Moin, wo kommt eigentlich das Sprichwort: Leichte schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen"
Habe nix bei google etc. zu der Herkunft dieses Sprichwortes gefunden. Irgendeine Freundin hat mir mal erzählt, dass es im Mittelalter was mit Bauern zu tun hatte die ihren jüngsten Sohn bei Vertragsabschließungen dabei hatten und ihn daraufhin verprügelten damit dieser sich an den Tag und die einzelheiten des Vertrages genau erinnern kann...
Aber das kann ich irgendwie nicht so recht glauben, wer weiß es genau??
Vielleicht gab es vom Lehrer immer einen Klaps auf eben diesen, wenn der dumme Schüler mal wieder nichts weiß. "Na, du strunzdumme Mistkröte. Mal wieder zu faul zum lernen gewesen? *hand-donnert-auf-hinterkopf-und kopf-donnert-aufs-pult*"
Ich kenne weder dieses Sprichwort (noch irgendein Sprichwort, dass sich so trocken und unmetaphorisch anhört), noch einen Ritus, bei dem Bauern ihre Söhne verprügelt haben. Also überprüfe mal lieber die Existenz als die Herkunft des Sprichwortes
Im Buch "Redewendungen" der Duden-Redaktion taucht die Floskel nicht auf, ich hab's grad mal nachgeschlagen. Glaube aber kaum, dass es viel Hintersinn gibt. Die Aussage geht wahrscheinlich davon aus, dass die bis dato ausgebliebenen (notwendigen / erwünschten) gedanklichen Prozesse eines Aspiranten dadurch in Gang gebracht werden (könnten), dass eine körperliche Züchtigung des zum Denken vorgesehenen Körperteils stattfindet. Im Allgemeinen kennen wir dieses Verfahren durchaus alle: wer nicht hören will, muss fühlen. Macht Sohnemann im Supermarkt oder beim Zubettgehen unerwarteten Ärger, kriegt er halt eine geballert. Da das aber in der Spaßgesellschaft zunehmends unpopulärer wird, bedient man sich subtilerer Methoden, die anders ansetzen, etwa der Verabreichung von Methylphenidat. Ob das eine gute Lösung ist, da bin ich mir unschlüssig. Vielleicht sollte die Verantwortung für eine funktionierende Gesellschaft mehr auf die Kleinen abgewälzt werden. Wer mehr kifft, kriegt weniger mit und stört nicht, weil er blubbernd in der Gegend herumliegt, aber kein renitentes Verhalten zeigt. Und zwanzig Jahre Konsum hochgezüchteter Pflanzen sorgt langfristig für ein sozialverträgliches Frühableben häßlicher Crétins.
Das Sprichwort kenne ich und ich habe auch mal gehoert, dass der Urpsrung so ist, wie von Deiner Freundin beschrieben. Ob das allerdings so richtig ist, weiss ich nicht. Kann mich auch leider nicht mehr an die Quelle erinnern.
Ich meine mich zu erinnern, dass dies in "Eine schrecklich netten Familie" auftauchte. Die Deutsche Syncronisation sagte damals: Ein Schlag auf dem Hinterkopf erhöht das Denkvermögen (Wisst ihr, wie oft die Bundys sich gegenseitig auf den Hinterkopf hauen? Insbesonder Earl seinen No-Man (oder so)- Kumpels?
Aber fragt mich nicht bei welcher Folge das auftrat, sicher bin ich mir nur, dass es vorkam!
edit: So komme ich zu mehr Suchergebnissen: Ein kleiner Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen. Klick
Original geschrieben von Rebell Ich meine mich zu erinnern, dass dies in "Eine schrecklich netten Familie" auftauchte. Die Deutsche Syncronisation sagte damals: Ein Schlag auf dem Hinterkopf erhöht das Denkvermögen (Wisst ihr, wie oft die Bundys sich gegenseitig auf den Hinterkopf hauen? Insbesonder Earl seinen No-Man (oder so)- Kumpels?
Aber fragt mich nicht bei welcher Folge das auftrat, sicher bin ich mir nur, dass es vorkam!
edit: So komme ich zu mehr Suchergebnissen: Ein kleiner Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen. Klick
....der Spruch dürfte viel älter sein.
Hat mein Opa ja schon öfters benutzt.
"Sich etwas hinter die Ohren schreiben" verweist auf die oben angesprochene Praktik, daß Vertragszeugen im Mittelalter a) sehr jung waren (um lange bezeugen zu können) und b) eines hinter die Löffel bekamen, damit der Eindruck etwas bleibender war.
"Leichte Schläge auf den Hinterkopf..." scheint davon abgeleitet und modernisiert zu sein.
Das Galilexikon such immer wieder Sprichwörter die es zu erklären gibt: Klick mich <-einfach das gewollte hinschicken!
@HackaZ
Um eine Regel zu bestimmen bedarf es einer gewissen Anzahl an durchläufen, bei der es aber auch zu vereinzelten anderen Ergebnissen kommen kann!
Wenn diese Ausnahmen nur in sehr geringer Menge vorkommen, bestätigen eben diese die Regel weil sie so selten vorkommen.
Als Beispiel:
Du hast Dir einen neuen Computer gekauft und läßt auf diesem einen Benchmark durchlaufen!
In der Regel hast Du bei 1000 durchläufen ein und das selbe Ergebnis, nur in 1 bis 2 Fällen hast Du ein anderes.
Da diese 1 bis 2 Fälle aber Ausnahmen sind und nicht den Größten Teil der Ergebnisse ausmachen wird dadurch die Regel (also die gleichen Ergebnisse) bestätigt!
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