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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: /home
Beiträge: 34
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Lyrik von mir
eins
Schmerz
Hass
Sinnlosigkeit
Einsicht
Haut
Fleisch
Stahl
Blut
Tod
zwei
1.
du bist eine Lüge
ein Trugbild
drum enteigne ich dich deiner Macht,
steche in deine Flügel.
von nun an sollen sie schwarz sein,
schwer, nass vom dunklen blut
2.
verlassen von aller Kraft
und beladen mit der großen Last
die Peiniger zu ertragen
wanderst du im Schatten umher
deine Flügel schwarz,
dein Herz so leer
3.
wimmernd und mit letzter Kraft
ziehst du den Trumpf-
den letzten den du hast.
Blitzend liegt die Klinge in den Händen.
Prüfend fährt sie durch die Finger.
4.
Schau!
Sofort ist ein roter Tropfen da-
erstaunlich das du noch den Saft des Lebens in dir trägst.
5.
ruhig gleitet der kalte Stahl über die weiße Haut,
hinterlässt eine dünne Spur-
die im faden Licht zu glitzern anfängt
6.
ein Gefühl der Erleichterung bezwingt den Hass
Schwindel die Kälte.
Sanft fällst du in ein schwarzes Loch.
drei
1.
trübe,dunkele Augen
-Leere-
wie konnte man sie ihrer Schönheit berauben
eine unschuldige Seele
musste dran glauben
2.
sie wollte nur ihren Traum leben,
frei von allem zu sein.
doch nun...
3.
noch ein kurzes Beben
-ein heller Schein-
4.
nur in einem Traum
wollte sie nicht sein
drum lies sie alles hinter sich
gestorben ist das Ich
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16. 08. 2004, 23:54
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#1
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n-tchen
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: da Hause
Beiträge: 40
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kritik
naja, beim ersten text fehlt mir der text, deine knappe wortwahl ist auf tausende situationen übertragbar; du nimmst dem text die aussage wenn du alles weglässt was ihn gezielter oder stärker machen würde...
der zweite ist da schon präziser aber aufgrund deiner direkten sprache wirkt der text stellenweise plump wie z.b. der einstieg den du sehr schwach gewählt hast...und eines der sogen. "großen wörter wie "macht" würde ich auf keinen fall gleich am anfang hinknallen; das bild mit den vom schwarzen blut schweren flügeln dagegen gefällt mir...die 2. strophe wirkt ziemlich abgedroschen, außerdem kann man nicht erst von kraft verlassen sein und in der 3. strophe mit letzter kraft einen trumpf aus dem ärmel ziehen...das funktioniert nicht...viell. kannst du d. umformulieren, bis zur 5. hört sich alles an wie gewohnt...sagt mir nicht so zu, aber das glitzernde blut hört sich wieder gut an, da kann sich jeder etwas vorstellen ohne, dass es zu simpel bzw. plump wirkt...der rest...naja...würde sicher helfen wenn du den schluss überarbeitest (anfang und ende sind meistens besonders wichtig...)...der dritte text ist etwas zu üblich, hätte ich gesagt...du solltest daran weiterarbeiten, lg
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17. 08. 2004, 14:04
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#2
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.411
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Meine andernorts geaeusserte These, dass alles, was so an dunkler Poesie in der Goth-Ecke abgelaicht wird, auf der Grundfrage beruht, ob man nun wichsen oder sich umbringen soll, wurde wieder einmal mit Beispielen belegt. Danke dafuer.
btw, ich rate immer zum wichsen. Selbstmord ist schlecht fuer den Teint.
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17. 08. 2004, 18:15
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#3
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: /home
Beiträge: 34
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selbstmord ist feige.
natürlich kann man wenn man von kraft verlassen ist seine allerletzten kleinen ressourcen zusammenkratzn und den letzten trumpf zihen?!
und das erste ist find ich sehr ersichtlich....
ich werde nichts umschreiben da die sachen ca 1 1/2 - 2 jahre alt sind und ich damit einiges verarbeitet habe und meine gefühle niedergeschrieben habe...
aber danke für so eine atwort! freut mich hab schon in einigen foren sachen von mir gepostet aber meistens oder eigentlich immer kam nichts als schön gefällt mir oder son kram zurück
thx zibbi
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17. 08. 2004, 22:10
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#4
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n-tchen
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: da Hause
Beiträge: 40
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persönliche sachen entsprechen meist nicht dem sprachlich-höherem bild, ich finde es mutig etwas das zur verarbeitung diente zu veröffentlichen, da es zum einen niemanden etwas angeht und zum anderen eben nicht gewünschte qualität zeigt (bei mir zumindest nicht, kann ja sein, dass das bei dir gewünschte q. ist...)
woher stamm eigentl. der spruch "erde, halt an, ich will aussteigen?"...würde mich interessieren...lg, quutsch
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18. 08. 2004, 07:24
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#5
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Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 75
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Zitat:
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woher stamm eigentl. der spruch "erde, halt an, ich will aussteigen?"
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Dürfte nen Spontispruch aus den 80ern sein.
Sponti: http://de.wikipedia.org/wiki/Sponti
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18. 08. 2004, 07:54
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#6
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n-tchen
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: da Hause
Beiträge: 40
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vielen herzlichen dank...hab mich einfach gewundert wo so ein interessanter satz herkommt u. ob man sich mit jemandem anlegt wenn man ihn verwenden will...merci beaucoup
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18. 08. 2004, 20:28
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#7
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2004
Ort: /home
Beiträge: 34
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aus den 80ern? hm kp wo ich den her hab..aber ich find den toll
ich veröffentliche meine sachen weil es hier im forum rel. unpersönlich ist und weil die mitlerweile rel. alt sind und wissen möchte wie sie euch gefallen
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19. 08. 2004, 23:54
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#8
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 10:12 Uhr.
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