrechen oder durch persönliche beziehungen zu soldaten die an diesen einsätzen teilnehmen. Es wäre schön, wenn du deine sicht der dinge hier mit einbringst und zum thema was zu sagen hast. Als ex-bundeswehrsoldat kannst du einige dinge klarstellen, die wir deiner meinung nach falsch sehen, aber nicht uns pauschal unwissenheit vorwerfen.
Soldaten machen krieg, keine kriegspolitik. Und um dies geht es hier.
Mfsg bada
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25. 10. 2000, 10:49
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#6
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 663
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Zitat:
Original erstellt von Boogieman
Laut dem zwei plus vier Vertrag ist es Deutschland verboten worden Angriffskriege zu führen, das wurde aber im ehemaligen Jugoslawien getan, damit existiert also wieder die DDR.
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Ei wie nett, aber leiderleider Fiktion, denn
Zitat:
Original erstellt von bada
wer sollte denn gegen die nichteinhaltung der 2+4 verträge klagen
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und sich damit der (wieder) aufstrebenden ökonomisch/militärischen Grossmacht in Europa in den Weg stellen wollen?
Zitat:
Original erstellt von Boogieman
wo sie dann hoffenlich zu dem schluß kommen das fehlerhafte behörden abgeschafft werden sollten und das wenn man die bundeswehr behalten will, sie in eine berufsarmee umwandeln sollte.
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Jetzt wird -nach dem Aufruf zur Kriegsdienstverweigerung im ersten Posting- die Argumentation aber verwirrend.
Glaubst du denn, dass mit einer Berufsarmee eine defensivere Militärpolitik betrieben wird?
Das Gegenteil wird der Fall sein.
Ohne Rücksicht auf Bilder von weinenden Wehrpflichtigen-Müttern, deren Söhne bei Out-of-Area-Einsätzen getötet wurden, nehmen zu müssen, lässt es sich doch viel leichter überall in der Welt mitschiessen. Wenn ein Berufssoldat im Zinksarg heimkommt ists Berufsrisiko gewesen.
Zitat:
Original erstellt von bada
was erreichst du, wenn kritische menschen die bundeswehr verlassen.
Oder wollt ihr soldaten nicht einbeziehen?
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Es gab Anfang der 70er die Strategie eines Teils der Linken, in die Bundeswehr zu gehen, um
- sich im Umgang mit Waffen zu üben.
- zu agitieren.
(übrigens mit sehr bescheidenen Ergebnissen!)
Afaik haben die Nazis diese Strategie übernommen und sind wesentlich erfolgreicher, oder liege ich da falsch?
Fragt sich und die Wehrpflichtigen auf dem Board
PeterPanter
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26. 10. 2000, 08:42
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 730
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Hy kann sein das du KSK meinst?
Ich würde sagen Die NATO ist in diesen ländern aufpasser und wenn es krieg gibt greift die nato ein und wenn sie
''ANGRIFS KOMMANDOS''Brauchen hollen die sie sich wo DIE wollen also auch bei dem BUND.
ALSO nix SCHLECHT  ;-)
So sehe ich das.
Ach ja Asteroid
Wie kommt man den zum KSK?????
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26. 10. 2000, 14:42
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#8
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.422
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Zitat:
Original erstellt von Luzifer
Hy kann sein das du KSK meinst?
Ich würde sagen Die NATO ist in diesen ländern aufpasser und wenn es krieg gibt greift die nato ein
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Ists nicht eher umgekehrt?
Zitat:
und wenn sie
''ANGRIFS KOMMANDOS''Brauchen hollen die sie sich wo DIE wollen also auch bei dem BUND.
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Haeh?
Zitat:
ALSO nix SCHLECHT ;-)
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"Heyyy, geilll, unsere Jungs fuehren wieder Krieg!" ?
Aehm... Sei mir nicht boese, aber wenn ich mir vorstelle, dass du mit der Einstellung zum Bund darfst, macht mich das schon etwas besorgt...
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26. 10. 2000, 15:48
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#9
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Baden
Beiträge: 1.914
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Bundeswehr
Hi Leutz,
Ich weis meine Meinung is nich verbindlich aber ihr macht mir sorgen. Klar, das mit den Verträgen usw. kann jemanden schon verwirren, aber meiner Meinug nach brauch ein Land eine Verteidigung. Ich will ja nix sagen aber Deutschland ist eine Wirtschaftsgroßmacht! Das wird man nicht von heute auf morgen. Was ich noch sagen will geht mehr an den ersten herrn der uns alle aufrief den Wehrdienst zu verweigern. Es gibt wohl leute die können keine Waffe in die Hand nehmen usw. aber meiner meinung nach muss man seinem Land auch einen kleinen Dienst tun. Der Wehrdienst beträgt doch soweit ich weis nur noch 8 oder 9 Monate. Das ist nicht viel, ihr lernt auch nützliche dinge, es formt ebenfalls den Charakter (wieder meine Meinung). Was soll ich sagen es ist jedem seine meinung aber ich werde zum Wehrdienst gehen.
Naja als dann
Tschö
Lazarus
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26. 10. 2000, 16:20
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#10
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Linux-User
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 802
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@ Luzifer:
Mit "Laden" meinte ich die BW als Ganzes.
Weiterhin bin ich der Meinung, daß die Wehrpflicht
(d.h. Dienst an der Waffe UND Zivildienst als Alternative)
nicht abgeschafft werden sollten.
Es ist viel leichter für die Politische Führung der BW
(nämlich die jeweilige Bundesregierung) einen Einsatz
"out of area" im Parlament durchzudrücken, und dann
auch zu befehlen, wenn man bei der Zusammenstellung der
jeweiligen Einheiten KEINE Rücksicht darauf nehmen muß
daß Grundwehrdienstleistende NICHT in derartigen
"Unternehmungen" eingesetzt werden dürfen, solange sie
dies nicht FREIWILLIG tun.
Weiterhin ist es bei einer Berufsarmee auch leichter,
derartige Einsätze in der Öffentlichkeit zu "verkaufen".
Im Fall der Fälle würde nämlich keine Mutter eines
Grundwehrdienstleistenden den Zinksarg in Empfang
nehmen müssen. Für den Berufssoldaten (BS) wäre dieses
"Einsatzende" ein berufsbedingtes Risiko.
Zum Thema KSK: die dort eingesetzten Soldaten kommen
in der Regel aus Kampfeinheiten wie Fallschirmjäger,
Fernspäher etc. Sie müssen sich einem Auswahlprozeß
unterziehen, der dem der GSG9 vergleichbar ist.
Die meisten schaffen dies nicht. Dort werden übrigens keine
"Rambos" gebraucht, sondern hervorragend ausgebildete
und auch in extremen Krisensituationen kühlen Kopf
bewahrende Leute.
Nebenbei: meine Wenigkeit tat Dienst bei einer
Aufklärungseinheit, bis diese 1991 im Rahmen der
damaligen Strukturreform der BW aufgelöst wurde.
Danach war ich bei einer Fernmeldeeinheit in der
Elektronikinstandsetzung (und hatte diese Inst. auch
zum Ende meiner Dienstzeit hin unter mir).
Zurück zum Thema:
Ich bin weiterhin auch deshalb FÜR die allgemeine Wehr-
pflicht, da durch sie auch weit kritischere Stimmen
als ohnehin schon vorhanden in die BW kommen. Diese
Stimmen können der Meinungsbildung der Zivilen
Bevölkerung in unserem Land dienen, ja sie müssen dies
sogar. Und sie zeigen gerade auch ihren Vorgesetzten
in Diskussionen, daß das Thema
Dienst an der Waffe/Zivildienst sie sehr stark be-
schäftigt hat, als sie vor der entsprechenden Wahl
standen. Es gibt (wie überall) kritische und weniger
kritische Meinungen. Ein (kleiner) Teil sagte, den
Dienst an der Waffe gewählt zu haben, weil er kürzer
ist. Ein anderer Teil (der meiner persönlichen Erfahrung
nach größere) hat sich bewußt FÜR die BW entschieden,
wobei einige durchaus eine Weiterperpflichtung an-
strebten, um eine (weitere) Ausbildung zu machen, oder
einen (relativ sicheren) Arbeitsplatz zu haben
(in der Regel aber zeitlich befristet).
Wir als längerdienende (ich nehme mich jetzt einfach noch
dazu, obwohl ich mittlerweile Zivilist bin) hatten auch
ein Unwohlsein, als es mit den Auslandseinsätzen los-
ging. Wir wussten schließlich auch nicht 100% was zu
erwarten war. Jeder machte sich seine Gedanken, ob
im Dienst, oder zuhause bei der Familie, bei Freunden.
Auch dann war es wichtig die Meinungen von Zivilisten
(und auch Zivildienstleistenden) zu hören.
Allerdings gab es auch eine nicht kleine Anzahl von
Grundwehrdienstleistenden, die "mitwollten", sei es
um "dabei" gewesen zu sein, sei es wegen der Auslands-
zulage(nicht wenig Geld).
Ein (vorläufig) letzter Satz:
Die Auslandseinsätze wurden vom Bundesverfassungsgericht
als verfassungsrechtlich rechtmäßig eingestuft.
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26. 10. 2000, 17:23
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#11
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 730
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Ja,ja keine Rambos als ob ich das nicht Wüste.Auch wenn du es mir jetzt nicht glauben wirst  das wusste ich schon befor mir das zum ersten mal von einem BGS Beamten gesagt wurde. GSG9 auswahl ferfahren ist sehr schwer auch das weis ich da ich mich auch dort informirt habe jedoch bezweifel ich das ich am ende der 10 auf 2,5 als durchschnitt komme.
Auserdem bin ich noch Alergika (vieleicht nicht mehr lange 
Aber ich habe der GSG9 5-6 mails geschrieben ob die ADR von http://www.gsg9.de oder von der BUNDESGRENSSCHUTZ Homepage sie antworten nicht.
Aber DANKE das du mir das gesagt hast mit der GSG9 ähnlichen Auswahl und das Gebirgs so wie Falschirm oder Fernspäher ZUR ''Zielgrupe'' gehören.
DANKE!
Ob die Wehrpflicht abgeschaft soll oder nicht habe ich noch nicht lange genug bedacht als das ich mich festlegen könnte.[br][br][Editiert von Luzifer am 26. 10. 2000 um 19:51]
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26. 10. 2000, 18:38
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#12
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 40
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Zitat:
Original erstellt von PeterPanter
Glaubst du denn, dass mit einer Berufsarmee eine defensivere Militärpolitik betrieben wird?
Das Gegenteil wird der Fall sein.
Ohne Rücksicht auf Bilder von weinenden Wehrpflichtigen-Müttern, deren Söhne bei Out-of-Area-Einsätzen getötet wurden, nehmen zu müssen, lässt es sich doch viel leichter überall in der Welt mitschiessen. Wenn ein Berufssoldat im Zinksarg heimkommt ists Berufsrisiko gewesen.
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Das sehe ich ähnlich. Mit dem abschaffen der wehrpflicht, fehlt die masse in der bundeswehr die auch kritisch in ihr wirkt. Leider ist es heutzutage so, daß das verweigern des dienstes an der waffe zu leicht gemacht wird. Die entscheidung zum zivildienst wird zu leicht gemacht. Da steckt meines erachtens eine große portion absicht dahinter, da dadurch in der bundeswehr die kriegsgegner fehlen. Pazifisten mit che-sticker find ich gelinde gesagt daneben.
Jetzt ein brechtzitat dazu „ vater, soll ich gehen zur armee? Junge, wenn du stark genug bist, dann geh.“
Ich fände es sehr verlogen, wenn ich zu ddr-zeiten hätte länger dienen wollen und nach der wende zum super pc- pazifisten geworden wäre der den dienst an der waffe verweigert hätte.
Bin ich nicht als linker ein sowieso ein gewissenloser geselle?
Ich möchte aber mal abgesehen von der frage wehrpflicht/berufsarmee- wissen, was wir gegen die durchsetzung der new world order unternehmen können? Ich setze dort an wo die bundeswehr (nato oder besser gesagt der militärische industrielle komplex) demokratie und menschenrechte als totschlagargument für die umsetzung ihrer kriege missbraucht.
Dazu passen begangene kriegsverbrechen eben nicht. Ich wünsche mir als vertreter der kriegsgegner auch mal, wenn wir sie schon aufgrund der in die kriegswerbung gepumten gelder, mit der die öffentliche meinung beeinflusst wird nicht zu verhindernden öffentlichen gelöbnisse, das bei einem solchen von steuergeldern bezahlten gelöbniss auch kriegsgegner zu wort kommen. Bis dahin bezeichne ich diese veranstalltungen als heuchlerisch,verlogen und undemokratisch.
Eins ist klar, es ist schwer gegen diese übermacht anzugehen. Liebknecht und luxemburg standen in ihrer zeit ähnlich dar. Sie waren einige der wenigen, die den krieg verurteilten und dagegen angingen. Als ihnen die geschichte recht gab, wurden sie ermordet.auch wenn es heute keinen kaiser mehr gibt: das system von kreigsgewinn und die erzielung von maximalen Profiten bestimmt auch heute die weltpolitik. Und das gehört bekämpft, jeder nach seinen möglichkeiten und fähigkeiten- hier auf dem board und vor öffentlichen gelöbnissen.
Mfsg bada
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26. 10. 2000, 19:50
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#13
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[Cha0t]
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: deutschland,1****,su
Beiträge: 982
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Moin
naja aupasser ? eher handlanger der usa ...
wenn die was sagen rennt deuschtland ect gleich hinterher
naja und machmal hört man ja auch so sachen wie das die nato
auchmal aus menschenrechtsgründen eingreift, aber wieso
hilft die nato nicht kuba ? jaa... usa will das nicht ..die nato ist ja wohl eher ein durchsetzer des kapitalismus ..
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26. 10. 2000, 22:05
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#14
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worldwide.
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: L.E.
Beiträge: 595
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zur wehrpflicht:
Abschaffen!denn:
ihr seht mir das ganze zu kompliziert.ich sehe mich selber wenn ich in ein paar jahren(ja,ich bin noch jung...)
zum bund müsste.was wäre dann:
- ich müsste einen teil meiner individualität aufgeben und z.b. die hosen hochziehen(ja,ich bin hopser) und überhaupt so rumlaufen wie jeder andere.das is für euch vileeicht nich so wichtig,aber ich find sowas zum kotzen.-->mein bruder genauso:er hatte vorm bund etwa. schulterlanges haar und mußte es beim bund kürzen.warum?? damit dieser sch... stahlhelm draufpasst??
- ich müßte auf befehle gehorchen wie ein hund aufs herrchen
- die schnauze halten und ,bei gott, das würde ich nich schaffen!!
außerdem:
- was lernt mann beim bund?? töten,überleben im krieg,ok,auch verletzte usw. retten(wenigstens ein was positives)
man wird im prinzip gezwungen zum bund zu gehen da der zivildienst meistens nich so der reißer ist und man auch finanziell schlechter wegkommt.
-----
dies alles sind für mich persönlich gründe das man die wehrpflicht abschaffen sollte.
nun noch was zu lazarus:
deu. einen dienst tun???
also,ich bidde dich.z.b. mein vadder gibt ca. die hälfte seines einkommens an den staat ab! ich bin der meinung das man(ich geh noch nich arbeiten,weiss auch nich ob ich es tun werde)schon mehr als genug (als kleiner arbeiter)fürn staat tut.
nun noch was zur armee:
ich hab da selber meine meinung etwas geändert.früher war ich der meinung das armme nur was für leude is die töten wollen und geil auf befehle sind.klar gibts solche leude beim bund.(bloß sowas wird ja mal wieder vertuscht-->>siehe die amateur-gewaltfilme beim bund.,typisch eben)
aber der bund hat auch die aufgabe zu helfen.(bei katastrophen etc.)
SOWAS BIDDE ICH NIEMANDEN ZU VERGESSEN!!!!
aber mich kotzt es an das sich die leude nich wehren
wenn sie von der "oberen schicht" in den krieg geschickt werden.meinermeinung nach wird die armee dazu mißbraucht um
den kapitalismus zu "verteidigen".
es klingt vielleicht alles sehr einfach,aber das kann mir eigentlich keiner widerlegen,oder?????
greetz,
DWM
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27. 10. 2000, 00:11
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#15
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Bananenrepublikbewohner
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Bananenrepublik
Beiträge: 528
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KLARSTELLUNG ZIVILDIENST!!!!!!!!!!!!!!!1
Hallo,
Ich denke hier kommt ein falsches Bild vom Zivildienst rüber. Ich muss das mal klarstellen! ZIVI ist nicht gleichzusetzen mit Altenpfleger oder Behindertenbetreuer!!! !
Hier meine Erfahrung aus der Zivizeit:
-Geld: Ich wurde nicht schlechter(eher besser) gestellt, als Freunde von mir beim Bund. Meine Wohnung wurde teilweise(80%-100%) bezahlt und das Gehalt war auch besser als beim Bund (Essensgeld...)!!
Ausserdem konnt ich nebenbei arbeiten...
- Man lernt den Umgang mit Menschen, auch Älteren, Behinderten...! Es klingt blöd, doch ich möchte diese Erfahrung nicht vermissen. Es hilft einem enorm im Alltag,Beruf,Studium! Man baut viele Vorurteile ab.
-Arbeitszeit:Bei 8-1545 Uhr, danach frei. Ich konnte weggehen wann ich will, zu wem ich will(Freundin,Freunde...), ...beim Bund wäre dies nicht so gewesen, da man ja oft nicht am Heimatort wohnt!
Es gibt auch viele Jobs, die bessere Arbeitszeiten haben.
-Zivistelle suchen: Wer sich früh damit beschäftigt, kann
gute bzw. sehr gute Jobs "abgreifen". Es gibt Zivijobs bei
internat. Firmen, Computerjobs, im Ausland, an Unis...
Es ist nicht immer die Arbeit im Altenheim, Krankenhaus....womit man Zivi immer verbindet!
Wenn ich z.B. damals gewusst hätte, dass ich einen körperlich Behinderten in die Uni bringen kann, hätte ich dies sofort gemacht. Wieso sollte ich im Wald robben, wenn ich in der Uni eine gute Vorlesung mitbekomme (und das Ganze noch bezahlt !!!).
Wieso sollte ich in einer Kaserne wohnen, wenn ich in einer Schule in Südafrika Kindern Englisch beibringen kann?
Oder wieso arbeite ich nicht in einer Behindertenwerkstatt und bilde die Behinderten und mich am PC fort?
Wieso arbeite ich nicht bei meinem Lieblingsverein?
...
Ich denke Zivi und Bundeswehr haben beide Vor- und Nachteile.
Doch wer sich früh genug um den Zivildienstjob kümmert, wird sicherlich viel mehr davon profitieren, als Leute die zur Bundeswehr als Wehrpflichtige gehen.(Meine Meinung)
Man hat einfach viel mehr Möglichkeiten und sieht auch irgendwie einen Sinn in seiner Arbeit.
Es ist nicht nur eine Pflicht den Dienst zu leisten, sondern auch eine Aufgabe; die Arbeit macht Sinn und hilft Menschen und einem selbst.
Beim Bund hätte ich das Gefühl weniger, auch wenn ab und zu
mal eine Katastrophe verhindert wird...
Ich selbst kümmerte mich viel zu spät darum u. lernte in einer Schreinerei, was mir heute trotzdem viel bringt.
Es gibt zahlreiche Bücher, die sich mit dem Thema Zivildienst beschäftigen.Wer also Zivi werden will, sollte sich gut informieren und sich einen passenden Job suchen!
Killrt0012
P.S.
Die Wehrpflicht kann man so schnell gar nicht abschaffen, da
man die Zivis im Gesundheitssystem braucht. Leider wird oft vergessen, dass Zivis sehr billig ein grossen Teil des Gesundheitsdienstes verrichten!
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27. 10. 2000, 12:51
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#16
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Blöder alter fetter Kater
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 1.936
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Zitat:
Original erstellt von Korrupt
Aehm... Sei mir nicht boese, aber wenn ich mir vorstelle, dass du mit der Einstellung zum Bund darfst, macht mich das schon etwas besorgt...
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*heftigmitdemkopfnickend*
Mein Gott, dass gute Politik-Forum....
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27. 10. 2000, 17:53
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#17
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 730
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@Boomer
Sorry bist du meiner oder Korrupt meinung?
@Korrupt
Meinst du Wo die NATO eingreift giebts Krieg?
KSK:du weist das es auf die zu Schützenden State, Dörfer, Länder Attelerie,Luft und Kommando angriefe (sprich gegnerrische herr angriffe)giebt (geben könnte) und um diese abzustellen muss man eben angreifen und diese Angrifs''Stationen'' auszu schalten.
Oder wieso hast du wieder Genörgelt?
Oder habe ich mich ''DUMM'' ausgedrückt?
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27. 10. 2000, 18:39
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#18
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Blöder alter fetter Kater
Registrierungsdatum: Jul 2000
Beiträge: 1.936
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Zitat:
Original erstellt von Luzifer
Oder habe ich mich ''DUMM'' ausgedrückt?
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Muss mich kurz fassen, schreibe gerade an einem Übersetzungsprogramm.
Nein, hast dich nicht dumm ausgedrückt. Nur wie immer.
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28. 10. 2000, 07:52
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#19
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.422
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Oh je, genoergelt
Ja, ich bion sehr skeptisch, was die Nato so treibt, und ich bin der festen Ueberzeugung, dass das alles noch ein wenig heftiger wird. Ueber den Kosovo haben wir uns an anderer Stelle schon gekloppt, das will ich nicht nochmal aufrollen.
Ich frage mich nur, weshalb die ganzen Westmaechte auf einmal Interventionsarmeen brauchen? Es gab ne Zeit, da hat man bei Notstaenden Essensspenden gesammelt... was ebenfalls Nonsense ist, aber heute werden eben "humanitaere" Einsatzkraefte hingeschickt.
Die Interventionspolitik der USA lehrt, dass dann wahllos auch Militaerregimes gestuetzt werden, weilö mit denen kann man, im gegensatz zu irgendwelchen sozialistischen Experimente, wenigstens Geschaefte machen. Ich schreibs hier zum dritten Mal, die USA haben ausdruecklich darauf hingewisen, dass sie bereit sind, zur Sicherung ihere Versorgung mit Resssourcen bereit sind, militaerisch zu intervenieren.
Es geht den amerikanischen, und in Zukunft auch den Europaeischen, Interventionskraeften darum, den Planeten unter ihre Fuchtel zu stellen. Es geht nicht um den humanitaeren Schutz der Bevoelkerung, sondern um den Schutz der auslaendischen investitionen. Und die problemlose Ausbeutung der dortigen Arbeit, Rohstoffe und Agrarprodukte. Dazu braucht Europa ne Interventionsarmee.
Es haengt ein Rattenschwanz von Verantwortlichkeiten an der Schaffung einer Armee, und ich bin sicher, dass man dort sein kann und die ganze Zeit glaubt, man tut was gutes. Nur wirds imo wahrscehinlich nicht so sein.
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28. 10. 2000, 09:53
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#20
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 663
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Diesmal: nomen non est omen!!!
Ahoi zusammen,
es passt vielleicht nicht so ganz, aber dies ist der jüngste themenverwandte thread und da es mich bei der rituellen Samstagmorgen-Frühstückslektüre so richtig gutgelaunt gestimmt hat, will ich einen FR-Artikel -der übrigens nicht auf deren website zu finden ist!- posten, in dem es um das erstaunliche/erfreuliche Urteil des Hamburger Richters Ulf Panzer(!!!) geht, das euch vielleicht auch gefallen wird:
Hamburger Richter spricht Totalverweigerer frei
Urteil hebt Anspruch auf Schutz der Gewissensfreiheit hervor / Staatsanwaltschaft geht in die Berufung
Von Wolfgang Wagner
Mit Verweis auf die vom Grundgesetz garantierte Gewissensfreiheit hat das Amtsgericht Hamburg-Harburg einen totalen Kriegsdienstverweigerer freigesprochen.
FRANKFURT A. M., 10. November. Nach Angaben des Hamburger Richters Ulf Panzer hatte der Angeklagte den Wehr- und den Zivildienst aus Gewissensgründen verweigert. Es verstieße sowohl gegen den im Grundgesetz garantierten
Schutz der Gewissensfreiheit wie auch gegen den Schutz der Menschenwürde, den Verweigerer für diese Entscheidung zu bestrafen, sagte Panzer auf Anfrage der Frankfurter Rundschau. Das Verhalten des Verweigerers sei zwar rechtswidrig, aber nicht schuldhaft. Es liege ein übergesetzlicher Notstand vor.
Der Staat könne nicht auf der einen Seite die Gewissensfreiheit schützen, aber auf der anderen Seite Gewissensentscheidungen bestrafen, meinte der Richter. Ein solches Urteil würde auch gegen sein eigenes Gewissen verstoßen. Panzer folgte der Argumentation des Verweigerers, dass der Zivildienst ein Kriegsdienst in anderer Form sei. Es werde verschleiert, wie sehr der Zivildienst mit dem Wehrdienst verflochten sei. Hinzu komme, dass der Angeklagte die „denkbar mildeste Form des Widerstands« gewählt habe, indem er seinen Zivildienst nicht antrat.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen das Urteil, das am 3. November erging, Berufung eingelegt. Nächste Instanz ist das Landgericht Hamburg. (Az.: 619 Ds 32/00 - AG Hamburg/Harburg). Totalverweigerer-Initiativen verwiesen auf die Besonderheit der Entscheidung. Es handele sich dabei um den ersten auf dieser Grundlage basierenden Freispruch für einen Totalverweigerer seit fast 15 Jahren, berichtet Jörg Eichler von der Totalverweigerer-Initiative Dresden, der den Angeklagten vor Gericht verteidigte. Das Urteil vom 3. März 1986 habe derselbe Richter gesprochen, es habe aber keinen Bestand gehabt. Das Landgericht Hamburg habe damals den Totalverweigerer in zweiter Instanz zu drei Monaten Strafarrest auf Bewährung verurteilt. Dieses Urteil sei dann rechtskräftig geworden.
Die Zentralstelle Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer begrüßte die aktuelle Gerichtsentscheidung von Panzer. Die Gerichte seien bei Totalverweigerern meist unnachgiebig, fast alle würden verurteilt, sagte der stellvertretende Vorsitzende der KI)V-Zentralstelle, Stefan Philipp, der FR. Er hofft nun auf einen neue Debatte über das Thema.
Während hunderttausende Wehrpflichtige keinen Dienst leisten müssten, weil sie nicht eingezogen würden, kriminalisierten die Gerichte die jährlich etwa 20 bis 40 Totalverweigerer, so Philipp. Das Bundesverfassungsgericht vertrete die Ansicht, dass die Frage der Gewissensfreiheit in Zusammenhang mit dem Wehrdienst in Artikel 4 Absatz 3 abschließend geregelt sei. Darin heißt es: »Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.« Es müsse aber Absatz 1 Geltung haben — die Unverletzlichkeit der Gewissensfreiheit. Philipp bekräftigte die Forderung der Zentralstelle nach einer Abschaffung der Wehrpflicht. Diese sei das Problem, nicht die wenigen Totalverweigerer.
Soweit der Artikel.
Schön, dass es noch solche Richter gibt, kann ich dazu nur sagen.
PeterPanter
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11. 11. 2000, 09:39
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#21
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Mitglied
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Beiträge: 40
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danke peter. da es sich hierbei um einen toalverweigerer handelt, der durchaus auch seine gründe für sein handeln hatt, geht es am thema irgendwie daneben. es gab ja auch schon ne menge urteile, in denen der krieg im kosovo als verstoss gegen internationale bestimmungen geahndet wurde.
das ändert trotzdem an der politik der new world order, wenn ein richter mal ein inteligentes urteil fällt. genaugenommen gehöhren scharping, fischer und ihre vorgänger kohl, rühe, kinkel und konsorten vor ein gericht.
schön wäre es ja, solange freuen wir uns über die kleinen erfolge.
mfsg bada
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11. 11. 2000, 10:33
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#22
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Mitglied
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na ja also
Grundsatz der Bundeswehr, Stellung halten bis richtige Armee kommt, wenn man sich Deutschland mal auf einer Karte anschaut, hat D. im Kriegsfall nie eine Chance, da es von allen 4 Seiten angegriffen werden kann.
eine Armee wird immer gebraucht, und sei es nur für den inneren Frieden bei Notständen wie grobe Ausschreitungen bei Demos ect.
Achso zu den Angriffskriegen ect und Verfassung, sorry die wurden 1948 verfasst! Wir sind nicht mehr Nazis,keine Hj jugend mehr und Deutschland ist keine Weltmacht mehr! Höchstens auf wirtschaftlichem Gebiet.
Deutschland wird wohl nie wieder einen Krieg anfangen, wir sind dafür noch nichtmal ausgerüstet, wir haben zwar die warscheinlich besten Waffen, jedoch keine Herr und keine Lust keine garnichts!
Wwarum werden in Zukunft Kriege geführt? Sie werden ums Wasser geführt, also sind wir höchstens diejenigen die Angegriffen werden, da wir hier absolut genug Wasser haben.
Und Bundeswehr verweigern oder nicht steht ja jedem frei, ich wäre eh für eine kleine starke Berufsarmee
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21. 11. 2000, 21:43
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#23
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