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Hadys Spender
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William S. Burroughs - "Naked Lunch"

Ein Titel den ich schön des öfteren aufschnappte bis ich mir dann zum ersten mal den Film ansah...

Und was soll ich sagen ? Man kann wohl mit erhobenem Haupt den Fernseher ausschalten und laut rufen "Ich habe nicht das Geringste verstanden."

Interessiert habe ich mich dann durchs Internet gewühlt und stieß auf den Autor des Buches William S. Bourroughs und seine schräge Lebensgeschichte.

"Ein Antiroman jenseits jeder Orts-, Zeit- und Handlungskonventionen."
So beschreibt er seinen Roman (so wirkte auch der Film auf mich); interessant finde ich das man Parallelen aus seinem Leben findet (z.B. Tod seiner Frau) die ja im Film vorkommen aber hier für mich überhaupt keinen Sinn ergaben.

Meine Frage ist ob jemand dieses Buch gelesen hat oder im besten Fall sich ernsthafter mit dieser Person auseinandersetzte...
Hat der Film nur Fragezeichen bei mir hinterlassen frage ich mich ob man mit Buch und Autobiografie irgendeinen (wohl schwer versteckten) roten Faden entdeckt oder kann man das Werk getrost als Schwachsinn bezeichnen ?

Kurz : Wie und warum könnte es eine Kaufempfehlung sein ? Was gibt´s noch so Wissenswertes über den Autor ?
Alt 07. 06. 2004, 16:46 Hadys is offline Mit Zitat antworten #1
Korrupt
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Borroughs arbeitete viel mit Cut-Up - Texte zweschneiden, neu zusammensetzen. Naked Lunch sei, wie er behauptet, waerhrend eines mehrmonatigen Heroinexzesses in Agier geschrieben und an seinen freund Ginsberg geschickt worden sein. er selber koenne sich an die Entstehung des Romans nicht erinnern.

Der Film hat mit dem Buch im Uebrigen wenig zu tun. NAked Lunch ist natuerlich ein grossartiges Buch, aber wenn mans ein wenig konkreter mag, wuerd ich dir "Interzone" e,mpfehlen, eine Kurzgeschichtensammlung, aus der Cronenberg imo mehr Stoff fuer den Film rausgenommen hat als aus Naked Lunch selber. Schoen bei Interzone ist, wie die Geschichten, am anfang noch recht real, immer surrealer und naked-lunchiger werden.

Burroughs ist herrlich unkonventionell und selbst fuer seine damalige Zeit schwer verdaulich gewesen, das kann man ihm kaum hoch genug anrechnen. Auf der anderen Seite ist er ein voelliger Scientology-Fan und Verschwoerungstheoretiker gewesen "Es gibt einen Interviewband mit ihm, Burroughs/Odier, "Der Job", das ist vor allem hahnebuechener Scientologen- und Verschoweungstheoriemuell. Von daher wuerd ich mich an seine literarischen Sachen halten. *extrem* spannend sein Nachwort zu Naked Lunch, wo er sich ueber seine eigene Drogenbiografie und Methoden der Substitution und des Entzugs auslaesst.
Alt 08. 06. 2004, 00:01 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #2
Hadys Spender
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Danke erstmal Korrupt;
habe mir als mal Naked Lunch bestellt und werde mich damit mal auseinandersetzen - mehr ggf. später.
Alt 08. 06. 2004, 10:11 Hadys is offline Mit Zitat antworten #3
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