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Sevenger
Kritiker
 
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Zitat:
Original geschrieben von ruler
Weil ja diese "Diskussion" noch so viel mit dem ersten Beitrag zu tun hatte...

"Wird der Nahost-Konflikt in die USA getragen?"
Also für mich ist off topic etwas anderes als den Verlauf, den die Diskussion hier genommen hat.

so long
Sevenger
Alt 21. 04. 2004, 16:43 Sevenger is offline Mit Zitat antworten #26
ruler
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Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.307
Wenn man beim Wahlverhalten der amerikanischen Juden ankommt, ist man meiner Meinung nach nicht mehr beim Kern des Themas.
Alt 21. 04. 2004, 17:19 ruler is offline Mit Zitat antworten #27
Sevenger
Kritiker
 
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Registrierungsdatum: Jun 2000
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Beiträge: 4.706
Mag sein, dass der Kern etwas anderes ist, OT ist es aber nicht.
OT ist er das, was wir jetzt hier gerade machen.

so long
Sevenger
Alt 21. 04. 2004, 17:24 Sevenger is offline Mit Zitat antworten #28
Mausmaki
Harbard
 
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Beiträge: 1.207
Also wenn deine lächerlichen Vermutungen was meine Lese- Verstehens- oder Kommunikationsfähigkeiten angeht in deinen Augen nicht offtopic sind dann bist du wohl kaum in der Position irgend einen anderen Text als offtopic zu bezeichnen.

Aber du gehst ja auch davon aus, dass sich die Aussage "viele Juden in Amerika fühlen sich selbstverständlich sehr verbunden mit dem Schicksal Israels." auf Bush bezieht. Ich würde es zum xten mal anzweifeln aber das Thema ist ausgelutschter als ein Glas Senf das in der Spühlmaschiene war.

Vielleicht hast du ja recht und wenn ruler meint Kerry würde auf der selben Schiene fahren ist der jüdische Einfluss auf die amerikanische Politik wohl doch nicht so gering. Einiges erklären würde es aber man sollte als Deutscher sehr genau darauf achten wie man da argumentiert.

Übrigens ist OT eine ziemlich bescheuerte weil uneindeutige Abkürzung.

Wie kann der Konflikt noch in die USA getragen werden? Außer möglichen Anschlägen fällt mir da nichts mehr ein. Allerdings wird sich wol kaum ein Palestinänser ein Flugticket leisten können. Aber wie sollte man reagieren wenn sowas tatsächlich passieren würde? Verständlich, wenn auch falsch, wäre is in meinen Augen nach wie vor, besonders wenn sich die USA so eindeutig auf die Seite Israels stellen obwohl die erneute Ermordung politischer Feinde durch die Israelische Armee von allen Nationen - außer den USA - verurteilt wird. Schließlich stellt die Entscheidung für die Hilfestellung für einen Staat, dessen verhalten international als fast nicht mehr tollerierbar angesehen wird, eine erneute aggressive Provokation von Seiten der USA dar.

edit: s/Busch/Bush/

Geändert von Mausmaki (22. 04. 2004 um 14:23 Uhr).
Alt 22. 04. 2004, 10:26 Mausmaki is offline Mit Zitat antworten #29
s_zwerg
Ende Neu
 
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Beiträge: 3.571
Herrjeh, die Politik Israels steht schon seit jeher unter dem Protektorat der USA. Hintergrund sind in der Tat die Machtinteressen der USA im Nahen Osten.
Ein Abwenden von der roadmap ist keine vollkommen neue Richtung der USA im Palästinakonflikt. Hier von einer aggressiven Provokation zu sprechen, ist übertrieben. Wenn die USA aggressiv provozieren wollten, sähe das anders aus.

Die Problematik, warum die internationale Gemeinschaft nicht schärfer gegen Israel vorgeht, ist vor allem die starke Rolle der USA in der Weltpolitik. Die 4. Genfer Konvention hat das vorgehen Israels eindeutig als Verstoß gegen die Genfer Konventionen und damit als Kriegsverbrecher verurteilt. Natürlich nur unter der Enthaltung der USA. ;-) Jeglicher Versuch des UN-Sicherheitsrates gegen Israel vorzugehen, scheitert an der Veto-Gewalt der USA als ständiges Mitglied. Verstößt Israel gegen bestehende Resolutionen, bleibt dies aus oben genanntem Grund ohne Folgen.

Ein "in die USA tragen" des Konfliktes ist daher garnichtmehr möglich, weil die USA schon über Jahrzehnte in den Konflikt involviert sind. Das werden die Palästinenser auch nicht erst jetzt erkannt haben. Vornehmlich ist es aber ein territoriales und regionales Problem, bei dem die Palästinenser zur Genüge mit ihrem Überlebenskampf beschäftigt sind. Nebenschauplätze oder das hineinziehen eines aktiven, noch stärkeren Gegners, dürften nicht in ihrem Interesse liegen.

Zum Nachlesen:
Rolle der USA im Palästina-Konflikt

@mausmaki:

[q]" Allerdings wird sich wol kaum ein Palestinänser ein Flugticket leisten können. "[/q]
Öhm...ne, ist klar.

[q]Aber du gehst ja auch davon aus, dass sich die Aussage "viele Juden in Amerika fühlen sich selbstverständlich sehr verbunden mit dem Schicksal Israels." auf Busch bezieht. [/q]
Immerhin hast Du es bis jetzt nicht geschafft auf meine Einwände dazu einzugehen. Denn nur so ist Deine Position der Unterstellung eines diffusen Antisemitismus aufrecht zu erhalten.
Die Person, die Du Busch nennst und eigentlich Bush heisst, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur aussenpolitische Interessen bei der Abkehr von der roadmap verfolgt haben. Wesentlich für ihn und die kommende Wahl wird sein, dass er sich auch nach Innen weiterhin als 'Führer der freien Welt' gerieren kann. Wenn Sharon nun zu ihm kommt, um sich sein Einverständnis zu holen, hat das durchaus große symbolische Wirkung.
Ob er sich mit der Abkehr von der Roadmap in den Augen der amerikanischen Juden einen Gefallen getan, bleibt aber offen. Bisher unterstützten diese durchaus die Friedensbemühungen der USA in einer aktiven, aber unparteiischen Rolle. (Meinungsbild amerikanischer Juden anhand einer Umfrage von Februar 2003).

[q]"[...] man sollte als Deutscher sehr genau darauf achten wie man da argumentiert."[/q] Tief Luft holen. Ich habe den Eindruck, Dir kommt es aktuell weniger auf inhaltliche Diskussionen an, denn auf das oben angesprochene Argumentieren verzichtest Du momentan sehr häufig. Das finde ich schade.
Wenn selbst hagalil.com von den amerikanischen Juden spricht und ihre Meinung zur amerikanischen Israel-Politik für erfragenswert hält, kann man gerne eine jüdische Lobby unterstellen, die auch Relevanz hat. Der Aspekt der Gemeinschaft, ist wie schon erwähnt, aufgrund der Diaspora im Judentum stark ausgeprägt und all zu verständlich. Das hat noch lange nichts mit Antisemitismus zu tun und mit der deutschen Vergangenheit zu winken ist imo überzogen.
___________________________

Für diejenigen, die es interessiert:
Chronologie des Israel-Palästina-Konflikts
Alt 22. 04. 2004, 14:15 s_zwerg is offline Mit Zitat antworten #30
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