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Zitat:
Original geschrieben von Distel
Was kostet die Firmenzentrale der Deutschen- oder Dresdner Bank so zum Vergleich?
Und wie viel Leute mussten bei den deutschen Banken ihren Hut nehmen?
Was sind sonstige Tricksereien?
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Edit: Padon, sehe grade, das ich falsch zitiert hab. Frage ging an TR4.
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04. 07. 2004, 22:50
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#26
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Zitat:
Original geschrieben von Rebell
Ach ja - die Gewerkschaften, die sich eigendlich für die Arbeiter einsetzen sollten, .... was hat denn Verdi gerade gemacht? Neben dem Bildzeitung-Niveau-Streik (man bedenke : Fremdfirmen bestreikt, dessen Mitarbeiter mit Helikoptern eingeflogen werden mussten) vom letzten Jahr und der Massenentlassung der eigenen Mitarbeiter ohne Sozialplan glaubt ihr doch nicht ernsthaft, dass man auf die zählen kann?!?
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Ist ja höllisch traurig, das (ganz neu?) Streiks für Unternehmen Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Aber von welchen Massenentlassungen redest du grade? Gibt’s da Zahlen und ne Quelle dazu?
Zählen auf die Gewerkschaft? Du meinst, ein paar Euros einzahlen, der Rest erledigt dann die Gewerkschaft von selber? Wenn's eng wird, kann man dann immer noch dem Chef knietief in Arsch kriechen und sich im Heli als Streikbrecher zur Arbeit einfliegen lassen. So läufts halt nicht.
Edit: Ach ja
klick
Geändert von deleted user (04. 07. 2004 um 23:31 Uhr).
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04. 07. 2004, 23:14
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#27
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Nicht von hier
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 2.863
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Hmm, der Link zeigt den März 03 - ich bezog mich auf:
Zitat:
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Original geschrieben von 123falko ]Was regt ihr euch auf? Bei Verdi, die 800 Leute Ende 2003 entlassen haben, war nicht einmal einen Sozialplan vorhanden, geschweige eine Abfindung gezahlt worden. Es gab keinen Betriebsrat. Fragt doch mal in den Gewerkschaften und in den gewerkschaftseigenen Betrieben nach, was da abgeht.
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Link zum Beitrag
Nun ja - die Glorreiche Gewerkschaft hat für uns Mitarbeiter sagenhafte 1.6% rausgeholt - na ist das nicht ein Grund zum Feiern? Los, dreht den Wasserhahn auf und lasst jeden etwas Leitungswasser trinken!
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05. 07. 2004, 00:22
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#28
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2003
Ort: Schwarzwald
Beiträge: 508
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Die GW Zentrale hat nur 74 Mio. gekostet, dass war möglich weil man einen anderen Standpunkt gewählt und nicht mehr ganz so pompös gebaut hat.
Auch sind alle Flächen die zum vermieten einkalkuliert waren für Geschäfte schon fest vermietet und ab September dürften alle eingerichtet und offen sein. Das sichert schon mal den Löwenanteil der Baukostenbelastung.
Gewerkschaften müssen sein, aber wenn der einfache Mann von der Strasse über die Medien täglich vorgebetet bekommt wie schädlich die Gewerkschaften eigentlich sind, haben die ein Problem.
Das zweite Problem ist, wie Sie selbst mit ihren Angestellten und Arbeiter in ihren Firmen umspringen, dass geht über Verlage, Zeitungen und Druckereien (10%Anteil in Deutschland). Über die eigenen Schulungscenter und einer der wichtigsten Einnahmequellen die Sie über den Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit sicher und ohne große Mitanbieter haben und in ihre eigenen Center zur Schulung der Arbeitslosen lenken konnten.
Das dritte Problem ist die Wankelmütigkeit der Gewerkschaften, an einem Tag brüllt der Löwe und am anderen Tag geht er wieder auf Schmusekurs mit der SPD\Grünen Regierung. Das kann man gerade in den letzten Tagen, heute und morgen sehr deutlich sehen.
Nur die SPD kann die Gewerkschaften offiziell nicht fallen lassen und die Gewerkschaften es mit der SPD brechen, warum eigentlich nicht.
Vielleicht kommt dann die SPD zur Vernunft, denn die Wahlen haben Sie durch die Gewerkschaftsmitglieder gewonnen.
Ich meine einen Bruch mit der Regierung, könnte ein umdenken fördern und eine linke zusätzliche Partei verhindern, wo durch die Kräfte nur gesplittert werden und eine wirksame Macht gegen das Ausbeuten verhindert wird.
Das Verhalten und den ganzen Hickhack inklusive das unehrliche Verhalten und das dauernde ändern der Meinungen, sehen natürlich die kleinen Leute, werden verunsichert, plus die tägliche Verunsicherung durch die Medien, dass Sie eigentlich an allem Schuld sind und die Konzerne Sie eigentlich nur retten wollen in dem Sie ihnen Arbeit geben wird.
Ich kann ja nicht verlangen dass die Leute schlauer werden, aber vielleicht sollten Sie mal ihr Instinkt einsetzen, um zusehen wie Sie über den Tisch gezogen werden.
Ein soziales Deutschland wird es in Zukunft nicht mehr geben.
Hätte man die vorhandenen Gesetze gegen Schmarotzer und Drückeberger richtig angewandt, hätte es keine Fälle wie Viagra Kalle gegeben. Dann müsste der Sozialhilfeempfänger die Strasse kehren, etwas fürs wohl der Bürger tun die ihn bezahlen. Hätte man die faulen Beamten, die 1 Jahr für ne Baugenehmigung brauchen nicht mehr befördert oder für minderwertige Tätigkeiten mit einer Lohnkürzung eingesetzt, würde es allen besser gehen.
Kann mich noch an Debatten erinnern, wo in den Städten und Gemeinden aller Arbeitgeber Sturm gelaufen sind, als die Arbeitslose die Kindergärten streichen sollten, dass Sie Pleite gehen.
Diese ganzen Reformen werden doch nur von den Arbeitnehmern getragen und das bricht der Regierung das Genick.
Es gab seit der SPD Regierung keine Reform, worunter das Kapital zur Kasse gebeten wurde.
Die Regierung hat alle Kosten den Arbeiter, Angestellten und Rentner und auf die sozial Schwachen abgewälzt, dass gilt verstärkt seit der deutschen Einheit.
Der Gürtel muss enger geschnallt werden, aber dann bitte von allen und nicht wieder „ja aber…“.
mfg 123 falko
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05. 07. 2004, 15:46
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#29
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Europa
Beiträge: 2.936
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Zitat:
Diese ganzen Reformen werden doch nur von den Arbeitnehmern getragen und das bricht der Regierung das Genick.
Es gab seit der SPD Regierung keine Reform, worunter das Kapital zur Kasse gebeten wurde.
Die Regierung hat alle Kosten den Arbeiter, Angestellten und Rentner und auf die sozial Schwachen abgewälzt, dass gilt verstärkt seit der deutschen Einheit
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hätte ... hätte doch nich mit den Volksparteien.
Die Politiker spingen doch nur im Carre und machen was die Wirtschaft will.
und Die Wirtschaft macht auch was sie will.
Das was hier erforderlich ist, wird nicht kommen zu mindest nicht in der nächsten Zeit.
Das ist ein gesellschaftlicher Umbau. Damit stellt sich die Frage wer solls machen ?
Die 'Volksparteien' machen es bestimmt nicht. Sie überlassen es dem selbstlauf,
ob hier der Verein zur Neugrundung was bewirkt, kommen wird sie in jeden Fall.
Und das wird der Untergang der SPD sein. Das dumme ist so schnell keine Änderung kommen.
Der Zug ist abgefahren, die Weichen sind gestellt.
Die Gefahr einer Radikalisierung besteht um so mehr, je länger es dauert positive Ergebnisse der Reformen zu erleben.
Hartz IV .... und die Gesunheitreform ? Letzter so ein Pfusch , jetzt diekutieren sie wieder am Zahnersatz. Rentenbeiträge langen auch nicht. Also es geht weiter mit Stückwerk und Pfusch am sozialen Umbau
DocShark
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05. 07. 2004, 16:34
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#30
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Nicht von hier
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 2.863
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Wenn im Herbst diese neue Linke Partei der SPD-Abtrünnigen  gegründet wird, dann sollte die SPD jemanden von der FDP holen, denn dann braucht die SPD Unterstützung bei ihrem Projekt 18% - denn ich denke, dass die im Bereich von 10% bei der nächsten Wahl pendeln werden, wenn diese Spaltung stattfindet. Was meint ihr, wird die SPD an für sich auch nur den Hauch einer Chance bei der nächten Bundestagswahl haben, wenn die neue Partei gegründet wird?
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05. 07. 2004, 16:38
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#31
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konfessionslos linientreu
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Zentrum
Beiträge: 2.232
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Gleich vorab um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, soll auch kein
Disput über Gewerkschaften werden :
Ich bin für Gewerkschaften die organisierte Schwarzarbeit, Lohndumping und alle
sonstigen Sozial- und Lohnpolitischen Ungerechtigkeiten auf´s schärfste
(im Rahmen ihrer Möglichkeiten = Öffentlichkeitsarbeit, Druck auf die Parteien) bekämpfen........
Ich bin nicht für Gewerkschaften die selbst unternehmerisch tätig werden (über Beteiligungen oder wie auch immer) sich protzige Residenzen bauen und die oben aufgeführten "Mängel" nur halbherzig bis garnicht bekämpfen.Speziell die lähmende Haltung zur Schwarzarbeit bei Gewerkschaften und den Parteien ist absolut nicht nachvollziehbar......
Ein Grossteil der Gewerkschaftler ist doch eventuell noch in der SPD, dadurch könnte doch mehr Druck in diesem Sinne durch die SPD-Basis auf ihre Spitze/Regierung erfolgen.
Nichts ist wirklich passiert !
Mir scheint da wie dort nur noch Arschlöcher die an irgendwelchen Pöstchen kleben
und nur nicht anecken wollen. Somit komme ich mal wieder zu der Einsicht das dies gewollt bis geduldet ist (Schwarzarbeit / Lohndumping)
Zitat:
Original geschrieben von sysmo
Mich würde es nicht wundern, wenn dort auf dem Bau Gast-Schwarz-Arbeiter aus dem Ostblock zu finden waren...
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Davon geh ich stark aus! Jedenfalls konnten Bekannte von mir dort die "übliche" Anzahl (bei Bauvorhaben dieser Grössenordnung) südländischer Menschen orten.
So etwa 80% der Rest "Neue-Bundesländer" Ortsansässige Firmen negativ. Wie gesagt der Anblick von aussen. Nicht das das Ihr denkt meine Bekannten wären dienstlich dort spionieren eher aus beruflichen Interesse als ortsansässige Handwerksmeister.Das war aber bei so gut wie allen mittleren und grösseren Bausttelllen so die sie "überprüft" haben......
Zitat:
Original geschrieben von Distel
Was kostet die Firmenzentrale der Deutschen- oder Dresdner Bank so zum Vergleich?
Und wie viel Leute mussten bei den deutschen Banken ihren Hut nehmen?
Was sind sonstige Tricksereien?
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zu 1.
Keine Ahnung war mit Sicherheit wesentlich teuerer. Aber die DBank ist ja auch keine Gewerkschaft die u.a. von den Beiträgen der Mitglieder finanziert wird.
zu 2.
Leider zu viele und das seit mehr oder weniger ca. 10 Jahren.... Aber kein Grund für Verdi dem nachzueifern. Einer sozialen Einrichtung wie der/den Gewerkschaften meiner Meinung nach als verwerflich anzusehen.
zu 3.
Unter Tricksereien verstehe ich z.B. das die Verdi-Zentrale erheblich grösser als erforderlich gebaut wurde. Die nicht für eigene Zwecke benötigten Flächen werden/sollen vermietet. Als wenn in Berlin ein Mangel an Gewerbeflächen herrscht...
Zitat:
Original geschrieben von 123falko
Das zweite Problem ist, wie Sie selbst mit ihren Angestellten und Arbeiter in ihren Firmen umspringen, dass geht über Verlage, Zeitungen und Druckereien (10%Anteil in Deutschland). Über die eigenen Schulungscenter und einer der wichtigsten Einnahmequellen die Sie über den Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit sicher und ohne große Mitanbieter haben und in ihre eigenen Center zur Schulung der Arbeitslosen lenken konnten.
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Das ist ja eines der Übel was mir bei den Gewerlschaften nicht gefällt.Es wäre doch die Pflicht der Gewerkschaften VORBILDLICH im sozialen Sinne zu handeln.
Zitat:
Original geschrieben von 123falko
Hätte man die vorhandenen Gesetze gegen Schmarotzer und Drückeberger richtig angewandt, hätte es keine Fälle wie Viagra Kalle gegeben. Dann müsste der Sozialhilfeempfänger die Strasse kehren, etwas fürs wohl der Bürger tun die ihn bezahlen.
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Es dürfte wohl weniger Viagra Kalle sein der die Löcher in die Sozial-Kassen reissen konnte sondern eher Ali Öktay mit 20-Köpfiger Familie + Heimatdorf (und das x 100.000). Von mir aus auch der Kalif von Köln soll ja auch schlappe 150.000,-- EUR ergaunert haben. Und andererseits die absolut desolate Lage am Arbeitsmarkt (kaum Arbeitsplätze mit denen der Lebensunterhalt erträglich bestritten werden kann) in den sog. neuen Bundesländern....Von kleineren Betrügereien einiger Sozialamtsmitarbeiter (in Berlin-Steglitz u.a.) ganz zu schweigen. (mehrfach so zwischen 50.000 bis 100.000 EUR/DM)
Kannst ja mal probieren ob Du Ali (35jährig und kräftig, tagsüber viel freie Zeit, steht aber erst nach 11:00 Uhr auf) dazu bekommst die Strasse zu fegen....
Jetzt könnte Ihr schreien und Keule schwingen wie Ihr wollt. Ich arbeite in einem solchen (zentralen) "Problem-Bezirk" jeden Tag der gleiche Anblick, die selben Typen.....und immer mehr.
Zitat:
Original geschrieben von 123falko
Diese ganzen Reformen werden doch nur von den Arbeitnehmern getragen und das bricht der Regierung das Genick.Es gab seit der SPD Regierung keine Reform, worunter das Kapital zur Kasse gebeten wurde.
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Nur mal als Anmerkung zu den "ganzen" Reformen (falls nicht schon anderweitig geschehen)
"Reform" bedeutet laut Duden "verbessernde Neu-, Umgestaltung". Die Betonung liegt dabei zweifelsfrei
auf dem Adjektiv "verbessern", was auch den langjährigen Sprachgebrauch wiedergibt.
Dem dürfte NIX hinzuzufügen sein....
Zitat:
Original geschrieben von 123falko
Die GW Zentrale hat nur 74 Mio. gekostet, dass war möglich weil man einen anderen Standpunkt gewählt und nicht mehr ganz so pompös gebaut hat. Auch sind alle Flächen die zum vermieten einkalkuliert waren für Geschäfte schon fest vermietet und ab September dürften alle eingerichtet und offen sein.
Das sichert schon mal den Löwenanteil der Baukostenbelastung.
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Ob 74 Mio oder 90 Mio ist eigentlich egal.....
Verdi hat sowohl am Bedarf vorbei und wohl auch ohne Rücksichtnahme auf die einheimische Bauwirtschaft gebaut (hatte ich weiter oben schon angedeutet) Frag nun bloss nicht nach Beweisen die kann/will ja doch niemand der Herrschenden wirklich sehen und somit wir esrst garnicht ermittelt sondern gedeckelt.
Die sog. Razzien des AA und BGS sind zwar real aber meist wirkungslos weil der Warndienst vorzüglich funktioniert, somit alles nur "Scheingefechte".
Hoffentlich auch an solvente Unternehmen.... (und nicht nur an die eigenen Unternehmen) Aktuell ist das Angebot an guten und (relativ) preiswerten Gewerbeflächen in Berlin recht groß. Darum hab ich bezüglich Deines Satzes mit dem Löwenanteil berechtigte Zweifel. Aber es kommt ja immer wieder Nachschub >> Beiträge der noch treuen Mitglieder!
Und wie sparsam, das "nicht ganz so pompös" gebaut wurde.
Es stehen/standen in Berlin einige Grossobjekte preiswert zum Verkauf z.B.die ehemalige Robotron-Zentrale ist zwar nur ein DDR-Büro-Plattenbau, hätte aber erheblich weniger Kosten verursacht...
Nur damit hätte man eben nicht protzen können.
Bescheidenheit wäre glaubhafter gewesen..
ENDE - VORHANG - LICHT AUS
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05. 07. 2004, 19:51
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#32
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Nicht von hier
Registrierungsdatum: Jun 2004
Beiträge: 2.863
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Kann ich irgendwie durchsetzen, dass der Staat mir nicht meine Rentenversicherungsbeiträge abzieht und ich das Geld seperat in eine private ALtersvorsorge einzahle, mit der Begründung, dass meine (staatliche) Rente alles andere als sicher zu sein scheint? So wie es aussieht, bricht das ganze System doch in den nächsten 10 Jahren komplett zusammen, was nicht heissen soll, dass es derzeit überhaupt noch zufriedenstellend funktioniert!
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05. 07. 2004, 23:44
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#33
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 6.000
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Zitat:
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Keine Ahnung war mit Sicherheit wesentlich teuerer. Aber die DBank ist ja auch keine Gewerkschaft die u.a. von den Beiträgen der Mitglieder finanziert wird.
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...naja irgendwie lebt ne Bank ja auch von den "Mitgliedern"...von denen die ihr Geld da lassen...da wird mit dem Geld "gearbeitet" und wenn man sich mal wieder verspekuliert hat, werden Leute entlassen und man will nur noch die Großkunden, bis man dann merkt das es ohne die "Peanuts" nicht geht...
Aber noch mal zurück zur gemeinnützigen Arbeit von Sozi. Empfängern. Was sollen die Leute denn arbeiten? Straßenfegen...dann nimmt derjenige einem "echten" Straßenfeger die Arbeit weg. Was könnte man denn für Arbeit "anbieten", das man keinem anderen den Arbeitsplatz streitig macht?
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05. 07. 2004, 23:52
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#34
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 6.000
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@ Rebell
Da soll es div. Schlupflöcher geben, aber ich weiß nicht ob die schon gestopft wurden. Irgendwie war das mal so, das Besitzer einer Firma keine Beiträge
leisten müssen, so hatten einige die Idee im EU Ausland eine Art Scheinfirma zu gründen, bei der man selbst natürlich der Besitzer war. Nun konnte man, auch wenn man doch nur normal als Angestellter bei einer "anderen" Firma arbeitete zumindest die Rentenbeiträge einbehalten und sich privat um eine angemessene
Rentenvers. kümmern (habs nur noch so in Erinnerung, wer genaueres weiß, bitte bescheid sagen).
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05. 07. 2004, 23:58
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#35
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 265
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@BigWilly
Eine Geschäftsbank ist ein Unternehmen wie jedes andere auch, d.h. sie strebt nach Gewinnmaximum und demnach auch normal, oder?
eine Gewerkschaft hingegen sollte von hausaus andere Maxime haben, oder?
Ich kann die Unternehmer irgendwie verstehen, wenn sie ins Ausland abwandern, z.B. Siemens. Wenn ich die möglichkeiten hätte für 1/5 der Personalkosten in Ungarn zu produzieren, würde ich es auch tun. Und ich denke jeder hier auch.
Die Schuld liegt (@Distel) nicht an den "Bonzen" sondern an der politik, die solche Schlupflöcher erst möglich macht. Der Staat schenkt Mercedes Benz einen riesiges Grundstück und Steuerfreiheit um sie im Land zu halten nicht der "Bonze" selber.
Will denn hier tatsächlich jemand leugnen, dass deutsche Arbeit im vergleich zum Umland extrem teuer ist?
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06. 07. 2004, 09:17
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#36
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konfessionslos linientreu
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Zentrum
Beiträge: 2.232
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Zitat:
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Original geschrieben von sysmo Will denn hier tatsächlich jemand leugnen, dass deutsche Arbeit im vergleich zum Umland extrem teuer ist?
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Ja, und
um wieviel preiswerter müßte denn nach Deiner Meinung "die Arbeit" werden?
Du findest immer und überall noch jemand der "preiswerter" produziert.
Irgenwann wird auch Ungarn ein ähnliches Lohn-Niveau wie wir hier haben.
Dann wandert z.B. Siemens so lange weiter bis Nord-Korea erreicht ist?
Aber auch dort wird nicht ewig auf niedrigsten Niveau produziert werden können.
Im Zuge eines Wirtschaftswachstum werden auch die dortigen Lebenshaltungs-
kosten steigen......mit der Folge (und Notwendigkeit) höherer Entlohnung usw.
(Soziales und Steuern kommen dann auch verstärkt hinzu)
Das wird natürlich einige Zeit dauern, was ist dann?
Dann muß z.B. Siemens "preiswerte" Arbeitskräfte in den "Weiten des Alls" suchen?
Utopie:
Ich hab kein Problem damit sofort auf 50% meines Lohn zu verzichten wenn,
alle mitziehen in Deutschland,
sämtliche Preise, auch MIETEN, ebenfalls um 50% gekürzt werden,
Wäre doch ein enormer Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Ausland.
Für Auslandsurlauber natürlich weniger gut.
Wie schon geschrieben UTOPIE da Deutschland ja nix mehr ohne EU entscheiden
und durchführen kann.
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06. 07. 2004, 15:06
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#37
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 265
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Zitat:
Original geschrieben von TR4
Du findest immer und überall noch jemand der "preiswerter" produziert.
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Das ist eben der Preis, den die Industriestaaten und Wirtschaftsbose auf dem Rücken der kleinen im eigenen Land für die jahrhundert lange Ausbeutung der Rest der Welt bezahlen; hat sich ein deutscher Facharbeiter vor 30 Jahren drüber beschwert?
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06. 07. 2004, 16:49
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#38
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konfessionslos linientreu
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Zentrum
Beiträge: 2.232
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Zitat:
Original geschrieben von sysmo
Das ist eben der Preis, den die Industriestaaten und Wirtschaftsbose auf dem Rücken der kleinen im eigenen Land für die jahrhundert lange Ausbeutung der Rest der Welt bezahlen; hat sich ein deutscher Facharbeiter vor 30 Jahren drüber beschwert?
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Beantworte doch erstmal meine Frage.
Ja sysmo Du bist gefordert.....
...... bevor Du die "Vergangenheit" ausbuddelst.
Und worüber sollte sich ein deutscher Facharbeiter vor 30 Jahren
beschweren oder auch nicht?
Kann Dir nicht so ganz folgen......
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06. 07. 2004, 17:12
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#39
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 265
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um wieviel günstiger? Willste darauf echt ne Antwort? Wenn eine deutsche Ingenieuersstunde 80€ kostet und die eines Chinesen nur 8€ ja um wieviel ist dann DE zu teuer hm?
Oder kaufst du das selbe Ei für 60 cent mehr ein?
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06. 07. 2004, 17:21
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#40
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 6.000
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@sysmo
Aber wenns in anderen Ländern so billig ist, warum gibt es dann überhaupt noch Unternehmen hier, also irgendwie kann nicht alles mit den zu hohen Lohnkosten erklärt werden.
Geändert von BigWilly (06. 07. 2004 um 18:32 Uhr).
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06. 07. 2004, 18:03
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#41
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konfessionslos linientreu
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Zentrum
Beiträge: 2.232
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Zitat:
Original geschrieben von sysmo
um wieviel günstiger? Willste darauf echt ne Antwort? Wenn eine deutsche Ingenieuersstunde 80€ kostet und die eines Chinesen nur 8€ ja um wieviel ist dann DE zu teuer hm?
Oder kaufst du das selbe Ei für 60 cent mehr ein?
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Drollig,
was wär denn dann Deine Konsequenz?
Ohne das sich der deutsche Ing. gleich nen Strick nehmen muss.....
Deine Beiträge sind recht zwiespältig wie ich gerade merke.
Kann es sein das Du noch sehr jung an Jahren bist?
Was kostet das Ei in China? (in EUR umgerubelt)
Im übrigen zahl ich gerne gutes Geld gegen gute Ware und kauf mir lieber
ein Ei aus D (Freiland/Öko) für 60 Cent als 6 Cent für ein China-Ei !
(angelehnt an die von Dir vorgetragenen Stundensätze, ungeprüft ob die so
zutreffend sind)
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06. 07. 2004, 18:54
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#42
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Zitat:
Original geschrieben von BigWilly
Aber noch mal zurück zur gemeinnützigen Arbeit von Sozi. Empfängern. Was sollen die Leute denn arbeiten? Straßenfegen...dann nimmt derjenige einem "echten" Straßenfeger die Arbeit weg. Was könnte man denn für Arbeit "anbieten", das man keinem anderen den Arbeitsplatz streitig macht?
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Meiner Meinung nach war die ganze Diskussion um Straßenkehrende Arbeitslose nur die Propaganda die nötig war, um Arbeitslose in die private Verwertung zu jedem Preis zu drücken. An gemeinnütziger Arbeit haben die "Experten" nie ein Interesse gehabt. Die Beschäftigung und Verwertung von Arbeitslosen für Pfennige und Lohndrückerei würde für die Privatwirtschaft nie laufen, wenn alle Arbeitslosen gemeinschaftliche Aufgaben erledigen würden. Am Ende hätten die Sklaventreiber vielleicht festgestellt, das sie völlig überflüssig sind und am Ende wohlmöglich auch noch Steuern zahlen müssten.
Zitat:
Original geschrieben von BigWilly
Irgendwie war das mal so, das Besitzer einer Firma keine Beiträge
leisten müssen, so hatten einige die Idee im EU Ausland eine Art Scheinfirma zu gründen, bei der man selbst natürlich der Besitzer war.
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Ich glaub, du meinst das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Da müssen Firmen keine Abgaben zahlen, wenn die Firmen Tariflöhne zahlen. Gilt aber soweit ich weis nicht nur für EU-Länder. Gedanke waren Mindestlöhne und Mindeststandards und die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Soweit jedenfalls die offizielle Version...Die Praxis läuft etwas anders. Bei offizell 10 Euro Stundenlohn werden 2-5 bezahlt und die Unternehmer machen fast legal den riesen Reibach.
Zitat:
Original geschrieben von TR4
Ich hab kein Problem damit sofort auf 50% meines Lohn zu verzichten wenn,
alle mitziehen in Deutschland,
sämtliche Preise, auch MIETEN, ebenfalls um 50% gekürzt werden,
Wäre doch ein enormer Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Ausland.
Für Auslandsurlauber natürlich weniger gut.
Wie schon geschrieben UTOPIE da Deutschland ja nix mehr ohne EU entscheiden
und durchführen kann.
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Zumindest die Immobilienbesitzer könnten ja ohne die EU die Preise senken und mit Gürtel enger schnallen beispielhaft beginnen. Deutschland könnte ja auch mal ne entsprechende Initiative bei der EU starten. Aber die haben nun mal nur ihren Stabilitätspakt in der Birne.
Zitat:
Original geschrieben von sysmo
Eine Geschäftsbank ist ein Unternehmen wie jedes andere auch, d.h. sie strebt nach Gewinnmaximum und demnach auch normal, oder?
eine Gewerkschaft hingegen sollte von hausaus andere Maxime haben, oder?
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Und haben sie nicht? Erzähl doch mal.
Zitat:
Original geschrieben von sysmo
Die Schuld liegt (@Distel) nicht an den "Bonzen" sondern an der politik, die solche Schlupflöcher erst möglich macht. Der Staat schenkt Mercedes Benz einen riesiges Grundstück und Steuerfreiheit um sie im Land zu halten nicht der "Bonze" selber.
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Politiker sind die Vasallen der Konzerne und nichts anderes. Und die kuschen, wenn wie die Tage ne große Baufirma droht, nach Holland zu gehen oder wenn für Konzerne wieder Steuern fällig werden sollten. Das Gleiche mit Siemens, Müllermilch und wie die Chaoten alle heißen. Die Arbeitsmarktpolitik wird von Konzernmanagern bestimmt und sogar danach benannt. Konzerne und Kapital sind der Staat und Politik.
Zitat:
Original geschrieben von sysmo
Das ist eben der Preis, den die Industriestaaten und Wirtschaftsbose auf dem Rücken der kleinen im eigenen Land für die jahrhundert lange Ausbeutung der Rest der Welt bezahlen; hat sich ein deutscher Facharbeiter vor 30 Jahren drüber beschwert?
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Ja, in Genua waren z.B. genug. Es gibt auch genug, die den Protest in Organisationen wie attac organisieren. Profitiert haben ohnehin weniger die Facharbeiter. Länder wie Brasilien oder Argentinien sind nicht von Facharbeitern, sondern von Spekulanten und Konzerninteressen ruiniert worden.
Zitat:
Original geschrieben von sysmo
um wieviel günstiger? Willste darauf echt ne Antwort? Wenn eine deutsche Ingenieuersstunde 80€ kostet und die eines Chinesen nur 8€ ja um wieviel ist dann DE zu teuer hm?
Oder kaufst du das selbe Ei für 60 cent mehr ein?
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Mit gesellschaftlich erarbeitetem, privat angeeignetem Reichtum lässt sich als Konzern oder Spekulant gut in Billiglohnländern rumschmarotzen. Viele tausende Arbeitnehmer haben viele Jahrzehnte lang gewisse Vorarbeiten geleistet. Die Früchte der Arbeit gehen jetzt in Billiglohnländer. Wenn Pierer und Co mit nem Schraubenzieher bewaffnet in China so ein Werk aufstellen würden, wärs ja egal. Dann könnte er in China zahlen und machen was er lustig ist. Aber so ist nicht das Problem, das die Chinesen zu billig sind, sondern das die Konzerne noch nicht enteignet worden sind, die Löhne seit Jahren weit hinter dem geleisteten geblieben sind und sich die Ausbeuter mit der Beute vom Acker machen, den Staat erpressen oder Sklavenarbeit erpressen. Das wird sich mit den neoliberalen Einheitsparteien auch nicht ändern.
Deswegen bin ich da auch einigermasen auf CDU-Programm Linie (auf der Linie von 1947  )
http://www.lsg.musin.de/Geschichte/Q...ogramm_cdu.htm
Zitat:
Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund auf erfolgen.
Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfasssung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.
In dieser Erkenntnis hat das Parteiprogramm der CDU vom März 1946 folgende Grundsätze aufgestellt:
….
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Geändert von deleted user (06. 07. 2004 um 21:12 Uhr).
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06. 07. 2004, 20:20
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#43
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 6.000
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Zitat:
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Ich glaub, du meinst das Arbeitnehmer-Entsendegesetz.
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...nö, dat hieß anders.
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06. 07. 2004, 21:33
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#44
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Geist
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: Orient
Beiträge: 702
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Ich bin eigentlich auch der Meinung dass Harz 4 die Probleme nur noch verstärkt. Zig Millionen Menschen zusätzlich in die Armut treten kann es ja wohl nicht sein oder? Doch damit soll ja erst der eigentliche Anreiz zum arbeiten entstehen, doch ich Frage mich wo die dazu nötigen Arbeitsplätze zu finden sind.
Oder sollen sie, wie wohl einige CDUler heute meinten, Hundescheisse von Spielplätzen sammeln....
Das gesparte Geld karrt man am besten gleich wieder in die Ex DDR um wahnwitzige Prestigeobjekte zu bauen, da ist der Lausitzring ein sehr gutes Beispiel, waren ja nur schlappe 120 Millionen.
Meiner Meinung nach sollte es eine grundlegende Neuerung des Steuerrechts geben, sprich eine radikale Vereinfachung muss her, denn bei den heutigen Steuergesetzen blickt selbst ein Steuerfachmann nicht mehr durch, was natürlich dem Betrug Tür und Tor öffnet.
Danach sollte man endlich die Schlupflöcher schließen damit nicht jedes Jahr zig Milliarden ins Ausland gekarrt werden. Auch Steuerflüchtlinge wie die tollen Schumachers gibt es zu genüge, doch wir haben es ja. Sollen eben die Rentner bei Gelegenheit wieder was abdrücken.
Wenn dies endlich mal konsequent durchgezogen würde, wären die finanziellen Probleme wohl in weiten Teilen gelöst, doch die Herren Politiker wollen eben nur die Ärsche von Leuten treten die keine Lobby haben....
Die Politiker hampeln doch nur dumm in der Gegend rum, die Fäden ziehen ganz andere ( im übertragenen Sinne )
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07. 07. 2004, 11:07
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#45
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konfessionslos linientreu
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Zentrum
Beiträge: 2.232
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Arbeitslosengeld zuküntig ?
Zitat:
Original geschrieben von Flaschengeist
Die Politiker hampeln doch nur dumm in der Gegend rum, die Fäden ziehen ganz andere ( im übertragenen Sinne )
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Die dürfen aber nur soweit hampeln wie ihnen "Fadenreserve" gegeben wird.....
....eben von den "anderern".
Möchte nun deshalb keinen neuen Thread deshalb eröffnen (!)
Frage ist:
Das "normale" Arbeitslosengeld soll ja ab 2005 in "Arbeitslosengeld I" umgenannt
werden. Bleibt es "nur" bei der Umbennung oder gibt es da auch noch ein paar
kleine oder größere Gemeinheiten.
Habt ihr eventuell aktuelle Info´s. ?
Das Thema ist ja in der aktuellen Diskusion betreffs ALG II irgendwie untergegangen, hoffentlich deshalb weil sich da nichts ändern wird....
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10. 07. 2004, 12:00
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#46
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Scharfes Schaf
Registrierungsdatum: Feb 2000
Ort: Deutschland
Beiträge: 869
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Mal ne Zwischenfrage ! wen würdet ihr denn hier in Deutschland als arm bezeichnen??? Hier wir mit dem Armutsbegriff grade so umgeworfen, dass einem schaudert.. Armut steht immer in Relation! Z.Bsp. sind aus heutiger Sicht 90% der Haushalte vor 1970 als bettelarm anzusehen (im Verlgeich zum Geldwert von damals mit dem von Heute).. komischerweise haben sie es trotzdem geschafft Privatvermögen in beachtlichem Umfange aufzubauen... heute gilt der als arm der nicht mindestens einmal im Jahr in Urlaub fahren kann, nur gebrauchte Autos fährt, oder nur ab und zu Markenartikel lkaufen kann.
In anderen Teilen Europas und der Welt ist der Armutsbegriff wiederum ganz anderst definiert.... also alles eine Frage der Relation. Noch ein Fakt: Im Geldwert von 2000 kann ein einzelner Sozialhilfeempfänger soviel ausgeben wie ein durchschnittlicher Vier-Personehaushalt von 1950.
Würde heute der gleiche Vermögensaufbau von einem Sozialhilfehaushalt erwartet werden, würde man demjenigen der dies erwartet kaltherzigen Zynismus vorwerfen.... und das geilste dabei ist... der Sozialhilfehaushalt der Vermögensbildung versuchen würde, würde dafür auch noch vom Staat durch Streichung der Sozialhilfe, bzw. durch Kürzung dieser bestraft! Also warum sollte man jemals aus dieser Klient---Staatabhängigkeit herausfinden wollen???
Ich finde zudem Sozialhilfe ist nicht als Mindestlohn zu sehen, denn rein theoretisch können die Sozis ja auch zur Arbeit herangezogen werden, was man denn auch mal tun sollte!!!
Ich sag euch auch für welche Arbeiten:
Nämlich für diese bei denen pro Jahr mehr als 2 000 000 Arbeitskräfte ins Innland strömen, um hier für Billiglöhne zu arbeiten. Deutschland hat auch heute noch einen Mangel an Arbeitskräften, die für einfachere Dienste prädestiniert sind. Leider wird diese Arbeit von Deutschen nicht ausgeführt.. in Amtssprache heisst das dann: "Es gibt Schwierigkeiten mit dem Ort, der Zeit oder der Art des Arbeitseinsatzes". Deutschland erteilt pro Jahr offiziell 1 Million ausländischen Arbeitskräften neu Arbeitserlaubnis, da keine ansässigen Arbeitskräfte für offene Stellen zu finden sind.... (z. BSp. Erntehelfer, Putzfrauen, Zimmermädchen,)... das geilste ist auch noch.. Einheimische die diese arbeiten erledigen sollten.. organisierten vorm Arbeistamt Protestmärsche... diese Arbeiten seien menschenunwürdig....
nun ... das ironische daran ist.. dass dann genaue jene Arbeite von ehemaligen russischen Ingeneuren, oder ukrainischen Journalisten etc. ausgeführt werden.. und scheinbar stört es auch niemanden....
Der Glaube dass Sozialhilfe ein "Mindestlohnsatz" ist, ist ein Irrglaube, wäre dieser nicht soweit in Deutschland verbreitet, dann wäre die ganze Debatte über den Niedriglohnsektor wohl vollkommen hinfällig! Meiner Meinung nach sollten lediglich absolut nicht erwerbsfähige Sozialhilfe bekommen.
Warum man erwerbsfähige ohne Gegenleistung aushalten soll, das gilt auch für Langzeitarbeitslos, erscheint mir schleierhaft...
dann muss man eben mal in den sauren Apfel beissen und solange eine Niedriglohnstelle annehmen bis man etwas besseres findet.... cèst la vie!!!! zumindest sitzt man dann nciht mehr untätig herum und entwickelt vielleicht mal etwas Eigeninitiative aus der dann evtl. weitere Früchte getragen werden können... !
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10. 07. 2004, 14:57
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