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DocShark
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Europa
Beiträge: 2.936
Spaltet sich die SPD ?

Nun wird jeder die Rede des Kanzles Schröder mitbekommen haben. Teils entäuscht ( Sozial ) , teils mit Beifall (Aussenpolitik).
Letzte Woche Sonderparteitag Proklamation des neuen 'Parteiführers' und Warnung an die Abweichler. Im Moment hat sich das Bild der SPD (und damit der Regierung) nicht verbessert. Die Auseinandersetzung Clemens - Trittin. z. Z. noch relative ruhige Gewerkschaften auch wenn der 3.4. noch abzuwarten bleibt.
In Chemnitz wurde der Grundstein zur Spaltung gelegt (Ausschlussverfahren ).
Irgendwie findet man noch keine Linie, die nächsten Landtagswahlen stehen vor der Tür.
Ich erinnere an die Diskussion am Jahresanfang. 'Die Ära Rot-Grün am Ende ?'
Klar gibt es normalerweise keine Alternative Politik - > Reformen (sozial verträglich).
Leider wird aber die Politik nicht mehr vom Volk getragen. In der SPD spricht man von einen Erklärungsdefizit. Ich frage mich Wer für Wen da ist.
Die Politbonzen fürs Volk , oder das Volk für die Politikbonzen.
Wer vertritt den wessen Intressen ?
Aber Grundlegende Entscheidungen werde eben nicht durch Volksabstimmung getroffen.
Die Frage ist mehr als brissant , wenn sich eine Neue Partei bildet.

Den dann wird ' schwarze ' Zeiten geben von der FDP wolln wir garnicht reden ?

Das erst mal zum Einstieg.

DocShark
Alt 28. 03. 2004, 18:43 DocShark is offline Mit Zitat antworten #1
Arthritix
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Oct 2002
Ort: New York, Rio, Tokio
Beiträge: 823
Re: Spaltet sich die SPD ?

Zitat:
Original geschrieben von DocShark
Die Frage ist mehr als brissant , wenn sich eine Neue Partei bildet.

Den dann wird ' schwarze ' Zeiten geben von der FDP wolln wir garnicht reden ?

selbst wenn sich aus dem bestand der spd eine neue partei bildet, hätte sie kaum ernsthafte chancen mehr als maximal ein prozent der wählerstimmen zu bekommen, wenn sie kein prominentes zugpferd vorweisen kann. anders sähe es aus, wenn z .b. lafontaine an der spitze dieser neuen partei stände. da die leute, die dieses vorgehen angedacht haben, meist relativ unbekannte sind, rechne ich so einer partei keine großen chancen aus. bitter könnte es natürlich werden, wenn ausgerechnet dieses eine prozent dann fehlen würde.

da aber bei den nächsten wahlen, zumindest so wie es jetzt aussieht, erheblich mehr als ein prozent fehlen wird, ändert eine eventuelle neugründung am grundsätzlichen nächsten wahlausgang rein gar nichts.
Alt 28. 03. 2004, 20:17 Arthritix is offline Mit Zitat antworten #2
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