Internet Explorer: Sechs Jahre alte Lücke wieder aufgetaucht !
Man trifft sich im Leben immer ein zweites Mal.
Dieser Grundsatz scheint auch auf Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten zuzutreffen.
Im Internet Explorer 6 ist eine Lücke erneut aufgetaucht, die es eigentlich seit 1998 gar
nicht mehr geben dürfte.
Im Internet Explorer 6 ist eine Lücke wieder aufgetaucht, die eigentlich bereits seit 1998 beseitigt sein sollte.
Über das Einspeisen von Content in Frames beliebiger Browserfenster können Angreifer den Inhalt von
Webseiten fälschen und so dem arglosen User Schadcode unterschieben.
Das berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel .
http://www.tecchannel.de/angebot/1.html
Mit einem selbst aus dem entsprechenden Posting
http://lists.netsys.com/pipermail/fu...ne/023161.html
auf der Security-Liste FullDisclosure
http://lists.netsys.com/pipermail/full-disclosure/
noch deutlich herauszulesendem, breiten Grinsen beschreibt der "Wiederentdecker" http-equiv die Schwachstelle
als "Super-Spoof deluxe, zweite Runde".
Diese Sicherheitslücke ähnelt stark einer seit längerem bekannten Schwachstelle, die eigentlich seit
Dezember 1998 mit dem Security Bulletin MS98-020
http://www.microsoft.com/technet/sec.../ms98-020.mspx
in Internet Explorer 3 und 4 beseitigt sein sollte.
Das Problem wird dadurch verursacht, dass Internet Explorer es dem Angreifer ermöglicht, beliebige
Inhalte von einer präparierten Website in einem beliebigen Frame eines anderen Browserfensters anzuzeigen.
So kann der Angreifer dem Benutzer schädlichen Content unterschieben, der von einer vertrauenswürdigen
Website zu stammen scheint. http-equiv
http://www.malware.com/targutted.html
hat dazu ein Beispiel veröffentlicht, das beliebige Inhalte in einem Frame auf windowsupdate.microsoft.com anzeigt.
Wie Sie sich schützen können
Die Sicherheitslücke ist bestätigt für einen voll gepatchten Internet Explorer 6 unter Microsoft Windows XP.
Andere Versionen des Internet Explorers könnten jedoch ebenfalls betroffen sein.
Als Vorsichtsmaßnahmen kommen auch hier wieder diejenigen in Frage, die man beim notorisch löchrigen
Internet Explorer ohnehin grundsätzlich befolgen sollte:
Nur vertrauenswürdige Websites besuchen; keinen Links auf nicht absolut vertrauenswürdigen Websites folgen;
zweifelhafte Links nicht anklicken, sondern abtippen; Active Scripting deaktivieren, usw. usw.
Den immer und immer wiederholten Verweis auf Browser-Alternativen schenken wir uns dieses Mal ......
Quelle: pcwelt.de
Gruß
xanadu